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Forschung

Studie zur Stammzellen-Therapie bei Typ-1-Diabetes mit einigen positiven Befunden

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Manche Probanden waren im Schnitt 1,5 Jahre unabhängig von externem Insulin. Experten warnen aber vor zu viel Euphorie.

Auf der Jahrestagung der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (American Diabetes Association - ADA) wurden die Ergebnisse einer Langzeitstudie präsentiert, die die Auswirkungen einer Stammzellen-Therapie auf die Abhängigkeit von Insulininjektionen bei jugendlichen Typ-1-Diabetikern untersuchte. 15 der 28 Probanden kamen durch dieses Verfahren im Schnitt eineinhalb Jahre ohne die Zufuhr von externem Insulin aus. Ein Teilnehmer war sogar dreieinhalb Jahre nicht auf körperfremdes Insulin angewiesen.

Mehr Info und Quellverweis: Diabetes Journal vom 15.6.2012

LRBA-Gen: Schlüsselrolle bei Immundefekt - Zusammenhang zu Autoimmunität?

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Forschern gelang es in mehrjähriger Arbeit, ein Gen zu identifizieren, dass für das Funktionieren der menschlichen Abwehr sowie für Autoimmunerkrankungen eine Schlüsselrolle spielt.

Da Patienten mit einem LRBA-Defekt jetzt diagnostiziert werden können, eröffnen sich neue Therapieoptionen.

Mehr Info und Quellverweis: DocChek News vom 15.6.2012

Pre-POINT-Studie: Insulin-Impfung gegen Diabetes Typ 1

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Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an Typ 1 Diabetes, und sie werden immer jünger: Die Neuerkrankungen erreichen ihren Höhepunkt in der Altersgruppe von neun Monaten bis zwei Jahren. Prof. Anette-Gabriele Ziegler und ihr Studienteam erproben in der internationalen Studie Pre-POINT eine Insulin-Impfung als Schutz vor Diabetes. Die Geschwister Amelie und Nick M. gehören zu den Teilnehmern der Studie.

Mehr als 500 Kilometer sind Katharina M. und ihre beiden Kinder Amelie (sechs Jahre) und Nick (vier Jahre) gefahren, um zum Arzt zu gehen – und das, obwohl sie keinerlei Anzeichen für eine Erkrankung haben. Als Teilnehmer der Pre-POINT-Studie fahren sie einmal im Vierteljahr mit dem Zug von ihrem Heimatort in Nordrhein-Westfalen ins Studienzentrum der Forschergruppe Diabetes nach München. 

Internationaler Diabetes-Forschungspreis geht nach St.Gallen

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An der diesjährigen Jahrestagung der Ungarischen Diabetes-Gesellschaft wurde Herrn Prof. Dr. med. Bernd Schultes, Leiter des Adipositas-Zentrums des Kantonsspitals St.Gallen, der international ausgeschriebene Somogyi-Award verliehen. Mit dem Preis wird der Arzt und Wissenschaftler für seine jahrelange Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Hypoglykämie (Unterzuckerungszustände) geehrt. Hypoglykämien stellen ein besonderes Problem bei der Behandlung
von Menschen mit Diabetes dar. Schultes Forschungsarbeiten haben zu einem erweiterten Verständnis über die körperlichen Reaktionen betroffener Patienten auf solche Hpoglykämien beigetragen. So konnte er beispielweise nachweisen, dass junge Diabetiker während nächtlichen Unterzuckerungen oft nicht aufwachen, was diese Zustände besonders gefährlich macht. Schultes freut sich sehr darüber, dass seine wissenschaftliche Arbeit international wahrgenommen
und offensichtlich auch geschätzt wird, und hofft gleichzeitig, dass seine Arbeit zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Diabetes-Patienten beiträgt.

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Bernd Schultes unter bernd.schultes@kssg.ch oder 071 858 36 24 gerne zur Verfügung.

