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Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
17 Apr. 2013 17:46Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
17 Apr. 2013 23:45mal Anmerkungen zu ein paar Punkten:
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Grundsätzlich haben Eike und Diana das schon relativiert, denke ich.EgonManhold schrieb: ... sollte man aber auch bedenken, wie die Situation mit (kleinen) Kindern und dem Baden/Duschen ist. Insbesondere bei Pumpen, die nicht als wasserdicht gelten.
Als spritzwassergeschützt gelten wohl alle Pumpen. Und ich zähle einfach mal den Wasseraustritt einer Brause als "Spritzwasser"? :whistle:
Und selbst die Wasserfestigkeit nach Norm ipx7 der Paradigm darf man auch noch als "wasserdicht" ansehen, wenn die Pumpenverschlüsse richtig geschlossen und das Gehäuse unbeschädigt ist (ein Riß im Gehäuse wäre eh ein Garantiefall). Die Spirit, geadelt mit Normungsstempel ipx8 ist wasserdicht, wobei natürlich das Gleiche gilt, wie bei der Paradigm.
Auch gibt es für alle Pumpen Duschbeutel für die Pumpe, oder gar ein Aqua-Pack.
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.Ich denke, man sollte bei den Entscheidungen für oder gegen bestimmte Katheter/Kanülenarten immer die persönliche Gesamtsituation im Blick haben und dann das für die eigene Situation Beste herausfinden.
So isses mit Sicherheit. Zumal die Frage so oder so einer totalitären Endlösung entgegengeht. Jetzt hat Roche die Produktion des kopplungsfreien Stahlkatheters RapidLink lt. Roche wegen fehlender Nachfrage, auch eingestellt. Es bleiben somit wohl nur noch der Neria von Unomedical und die entsprechenden IME-DC (Sooil) Katheter ohne Kupplungen als Restwahl.
In der Ausgangsfrage ging es um die Erstauswahl einer Pumpe, die von der Klinik anhand falscher Aussagen/Annahmen in eine bestimmte Richtung vorbestimmt wurde.Diese Fehlaussagen waren zu relativieren.Ein ganz anderer Aspekt ist m.E. noch folgender:
Es kommt nur sehr selten zu einem Wechsel zu einer anderen Insulinpumpe.
Wenke schrieb: Ja und wenn wir bei jeder Luftblase (in letzter Zeit hatten wir nicht so viele, aber dann und wann treten sie gehäuft auf) einen Katheterwechsel machen würden, würde mein Sohn sich wohl selbst zu Adoption freigeben. :silly: :lol:
Nu ja. ob Du ab- und ankoppelst, oder ob Du den Katheter setzt und hinterher einen neuen legst, wird wohl auch keinen unterschiedliche Geige spielen. Die/eine mögliche Fehlergröße kommt bei beiden Variationen rein.
Und wie Dina schon schrieb:
D.h. solange die Kupplung selbst „dicht hält“ sollte auch ein Kupplungskatheter keine Flussmengenfehler zusätzlich in’s Spielfeld des Stoffwechsels werfen.DianaT schrieb: Es geht auch um den Vorgang des abkoppelns - nicht um die koppelbaren Katheder an sich.
Die Kupplung ist aber, wie bereits geschrieben, eine weitere, potentielle Fehlerquelle, deren Potenz mit jedem Kupplungsvorgang steigt.
Ich z.B. benutze grundsätzlich auch Katheter mit Kupplung und benutze die auch angelegentlich, z.B. zum Duschen. Ich habe dann aber (m)ein kleines Ritual vor dem Wiederanschluss. Erst die Pumpe tief halten/legen und die Kupplung hoch halten/legen. Dann einen Katheterfüllbolus, bis Insulin aus dem Schlauch/der Kupplung sichtbar austritt. Dann, Pumpe unter Infusionsstellenniveau haltend, ankoppeln und danach einen
Druckaufbaubolus (via Füllbolus mit der Veo) und die Pumpe in die Standardposition, bei mir an den Gürtel.
Der Druckaufbaubolus ist bei mir immer mit 0,5IE definiert, die ich für mich nicht als BZ-wirksam ausmachen kann. Das ist aber sicherlich im Testmodus individuell auszuprobieren.
Und ja, bei hoher Insulinempfindlichkeit können da sicher durch kleine Überdosierungen deutliche BZ-Senkungen erfolgen. Das ist dann halt wieder das Problem der bei geringem Insulinbedarf ziemlich unpassenden/unpraktischen U100er Konzentration in der Pumpe.
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.Astrid schrieb: Hallo, ich habe bisher noch überhaupt keine Auswirkungen des Abkoppelns bei uns bemerkt, bin ganz überrascht ... Was habt ihr denn durch das Abkoppeln für Unruhen?
Da kommt es zum einen auf die Insulinempfindlichkeit an, zum anderen auch auf die Frage, wie viel Insulinbedarf durch eine Eigenleistung verbliebener Betazellen (Remission) noch kompensiert werden kann.
Gruß
Joa
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
25 Apr. 2013 16:10hat denn irgendwer schon mit der Vibe von Animas Erfahrung?
Wir haben uns damals entscheiden müssen zwischen Veo und Combo und die Combo genommen. Hauptsächlich weil die CGM nochnicht der Standard für die Krankenkassen ist.
Aber nun stolpere ich immer öfter über die Vibe.
Mein Johannes ärgert sich bei der Combo immer mächtig über die langsame "Rechenleistung" der Fernbedienung, das schlechte Display und so weiter. Er meint, dass die Technik doch so weit schon sein könnte, wenn man sich ein smartphone zum Vergleich heranzieht.
