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Forschung

Hightech-Kapsel macht Insulin schluckbar

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"Tunnelbohrmaschine" von MIT-Wissenschaftlern soll Medikamentengabe künftig revolutionieren

Insulin und andere biologische Medikamente lassen sich statt Spritze künftig oral verabreichen. Forscher am Massachusetts Institute of Technology http://mit.edu haben hierzu eine aktive Medikamentenkapsel entwickelt, die den Wirkstoff durch die Schleimbarriere transportiert. Sie ist am Kopf mit einer Art Tunnelbohrmaschine ausgestattet, die rotiert und sich durch den Schleim wühlt. Der Bohrer setzt sich in Gang, wenn sich der pH-Wert der Umgebung ändert. Das ist an der Oberfläche der Schleimschicht der Fall.

Freisetzung nach dem Schleim

Zahl der Menschen mit Typ-1-Diabetes wird sich weltweit bis 2040 verdoppeln

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Sydney – Die Zahl der Menschen mit Typ-1-Diabetes weltweit wird sich bis 2040 verdoppeln – von 8,4 Millio­nen auf 13,5 bis 17,4 Millionen. Eine bessere Diagnose und Behandlung des Typ-1-Diabetes könnte in den nächsten Jahrzehnten Millionen Leben retten.

Das sagen australische Forscher vorher, die die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie jüngst in The Lancet Diabetes & Endocrinology vorstellten (DOI: 10.1016/S2213-8587(22)00218-2).

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Aktuelle Diabetes-Kids Umfrage: Wie wurde Diabetes bei eurem Kind herausgefunden?

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Wie wurde Diabetes bei eurem Kind herausgefunden?

Darmflora-Bakterium als Autoimmuntrigger für Typ-1-Diabetes

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Das Darmbakterium Parabacteroides distasonis könnte als Teil der Darmflora die 1. Stufe einer Autoimmunkaskade darstellen, die über Insulinantikörper und Betazell-Zerstörung in einen Typ-1-Diabetes mündet. Dies berichteten US-Forscher unlängst in „PNAS“.

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aerzteblatt.de vom Sep. 2022 

Mitmachen! - Umfrage zu neuen Technologien und digitalen Anwendungen bei Diabetes

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Vor zwei Jahren hatten wir Sie schon einmal gefragt, wie Sie neue Technologien des Diabetes und die Zukunftstrends der Diabetesbehandlung beurteilen. Die Resonanz war überwältigend: Insgesamt 3.427 Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes hatten an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse ergaben erstmals ein umfassendes Bild, wie moderne Technologien wie beispielsweise Insulinpumpen, „smarte“ Pens, Methoden der kontinuierlichen Glukosemessung, Apps, Telemedizin, Videoschulungen und andere digitale Anwendungen bei Diabetes aus Patientensicht beurteilt werden. Und: Welche Chancen aber auch Risiken sie diesbezüglich aktuell und in der nächsten Zukunft erwarten.

Alle Ergebnisse wurden im „Digitalisierungs- und Technologiereport 2020“ (Hrsg. Kulzer, Heinemann) im Kirchheim-Verlag veröffentlicht, welche unter https://www.dut-report.de/digitalisierungsreport-2020/ für jeden nachlesebar sind. Der Tenor der ersten Befragung lautete: Menschen mit Diabetes haben eine sehr positive Einstellung zu neuen Technologien, sogar deutlich positiver als die ebenfalls befragten Ärzte. Und: Die meisten der Befragten erwarten durch neue Technologien eine Erleichterung der Therapie und eine deutlich bessere Diabeteseinstellung.

COVID-19: Kein erhöhtes Diabetesrisiko bei Kindern

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Toronto – Die Befürchtung, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei Kindern eine Neuerkran­kung am Typ-1-Diabetes auslösen kann, haben sich in einer bevölkerungsweiten Analyse in JAMA Network Open (2022; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2022.23394) nicht bestätigt.

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Diabetesforschung: Mini-Labor auf dem Chip

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Gerade fünf Zentimeter klein ist ein Mini-Labor, auf dem große Hoffnungen der Diabetesforschung liegen: Im Pankreas-Chip wachsen insulinproduzierende Zellen, die von Typ-1-Diabetikerinnen und -Diabetikern für eine Zellersatztherapie benötigt werden.