Quelle: Meldung des Kantonsspital St. Gallen vom 31.5.2012

 

Biocomputer könnten Stoffwechsel von Diabetespatienten überwachen

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Schweizer Forscher bauen Zelltaschenrechner
System kann mehrere Signale gleichzeitig verarbeiten

Zürich/Basel (pte022/05.06.2012/13:52) - Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) http://ethz.ch haben einen Taschenrechner aus Säugetierzellen entwickelt. Dieser beherrscht die binären Grundrechenarten und könnte in Zukunft verschiedenste, medzinische Anwendungen finden. Der Biocomputer könnte beispielsweise den Stoffwechsel von Diabetespatienten überwachen. Die Wissenschaftler haben ihre Erkenntnisse mittlerweile im Journal "Nature" veröffentlicht.

 

Teststart für ein Medikament gegen Typ 1 Diabetes - Neues von der DDG-Jahrestagung

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institutionlogo7951Wird es bald eine Heilung für Typ 1 Diabetes geben? Prof. Dr. Eckhard Lammert vom Kompetenznetz Diabetes mellitus (KKNDm) konnte an Mäusen einen Zusammenhang von Parkinson und Diabetes nachweisen. Lammert testet an Mäusen ein für Parkinson zugelassenes Medikament auf seine mögliche Eignung als Heilmittel gegen Typ 1 Diabetes. 

Wichtige Signale für die gezielte Entwicklung und Regeneration von Betazellen identifiziert

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Neuherberg, 04.05.2012. Eine internationale Kooperation von Wissenschaftlern zeigt in ihrer heute beim renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten Studie, dass der Notch-Signalweg für die Bildung von Insulin-produzierenden Betazellen essentiell ist. Daraus ergeben sich neue Ansatzpunkte für dieBetazell-Ersatztherapie und die Regeneration der Langerhans’schen Inseln bei der Volkskrankheit Diabetes mellitus.

T-Zellen: Vom Hetzer zum Helfer - Ein Artikel auf DocCheck

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Die Entstehung von Allergien und Autoimmunerkrankungen ist direkt an eine Fehlregulation des Immunsystems gekoppelt. Mit Wurmparasiten ist es gelungen, die relevanten Immunzellen umzuprogrammieren und damit die Fehlsteuerung abzufangen.

Mehr Information und Quellverweis: DocCheckNews vom 2. Mai 2012

Eine dauerhafte Heilung für Typ 1 Diabetes?

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Eine wirksame Therapie mit dauerhaftem Ergebnissen und ohne Nebenwirkungen könnte in naher Zukunft gefunden werden, so Professor Chantal Mathieu von der Abteilung für Klinische und Experimentelle Endokrinologie der Katholischen Universität Leuven in Belgien.

Professor Mathieu's Team führte eine Studie mit Mäusen durch, bei der sogenannte ActoBiotics oral verabreicht wurden. Diese genetisch modifizierten Bakterien Lactococcus, sind zum Beispiel in Joghurt zu finden und sondern bestimmte Proteine im Darm ab, die das Ungleichgewicht im Immunsystem beseitigen.

In etwa 60% der Fälle wurden die Mäuse vollständig geheilt.

Mehr Informationen und Quellverweis leider nur in Englisch: KULeuven.be vom Apr. 2012

Die detailierten Studienergebnisse sind hier zu finden

Xenotransplantat heilt Typ-1-Diabetes bei Mäusen

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München – Ein deutsch-japanisches Forscherteam hat Schweine mit einem Gen ausgestattet, das Abstoßungsreaktionen seiner Organe verhindert. In Diabetes (2012; doi: 10.2337/db11-1325) berichten sie, wie der Typ-1-Diabetes mellitus bei Mäusen durch eine Inselzelltransplantation auf Dauer geheilt wurde.

