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Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
08 Okt. 2012 09:15Justus spielt 3-4x/Woche Basketball und lässt dabei auch seine Pumpe dran.
Er spielt ebenfalls mit reduzierter Basalrate.
Die Pumpe klippt am Bund der Shorts und der Schlauch ist dann eh unter'm Shirt versteckt. "Passiert" ist damit noch nie etwas.
Nur einmal gab es ein Problem bei Schulsport: Reckturnen ging grade gar nicht, da der Katheter gerade am Bauch lag und da die Pumpe tatsächlich mal im Weg war.
Aber mein Sohn kann auch ohne Aufschwung gut leben
LG, Cordula
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
08 Okt. 2012 11:43Niemand schrieb: Ich finde es aber spannend, wie der Omnipod polarisiert. Das Erleben wir auch oft bei unseren DiaBolinus-Treffen im persönlichen Gespräch. Entweder finden die Leute den Omnipod ganz klasse, oder sie können es sich überhaupt nicht vorstellen. So ein Mittelding gibt es da irgendwie nicht.
Hallo Helmuth,
kann mir gut vorstellen, dass das so ist. Und ich kann mir auch vorstellen, woran das liegt: Wahrscheinlich haben einfach manche Schlauch-Pumpis neben begeisterten Pod-Usern das Gefühl, irgendwie "was schlechteres" zu haben (zumal der Pod ja ein bisschen teurer ist) oder dem Fortschritt hinterher zu hinken oder etwas in der Richtung und glauben dann logischerweise dagegen halten zu müssen..? :ohmy:
Also wir haben keinen Onmipod und sind trotzdem nicht krass dagegen. Es hat alles so seine Vor- und Nachteile.
Beispiel "verdaut" Lars den Insulinmangel beim Schwimmen total schlecht. Wenn er länger als 1 h im Wasser bleibt, sind die Werte für den Rest des Tages im Eimer, beinahe immer!
Eine Pumpe, die beim schwimmen dranbleiben könnte (und nicht mal groß stören würde) wäre genial. Andererseits gehen bei ihm bei längerem Wasserkontakt (manchmal reicht auch 5 Minuten duschen) echt alle Pflaster ab. Da wäre der Pod für uns dann wieder eher Mist.
Letztes Jahr war ich echt froh, dass die Klinik uns nicht gefragt hat, welche Pumpe wir gern hätten (da blieb uns die Qual der Wahl erspart). Wenn mal eine Folgeversorgung fällig ist, würden wir aber schon gern mitreden.
LG Heike
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
08 Okt. 2012 15:08...und meist sind diese Vertreter selbst Pumpenträger, so dass sie auch entsprechende Erfahrungen damit haben.
Wir waren übrigens zuerst auf einer DIA-Messe (Termine gibt es hier glaub ich auch zu sehen) und haben uns mal umgeschaut, was es da alles so gibt.
Bei Junior fielen da schon mal "optisch" ein paar durch und eben auch der POD. Letztendlich blieben nur noch die Accucheck und die VEO übrig. Mein Fav war die Accucheck und seiner eben die VEO, die er nun auch hat!
Also dann viel Erfolg beim "testen" und immer daran denken, Vor- und Nachteile haben eben alle!
vG Frank
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
08 Okt. 2012 20:39Ich glaube, die Pumpe die man zuerst hat ist einfach am Ende der Favorit, weil man sie kennt. Wir stehen ja gerade am Weg der Entscheidung nach vier Jahren dürften wri eine Neue beantragen und werden das auch tun. Die Omnipod fällt bei uns durch, weil eben nur das eine PFlaster zu haben ist und wir mit Pflastern unsere liebe Not haben, zudem traue ich meiner fünfjährigen eine Menge zu, aber nicht, dass sie an den Pod denkt. Wir haben drei Messgeräte im Einsatz, weil ständig irgendwo eins liegen bleibt. Ansonsten wär er eine Alternative und sie wär nicht abgeneigt. Aber schon das Probetragen entblöste eine riesige gerötete Stelle ums Pflaster. Wir haben uns alle Pumpen angeschaut und landen am Ende doch wieder bei der Gewohnten. Mit Schlauch.
Leya lässt ihre Pumpe beim Sport dran - außer beim Schwimmen. Bislang stört sie auch beim Reckturnen nicht - wobei sie den Katheter nicht in den Bauch setzt.
vG Nadine
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
09 Okt. 2012 07:37delphyine schrieb: Hallo,
Ich glaube, die Pumpe die man zuerst hat ist einfach am Ende der Favorit, weil man sie kennt.
Ist wahrscheinlich wie mit den Automarken: erstaunlich viele Fahrer sind bei Umfragen mit "ihrer" Marke zufrieden, würden sie wieder kaufen und tun es meistens dann auch. Wenn ich von der Fahrschule mal absehe, habe ich bisher auch nur Autos einer einzigen Marke gefahren... :silly: :lol:
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
21 Okt. 2012 22:16S... verträgt auch das Pflaster vom Omnipod überhaupt nicht, er verträgt eigentlich gar keine Pflaster. Deshalb kommt auf die Haut Cavilon Spray, dann ein Tegaderm Pflaster, und dann der Pod. Aber das war auch schon bei der AccuChek Combo so, egal mit welchem Katheter, egal mit welchem Pflaster. Insofern ist das für uns weder ein Grund für noch gegen den Omnipod.
