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Neues aus Forschung

Abschätzung des genetischen Risikos für Typ-1-Diabetes verbessert

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist. Durch die Analyse von bis zu 41 Genregionen lassen sich ab der Geburt Kinder identifizieren, die ein mindestens 25-fach erhöhtes Risiko besitzen, Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Der Test kommt bereits in einem europaweiten Präventionsprojekt zu Typ-1-Diabetes zum Einsatz. Die Arbeit in ‚PLOS Medicine‘ könnte auch als Modell für andere Krankheiten dienen, an deren Entstehung ebenfalls eine Vielzahl von Genen beteiligt sind.

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EMA empfiehlt erstmals Medikament zur Behandlung des neonatalen Diabetes

London – Neugeborene, die aufgrund eines Gendefekts an einem Diabetes mellitus erkranken, können häufig erfolgreich mit dem Sulfonylharnstoff Glibenclamid behandelt werden. Eine Formulierung, die bei Säuglingen eine leichtere Dosierung erlaubt, wurde jetzt vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur zur Zulassung empfohlen.

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Methyldopa: Blutdruckmittel gegen Typ-1-Diabetes

Die synthetische Aminosäure Methyldopa kann möglicherweise Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes (T1D) verhindern oder abschwächen. Wie US-amerikanische Forscher in einem großen Screening zugelassener Wirkstoffe feststellten, passt der momentan als Blutdrucksenker eingesetzte Wirkstoff genau in die Bindungstasche des HLA-DQ8-Moleküls, das bei der Entstehung von T1D eine Rolle spielt. Bei Patienten mit gerade erst aufgetretenem T1D drosselte die Gabe von Methyldopa die gegen die Insulin-produzierenden Betazellen des Pankreas gerichtete Autoimmunreaktion, schreiben die Forscher um...

Mehr Infos und Quellverweis: pharmazeutrische-zeitung.de vom 16.02.2018

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Forscher arbeiten an Schluckimpfung gegen Diabetes

Eine Schluckimpfung gegen Diabetes – für Typ 1-Diabetiker könnte das in Zukunft wahr werden, aber nur wenn die Veranlagung früh genug erkannt wird, und zwar schon im Säuglingsalter. Mit der großangelegten Präventionsstudie Primary Oral Insulin Trial (POInT-Studie), die gerade beginnt, kommen die Forscher diesem Ziel vielleicht einen großen Schritt näher.

Anfang der Woche wurde zusammen mit der Eröffnung eines neuen „Studienzentrums Pädiatrie“ in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden die neue Präventionsstudie „POInT“ gestartet. Ziel der...

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Dresdner Uniklinikum eröffnet Studienzentrum Pädiatrie

Dresden – Für Kinder mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes richtet das Universitätsklinikum Dresden eine spezielle Anlaufstelle ein. Das Studienzentrum Pädiatrie werde am kommenden Montag von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) in der Kinderklinik eröffnet, wie die Einrichtung heute mitteilte.

Dort wird das Immunsystem von Säuglingen und Kindern trainiert, bei denen...

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Dresdner Forscher testen Insulin-Pulver für Kinder

Beim Neugeborenen-Screening zeigt sich das Risiko für Diabetes Typ 1. Eine neue Methode soll nun auch schützen. Diabetes Typ 1 ist die häufigste chronische Stoffwechselerkrankung bei Kindern. In Sachsen werden jährlich 250 Fälle diagnostiziert. Was die Krankheit auslöst, ist unbekannt. Aber pro Jahr steigt die Zahl der Kinder, die an Typ-1-Diabetes erkranken könnten, um drei Prozent. Werden die Symptome zu spät erkannt, kann...

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Nie wieder piksen: Kontaktlinse misst Blutzucker

Sie ist voller intellgenter Technik und trotzdem durchsichtig: Südkoreanische Forscher haben eine Kontaktlinse entwickelt, die anhand der Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel messen kann. Damit könnten Diabetiker komplett darauf verzichten, sich zum Messen in den Finger zu stechen. Ist der Zuckerwert im Blut zu hoch, signalisiert die Kontaktlinse einfach mit einem optischen Signal Alarm und warnt so vor einer möglichen Überzuckerung.

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