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Infos zum GdB und Pflegegeld

Kinder mit Typ-1-Diabetes erhalten jetzt leichter Pflegegeld

Quelle: obs/Wort & Bild Verlag - Diabetes Ratgeber/Astrid Zacharias
Baierbrunn (ots) - Die Chancen für Kinder mit Typ-1-Diabetes, Pflegegeld zu bekommen, haben sich deutlich verbessert: Eltern dieser Kinder profitieren seit der Pflegereform 2017 von einer neuen Art der Begutachtung, wie Dr. Andrea Kimmel, Gesundheitswissenschaftlerin im Team Pflege des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" erklärt. Berücksichtigten die Pflegekassen vor 2017 nur die Hilfe bei Körperpflege und Ernährung, kann mittlerweile auch die Unterstützung bei der Therapie angerechnet werden: zum Beispiel Insulin spitzen, Kohlenhydrate berechnen oder das Begleiten zum Arzt.

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Information zur Pflegestufe / Pflegegrade bei Kindern mit Typ1 Diabetes

Ab 01.01.2017 werden die Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 von den Pflegegraden 1, 2, 3, 4 und 5 abgelöst.

Wer eine Pflegestufe aufgrund einer körperlichen Einschränkung hat und wo keine neue Begutachtung ansteht, wird dann automatisch auf die nächst höheren Pflegegrad übergeleitet. Geplant ist, dass die Kriterien, die dann begutachtet werden, sich ändern. Was das konkret für den Typ 1 Diabetes bedeutet, ist noch völlig unklar.

Die Pflegestufen sind ursprünglich entwickelt worden, damit ältere Menschen zu Hause Pflege erhalten können. Daher geht es bei Pflege in erster Linie nicht um medizinische Handlungen, sondern um Unterstützung beim Waschen, Duschen, Baden, Toilettengang, beim Essen (Füttern), bei der Körperpflege, Aufstehen, Hinlegen, Anziehen, Ausziehen und Begleitung zu Therapien.

Viele Eltern von jüngeren Kindern fragen sich, ob Sie eine Pflegestufe für Ihr Kind beantragen sollen.

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Schwerbehindertenausweis – oder nicht?

In der Tat würden sich die wenigsten Kinder mit Diabetes wohl als schwer behindert ansehen – und sind es auch nicht. Trotzdem sollte man den Gedanken an den Schwerbehindertenausweis nicht gleich von sich weisen. Der Gesetzgeber sieht ihn eher als „Nachteilsausgleich“ an, verbunden mit einer Reihe von Vorteilen:

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Pflegegeld für Kinder mit Diabetes ?

Pflegebedürftig  sind gemäß § 14 Abs. 1 SGB XI Personen, die “wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßigen wiederkehrende Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße (§ 15) der Hilfe bedürfen.”

Ein ausführlicher Artikel mit zahlreichen Urteilstexten zu diesem komplexen Thema unter www.diabetes-und-recht.de vom 21.7.2013

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Kann ich meinen Schwerbehindertenausweis wieder abgeben?

Eine - berechtigterweise - häufig gestellte Frage ist, ob man "den Schwerbehindertenausweis" oder juristisch betrachtet, den Status der Schwerbehinderung wieder loswerden kann. Das ist gerade deshalb wichtig, weil die Feststellung der Schwerbehinderung nicht nur Vorteile hat, beispielsweise kann es Probleme bei der Jobsuche geben oder es können auch psychische Gründe bestehen, die in einem den Entschluss reifen lassen die Schwerbehinderteneigenschaft wieder loszuwerden.

Mehr Info und Quellverweis:  http://recht.twachtmann.eu vom 14.6.2013

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Schwerbehindertenrecht: Bei Diabetes ist Therapieaufwand nicht allein maßgeblich für Schwere der Behinderung

Schwerbehindertenrecht: Therapieaufwand ist nicht allein maßgeblich für die Schwere einer Behinderung

Menschen mit Diabetes müssen zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises erhebliche Einschnitte in die Lebensführung nachweisen

Berlin - Damit Diabetiker den Schwerbehindertenstatus erhalten, müssen neben der Belastung durch hohen Therapieaufwand auch erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag vorliegen: Menschen mit Diabetes können nach den einschlägigen Vorschriften den Schwerbehindertenstatus erhalten, wenn sie täglich mindestens vier Insulininjektionen benötigen, deren Dosis sie je nach Ernährung, Bewegung und Blutzucker selbst anpassen. Dieser Therapieaufwand allein reicht aber – anders als es mitunter zu lesen ist – nicht aus, um den Schwerbehindertenausweis zu bekommen. Vielmehr müssen die Betroffenen zusätzlich auch noch nachweisen, dass sie durch erhebliche Einschnitte gravierend in ihrer Lebensführung beeinträchtigt sind. In einer aktuellen Entscheidung ( B 9 SB 2/12 R, Urteil vom 25.10.2012) wurden diese zusätzlichen Voraussetzungen vom Bundessozialgericht nochmals bestätigt. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät daher Menschen mit Diabetes, im Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis die geforderten gravierenden Einschnitte in der Lebensführung möglichst detailliert zu belegen.

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Steuerfreibetrag wegen Behinderung

Frage:
Meine Tochter hatte bis zum letzten Jahr im April das Merkzeichen H nebst 50 %GdB, den sie behalten hat. Muss das H dann bei der Einkommensteuer für das ganze Jahr noch berücksichtigt werden? Oder wird es nur anteilig für die Monate berücksichtigt?

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