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Auch noch meinen Senf dazu
21 Okt. 2012 22:22nach unseren Erfahrungen haben alle am Markt befindlichen Pumpen Vor- und Nachteile, und es ist SEHR schwer, vor den ersten eigenen Erfahrungen sich zu entscheiden, denn oft kann man wirklich nicht einschätzen, was nun persönlich wichtig sein wird. Hinzu kommt, daß Kinder wachsen, sich verändern, neue Schwerpunkte setzen, Dinge, die früher schwierig waren, plötzlich problemlos gehen und andere Dinge, die nie Schwierigkeiten bereiteten, plötzlich unmöglich werden.
Zu Schlauchpumpe oder Pod: Ich kenne jetzt zwei Menschen, die eine Weile Omnipod-Träger waren und dann zurück zu Schlauchpumpen wechselten. Beide sind erwachsen, und beide finden es wichtig, gelegentlich ganz ohne Pumpe sein zu können, und ggf. auch sich rasch den Katheter zu ziehen und nach dem xxx einen neuen zu setzen. Also Sauna und Sxx als Hauptgründe gegen Omnipod in diesen beiden Fällen.
Ansonsten: Der PDM vom Omnipod ist wirklich groß, leider völlig unnötigerweise. Gerne würden wir privat nochmal kräftig zuzahlen, wenn wir dafür einen schicken, kleinen PDM bekämen. Gibts aber nicht. Und ansonsten zählt wirklich, wie auch immer wieder gesagt, daß dem Träger die Pumpe "gefällt", der Träger sie wirklich akzeptiert. Ich glaube, dies ist wirklich die Hauptsache, denn dann werden auch kleine und größere Schwierigkeiten bereitwillig gemeistert.
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
22 Okt. 2012 07:39 - 22 Okt. 2012 12:23Gottwalt schrieb: Deshalb kommt auf die Haut Cavilon Spray, dann ein Tegaderm Pflaster, und dann der Pod.
Hallo Gottwald,
sag mal, würdest du sagen, dass Cavilon Spray auch irgendwie die Klebekraft verbessert bzw. weniger empfindlich gegen Wasserkontakt macht? Und zahlt das die KK? (Wahrscheinlich nicht?)
Frage das deshalb, weil uns das letzten Winter von Medtronic empfohlen wurde, als ich mich dort beschwerte, dass die Katheterpflaster (Quick-Set) nach dem kleinsten Wasserkontakt später spontan abfielen, als wäre nie Kleber drangewesen. Eigentlich wollte ich, dass sie uns mal Proben von den Kathetervarianten, die wir noch nicht "durch" hatten, zuschicken um auszuprobieren, ob davon irgend etwas besser hält.
Stattdessen meinte der nette junge Mann am Telefon, wir sollten es mal mit Cavilon Spray versuchen. Dann sagte er aber noch, "normales" Sprühpflaster ginge auch.
Da wir davon (normales Sprühpflaster) noch zwei Dosen im Haus hatten, haben wir es damit probiert. Beim ersten Versuch klebte das Pflaster wie festbetoniert. Lars fand aber den Geruch unerträglich. Der zweite Versuch ging in die Hose. Danach haben wir's gelassen.
"Stinkt" Cavilon Spray auch?
LG Heike
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
22 Okt. 2012 12:21Papa_Frank schrieb: ...kann nur nochmal sagen, dass man auch gern die jeweiligen Vertreter der Firmen anrufen kann. Die kommen gern zu Hause vorbei, so dass man das jeweilige Modell auch "anfassen" kann!
...und meist sind diese Vertreter selbst Pumpenträger, so dass sie auch entsprechende Erfahrungen damit haben.
Hallo Frank,
das nützt aber nicht viel, wenn die Klinik nur mit den Pumpen einer Firma arbeitet und auch nur bereit ist, für diese eine Anträge zu schreiben.
Sollten wir beim nächsten mal ein anderes Modell haben wollen, müssten wir wohl vorher die Klinik wechseln.
Aber wer weiß, bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein (und alle anderen Flüsse) runter.
LG Heike
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Re: Umstellung von Omnipod in der Klinik verweigert
22 Okt. 2012 20:50das finde ich reichlich skurril. Weshalb sollte das Krankenhaus nur eine bestimmte Pumpe verordnen wollen? Die Pumpen haben doch allesamt unterschiedliche Vor- und Nachteile, die durchaus therapierelevant sein können!
So berechnet der Bolus-Assistent der AccuChek Spirit Combo das wirksame Insulin bei verzögerten Boli falsch, aber wenn man das nicht nutzt, ist die vollständige Fernbedienbarkeit z. B. bei skifahrenden Kindern eine Riesenhilfe, wenn man die Pumpe nicht zum bolen unterm Schneeanzug herausfummeln muß.
Dagegen hat die Medtronic-Pumpe die erprobteste Kopplung mit einem CGM und einen eben nicht falsch rechnenden Bolus-Experten.
Segelnde Kinder werden sicherlich eher die Animas als wasserdichte Pumpe wählen oder zum Omnipod greifen, und für Kinder mit besonders dünnem Unterhautfettgewebe drängt sich die Dana auf, für die es ja die kürzesten Katheter gibt (außerdem ist sie die kleinste, und es gibt sie in PINK!).
Über die Vor- und Nachteile des Omnipod im Vergleich zu den Schlauchpumpen haben wir uns hier ja schon ausführlich ausgetauscht.
Insofern: Weshalb sollte das Krankenhaus die sinnvollste Therapie-Hilfe verweigern? Welchen Grund nennt denn das Krankenhaus selbst? Ich bekam bisher nur einmal gesagt "Wir verordnen immer die Medtronic-Pumpen, denn der Medtronic-Vertreter stattet uns mit dem ganzen Stationsbedarf aus, so belastet das nicht unser Budget". Aber das ist natürlich kein Grund.
Lieben Gruß
Gottwalt
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