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Pumpenantrag wird gestellt
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
19 Mai 2012 05:24Wir haben schon so gut wie alles probiert. Verschiedene Spritzzeitpunkte, aktuell wieder Normalinsulin statt Analogon - nichts funktioniert und bei DIESEM Problem weiß auch unsere Ärztin keinen Rat mehr
Wir werden ab heut Abend wieder Analogon geben, ich hatte die drei Tage mit Actrapid das Gefühl, es wäre noch schlimmer gewesen...
Diana
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
19 Mai 2012 09:47Mmmmh, müsste man dann wohl über längere Zeiträume am Protokoll verfolgen und sehen wo der Anstieg mit 1/2 IE Levemir weniger sich bemerkbar zu machen beginnt.DianaT schrieb: Sehr spannend und ja, auch reproduzierbar ...
Die Beiträge von Farid hast Du gesehen?
Im Grunde ist es ja wohl immer wieder das gleiche Thema? Wie deckt man den Insulinbedarf für das WH (Wachstumshormon)...
Wenn es sich bei Euch denn tatsächlich um WH und die Insulinabdeckung desselben handelt, was ja irgendwie schon so scheint, wäre es wohl angesagt, zu experimentieren.
Denn es scheint, als wenn die neuralgische Fehldosis nach dem Einschlafen bei Euch im Wesentlichen den in diesem Zeitraum wirksam werdenden Anteil von 1/2 IE Levemir ausmacht?
Das ist sicherlich als zumindest kniffelig anzusehen.
Gruß
Joa
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
19 Mai 2012 15:09hat euer DiabetesTeam die Möglichkeit, Greta für ein paar Tage ein Messgerät zur kontinuierlichen BZ-Messung anzulegen?
Unter Umständen lässt sich daraus eine Lösung für euer Problem erkennen?
Gruß, Egon
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
19 Mai 2012 15:55@Egon: Das wäre wohl noch ne Möglichkeit mit dem CGM. Allerdings scheint mir da der Katheder sehr lang. Ich möchte Greta gern eine negative Erfahrung in dieser Hinsicht ersparen, besonders im Hinblick darauf, dass wir ja sobald der Antrag durch ist und wir alles geregelt haben, den Umstieg auf Pumpe wagen werden. Nicht, dass ihr der CGM-Katheder jetzt weh tut und sie dann die Pumpe nicht mehr haben mag :huh:
Diana
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
19 Mai 2012 17:01Zwei Gedanken dazu.DianaT schrieb: ... Kann mich aber - auch nach Rücksprache mit unserer Ärztin - nicht so recht dazu aufraffen. Wir sind uns einig, dass es wohl was mit dem WH zu tun hat - es ist aber wirklich so unberechenbar, dass ich mir den Einschlafbolus irgendwie (noch) nicht zutraue
a) Es mag schon sein, dass die Unberechenbarkeit ein Problem darstellt. Mit 3 Jahren ist das WH vielleicht erst dabei, sich am Einschlafzeitraum zu organisieren. Wobei es dann möglicherweise noch zu Schwankungen zwischen altem Rhythmus und neu enstehender Rhythmik kommen mag.
Ich habe allerdings auch keinen Plan, wieweit Events wie Mittagsschlaf oder Nickerchen biorhytmische Varianzen reinbringen können. Bei den Älteren ist es jedenfalls so, dass der Einschlafzeitpunkt die Zeitabläufe der Hormonausschüttungen triggert und den circadianen (tagesbiorhythmischen) Startschuss, also den Rhythmusbeginn bestimmt (Siehe Renner-Schema, Roche-Raten oder Teupe-Kurven).
Andererseits hast Du ja geschrieben, dass es mit den 0,5 IE Levemir zu reproduzierbaren Verläufen kommt?
Womit wir dann zu
b) kommen.
Sofern es sich um WH-Auswirkung handelt, sollte auch die typische WH-Resistenz in der Folge eintreten. Selbst sehr hohe Insulinkorrekturen zeigen in der Resistenzphase so gut wie keine Wirkung.
