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Forschung

COVID-19 und Typ-1-Diabetes: Nach SARS-CoV-2 Infektion treten bei Kleinkindern häufiger Inselautoantikörper auf

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Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einem gestörten Glukosestoffwechsel führt und eine lebenslange Therapie mit Insulin verlangt. Während die genauen Ursachen der zugrundeliegenden Autoimmunreaktion noch unklar sind, werden Virusinfektionen bei Kleinkindern häufig als entscheidende Umweltfaktoren für die Entstehung von Typ-1-Diabetes angesehen. Ein internationales Forschungsteam der Globalen Plattform für die Prävention des Autoimmunen Diabetes (GPPAD) fand nun einen neuen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Typ-1-Diabetes und dem SARS-CoV-2 Virus. Das Forschungsteam untersuchte Kinder, die ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes haben. Unter diesen Kindern traten häufiger Inselautoantikörper auf, wenn sie vorher eine SARS-CoV-2 Infektion hatten. Inselautoantikörper dienen als Biomarker für Typ-1-Diabetes. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht.

Ist COVID-19 schuld? Mehr Jungen entwickelten in der Pandemie Typ2 Diabetes

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Ulmer Forschende werten große Diabetes-Datenbank aus

Während der ersten beiden Jahre der COVID-19-Pandemie ist es zu einem Anstieg der Typ 2-Diabetes-Fälle bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland gekommen, der im zweiten Pandemiejahr sogar signifikant war. Besonders betroffen waren Jungen. Dies zeigen Ulmer Forschende aus der Epidemiologie und der Kinder- und Jugendmedizin in einer neuen Studie, in der sie Daten einer der weltgrößten Patienten-Datenbanken für Diabetes ausgewertet haben. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erscheint es naheliegend, dass Corona-Maßnahmen wie Schulschließungen und ein Verbot des Freizeitsports dabei möglicherweise eine wichtige Rolle gespielt haben. Erschienen ist die Studie in der renommierten Fachzeitschrift „Diabetes Care“. 

Lancet-Studie zeigt: Weltweite Verdoppelung der Diabetes Typ 1-Fälle bis 2040

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DDGLogo2021Diabetes mellitus ist global auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Lancet-Studie prognostiziert nun, dass sich die Erkrankungszahlen für Diabetes Typ 1 bis 2040 von etwa 8,4 Millionen auf bis zu 17,4 Millionen verdoppeln könnten. Die Studie gibt 201 Ländern konkrete Zahlen zu ihrer derzeitigen nationalen Diabetes-Lage an die Hand und legt eine Basis für gesundheitspolitisches Handeln.

Auch Deutschland solle dringend Konsequenzen aus den aktuellen Studienergebnissen ziehen, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Es müsse endlich deutlich mehr in die Diabetesversorgung sowie -prävention investiert werden. Seit Jahren weist die Fachgesellschaft darauf hin, dass die versteckte Diabetes-Pandemie dramatische Auswirkungen auf das deutsche Gesundheitssystem haben wird.

Diabetes: Mehr Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

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Düsseldorf – Die Zahl der Diabetesneuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich nach oben geklettert. Ein Anstieg ist sowohl bei Typ 1 als auch bei Typ 2 zu verzeichnen. Das schließt ein Team um Anna Stahl-Pehe vom Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) aus seiner Studie, die auf Zahlen aus Nordrhein-Westfalen beruht.

Diabetes-News ad hoc: Entstehung des Typ-1-Diabetes: Neue Erkenntnisse

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diabetesde.jpgbis heute ist unklar, wann und warum genau ein Typ-1-Diabetes entsteht. Nun haben Forscher*innen in einer neue Studie Erkenntnisse zum Entstehungsprozess zusammengetragen, die bisherigen Annahmen widersprechen. Wir danken unserem Wissenschaftspartner DiabInfo für den Hinweis auf die Studie.

Auslöser Immunreaktion

Verhindert die Früherkennung von Diabetes Typ 1 schwere Ketoazidosen?

