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Neues aus Forschung

Mitmachen! - Umfrage zu neuen Technologien und digitalen Anwendungen bei Diabetes

Vor zwei Jahren hatten wir Sie schon einmal gefragt, wie Sie neue Technologien des Diabetes und die Zukunftstrends der Diabetesbehandlung beurteilen. Die Resonanz war überwältigend: Insgesamt 3.427 Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes hatten an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse ergaben erstmals ein umfassendes Bild, wie moderne Technologien wie beispielsweise Insulinpumpen, „smarte“ Pens, Methoden der kontinuierlichen Glukosemessung, Apps, Telemedizin, Videoschulungen und andere digitale Anwendungen bei Diabetes aus Patientensicht beurteilt werden. Und: Welche Chancen aber auch Risiken sie diesbezüglich aktuell und in der nächsten Zukunft erwarten.

Alle Ergebnisse wurden im „Digitalisierungs- und Technologiereport 2020“ (Hrsg. Kulzer, Heinemann) im Kirchheim-Verlag veröffentlicht, welche unter https://www.dut-report.de/digitalisierungsreport-2020/ für jeden nachlesebar sind. Der Tenor der ersten Befragung lautete: Menschen mit Diabetes haben eine sehr positive Einstellung zu neuen Technologien, sogar deutlich positiver als die ebenfalls befragten Ärzte. Und: Die meisten der Befragten erwarten durch neue Technologien eine Erleichterung der Therapie und eine deutlich bessere Diabeteseinstellung.

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Diabetes: Smartwatch steuert Insulinbildung

ETHZ-Forscher entwickeln implantierbaren Genschalter, der auf grünes LED-Licht anspricht

(pte017/07.06.2021/12:30) - Forscher der ETHZ http://ethz.ch haben einen implantierbaren Genschalter entwickelt, der sich mit dem grünen LED-Licht handelsüblicher Smartwatches betätigen lässt und die Insulinbildung steuert. Der zur Behandlung von Diabetes designte Schalter ist gekoppelt mit einem genetischen Netzwerk, das die Entwickler menschlichen Zellen hinzugefügt haben.

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Diabetes-News ad hoc: Deutschlandweite Aufklärungskampagne zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes

DiabetesDETyp-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Bei Erkrankungsbeginn treten die Symptome meist innerhalb von Tagen oder Wochen auf. Wenn diese erst spät erkannt oder falsch gedeutet werden, kann es zu einer schweren, lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung kommen, einer sogenannten diabetischen Ketoazidose. Um das Risiko einer solchen diabetischen Ketoazidose bei Erkrankungsbeginn zu senken, ist im Januar 2021 eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes gestartet. Die Kampagne wird gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) durchgeführt.

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Impfung gegen Diabetes: Hoffnung für Patienten mit Typ 1

Seit einigen Jahren bereits sind Autoantikörper, die ein Protein der Bauchspeicheldrüse namens GAD65 attackieren, als einer der Schlüsselindikatoren für das Entstehen von Diabetes Typ 1 bekannt. Die Präsens dieser Antikörper gilt als frühes Anzeichen der Erkrankung, weshalb Forscher schon vor einiger Zeit die Hypothese aufgestellt haben, dass eine Unterbrechung dieses Autoimmun-Mechanismus eine Möglichkeit sei, die für Diabetes Typ 1 charakteristische Zerstörung von insulinproduzierenden Zellen zu verhindern. Ein internationales Team hat nun eine Impfung entwickelt, die genau dies erreichen könnte.

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Neue Erkenntnisse aus der Typ-1-Diabetes Interventionsstudie Pre-POINTearly

In der Pre-POINTearly Interventionsstudie wurde Säuglingen und Kleinkindern mit einem erhöhten Risiko an Typ-1-Diabetes zu erkranken, täglich für 12 Monate Insulinpulver oder ein Placebo mit der Nahrung verabreicht. Ziel war es, die Auswirkungen von oralem Insulin auf das Immunsystem zu beurteilen. Die Studie zeigt, dass die orale Insulin-Immuntherapie sicher ist. Es wurde kein Unterschied in der Häufigkeit von Immunreaktionen gegen Insulin zwischen beiden Untersuchungsgruppen beobachtet. Explorative Analysen legen nahe, dass Antikörperreaktionen auf orales Insulin bei Kindern mit einem für Typ-1-Diabetes empfänglichen Insulin-Genotyp auftreten und entzündliche Episoden die Aktivierung von insulinreaktiven T-Zellen fördern können.

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Typ-1-Diabetes: Antikörper gegen Glucagonrezeptor könnte Bildung neuer Betazellen stimulieren

Salt Lake City – Die Behandlung mit einem Antikörper, der den Rezeptor für das Hormon Glucagon blockiert, kann bei Mäusen einen Typ-1-Diabetes weitgehend beseitigen. Die Forscher führen dies in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2021; DOI: 10.1073/pnas.2022142118) auf eine Umwandlung von hormonproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln des Pankreas zurück.

Mehr dazu und Quellverweis: 

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