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Gefährliche Essstörung "Diabulimie" - Ein reporter Film zu einem wichtigen Thema

Der neu reporter-Film ist online! Es geht um Diabulimie – der gefährlichsten Essstörung überhaupt.

Jasmin ist 25 und litt an Diabulimie, einer Kombination aus Bulimie und Diabetes Typ 1. Sie ist deswegen zwei Mal ins Koma gefallen und wäre fast gestorben. Teil der Krankheit ist, dass sich Betroffene sich extra zu wenig von dem Blutzuckersenker Insulin spritzen. Dadurch nehmen sie zwar ab, begeben sich dafür aber in Lebensgefahr. 

In der neuen Reportage erfahrt ihr, wie es Jasmin heute mit der Erkrankung geht. Die Folgen sind für sie noch heute stark spürbar.

Das Video findet ihr hier auf Youtube:

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Expertenchat am 10.12.: Mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen zu Hause backen

diabetesdeWeihnachtliche Leckereien selbst herstellen und maßvoll genießen

Berlin, 08. Dezember 2020 – Zu den Adventswochen und den Weihnachtstagen gehören köstliche süße Schlemmereien: In diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie ein Bummel über traditionelle Weihnachtsmärkte nicht möglich. Dennoch möchten viele Menschen nicht auf Glühwein, Christstollen oder Plätzchen verzichten und sich daher zu Hause etwas gönnen. Auch mit einer chronischen Stoffwechselerkrankung wie Diabetes Typ 1 und Typ 2 ist das kein Problem. Betroffenen wird jedoch empfohlen, Leckereien in Maßen zu verzehren, auf die Menge der Kohlenhydrate zu achten sowie den Glukosespiegel im Auge zu behalten. Dafür ist selbst backen eine gute Alternative zu gekauftem Gebäck. Tipps, Ideen und Rezepte dazu gibt die staatlich diplomierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Kirsten Metternich von Wolff im Expertenchat „Gesunde Weihnachtsbäckerei“ von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 10. Dezember 2020. Interessierte können schon jetzt Fragen auf https://www.diabetesde.org/experten-chat/gesunde-weihnachtsbaeckerei einsenden. Auch nach dem Chat steht das Protokoll mit Fragen und Antworten kostenfrei zur Verfügung.

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Kinder-Überzuckerungstag

diabetesdeBereits am 12. August haben Kinder und Jugendliche in Deutschland so viel Zucker konsumiert, wie für ein ganzes Jahr empfohlen wird. Aus diesem Grund hat die Organisation „foodwatch“ den Tag zum „Kinder-Überzuckerungstag“ erklärt.
Fachgesellschaften wie Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen, dass Minderjährige maximal 10 % ihrer Tagesenergie in Form von freiem Zucker zu sich nehmen sollen. Tatsächlich liegt aber der täglich aufgenommene Zucker bei 16,3% der Tagesenergiemenge. Daraus ergibt sich, dass bereits nach ca. 2/3 des Jahres das Zucker-Limit für ein ganzes Jahr erreicht ist.
Unter freien Zuckern versteht man alle jene Zuckerarten, die bestimmten Lebensmitteln, wie z.B. Fruchtsäften, Sirup,

Fruchtsaftkonzentraten und auch Honig zusätzlich hinzugefügt werden. Es geht also gar nicht immer ums Naschen – sondern ganz oft um die freien, manchmal auch als „versteckte“ bezeichnete Zucker. Achten Sie also nach Möglichkeit darauf, ob die Produkte, die Sie kaufen versteckte Zucker enthalten.

Quellverweis: Diabetes-News ad hoc von DiabetesDE vom 18.9.2019
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„Mag ich nicht!“ – Wenn Kinder kein Gemüse mögen

Wenn Ihr Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, stehen Sie als Eltern unter besonderem Druck, es gesund zu ernähren: Für die Gesund­heit Ihres Kindes ist es wichtig, dass die Kohlenhydrate, die es isst, zum größten Teil aus vitamin- und ballaststoffreichen Lebens­mitteln stammen – z.B. aus Gemüse.

Sind Sie ratlos, wenn Ihr Kind nur Gurken mag und regelmäßig Brokkoli, Pilze, Tomaten und anderes Gemüse auf dem Teller zurückbleiben? Plagt Sie das schlechte Gewissen, wenn Sie auf seine einseitigen Geschmacksvorlieben Rücksicht nehmen?

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Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Von Ärzten und Verwandten meist übersehen: Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Berlin, Juni 2019 – Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu verlieren, indem sie zeitweise darauf verzichten, sich Insulin zu spritzen. Damit riskieren sie unumkehrbare Schäden an Nerven und Gefäßen und im schlimmsten Fall sogar ihr Leben. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. Juni in Berlin rufen Diabetes- und Hormonexperten dazu auf, die Kombination dieser beiden Erkrankungen stärker in den Fokus zu rücken. Insbesondere Ärzte und Familienangehörige sollen bei jungen Diabetespatientinnen stärker auf Anzeichen möglicher Essstörungen achten.

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Mehrwertige Alkohole / Zuckeraustauschstoffe

Mehrwertige Alkohole sind Kohlehydrate, die der Körper nicht oder nur so minimal verarbeiten kann, das sie nicht mit Insulin abgedeckt werden müssen/dürfen. Deswegen werden diese als Zuckerersatz eingesetzt z.B. in Süßigkeiten und Fertiggerichten.

Die Fakten

Mehrwertige Alkohole haben nichts mit Alkohol zu tun und sind für Kinder unbedenklich. Sie heißen nur so, weil in den Molekülketten viele OH-Gruppen (Hydroxygruppen) enthalten sind. Mehrwertige Alkohole gehören zur Gruppe der Kohlehydrate aber sind kein Zucker. 

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Insulin-Purging und Diabulimie

diabetesdeInsulin-Purging und Diabulimie sind Begriffe, die Sie zumindest einmal gehört haben sollten, wenn Sie ein Kind mit Typ-1-Diabetes haben. Diabulimie ist die Kombination aus Diabetes mellitus Typ 1 und Bulimie – eine gefährliche Essstörung. Vor allem Jugendliche und Adoleszente haben ein erhöhtes Risiko, an einer Essstörung zu erkranken. Und bei Menschen mit Diabetes Typ 1 ist das Risiko noch mal höher, nämlich circa doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.

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