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Welche Symptome hatten Sie beziehungsweise Ihr Kind bei der Typ-1-Diabetes-Diagnose? Im Schnitt kommt es bei 2 von 10 Kindern bei der Diagnose zu einer lebensgefährlichen Stoffwechselentgleisung. Eine neue Studie zeigt: Ist das Erkrankungs-Risiko früh bekannt, treten solch extreme Komplikationen sehr viel seltener auf.

Zahl diabetischer Ketoazidosen bei Kindern und Jugendlichen steigt

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Gießen – Während der ersten zwei Jahre der Coronapandemie ist es bei Kindern und Jugendlichen in vielen Ländern zu lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisungen im Zusammenhang mit einer verspäteten Diagnose von Diabetes gekommen. Das hat ein internationales Forscherteam im Rahmen einer weltweiten Studie er­mittelt.

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen: Verapamil kann eine Restfunktion der Langerhans-Zellen im Pankreas erhalten

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Bei Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes existiert ein systemischer oxidativer Stress, der bis zum frühen Erwachsenenalter weiter zunimmt. Er fördert die Zerstörung der menschlichen Langerhans-Zellen durch die bereits bestehenden Autoimmunreaktionen und damit die Manifestation eines Diabetes. Kalziumkanalblocker wie Verapamil wirken der Expression eines Proteins entgegen, das den Abbau reaktiver Sauerstoffspezies hemmt: des Thioredoxin Interacting Proteins TXNIP. Auf diesen Erkenntnissen basiert die Erforschung potenziell protektiver Effekte von Kalziumkanalblockern auf ß-Zellen. In einer Phase-3-Studie wurde die Wirkung von Verapamil auf die ß-Zell-Restfunktion bei neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes untersucht.

Welttag Diabetes: „Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten die Diagnose Diabetes“

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An der Universität Leipzig wird seit Jahren zu einer bedeutenden Begleiterscheinung von Diabetes geforscht: der Adipositas. Die Biologin Dr. Kathrin Landgraf untersucht im SFB 1052 „ObesityMechanisms“ mit anderen Wissenschaftler:innen verschiedener Fachdisziplinen Ursachen, Präventions- und Therapieansätze dieser Erkrankung. Ihr Kollege Dr. Robert Stein forscht verstärkt an klinischen Ansätzen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die beiden berichten im Interview anlässlich des Welttags Diabetes am 14.November über ihre Forschungen im Team von Prof. Dr. Antje Körner im pädiatrischen Forschungszentrum der Universitätsmedizin Leipzig.

Warum erkranken manche Kinder und Erwachsene an Diabetes und andere nicht?

Typ-1-Diabetesscreening bei Kindern? Diabetes-Experten diskutieren über Chancen, Risiken und ethische Aspekte

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DDGLogo202157. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 17. bis 20. Mai 2023

Wie sinnvoll ist die Früherkennung bei Kindern auf Typ-1-Diabetes?
Diabetes-Experten diskutieren über Chancen, Risiken und ethische Aspekte

Berlin – Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die vor allem in westlichen Industrieländern, darunter auch in Deutschland, zunimmt: Derzeit leben 4 von 1000 Kindern und Jugendlichen hierzulande damit. Experten schätzen, dass sich die Zahl bis 2040 verdoppeln wird. Doch bereits jetzt ist Typ-1-Diabetes die häufigste chronische Stoffwechselerkrankung bei jungen Menschen bis 20 Jahre. Auf dem Diabetes Kongress 2023 diskutieren Forschende und Behandelnde Chancen, Risiken und ethische Aspekte eines derzeit in Studien angewandten Antikörperscreenings, das bei Kindern eine in der Zukunft auftretende Diabeteserkrankung nachweisen soll. Die Früherkennung dieser Risikopatientinnen und -patienten könnte zudem in eine die Erkrankung verzögernde Therapie mit einem monoklonalen Antikörper münden, welche in den USA bereits zugelassen ist. Professor Dr. med. Andreas Neu, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Kinderdiabetologe, erörtert im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz (online) zum Diabetes Kongress am Mittwoch, den 10. Mai 2023, Vor- und Nachteile des Screenings, die auch im Kongress-Symposium gemeinsam mit dem Ethiker Giovanni Maio diskutiert werden.

Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Autoimmunität bei Typ-1-Diabetes

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Neuherberg – Stoffwechselveränderungen können bei Typ-1-Diabetes früher im Krankheitsverlauf auftreten als bislang angenommen – sie können der Autoimmunität vorausgehen oder parallel dazu stattfinden. Das berichtet eine internationale Arbeitsgruppe mit Beteiligung des Helmholtz Munich Instituts für Diabetes­forschung (IDF) im Journal of Clinical Investigation (2022; DOI: 10.1172/JCI162123).

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Pankreas-Organoide aus pluripotenten Stammzellen gezüchtet

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Ulm – Forschenden des Uniklinikums und der Universität Ulm ist es gelungen, erstmals sowohl exokrine als auch endokrine Organoide der Bauchspeicheldrüse zu züchten. Diese könnten perspektivisch in der Diagnostik oder der Therapie des Diabetes oder auch bei Krebs zum Einsatz kommen.

Typ-1-Diabetes: Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Autoimmunkrankheit bei Kindern

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Wann und warum manifestiert sich ein Typ-1-Diabetes bei Kindern? Erstmals haben Forschende die Blutzuckerwerte und parallel dazu die Inselautoantikörper bei Kindern mit erhöhtem genetischem Risiko für Typ-1-Diabetes in den ersten Lebensjahren in einer Langzeitstudie untersucht. Ergebnisse der Studie wurden nun im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht. Die Studie liefert ein besseres Verständnis der Dynamik der Blutzuckerregulation im frühen Kindesalter und neue Erkenntnisse über die Entstehung der Autoimmunität bei Typ-1-Diabetes.

Einzigartig: Die POInT-Studie untersucht die Blutzuckerdynamik parallel zur Entstehung der Autoimmunität

Diabetesstiftung zeichnet Mediziner der JLU aus

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Prof. Dr. Clemens Kamrath erhält Preis für seine Forschung zu Diabetes bei Kindern während der Corona-Pandemie

Für seine Forschungen zu Diabetes bei Kindern während der Corona-Pandemie hat der Gießener Mediziner Prof. Dr. Clemens Kamrath eine renommierte Auszeichnung erhalten: Die Heinz Bürger-Büsing-Stiftung zur Erforschung und Behandlung des Diabetes mellitus e.V. hat ihm jetzt den mit 8.000 Euro dotierten Forschungspreis 2023 verliehen. Der Kinderarzt hatte die Auswirkungen der Pandemie auf die Erkrankungshäufigkeit, den Schweregrad und den Verlauf der Diabeteserkrankung bei Kindern und Jugendlichen untersucht. 

Diabetesrisiko: Keine erhöhte Inzidenz von Diabetes bei Kindern nach SARS-CoV-2-Infektionen

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Für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes sind genetische Faktoren und Umwelteinflüsse relevant. Auch Infektionen können die Pathogenese triggern. Daher ist bereits früh nach Auftreten der SARS-CoV-2-Pandemie untersucht worden, ob es eine Assoziation zur Inzidenz von Typ-1-Diabetes bei Kindern gibt. In mehreren Analysen, darunter aus dem deutschen Diabetes-Register DPV (1), hatte sich eine erhöhte Inzidenz von Typ-1-Diabetes im zeitlichen Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ergeben (+ 15 %). Nun ist die Frage, ob SARS-CoV-2-Infektionen und die Entwicklung von Typ-1-Diabetes zusammenhängen könnten, in einer Analyse von Daten 2er großer Register in Colorado, USA, und aus Bayern untersucht worden (2).

Mehr Infos und Quellverweis:

Typ-1-Diabetes bei Kleinkindern: Erhöhter Blutzucker schon vor Autoimmunität

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Stoffwechselveränderungen können bei Typ-1-Diabetes früher im Krankheitsverlauf auftreten als bislang angenommen – sie können dem Auftreten der Autoimmunität vorausgehen oder sich auch parallel dazu entwickeln.

