Leya merkt auch noch gar nichts und antowrtet auch immer in Zahlen. Aber ich hab jetzt einfach dieses Tagebuch mit der Fiene drauf genommen, das flatterte hier ins Haus und habe den Pflegedienst gebeten, ob sie mal fragen, welchen Aufkleber sie kleben möchte, ob es ihr gut geht oder nicht. An den Werten liegt es meist nicht, wenn es ihr nicht gut geht, aber andersrum sehe ich, dass wenn sie montags schon sagt, ihr geht es nicht gut, dass dienstags dann die Werte noch mehr verrückt spielen, also vll ein Infekt im Anmarsch oder so ist. Also ich nutze das jetzt so ein bisschen, um die Werte stabiler zu kriegen. Solange sie täglich drei UZ und fünfzehn werte über 250 hat, brauch ich nicht mit Hypowahrnehmung zu kommen. Sie fühlt sich schon ab 180 niedrig, wenn davor die Werte bei 400 waren.
Ich hab zwei Tage mit fast identischen Werten, einmal klebt ein grüner, einmal ein roter Aufkleber. Da sieht man gar nichts dran. Was wir aber ja haben, ist das Problem, dass Leya sehr wenig auf ihren Körper hört und z.B. auch spät trocken wurde, spät merkt, dass sie friert, dass sie müde wird, dass ihr was weh tut... Und das will ich einfach damit ein bisschen ändern.
Vielleicht ist es bei uns mit den Touren anders. Wir haben ja keinen Pflegedienst gefunden, der Kinder betreut und das macht jetzt das Altenheim hier mit. Die fahren zwar auch raus, aber nicht so, wie die normalen mobilen Pflegedienste. Die haben einige Leute, die noch allein wohnen und die haben sie so gelegt, dass sie zu den Zeiten, wie wir sie brauchen bei Leya sein können. Wenn dann was außergewöhnliches wäre (war erst ein oder zwei mal seit November), würden sie es ensprechend kuzfristig ändern und zur Not haben sie stationär ja immer Leute da. Ist aber auch keine Großstadt, die hier zu versorgen wäre. Ich bin froh, dass es noch nicht gebraucht wurde. Für das Geld, was sie bekommen....
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