Unter der Annahme, dass es für das WH alleine ausschlaggebend ist, wie hoch der Insulinspiegel zum Zeitpunkt x ist, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, das WH abzudecken, aber die Abdeckung durch KH zu puffern. Z.B. ein Betthupferl, nur (sehr)schnelle KE, aber mit Insulindeckung. Nach 90 Minuten solle der Gipfel des KE-Anstieges erreicht sein.
Bei dem Versuch natürlich auf die erhöhte Levemirdosis verzichten.
Ist der BZ so 3 1/2 Stunden nach der Bedtime dann überhöht, aber er reagiert (recht) spontan auf Korrekturen, sollte man/frau wohl eine WH Resistenz ausgeschlossen haben.
Tritt bei gleichem Versuch, aber ohne Betthupferl und Betthupferlinsulin auch ein erhöhter BZ auf, der dann erst mal kaum auf Korrekturen anspricht, dann sollte man/frau wohl auch die WH-Resistenz ziemlich schlüssig identifiziert haben?
Mit dem Betthuperln, natürlich vor dem Zähneputzen, kannst Du ggf. auch die 0,5 IE Grenze des Pendiq überlisten, da Du nach z.B. 0,5 IE für das Betthupferl weitere Dosiserhöhungen in vorsichtigen 0,1er Schritten anpassen könntest.
Nun ja. Soweit die spontanen Ideen dazu. CGMS wäre natürlich nicht schlecht, ist aber wohl nicht wirklich erforderlich, um der Sache auf die Schliche zu kommen.
Mit der Pumpe ist das ganze dann natürlich noch mal einfacher zu handeln.
Gruß
Joa
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
20 Mai 2012 14:39das Gerät Dexom CGM benötigt keinen "Schlauch" sondern überträgt die Daten über Funk an das Empfangsgerät, das die gemessenen Werte speichert.
Gruß, Egon
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
20 Mai 2012 20:14ich meinte die Nadel
Diana
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
21 Mai 2012 08:05Joa schrieb: Sofern es sich um WH-Auswirkung handelt, sollte auch die typische WH-Resistenz in der Folge eintreten. Selbst sehr hohe Insulinkorrekturen zeigen in der Resistenzphase so gut wie keine Wirkung.
Unter der Annahme, dass es für das WH alleine ausschlaggebend ist, wie hoch der Insulinspiegel zum Zeitpunkt x ist, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, das WH abzudecken, aber die Abdeckung durch KH zu puffern. Z.B. ein Betthupferl, nur (sehr)schnelle KE, aber mit Insulindeckung. Nach 90 Minuten solle der Gipfel des KE-Anstieges erreicht sein.
Bei dem Versuch natürlich auf die erhöhte Levemirdosis verzichten.
Ist der BZ so 3 1/2 Stunden nach der Bedtime dann überhöht, aber er reagiert (recht) spontan auf Korrekturen, sollte man/frau wohl eine WH Resistenz ausgeschlossen haben.
Tritt bei gleichem Versuch, aber ohne Betthupferl und Betthupferlinsulin auch ein erhöhter BZ auf, der dann erst mal kaum auf Korrekturen anspricht, dann sollte man/frau wohl auch die WH-Resistenz ziemlich schlüssig identifiziert haben?
Mit dem Betthuperln, natürlich vor dem Zähneputzen, kannst Du ggf. auch die 0,5 IE Grenze des Pendiq überlisten, da Du nach z.B. 0,5 IE für das Betthupferl weitere Dosiserhöhungen in vorsichtigen 0,1er Schritten anpassen könntest.
So, überdacht und für gut befunden...
Einziges Problem:
die Uhrzeiten. Ich dreh mich im Kreis und komme zu keiner Lösung
Wir essen zu Abend gegen 19.00, da gibt es auch die Levemirdosis. Abendessen vorverlegen geht aus verschiedenen Gründen nicht - zumindest nicht um 2 Stunden :woohoo: Bettgehzeit ist 19.30 und da ist das Problem - es gibt keinen "idealen" Zeitpunkt für das Betthupferl, an dem Greta noch wach wäre.
