Hallo zusammen,
meine Ole geht jetzt in die dritte Klasse und bei uns klappt alles super.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich von anfang an den Lehrer zu verstehen gab, dass ich es nicht toleriere, wenn sie so tun, als ginge sie das alles nicht an.
Am ersten Elternabend habe ich dem Schulleiter der Schule eine Broschüre über Diabetes in der Schule überreicht. Er meint, dass ginge ihn ja nichts an und er wüßtet ja noch nicht einmal, wer die Klassenlehrerin sein wird. Da hat er aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich habe ihm dann ganz deutlich und etwas lauter zu verstehen gegeben (so dass es auch die anderen Eltern mitbekamen), dass mich schon interessieren würde, wer die Lehrerin wird, aber das sein in diesem Fall nebensächlich, da das gesamte Kollegium über die Diabetes Bescheid wissen müsste. (Schließlich macht ja nicht immer die Klassenlehrerin Pausenaufsicht und andere Lehrer unterrichten ihn ja schließlich auch). Ich erklärte ihm, dass es während der gesamten Kindergartenzeit, keine Probleme gab und es Ole immer gut ging. Sollte Ole also in der Schule aufgrund von Ingnoranz der Lehrer etwas zustoßen was hätte verhindert werden können, hätte sie eine ganz dickes Problem. Nämlich mich und ich würde da keinen Spaß verstehen.
Ihr glaubt gar nicht, aber es hat echt Wunder gewirkt. Das Kollegium hat sich informiert und alles läuft wie am Schnürchen. Selbst die Mitschüler wissen um Oles Diabetes Bescheid und es geht jetzt schon so, dass sie ihm sagen, dass er sich mal messen müssen. Das finde ich echt super.
Also ich kann euch nur den guten Rat geben, bei Einschulungen, sei es in die erste Klasse oder beim Schulwechsel, gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Sollte dann doch mal einer mehr Druck brauchen, dann würde ich mit dem Arzt oder Ärztin sprechen, die wissen, was zu tun ist.
In diesem Sinn ein schönen und erholsames Wochenende euch allen
Sabine
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