Mehr Information und Quellverweis: Ärzteblatt vom 24.4.2012

Spritzen von Insulin mit superkurzen Nadeln von 1,5 mm in die Haut (nicht unter die Haut)

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Bisher spritzen Patienten mit Diabetes das Insulin in der Regel unter die Haut. Zwei neue Studien zeigen nun, dass eine Insulin-Injektion mit superkurzen Nadeln in (und nicht unter) die Haut zu einer viel schnelleren Insulin-Aufnahme in den Körper führt.

Mehr Information und Quellverweis: Diabetes-Deutschland vom 27.3.2012

Der ungewürdigte Insulin-Entdecker - Ein Artikel auf dradio.de

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Die Entdeckung des Insulin war 1923 einen Nobelpreis wert, aber nicht für Nicoalea Paulescu. Der rumänische Physiologe meldete bereits anderthalb Jahre zuvor das Patent auf "Pankrein" an - auf den Stoff, den wir heute unter Insulin kennen. Den Ruhm erntete Paulescu aber erst spät.

Der komplette Artikel und Quellverweis: Deutschlandradio Kultur vom 10. Apr. 2012

Deutsche Diabetes Gesellschaft startet neue Internetseite mit Gewinnspiel

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ddg headTäglich aktueller Service für Diabetologen, junge Mediziner und Betroffene

Berlin – Ab sofort steht die Internet-Plattform www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bietet jetzt noch mehr Service. Hier finden Interessierte Termine, Leitlinien, Förderprogramme, Preisausschreibungen, Stipendien und Stellungnahmen der DDG. Neu dazu kommt eine tägliche Presseschau rund um das Thema Diabetes. Zudem besteht neben der Jobbörse jetzt auch die Möglichkeit, Praxisräume und Nachfolger zu suchen. Für Patienten und Angehörige bietet die DDG Homepage eine bundesweite Suche zu zertifizierten Praxen, Kliniken, Psychologen und Fußbehandlungszentren. Mit der neuen Internetseite erweitert die DDG ihr Leistungsangebot für Mediziner, Studenten und Patienten. Zum Start der Homepage verlost die Fachgesellschaft drei Buchgutscheine im Wert von insgesamt 300 Euro. Weitere Hinweise zur Teilnahme stehen auf der neuen Homepage.

Diabetes: Heilung mit dem "Genschalter"?

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Wie 29 verschiedene Substanzen die Genregulation in Zellen der Bauchspeicheldrüse beeinflussen, hat ein Wiener Chemiker gemeinsam mit einem internationalen Team untersucht. Die Forscher berichten von Stoffen, die Hunderte Gene an- und abschalten.

Die Forschung könnte Grundlage für neue Therapieansätze gegen Typ I Diabetes sein, erklärte Christian Kubicek vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gegenüber der APA.

Methionin-Spiegel neuer Biomarker für Typ-1-Diabetes mellitus

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Neuherberg, 14.03.2012. Das Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München um Prof. Anette-G. Ziegler hat bei der Auswertung der BABYDIAB-Studie herausgefunden, dass die Autoimmunantikörper gegen die insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas und das Alter des Auftretens dieser Antikörper von Stoffwechselprofil abhängig sind. Daraus ergeben sich neue Ansatzpunkte für Primärprävention und Immuntherapie im frühen Kindesalter. Die Ergebnisse der Studie wurden im November 2011 bei Diabetes veröffentlicht.

Typ-1-Diabetes mellitus: Darmzellen könnten Beta-Zellen ersetzen

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New York – Die Ausschaltung eines einzelnen Gen verwandelt Stammzellen der Darmschleimhaut in Insulinproduzenten, wie Forscher in Nature Genetics (2012; doi: 10.1038/ng.2215) an Mäusen zeigen können.

Damit eröffnet sich, zumindest theoretisch, die Möglichkeit, die im Pankreas verloren gegangenen Zellen im Darm zu regenerieren.