Viele Grüße,
Rika
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
26 Apr. 2013 10:08Ich finde auch, dass die Bluetooth Übertragung zwischen Fernbedienung und Pumpe bei der Combo viiiiiiel zu langsam ist.
Ich habe am Anfang sogar geglaubt, unsere Fernbedienung sei defekt, weil die Sanduhr gar nicht mehr aufgehört hat zu blinken :woohoo:
Bei einem Anruf bei Roche hieß es dann: "Sie müssen einfach länger warten!"
Je seltener die Daten ausgetauscht weden, desto länger dauert es dann.
Aber: Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, dann hat die Vibe gar keine Fernbedienung
Wenn Dein Sohn bei der Combo nur über die Pumpe steuert, dann geht das auch viel schneller...-aber ganz auf eine Fernbedienung möchte ich nicht verzichten!
CGM, soferne bewilligt, und Wasserdichtheit klingen aber gut.
LG
Andrea
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
26 Apr. 2013 17:10 - 26 Apr. 2013 17:10Mit der Vibe nicht, aber ich hatte mal die Animas 2020 im Testlauf.Rika_T schrieb: ...hat denn irgendwer schon mit der Vibe von Animas Erfahrung?...
Und die ist pumpenseitig so gut wie voll identisch mit der Vibe. Nur dass letztere die CGM-Funktionalität dazu bekommen hat.
Grundsätzlich kannst Du Erfahrungen mit der 2020 1:1 auf die Vibe übertragen und in Sachen CGM sind Sensor und Transmitter identisch zum DexCom G4 System.
Der Punkt, der bei der Animas am ehesten als Problem gesehen oder vermutet wird ist, dass sich in 24h nur max. 12 Basalratenschritte (Änderungen) vergeben lassen.
Das Reservoir fasst nur 2ml, so dass man es öfter erneuern muss, als ein größeres.
Gruß
Joa
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
03 Mai 2013 11:00Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
09 Aug. 2014 01:12ich bin wieder mal auf diesen Thread gestoßen, in dem auch Katheter-Kupplungsfragen eine Rolle spielen.
Eine kleine Sammlung von Tipps zur Handhabung von Ab- und Ankopplungen, auch beim Katheterwechsel, hatte ich vor einiger Zeit für den Insuliner Nr. 106 zusammengestellt, wo sie auch in der Online-Leseprobe, dort Seite 5, zu finden sind: Druckaufbau und Katheterabkopplung
Das passt hier noch gut dazu.
Ansonsten entdeckte ich zu meinem vorstehenden vorstehenden Beitrag (Post #81222) einen Update-Ergänzungsbedarf.
Dort schrieb ich unter Punkt 3:
„3.) Das Uhrzeitproblem der Roche-Programmierung.
Wird die Uhrzeit an der Spirit umgestellt, weigern sich alle Programme zur Spirit, die vor der Umstellung liegenden Daten auszulesen.
Bei 2xjährlicher Sommer/Winter Umstellung mag das ja noch machbar sein.
Geht man aber ggf. auch öfter mal zu verschiedenen Zeiten in die Falle und stellt zur Biorhytmussynchronisation der Basalratenkurve mit der Zeit auch die Pumpenuhr um, müsste man immer erst mal die Pumpe auslesen.“
Zu diesem Problem hat Roche unterdessen nachgebessert. Lt. Hotline-Information werden mit der seit einiger Zeit ausgelieferten, neuen Software zur Spirit Combo nun auch die Daten ausgelesen, die vor Veränderungen der Systemzeit der Pumpe von der Pumpe/dem Messgerät gespeichert worden sind. Somit ist dieses Problem wohl keines mehr.
Wer erst einmal mit dem Sinn der Anpassung der Systemzeit an den Einschlafzeitpunkt nicht viel anfangen kann,
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das ist kein übliches Schulungsthema, kann auf der Webseite von Matthias Chrostek dazu etwas nachlesen: Bedeutung des Einschlafzeitpunktes
Gruß
Joa
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Re: Welche Pumpe ist denn nun die Richtige?
09 Aug. 2014 21:52Mir fiel noch ein und auf, dass der Verweis im vorherigen Beitrag auf die Seiten von Matthias die Gefahr birgt, in die Irre zu führen, soweit es um Kinder vor der Pubertät geht.
Die Darstellung hinsichtlich des biorhythmisch bedingten Insulinbedarfes im Dawn-Zeitraum, also zum frühen Morgen zu, betrifft Kinder eigentlich nicht sondern setzt erst mit der Pubertät ein und flacht nach der Pubertät wieder ab.
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Bei Kindern , etwa ab 4 Jahren, kommt es jedoch zu einer konzentrierten Ausschüttung des stark insulinversorgungsbedürftigen Wachstumshormons in der Phase direkt nach dem Einschlafen, wo dann auch der Gipfelpunkt des basalen Insulinbedarfes zu sehen ist.
Dieses und mehr zu basalen Insulinbedarfen in den verschiedenen Altersstufen lässt sich einem vergleichenden Beitrag zu altersabhängigen Basalratenmodellen im Forum entnehmen.
Einige Erfahrungen mit der Definition der Basalversorgung in der Phase des Einschlafzeitraumes bei Kindern vor der Pubertät lassen sich finden, wenn mit der Forum-Suche nach dem Stichwort „Einschlafinsulin“ geschaut wird.
Gruß
Joa
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