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Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Von Ärzten und Verwandten meist übersehen: Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Berlin, Juni 2019 – Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu verlieren, indem sie zeitweise darauf verzichten, sich Insulin zu spritzen. Damit riskieren sie unumkehrbare Schäden an Nerven und Gefäßen und im schlimmsten Fall sogar ihr Leben. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. Juni in Berlin rufen Diabetes- und Hormonexperten dazu auf, die Kombination dieser beiden Erkrankungen stärker in den Fokus zu rücken. Insbesondere Ärzte und Familienangehörige sollen bei jungen Diabetespatientinnen stärker auf Anzeichen möglicher Essstörungen achten.

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Mehrwertige Alkohole / Zuckeraustauschstoffe

Mehrwertige Alkohole sind Kohlehydrate, die der Körper nicht oder nur so minimal verarbeiten kann, das sie nicht mit Insulin abgedeckt werden müssen/dürfen. Deswegen werden diese als Zuckerersatz eingesetzt z.B. in Süßigkeiten und Fertiggerichten.

Die Fakten

Mehrwertige Alkohole haben nichts mit Alkohol zu tun und sind für Kinder unbedenklich. Sie heißen nur so, weil in den Molekülketten viele OH-Gruppen (Hydroxygruppen) enthalten sind. Mehrwertige Alkohole gehören zur Gruppe der Kohlehydrate aber sind kein Zucker. 

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Insulin-Purging und Diabulimie

diabetesdeInsulin-Purging und Diabulimie sind Begriffe, die Sie zumindest einmal gehört haben sollten, wenn Sie ein Kind mit Typ-1-Diabetes haben. Diabulimie ist die Kombination aus Diabetes mellitus Typ 1 und Bulimie – eine gefährliche Essstörung. Vor allem Jugendliche und Adoleszente haben ein erhöhtes Risiko, an einer Essstörung zu erkranken. Und bei Menschen mit Diabetes Typ 1 ist das Risiko noch mal höher, nämlich circa doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.

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Muttermilch ist die beste Form der Säuglingsnahrung

Dass Stillen die beste Ernährung für Ihr Neugeborenes darstellt, ist seit langem bekannt. Stillen fördert nachweislich die Entwicklung der Kinder und stärkt deren Immunsystem. Darüber hinaus gilt, dass das Stillen Kinder vor der Entwicklung von Übergewicht und Adipositas schützt.

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt ausschließliches Stillen bis zur Vollendung des 4. bzw. 5. Lebensmonats und danach teilweises Stillen, solange es Mutter und Kind wünschen. Auch Mütter mit Typ-1-Diabetes können und sollen ihr Neugeborenes nach Möglichkeit stillen.

Zwar haben Kinder von Müttern mit Typ-1-Diabetes unmittelbar nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen. Dieses wird jedoch durch Stillen nicht unterhalten oder gar verstärkt. Hat sich der kindliche Stoffwechsel erst einmal stabilisiert, hat Stillen keinen negativen Effekt.

Wichtig ist, dass Mütter mit Diabetes in dieser neuen Lebensphase besonders gut auf ihren Diabetes achten: Das Neugeborene braucht die volle Aufmerksamkeit seiner Mutter, da kann der Diabetes manchmal in Vergessenheit geraten. Unsere Empfehlung an alle jungen Mütter ist deshalb: Bewahren Sie einen kühlen Kopf, vertrauen Sie auf Ihren mütterlichen Instinkt und lassen Sie sich von Ihrem Umfeld unterstützen. Ihr Kind und Ihr Diabetes werden es Ihnen danken!

Quellverweis: Diabetes-News ad hoc von DiabetesDE vom 22.3.2019
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