Mehr Info und Quellverweis: Ärzteblatt vom 12. März 2012

Auch langjährige Typ-1-Diabetiker produzieren noch Insulin

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Manche Typ-1-Diabetiker sind auch Jahrzehnte nach Beginn der Erkrankung noch in der Lage, kleine Mengen an Insulin zu produzieren

"Es ist eine gängige Annahme, dass bei Patienten mit fortgeschrittenem Typ-1-Diabetes die Funktion der Beta-Zellen völlig erlischt. Doch Daten aus dieser und anderen aktuellen Studien lassen vermuten, das die Betazellen auch Jahrzehnte nach Ausbruch der Erkrankung noch nicht völlig inaktiv sind", sagt Studienleiterin Denise Faustman.

Mehr Info und Quellverweis: Diabetes Ratgeber vom 7. März 2012

Neue Biomarker für Diabetes gesucht - Omics-Technologie könnte Diabetes vor dem Ausbruch erkennen

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Berlin – Ob Menschen an Diabetes mellitus erkranken, könnten zukünftig bioanalytische und genetische Tests genauer vorhersagen. Darüber hinaus ließe sich anhand der Ergebnisse die Therapie der Erkrankung gezielter auf den einzelnen Patienten ausrichten. Zwar seien entsprechende Erkenntnisse noch sehr jung und nicht in der Praxis, so die Einschätzung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Doch die Suche etwa nach neuen Biomarkern, die Diabetes anzeigen, erscheine durchaus vielversprechend.

Erste Erfolge bei der Diabetes-Prävention - Ein Artikel der Ärztezeitung

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Geschwister und Kinder von Typ-1-Diabetikern haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Ihnen kann zur Teilnahme an Präventionsstudien geraten werden.

In großen Studien wird untersucht, ob sich der Krankheit vorbeugen lässt (Primärprävention) oder der Verlauf der Krankheit gestoppt oder abgebremst werden kann (Sekundärprävention).

Durchbruch in der Diabetes Forschung - Hoffnung für Diabetiker

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Münchwilen (ots) - Forschern des Biotech-Unternehmens Med Cell Europe AG in Münchwilen (Schweiz) ist es gelungen, menschliche, erwachsene Stammzellen aus körpereigenem Fettgewebe in Insulin-produzierende Zellen umzuwandeln. Dr. Steven Kellner, Forschungsleiter der Med Cell Europe, ist überzeugt, dass in wenigen Jahren die tägliche Insulininjektion auf Grund der Transplantation dieser Stammzellen nicht mehr notwendig sein wird.

Wie der Körper Fremdes von Eigenem unterscheiden - wesentliche Struktur aufgeklärt

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Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Autoimmunerkrankungen

Ähnlich einem Schredder zerlegt das Immunoproteasom Eiweisse in kleine Bruchstücke, die dann an der Oberfläche der Zelle präsentiert werden. Werden diese Eiweissteile als „körperfremd“ erkannt, vernichtet das Immunsystem die Zelle. Bei Autoimmunerkrankungen wie Diabetes ist dieser Prozess gestört. Helfen könnte da, das Immunoproteasom zu hemmen. Biochemikern der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Konstanz gelang es nun mit Hilfe von Messungen am Paul Scherrer Institut erstmals, die Struktur des Immunoproteasoms aufzuklären und Angriffsstellen für neue Medikamente aufzuzeigen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der renommierten Fachzeitschrift «Cell».

Säuglinge und Kleinkinder mit Typ 1 Diabetes haben weniger Komplikationen nach 20-jähriger Diabetesdauer

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Einer italienischen Studie zufolge, haben Babys und Kleinkinder, welche im Alter von 0-3 Jahren Diabetes bekamen, nach einer Diabetesdauer von 20 Jahren deutlich weniger Folgeschäden, als solche, die Diabetes erst später bekamen.

Untersucht wurden 105 Patienten. Davon 53 mit einem Manifestationsalter von 0-3 Jahre und 52 die Diabetes im Alter von 9-15 Jahre bekamen. Die Häufigkeit einer leichten Retinopathie (diabetisch bedinge Netzhauterkrankung) lag bei 40% bei der Kleinkindgruppe und bei 71% bei der Gruppe mit späterem Manifestationsalter.

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