Studie: Darmbakterium kann Typ-1-Diabetes triggern

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Boston – Das Darmbakterium Parabacteroides distasonis, ein Bestandteil der Darmflora, könnte der Trigger für die Autoimmunreaktion sein, die in den ersten Lebensjahren zur Bildung von Insulinantikörpern führt, die später die Beta-Zellen zerstören und einen Typ-1-Diabetes auslösen. Dies berichten US-Forscher in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS 2022; DOI: 10.1073/pnas.2120028119).

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Diabetes: Smartwatch steuert Insulinbildung

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ETHZ-Forscher entwickeln implantierbaren Genschalter, der auf grünes LED-Licht anspricht

(pte017/07.06.2021/12:30) - Forscher der ETHZ http://ethz.ch haben einen implantierbaren Genschalter entwickelt, der sich mit dem grünen LED-Licht handelsüblicher Smartwatches betätigen lässt und die Insulinbildung steuert. Der zur Behandlung von Diabetes designte Schalter ist gekoppelt mit einem genetischen Netzwerk, das die Entwickler menschlichen Zellen hinzugefügt haben.

Aufklärungskampagne zur Diabetes-Früherkennung im Kindesalter gut angenommen

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DDGLogo2021Über zwei Millionen Eltern sind von mehr als 6300 Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten über die Ursachen und Gefahren von Diabetes Typ 1 aufgeklärt worden. Das ist die positive Bilanz der Aufklärungskampagne zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Initiiert wurde die Aktion vor zwei Jahren von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Diabetes-News ad hoc: Deutschlandweite Aufklärungskampagne zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes

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DiabetesDETyp-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Bei Erkrankungsbeginn treten die Symptome meist innerhalb von Tagen oder Wochen auf. Wenn diese erst spät erkannt oder falsch gedeutet werden, kann es zu einer schweren, lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung kommen, einer sogenannten diabetischen Ketoazidose. Um das Risiko einer solchen diabetischen Ketoazidose bei Erkrankungsbeginn zu senken, ist im Januar 2021 eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes gestartet. Die Kampagne wird gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) durchgeführt.

Eine Welt ohne Typ-1-Diabetes? – Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung

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Was löst Typ-1-Diabetes aus? Ist die Autoimmunerkrankung heilbar? Und gibt es eine Möglichkeit der Früherkennung? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die neue Podcast-Folge von „Siblers DenkRäume“. In dem Podcast von und mit Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt die Diabetologin Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler Einblicke in die aktuelle Typ-1-Diabetesforschung.

Impfung gegen Diabetes: Hoffnung für Patienten mit Typ 1

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Seit einigen Jahren bereits sind Autoantikörper, die ein Protein der Bauchspeicheldrüse namens GAD65 attackieren, als einer der Schlüsselindikatoren für das Entstehen von Diabetes Typ 1 bekannt. Die Präsens dieser Antikörper gilt als frühes Anzeichen der Erkrankung, weshalb Forscher schon vor einiger Zeit die Hypothese aufgestellt haben, dass eine Unterbrechung dieses Autoimmun-Mechanismus eine Möglichkeit sei, die für Diabetes Typ 1 charakteristische Zerstörung von insulinproduzierenden Zellen zu verhindern. Ein internationales Team hat nun eine Impfung entwickelt, die genau dies erreichen könnte.

Typ-1-Diabetes bei Kindern: Nur 22 Euro für eine frühe Diagnose bevor Symptome auftreten

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Ein Bluttest reicht aus, um die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes bei Kindern früh zu erkennen und schwere Stoffwechselentgleisungen zu verhindern. Mit der Fr1da-Studie bietet das Forschungszentrum Helmholtz Munich das weltweit größte bevölkerungsweite Screening zur Typ-1-Diabetes-Früherkennung bei Kindern an. Nun haben die Wissenschaftler:innen eine detaillierte Analyse zu den Kosten der Teststrategie veröffentlicht. Eine Einführung des Screenings in die Regelversorgung würde das Gesundheitssystem in Deutschland voraussichtlich 22 Euro pro untersuchtem Kind kosten.

