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Artikel über Medikamente

Bei so viel Blödsinn geht mir der Hut hoch - Interview zum Thema Blutzuckerselbstmessung und Insulinanaloga

Interview zum Thema Blutzuckerselbstmessung und Insulinanaloga im Diabetes- Journal vom April 2010

Blutzuckerselbstmessung, Insulinanaloga: Wir haben nachgefragt bei einem Betroffenen und bei einem Experten. Es geht um den „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA) und die aktuellen Veröffentlichungen hierzu der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (Stellungnahmen zu Teststreifen und zu schnellwirkenden Insulinanaloga bei Typ 1) sowie seitens des IQWiG (Abschlussbericht langwirksame Analoga bei Typ 1)

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Anhörung für lang wirksame Insulinanaloga beginnt

Berlin  - Noch bis zum 1. Juni haben zwölf pharmazeutische, ärztliche und Apothekerverbände Zeit, sich zu dem geplanten Ausschluss der beiden lang wirkenden Insulinanaloga Lantus (Insulin glargin) und Levemir (Insulindetemir) für die Behandlung von Diabetikern Typ 1 aus dem GKV-Leistungskatalog zu äußern. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat ein entsprechendes Stellungsnahmeverfahren eingeleitet.

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Unterzuckerungsrisiko bei Diabetes Typ 1 ausgeblendet - IQWiG bestreitet Vorteile lang wirksamer Insulinanaloga

Mainz, 22.04.2010. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in seinem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht zu lang wirksamen Analoginsulinen einen Zusatznutzen dieser Medikamente gegenüber Humaninsulin bei der Behandlung des Diabetes Typ 1 bestritten. Zu dieser umstrittenen Einschätzung kam es, obwohl dem Institut mehrere Studien vorlagen, in denen Insulindetemir bei schweren und damit potentiell lebensbedrohlichen Unterzuckerungen („Hypoglykämien“) dem lang wirksamen Humaninsulin (NPH-Insulin) deutlich überlegen war.

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Typ-1-Diabetes: Aus für Lantus und Levemir?

Lang wirksame Insulinanaloga könnten auch für Typ-1-Diabetiker aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen fallen. In seinem Abschlussbericht kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu dem Ergebnis, dass es im Vergleich zu lang wirksamem Humaninsulin keine Belege für einen Zusatznutzen gibt. Dies gelte für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Vergangenen Monat waren die Präparate bereits für gesetzlich versicherte Typ-2-Diabetiker gestrichen worden. Betroffen sind die Präparate Lantus® (Insulin Glargin) und Levemir® (Insulin Detemir).

Mehr Info und Quellverweis: Pharmazeutische-Zeitung vom  19.4.2010

 


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Diabetes-Kids.de Presse-Aufruf: Kämpft um das Insulin für unsere Kinder

Modernes Insulin soll für Kinder mit Diabetes zukünftig nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden!
Dies fordert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und dies darf auf keinen Fall passieren!!

Mit herkömmlichem Insulin muss ein sogenannter Spritz-Ess Abstand eingehalten werden, um zu hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen zu vermeiden. Das heisst, wenn das Essen auf dem Tisch steht muss man sich fest entscheiden, wieviel man davon isst, gibt sein Insulin dafür ab und muss dann eine halbe Stunde warten. Erst dann darf man sein Essen (wahrscheinlich bereits kalt) zu sich nehmen. Bis dahin sind alle Anderen schon fertig mit Essen und man sitzt alleine da. Auch wenn es nicht schmeckt, dann muss man es trotzdem essen, dann das Insulin ist ja drin und sonst droht eine gefährliche Unterzuckerung. Das mag Zuhause auch noch irgendwie gehen, aber man stelle sich das in der Schule, im Kindergarten, in der Mensa oder im Arbeitsalltag vor. Da gilt man doch, gerade als Kind, ganz schnell als Sonderling.

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Verordnungsausschluss des G-BA für kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes tritt vorerst nicht in Kraft

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zu kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ 1-Diabetiker, vom 05. Januar 2010

Auswirkungen für die Versicherten
Der Verordnungsausschluss des G-BA für kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes tritt aufgrund von Rechtsstreitigkeiten von BMG und G-BA vorerst nicht in Kraft.

Inhalt des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses
Kurzwirksame Insulinanaloga sind zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 nicht verordnungsfähig sind, solange sie mit Mehrkosten im Vergleich zu kurzwirksamem Humaninsulin verbunden sind. Das angestrebte Behandlungsziel ist mit Humaninsulin ebenso zweckmäßig, aber kostengünstiger zu erreichen. Für die Bestimmung der Mehrkosten sind die der zuständigen Krankenkasse tatsächlich entstehenden Kosten maßgeblich.

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Insulin-Hersteller scheitern vor Gericht

Berlin  -  Die Pharmakonzerne Sanofi-Aventis und Lilly sind mit ihrem Versuch gescheitert, den Ausschluss ihrer kurzwirksamen Insulinanaloga Apidra und Humalog für Typ-2-Diabetiker aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gerichtlich anzufechten. Das Sozialgericht Berlin wies gestern die Klagen der Insulinhersteller gegen den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ab.

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