Zum Hauptinhalt springen

Werde unser Facebook Fan

MySweetStitch: Fixierpflaster für Sensoren, Pumpen und Katheter im Diabetes-Alltag

MySweetStichSensoren, Insulinpumpen und Katheter gehören für viele Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes ganz selbstverständlich zum Alltag. Sie messen Glukosewerte, geben Insulin ab oder unterstützen die Therapie auf andere Weise. Damit diese kleinen technischen Helfer zuverlässig funktionieren, müssen sie aber auch sicher auf der Haut halten – beim Spielen, Toben, Schwitzen, Duschen, Schwimmen oder beim Sport.

Genau hier setzt MySweetStitch an. Das Unternehmen aus Heidelberg bietet Fixierpflaster für CGM-Sensoren, Insulinpumpen und Katheter an. Die Patches sollen zusätzlichen Halt geben und verhindern, dass sich Sensoren oder Pumpen im Alltag zu früh ablösen. Gerade bei Kindern kann das ein wichtiges Thema sein: Ein Sensor, der beim Fußball, Schwimmen oder auf dem Spielplatz abgeht, ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch zusätzliche Kosten, Stress und Unterbrechungen in der Diabetesversorgung verursachen.

Für welche Systeme gibt es Patches?

MySweetStitch bietet Fixierpflaster für verschiedene gängige Systeme an, darunter unter anderem FreeStyle Libre, Dexcom, Medtronic Guardian, Omnipod, Tandem t:slim X2, Simplera sowie Katheter. Die Produkte sind nach Gerätetyp sortiert, sodass Familien gezielt nach einem passenden Patch für das verwendete System suchen können.

Neben klassischen Overpatches, die über bzw. um den Sensorbereich geklebt werden und zusätzlichen Halt geben, gibt es auch Ringpatches. Diese werden so angebracht, dass sie den Sensor stabilisieren, ohne ihn vollständig zu überdecken. Außerdem bietet MySweetStitch Underpatches an, die zwischen Haut und Sensor bzw. Katheter liegen können. Das kann besonders für Familien interessant sein, bei denen die Haut empfindlich auf Pflaster, Kleber oder längere Tragezeiten reagiert.

Alltagstauglich: Sport, Wasser und empfindliche Haut

Laut Anbieter sind die Patches wasserfest, atmungsaktiv, hypoallergen und latexfrei. Sie sollen also auch beim Duschen, Schwimmen, Schwitzen oder Sport zusätzlichen Halt geben. Wichtig ist dabei die richtige Anwendung: Die Haut sollte vor dem Aufkleben sauber, trocken und frei von Cremes, Ölen oder rückfettenden Pflegeprodukten sein. Der Anbieter empfiehlt außerdem, das Pflaster möglichst ein bis zwei Stunden vor Sport oder Wasserkontakt aufzubringen, damit der Kleber seine volle Haftung entwickeln kann.

Für Kinder und Jugendliche kann neben der Funktion auch das Aussehen eine Rolle spielen. Sensoren und Pumpen sind sichtbar – und nicht jedes Kind möchte, dass sie medizinisch oder „krank“ wirken. Farbige oder gemusterte Patches können helfen, die Technik persönlicher zu gestalten. Manche Kinder empfinden ihren Sensor dadurch eher als etwas Eigenes, das zu ihnen passt.

Von Betroffenen für Betroffene entwickelt

MySweetStitch beschreibt sich selbst als Unternehmen, das aus eigener Erfahrung im Umfeld von Diabetes entstanden ist. Die Gründer berichten, dass sie lange nach einem passenden Fixierpflaster gesucht und schließlich eigene Produkte entwickelt haben. Die Entwicklung und Produktion der MySweetStitch-Patches erfolgt nach Angaben des Unternehmens in Deutschland.

Für Familien ist dieser Hintergrund sympathisch, ersetzt aber natürlich keine eigene Prüfung. Wie bei allen Produkten, die direkt auf der Haut getragen werden, gilt: Was bei einem Kind sehr gut funktioniert, kann bei einem anderen Kind weniger geeignet sein. Hauttyp, Schwitzen, Bewegung, Tragedauer, Sensorstelle und individuelle Empfindlichkeit spielen eine große Rolle.

Worauf Eltern achten sollten

So hilfreich Fixierpflaster im Alltag sein können, sie sollten mit etwas Aufmerksamkeit verwendet werden. Patches sollten nicht auf gereizte, verletzte oder entzündete Haut geklebt werden. Bei bekannter oder vermuteter Allergie gegen Bestandteile des Produkts – insbesondere gegen Acrylkleber – sollten sie nicht verwendet werden. Treten Rötungen, Juckreiz, Brennen, Bläschen oder andere Hautreaktionen auf, sollte das Pflaster entfernt und die Haut beobachtet werden. Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat sinnvoll.

Auch wichtig: Nach dem Aufkleben sollte geprüft werden, ob Sensor, Pumpe oder Katheter weiterhin korrekt sitzen und funktionieren. Beim Entfernen sollte man vorsichtig vorgehen, damit sich nicht versehentlich auch der Sensor oder Katheter ablöst.

Fazit

MySweetStitch ist ein praktisches Angebot für Familien, die zusätzliche Fixierung für Sensoren, Pumpen oder Katheter suchen. Besonders im Kinder- und Jugendalltag – mit Sport, Schwimmen, Toben und viel Bewegung – können solche Patches helfen, Diabetes-Technik sicherer und entspannter zu tragen.

Gleichzeitig bleibt es ein sehr individuelles Thema. Familien sollten ausprobieren, was zur Haut ihres Kindes, zum verwendeten System und zum Alltag passt. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, zunächst vorsichtig zu testen und Hautreaktionen ernst zu nehmen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von MySweetStitch.

CGM System, Firmen

  • Erstellt am .

Das könnte auch interessant sein