Werde unser Facebook Fan

                                     

ProAnalogon

DMP-Leitlinien für Typ 1 Diabetes: Aktualisierung auch für moderne Insuline erforderlich

IQWiG-Empfehlungen zum Änderungsbedarf stehen nicht im Einklang mit eigenen Analysen

Mainz, 30.08.2011 - Bei einer systematischen Leitlinienrecherche findet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz moderner Insuline. Trotzdem leitet es daraus keinen potenziellen Überarbeitungsbedarf für das deutsche Disease-Management-Programm (DMP) zu Typ 1 Diabetes ab. Eine Aktualisierung würde den Betroffenen die Vorteile moderner Insuline - auch Insulinanaloga genannt - frühzeitiger und umfassender zugänglich machen.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Mit Analogon weniger Hypoglykämien bei Kleinkindern

Basalinsulin-Analoga sind bei kleinen Kindern bisher nicht zugelassen. Nach Studiendaten würden sie aber davon profitieren.

NORWICH (eis) Bei zwei- bis fünfjährigen Kindern mit Typ-1-Diabetes wird mit dem langwirksamen Analogon Insulindetemir (Levemir®) eine ebenso gute Stoffwechselkontrolle wie mit humanem Basalinsulin erzielt. Mit dem langwirksamen Analogon haben die Kinder aber deutlich weniger Hypoglykämien, wie eine Studie belegt.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Novo Nordisk zur IQWIG-Leitlinienanalyse bei Typ 1 Diabetes - Vorteile machen moderne Insuline in anderen Ländern zur empfohlenen Therapiealternative

IQWiG analysiert internationale Leitlinien zur Aktualisierung des DMP Diabetes mellitus Typ 1

Mainz, 21.12.2010 – Bei einer systematischen Leitlinienrecherche findet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz moderner Insuline. Trotzdem leitet es daraus keinen potentiellen Überarbeitungsbedarf für das deutsche Disease-Management-Programm (DMP) zu Typ 1 Diabetes ab, der die Vorteile moderner Insuline – auch Insulinanaloga genannt – den Betroffenen frühzeitiger und umfassender zugänglich machen würde.

In seinem Vorbericht vom 10. November 2010 konstatiert das IQWiG, dass in den Behandlungsempfehlungen englischer, kanadischer und amerikanischer Leitlinien-Organisationen moderne Insuline in verschiedenen Therapiesituationen den Humaninsulinen gleichgestellt oder bevorzugt eingesetzt werden sollen.1,2 Dies betrifft beispielsweise die flexiblere Mahlzeiteneinnahme, die Insulinpumpen-Therapie und die Verringerung des Risikos für Unterzuckerungen. Das IQWiG stellt zwar Unterschiede zu den bisherigen DMP-Leitlinien und den eigenen Nutzenbewertungen fest. Es leitet aus dieser Diskrepanz – im Gegensatz zu anderen Teilbereichen der DMP-Aktualisierungsempfehlungen – aber keinerlei Änderungsbedarf ab.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kinderärztin erklärt, welche Auswirkungen es haben kann, wenn bestimmte Insulinpräparate einfach aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.

INTERVIEW JEANNETTE SY, FACHÄRZTIN FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN

„Die Kinder würden Lebensqualität verlieren“

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Experten schätzen, dass ungefähr 25 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland Typ-1-Diabetiker sind, Tendenz steigend. Derzeit erkranken jährlich etwa 2000 Kinder im Jahr neu. Jeannette Sy betreut etwa 30 solcher Kinder im Klinikum Esslingen. Doris Brändle hat sich mit ihr darüber unterhalten, wie diese Kinder mit der Krankheit klarkommen. Die Ärztin spricht auch darüber, welch einschneidende Folgen es für die Kinder hätte, wenn Analoginsulin, mit dem viele Kinder behandelt werden, wie geplant aus Kostengründen vom Leistungskatalog gestrichen würde.

Das komplette Interview fíndet ihr hier: Esslinger Zeitung vom 9. Aug. 2010

Drucken E-Mail

diabetesDE und DDG kritisieren Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums: Lang wirksame Insulinanaloga für Diabetes Typ 2 fallen aus Erstattung

Berlin – Lang wirksame Insulinanaloga werden zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet: Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. März 2010 nicht beanstandet. Dieser sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen für Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herkömmliches Verzögerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden können. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen der lang wirksamen Insulinanaloga belegen. Beispielsweise verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein können.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Eine Frage der Einstellung - Ein Artikel im Tagesspiegel

Neue Insulinpräparate bringen jungen Diabetikern keinen Vorteil, heißt es. Wir können nicht auf sie verzichten, kontern Kinderärzte

Will man belegen, welche Fortschritte die Medizin den Menschen in den letzten 150 Jahren gebracht hat, dann eignet sich der „jugendliche“ Diabetes mellitus vom Typ 1 dafür ganz besonders. Denn früher starb ein Kind, wenn es unter „Zucker“ litt. Dann kam, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Insulintherapie. Inzwischen ist das Leben für Diabetiker entspannter und lockerer geworden. Sie können im Prinzip essen, was alle essen, sie können es weitgehend tun, wenn sie dazu Lust haben, sie können unbesorgt Sport treiben. Um als Diabetiker so zu leben, muss man ziemlich gut rechnen können und bereit sein, mehrmals am Tag den Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Patientenbeauftragter der Bundesregierung will Patientenrechte stärken

KASSEL, 25. Mai 2010 – „Wir hoffen, mit dem Patientenbeauftragten einen Mitstreiter für mehr Rechte und Mitbestimmung der Patienten gefunden zu haben“. So fasste der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, das Gespräch mit MdB Wolfgang Zöller, dem Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, zusammen. Zöller sprach sich in einem Gespräch mit Vertretern des Deutschen Diabetiker Bundes nachdrücklich für eine Stärkung der Patientenrechte in Form eines Patientenrechtegesetzes und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

DiabetesDE und Diabetes-Kids.de riefen zum Protest auf: Über 500 Demonstranten kamen

DiabetesDE und Diabetes-Kids.de riefen zum Protest auf: Über 500 Demonstranten kamen
Petition mit 5000 Unterschriften an das Bundesgesundheitsministerium übergeben

Berlin, 19. Mai 2010 – Die gemeinnützige Gesamtorganisation diabetesDE und diversen Patientenverbänden forderten heute mit einer Protestdemonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen sollen. Dafür setzten sich mit einem  Protestmarsch ihre Familien, Ärzte, Diabetesberaterinnen und Selbsthilfegruppen ein. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) wurde eine Petition mit 5000 Unterschriften übergeben. Anlass für die Aktion ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der Gemeinsame Bundesausschuss fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

  • 1
  • 2

Login