Neue Erkenntnisse aus der Typ-1-Diabetes Interventionsstudie Pre-POINTearly

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In der Pre-POINTearly Interventionsstudie wurde Säuglingen und Kleinkindern mit einem erhöhten Risiko an Typ-1-Diabetes zu erkranken, täglich für 12 Monate Insulinpulver oder ein Placebo mit der Nahrung verabreicht. Ziel war es, die Auswirkungen von oralem Insulin auf das Immunsystem zu beurteilen. Die Studie zeigt, dass die orale Insulin-Immuntherapie sicher ist. Es wurde kein Unterschied in der Häufigkeit von Immunreaktionen gegen Insulin zwischen beiden Untersuchungsgruppen beobachtet. Explorative Analysen legen nahe, dass Antikörperreaktionen auf orales Insulin bei Kindern mit einem für Typ-1-Diabetes empfänglichen Insulin-Genotyp auftreten und entzündliche Episoden die Aktivierung von insulinreaktiven T-Zellen fördern können.

DDG zweifelt an US-Studie zu Diabetes bei Kindern nach COVID

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DDGLogo2021Löst das SARS-CoV-2-Virus bei Kindern und Jugendlichen einen Diabetes mellitus aus? Dieser Vermutung ging unlängst eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention) nach, die derzeit breit diskutiert wird1. Darin scheinen die Autorinnen und Autoren einen Zusammenhang zwischen einer COVID-19-Infektion und einer anschließenden Diabeteserkrankung zu erkennen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist auf gravierende methodische Schwächen der Studie hin, die die Studienergebnisse relativieren. Es seien weitere Studien über einen längeren Zeitraum mit konsistenten und größeren Datenmengen erforderlich, um Klarheit zu schaffen.

Ein seit Jahren von der DDG gefordertes Nationales Diabetesregister sowie eine elektronische Diabetesakte könnten auch hierzu bessere Erkenntnisse liefern.

Typ-1-Diabetes: Antikörper gegen Glucagonrezeptor könnte Bildung neuer Betazellen stimulieren

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Salt Lake City – Die Behandlung mit einem Antikörper, der den Rezeptor für das Hormon Glucagon blockiert, kann bei Mäusen einen Typ-1-Diabetes weitgehend beseitigen. Die Forscher führen dies in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2021; DOI: 10.1073/pnas.2022142118) auf eine Umwandlung von hormonproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln des Pankreas zurück.

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Insulinproduzierende Gewebe aus dem 3D-Drucker

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet, dass im Universitätsklinikum Heidelberg insulinproduzierende Gewebe gedruckt werden. Das ist ein enorm großer Schritt für die Medizin, der vielen an Diabetes erkrankten Menschen Hoffnung gibt.

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Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

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DDGHäufig erkranken Menschen sowohl an Typ-1-Diabetes als auch an einer Schilddrüsen-Unterfunktion, der Hashimoto-Thyreoiditis, die mit psychischen und kognitiven Problemen einhergehen kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) möchte anlässlich der Schilddrüsenwoche vom 26. bis 30. April 2021 behandelnde Ärzte auf den Zusammenhang zwischen Typ-1-Diabetes, Hashimoto-Thyreoiditis und psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen hinweisen.

Typ-1-Diabetes: Stammzellimplantate produzieren Insulin

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Vancouver/San Diego – Implantate, in denen Stammzellen zu Beta-Zellen heranreifen, sollen in Zukunft bei Patienten mit Typ-1-Diabetes die Produktion des fehlenden Hormons Insulin übernehmen.

Mehr Infos und Quellverweis: 

aerzteblatt.de vom 7.1.2022

Diabetes-News ad hoc: Kinder waren auch in der zweiten Corona-Welle häufig unbemerkt infiziert

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DiabetesDEWir hatten Ihnen bereits im letzten Jahr berichtet, dass das Forschungsteam des Fr1da-Projekts um Prof. Dr. Gabriele Ziegler plante, Tausende vorliegender Blutproben auch auf Coronavirus-Antikörper zu untersuchen und dadurch zu ermitteln, wie viele Kinder in Bayern sich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie nutzen dafür die Strukturen der Fr1da-Studie, deren eigentliches Ziel ein Screening von Kindern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes ist.

Aktuelle Diabetes-Kids Umfrage: Hat Euer Kind Anzeichen von diabetischen Folgeerkrankungen?

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Hat Euer Kind Anzeichen von diabetischen Folgeerkrankungen? (Mehrfachnennung möglich)

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