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Neues aus Forschung

Neue EU-Forschungskooperation am DDZ: Präklinische Entwicklung neuartiger Peptide zur Therapie des Diabetes

Am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) sollen in den nächsten drei Jahren im Rahmen des EU-Förderprogramms Eurostars mit drei Partnern aus der Wissenschaft und Industrie neue Anti-Diabetika entwickelt werden. Dieses grenzüberschreitende Forschungsprojekt kooperiert im Verbund mit Partnern aus Heidelberg und Schweden, um die präklinische Entwicklung einer neuen Klasse von Peptiden voranzubringen. Am Ende der Laufzeit wollen die Forscherinnen und Forscher einen neuen Wirkstoff zur Protektion der Betazelle in der Bauchspeicheldrüse zur Therapie des Diabetes mellitus identifizieren.

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EU investiert in Forschung zu Typ1-Diabetes (Islet Projekt)

München. Mit einer Fördersumme von mehr als acht Millionen unterstützt die Europäische Union verschiedene Forschungs- und Innovationsmaßnahmen, an denen das Münchener Helmholtz Zentrum beteiligt ist. Darunter ein Projekt zur Entwicklung eines stammzellbasierten Arzneimittels für neuartige Therapien (Advanced Therapy Medicinal Products, ATMP) zur Behandlung von Patienten mit Typ-1-Diabetes.

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Typ-1-Diabetes: Neue Erkenntnisse beleben die Debatte um die Aufnahme von Früherkennungstests in die Regelvorsorge

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben in einer großen, bayernweit angelegten Bevölkerungsstudie den weltweit ersten Früherkennungstest für Typ-1-Diabetes eingesetzt und die Auswirkungen untersucht.

Mit dem Screening auf Insel-Autoantikörper ist es erstmalig möglich, bereits präsymptomatische Stadien von Typ-1-Diabetes zu diagnostizieren. An der Studie nahmen insgesamt 90.632 Kinder teil. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Screening das Fortschreiten von präsymptomatischem Typ-1-Diabetes zur gefährlichen diabetischen Ketoazidose verhindern kann. Die Studie liefert somit die Grundlage, neue Richtlinien für künftige Diagnoseverfahren zu formulieren und eine Empfehlung hinsichtlich einer Aufnahme der Screenings in den Leistungskatalog der Regelvorsorge zu diskutieren.

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Typ-1-Diabetes: Screening verhindert Ketoazidosen

München – Ein Screening auf Insel-Autoantikörper kann einen Typ-1-Diabetes bereits in einem präsymptomatischen Stadium erkennen und damit das Risiko von schweren Keto­azidosen vermindern. Dies zeigen die jetzt im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2020; 323: 339-351) veröffentlichten Ergebnisse der „Fr1da“-Studie, die in den vergangenen Jahren mehr als 90.000 Kinder in Bayern gescreent hatte.

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Wie Immunzellen in den Angriffsmodus schalten

Studie unter Federführung der Uni Bonn klärt auf, wie Makrophagen direkt nach Kontakt mit Bakterien reagieren 

Makrophagen haben zwei Gesichter: In gesundem Gewebe übernehmen sie wichtige Aufgaben. Bei einer Infektion lassen sie diese Arbeit jedoch ruhen und machen stattdessen Jagd auf die Krankheitserreger. Schon Minuten nach dem Kontakt mit einem Bakterium stellen sie dazu ihren Stoffwechsel eklatant um. Das zeigt eine neue Studie unter Federführung der Universität Bonn, die nun in der Zeitschrift „Immunity“ erscheinen ist. Mittelfristig könnten aus den Ergebnissen neue Impfstrategien erwachsen, aber auch Ansätze zur Bekämpfung von Autoimmun-Krankheiten.

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Typ-1-Diabetes: Neuer Ansatzpunkt, um Autoimmunreaktion hinauszuzögern

Regulatorische T-Zellen (Tregs)* verhindern bei gesunden Menschen überschießende Immunreaktionen. Bei der Entstehung der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes greift dieser Schutz nicht hinreichend. Forschende des Helmholtz Zentrums München und der LMU haben einen Mechanismus entschlüsselt, der die Bildung und die Stabilität von Tregs beeinträchtigt. Blockierten sie das Molekül, das diesen Mechanismus auslöst, wurden wieder mehr funktionsfähige Tregs gebildet. Dies könnte ein neuer Ansatzpunkt sein, die Entstehung von Typ-1-Diabetes zu verzögern. Die Arbeit entstand im Rahmen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und die Ergebnisse sind in Nature Communications erschienen.

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„LASST UNS ÜBER 1 REDEN“: Neue Kampagne fördert den Dialog über Typ-1-Diabetes

Ab dem 10. November führt das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München anlässlich des Weltdiabetestags 2019 (14. November) eine Dialogkampagne unter dem Motto „LASST UNS ÜBER 1 REDEN“ durch. Ziel ist es, mehr Bewusstsein für Typ-1-Diabetes in der Allgemeinbevölkerung zu schaffen und den Dialog rund um die Autoimmunerkrankung weiter zu fördern. Die Kampagne ist eine Fortsetzung einer Awareness-Kampagne, die im Frühjahr 2019 unter dem Dach der Forschungsinitiative „A World Without 1“ mit Großflächen-Plakaten und auf Infoscreens deutschlandweit Millionen von Menschen auf Typ-1-Diabetes aufmerksam machte. 

Typ-1-Diabetes ist trotz jährlich steigender Fallzahlen bei den meisten Menschen relativ unbekannt. Dies führt einerseits dazu, dass die gängigen Symptome wie starker Durst, vermehrtes Wasserlassen oder Schlappheit nur selten erkannt werden und viele Fälle erst durch eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung diagnostiziert werden. Auch ist vielen nicht bewusst, dass es durch breit angelegte Screening-Studien Möglichkeiten zur Früherkennung gibt. Andererseits erfahren Typ-1-Diabetiker häufig Vorurteile und Unverständnis von ihren Mitmenschen und müssen immer wieder gegen gesellschaftliche Hindernisse ankämpfen. 

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Gebündelte Expertise: Helmholtz Zentrum München und Eli Lilly and Company erforschen gemeinsam Zielstrukturen für die Betazell-Regeneration bei Diabetes

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung des Helmholtz Zentrums München und das global tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company (Lilly) haben eine neue strategische Forschungskooperation auf dem Gebiet der pankreatischen Betazell-Regeneration ins Leben gerufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Behandlung von Diabetes mellitus zu verbessern und zu beschleunigen.

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Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes erreicht Meilenstein und wird fortgesetzt

Das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München hat im Rahmen der bayernweiten „Fr1da“-Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes nun 100.000 Studienteilnahmen verzeichnet. Außerdem wird die Studie unter dem Namen „Fr1da-plus“ auf eine zusätzliche Altersgruppe erweitert: Neben 2 bis 5 Jahren alten Kindern können ab sofort auch 9- und 10-Jährige an der Studie teilnehmen. 

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