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THEMA: einfach nur stolz aufs Diabetes-Kind...

einfach nur stolz aufs Diabetes-Kind... 22 Aug 2016 23:07 #102064

  • Mariosmama
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    Gold Schreiber
  • Beiträge: 175

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2007
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Also ich möchte mal nicht nur von mir geben, wie viel Sorgen ich mir mach und was wir so für Probleme haben und wie müde ich bin. Heute möchte ich mal mitteilen, wie stolz ich auf unser nunmehr 9-Jähriges Diabetes-Kind bin. :kiss:
Mario hat ja seit 8 J. TypI und in der Schule einen Schulhelfer, der extrem fit ist. Mario ist daher oft noch nicht so selbstständig, wie ich mir das in seinem Alter und bei der Diabetes-Dauer wünsche.
ABER:
Er nimmt in dieser Woche an einer Erlebniswoche im Garten der Schul-Imker bei uns in der Nähe teil. Er wollte gern hin, ich hab ihn angemeldet und nun geht er da von 8.30 bis 15Uhr hin. Zum ersten mal ist er quasi ganztags bei jemandem, den ich nicht geschult habe und der keine Ahnung von DM hat (pensionierter Lehrer). Wir sind da also ohne Netz und doppelten Boden unterwegs. :woohoo: Heute morgen war mir ganz schön mulmig, aber ich habe ihn abgeliefert mit den Worten: Ich hab ja schon auf die Anmeldung geschrieben, dass Mario TypI-Diabetes hat. Er gibt sich das Insulin selbst mit einer Pumpe und Traubenzucker hat er in der Hosentasche. Das Essen für heute ist abgewogen im Rucksack. Ich bin unter dieser Handynummer erreichbar.
Resutat: Mario berichtete nicht ohne Stolz, dass er nicht nur zum Frühstück und Mittag gemessen hatte (wie vereinbart), sondern auch noch mal zwischendurch, weil (und das fand ich bemerkenswert) er auf dem Sensor immer höher ging. Gut, zum Mittag gabs 439mg/dl, :sick: das war sehr merkwürdig,(lag auch nicht an vergessenem oder falsch berechnetem Insulin, Aufregung war es bei dieser Höhe wohl auch nicht) aber er hat gemessen und Insulin abgegeben (mit Bolusexpert). Ich war schon beeindruckt, dass er da mitdenkt, denn normalerweise findet er den DM so schrecklich, dass er ans Messen oder an TZ futtern erinnert werden muss. Nur hatte ich ihm morgens schon gesagt, dass er heute bitte allein misst und Insulin gibt und das hat gut geklappt.
Kurz dachte ich wieder daran, ob er ohne Schulhelfer nicht besser zurecht käme (es klappte schon oft gut, wenn der Schulhelfer mal krank war). Aber im Gespräch stellte sich heraus, dass es ihn schon auch anstrengt, komplett allein an alles zu denken und er den Schulhelfer gerne behalten möchte. Für mich ist das okay, abe ich weiß jetzt, dass er es potentiell auch könnte.
Fazit: Den Rest der Woche geht er hin, ohne dass mir allzu mulmig sein wird... :)

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einfach nur stolz aufs Diabetes-Kind... 23 Aug 2016 20:39 #102074

  • Sheila
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  • Platinum Schreiber
    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 343

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,

das finde ich super. Dein Kind und Du, ihr könnt wirklich stolz sein. Meistens können die Kinder doch mehr als wir denken oder ihnen zutrauen oder zumuten wollen.
Das ist eine große Aufgabe und eine Herausforderung. Allmählich werden sie groß und auch sie wachsen mit ihren Aufgaben. :)
Schön, wenn dann doch alles gut geht.
LG Kirsten

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einfach nur stolz aufs Diabetes-Kind... 02 Sep 2016 12:13 #102150

  • Juli
  • Mitglied
  • Moderator
    Moderator
  • Beiträge: 992

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 1998
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Meine bekam mit 9 Jahren erst ihren DM und kannte sich zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht so super aus. Ein Schulhelfer wäre uns dennoch nie in den Sinn gekommen. Bei einem Schulanfänger kann ich das noch nachempfinden, aber in der 2./3. Klasse wissen die doch besser Bescheid als jeder andere ... hat dir dein Kurzer ja auch gerade bewiesen. Du kannst da zu recht stolz sein. Natürlich ist es bequem, wenn man den Diabetes einfach vergessen und an einen Schulhelfer abgeben kann ... aber das geht natürlich nur begrenzt lange und sie müssen ja lernen ihre Therapie selbst zu managen. Denn am Ende soll ein junger Erwachsener stehen, der das alles selbstverständlich und zuverlässig managt.

Traut euch - der kann das! So umsichtig wird er nicht immer sein (war ja jetzt eine Ausnahmesituation), aber vom Grund her weiß er alles was er wissen muss. ;)

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