Rechnet man als Wirkzeit für das Abendessen-Humalog 2 Stunden, könnte es das insulinierte Betthupferl frühestens 21.15 Uhr geben (denn wenn wir 19.00 zu Abend essen, gibts logischerweise das Insulin dafür erst 10-15 min später). Um die Zeit schläft sie aber bereits seelig und "vor dem Zähneputzen" wäre dann natürlich auch nciht mehr...
Um ihr gegen 19.30 das Betthupferl zu geben, müssten wir aber um 17.00 zu Abend essen und das geht gar nicht... Oh manno... Ich kann sie doch nicht jeden Tag für ne Kiwi als Betthupferl (wegen der 90 min KH-Anstieg) wecken... :gaehn:
Übrigens hatte sie heute vormittag nen 19er Wert in der KiTa und der Pflegedienst musste zum Korrigieren hinfahren - haben sie glücklicherweise auch gemacht obwohl nicht verordnet.
Ich werde die Verordnung jetzt ändern lassen, so dass sie generell 3mal täglich kommen - wenn nichts zu korrigieren ist, rechnen sie halt nur das BZ messen ab auch wenn Greta das selbst macht. Ist aber besser als dieses Chaos dann heute:
9.00 Uhr: KiGa ruft an - ich überlege, wenn ich selbst hinfahre, wirds zu spät mit der Insulinwirkdauer und dem folgenden Mittagessen
Also hab ich den Pflegedienst angerufen, ob die hinfahren können. Ja, aber auch erst in 15 min. Gut, also mit der Schwester ausgemacht, dass sie dann anordnet, dass Greta nicht vor 11.30 zu Mittag essen "darf" und sie dann heute ne halbe Stunde später zum spritzen fürs Mittag kommt...
Oh man...
Na ja, so können sich a) schon mal alle dran gewöhnen, dass der Pflegedienst dreimal kommt - denn bei Pumpe wird das ja definitiv so sein und b) mal drüber nachdenken, dass es mit Pumpe vllt generell einfacher wäre, vor allem wenn im besten Fall die Erzieherinnen sie bedienen und die Korrektur sofort abgeben können und nicht auf den Pflegedienst warten müssten...
Hmpf...
Diana
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
22 Mai 2012 17:30Also bei uns wird BZ messen häufig nicht abgerechnet, obwohl ich ihnen sage, wenn sie schon extra angefahren kommen, sollen sie das aufschreiben, auch wenn sie es mal nur beaufsichtigen. Find das unmöglich, dass sie dann quasi umsonst anfahren, weil BZ-Messung beobachten nicht abrechnungsfähig ist. Bei uns führen sie dreifaches Tagebuch, weil wir eins haben, wo Leya ihr Befinden einträgt (wahrnehmungsschulung) und dann natürlich zwei, wo die Werte eingetragen werden, einmal die normale Dokumentation und einmal für uns.
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Re: Aw: Pumpenantrag wird gestellt
23 Mai 2012 07:32Wie baut denn euer Pflegedienst das in die Touren ein?
Also, unserer macht generell wirklich viel möglich und sie waren ja am Montag auch innerhalb von 15 min dort - aber das ist natürlich auch für die Schwester Stress und eine Dauerlösung ist das sicher nicht. Deshalb generell 3mal täglich und gut...
Ab welchem Alter habt ihr die Wahrnehmungsschulung bei Ameleya angefangen?
Greta sollte zur Kur auch immer ihren Wert schätzen (also nicht nach Zahlen sondern "hoch", "normal", "tief" - sie hat aber generell immer in Zahlen geantwortet obwohl sie ja noch gar kein Zahlenverständnis hat). Es ist aber bei uns nach wie vor so, dass Greta weder hohe noch niedrige Werte selbst merkt - sie tobt bei 24 mmol genauso herum wie bei 3 mmol :woohoo:
Diana
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