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Neues aus Forschung

Mit Strom Gene regulieren

Einem Forschungsteam um ETH-​Professor Martin Fussenegger ist es erstmals gelungen, Gene direkt mit elektrischem Strom zu kontrollieren. Damit schafft es die Grundlage für medizinische Implantate, die durch elektronische Geräte ausserhalb des Körpers ein-​ und ausgeschaltet werden können.

Ein Diabetiker trägt in seinem Körper ein Implantat, das insulinproduzierende Zellen enthält, und eine elektronische Steuereinheit. Sobald der Patient etwas isst und der Blutzucker steigt, kann er über sein Smartphone mittels App ein elektrisches Signal absetzen oder die App übernimmt dies automatisch, wenn der Speiseplan einprogrammiert ist. Wenig später schütten die Zellen die notwendige Menge des hergestellten Insulins aus, welches den Blutzuckerspiegel reguliert.

Das klingt nach Science-​Fiction, ist es aber vielleicht bald nicht mehr.

Mehr dazu und Quellverweis: ETH Zürich vom 28.5.2020

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Highspeed Schneckeninsulin als neue Generation von Insulintherapeutika

Conus geographicus  Credits: Kerry Matz National Institute of General Medical Services - http://www.nigms.nih.gov/news/findings/sept02/snails.htmlKegelschnecken betäuben ihre Opfer mit einem hochwirksamen und super schnellen Insulin. Die Opfer, meist kleine Fische, nehmen das Insulin über die Kiemen auf und geraten in ein Art Unterzucker.

Die extrem schnelle Wirkzeit dieses Insulins möchten sich nun Forscher der Universität von Utha / USA zunutze machen um ein neues Hybridinsulin zu entwickeln, welches viel schneller wirkt, als die heute verfügbaren Insuline. Bei Ratten wurden schon sehr vielversprechenden Ergebnisse erzielt.

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Hat der Wohnort einen Einfluss auf das Diabetes Risiko?

Bei Kindern aus ländlichen Gegenden zeigt sich ein höheres Risiko an Diabetes Typ1 zu erkranken, als bei Kindern aus der Stadt. Dies wurde nun von einem Forscherteam in NRW anhand der Daten aus dem Diabetes Register festgestellt. Insgesamt wurden über 6000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre über einen Manifestationszeitraum von 2007 bis 2014 erfasst.

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Insulinversorgung aus dem Auge. Klinische Studie wurde bewilligt

Forschers des Bascom Palmer Eye Instituts in Miami haben herausgefunden, daß Immunzellen im Auge weniger aktiv sind. Deshalb möchten Sie in einer Studie nun 10 Diabetespatienten insulinproduzierende Betazellen ins Auge spritzen. Im Tierversuch mit Affen funktioniert diese Methode bereits und der Insulinbedarf der Tiere konnte so um mehr als die Hälft veringert werden, wie das Schweizer Tagblatt schreibt.

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Etablierte Früherkennungsstudie zu Typ-1-Diabetes testet nun Tausende Kinder auch auf Antikörper gegen SARS-CoV-2

Flächendeckende Antikörpertests gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Forschende der etablierten Screening-Studie „Fr1da plus“, die Kinder in Bayern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen, beziehen diese Test nun direkt in ihre Untersuchungen mit ein. Gemeinsam mit einem bestehenden Netzwerk aus rund 600 Kinder-und Jugendärztinnen und -ärzten und unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München könnten sie bis zu 65.000 Blutproben aus der Fr1da-plus-Studie nun auch auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 testen.

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Neue Beta Zellen aus Stammzellen erzeugen

Dieses Ziel verfolgt eine Forschergruppe am Helmholtz Zentrum in München.  Dabei wurden Stammzellkulturen mit hochspezialisierten Vorläuferzellen des Pankreas angereichert um einen höheren Erfolg bei der Ausbildung funktionierender Betazellen mit besserer Glukoseregulation und Insulinproduktion zu erzielen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Betazellersatztherapie für Patienten mit Typ 1 Diabetes.

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