Hightech-Kapsel macht Insulin schluckbar

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"Tunnelbohrmaschine" von MIT-Wissenschaftlern soll Medikamentengabe künftig revolutionieren

Insulin und andere biologische Medikamente lassen sich statt Spritze künftig oral verabreichen. Forscher am Massachusetts Institute of Technology http://mit.edu haben hierzu eine aktive Medikamentenkapsel entwickelt, die den Wirkstoff durch die Schleimbarriere transportiert. Sie ist am Kopf mit einer Art Tunnelbohrmaschine ausgestattet, die rotiert und sich durch den Schleim wühlt. Der Bohrer setzt sich in Gang, wenn sich der pH-Wert der Umgebung ändert. Das ist an der Oberfläche der Schleimschicht der Fall.

Freisetzung nach dem Schleim

Lässt sich die Entwicklung von Typ-1-Diabetes durch eine neuartige Therapie tatsächlich verzögern?

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 Vermutlich war die Zulassung von Tzield durch die FDA ausschlaggebend für den Deal, denn dieser immuntherapeutische Ansatz zur Verzögerung der Entwicklung eines Typ-1-Diabetes könnte einen großen Schritt nach vorne bei der Behandlung dieser Autoimmunerkrankung bedeuten. Bei einer Sitzung des Ausschusses der FDA im Jahr 2021 haben sich sowohl Ärzten als auch Patienten, die an einer Studie mit diesem Medikament teilgenommen haben, nachdrücklich für dessen Zulassung ausgesprochen. In einem Panel haben 75% der 1.112 Teilnehmer eine positive oder neutrale Reaktion auf Teplizumab geäußert und wenn tatsächlich so viele Patienten dies so positiv sehen, dann könnte dies ein Blockbuster werden, Analysten gehen von einem Spitzenumsatz von 1,2 Milliarden Dollar im Jahr 2030 aus.

Zahl der Menschen mit Typ-1-Diabetes wird sich weltweit bis 2040 verdoppeln

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Sydney – Die Zahl der Menschen mit Typ-1-Diabetes weltweit wird sich bis 2040 verdoppeln – von 8,4 Millio­nen auf 13,5 bis 17,4 Millionen. Eine bessere Diagnose und Behandlung des Typ-1-Diabetes könnte in den nächsten Jahrzehnten Millionen Leben retten.

Das sagen australische Forscher vorher, die die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie jüngst in The Lancet Diabetes & Endocrinology vorstellten (DOI: 10.1016/S2213-8587(22)00218-2).

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Verapamil kann Beta-Zellen bei beginnendem Typ-1-Diabetes erhalten

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Tampa/Florida – Der Kalziumantagonist Verapamil, ein lang bewährtes Antihypertensivum, das heute vor allem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird, hat in einer Phase-3-Studie bei Patienten mit einem neu diagnostizierten Typ-1-Diabetes die Restproduktion von Insulin über 1 Jahr weitgehend erhal­ten. Die Ergebnisse wurden auf einer Fachtagung (ATTD) in Berlin vorgestellt und im Journal of the American Medical Association (2023; DOI: 10.1001/jama.2023.2064) publiziert.

Darmflora-Bakterium als Autoimmuntrigger für Typ-1-Diabetes

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Das Darmbakterium Parabacteroides distasonis könnte als Teil der Darmflora die 1. Stufe einer Autoimmunkaskade darstellen, die über Insulinantikörper und Betazell-Zerstörung in einen Typ-1-Diabetes mündet. Dies berichteten US-Forscher unlängst in „PNAS“.

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aerzteblatt.de vom Sep. 2022 

Diabetes-News ad hoc: Genauere Risiko-Prognose für Typ-1-Diabetes bei Kindern

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diabetesde.jpgDie meisten Kinder, bei denen Typ-1-Diabetes diagnostiziert wird, haben keine nahen Verwandten mit derselben Autoimmunerkrankung. Forschende haben daher in einer aktuellen Studie die verschiedenen Stadien genauer untersucht, die Kinder vor dem Ausbruch eines Typ-1-Diabetes durchlaufen.