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THEMA: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin

Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 09:29 #43488

  • Meike
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Hallo!
Ich brauche mal eine Zweitmeinung :blush: .
Stimmt es, dass man hohe Werte einer Gegenregulation daran erkennt, dass sie sich trotz Anpassung nur langsam senken lassen, wohin gegen hohe Werte aufgrund eines zu niedrigen BE-Faktors sich mit der ersten Anpassung senken?
Ich habe hier das Problem, dass ichnie weiß welche Weisheiten meines Mannes allgemeingültig sind und welche nur auf seinen Diabetes zutreffen :unsure: .
Wäre zur Einstellung echthilfreich das genau einordenen zu können B) .
(Darf natürlich auch gerne ne dritt oder Viertmeinung dazukommen ;) .
Danke schonmal, dass ich bestimmt Licht ins Dunkel bringt :cheer:

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Liebe Grüße von Meike mit Luis (*2007,DM Typ1 seit 4/2010)

Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 09:53 #43493

  • DerAndre
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Hallo Meike.

Meines Wissens ist das genau so wie Du es beschrieben hast.

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Gruß

André

Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 11:28 #43496

  • Lili
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Hallo Meike,

bei der Erstmanifestation im KH hat das der Dia-Doc dort aber anders gesagt: Die BZ-Erhöhung einer Gegenregulation falle sehr schnell in sich zusammen. Ein hoher BZ aufgrund eines falschen KE-Faktors sei viel schwerer wieder runter zu korrigieren.

Meine Tochter hat manchmal UZ in der Nacht, die gefolgt sind von sehr hohen Morgenwerten: Sie lassen sich genauso gut oder schlecht regulieren, wie ein hoher BZ, der dadurch entstanden ist, dass zu wenig Insulin morgens da war. Das ist meine Erfahrung.



LG Lili

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Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 12:22 #43503

  • mama_anja
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Hallo,
das finde ich ja interessant, habe davon noch nie gehört. Bei meinem Sohn ist es so, dass sich generell ein BZ>250 mg/dl nur mit strafferen Korrekturregeln korrigieren lässt bzw. oft fast gar nicht korrigieren lässt. Darunter funktionieren Korrekturen recht gut. Mehr Erfahrung habe ich noch nicht.
Gruß
Anja

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Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 14:35 #43507

  • monday
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HAllo,
ich finde das auch interessant,
manchmal korrigieren wir in den Unterzucker hinein und manchmal müssen wir korrigieren und nach zwei Stunden nochmal und die Pumpe höher laufen lassen, bis es wieder ´runtergeht.
Ich werde das mal beobachten. bzw mir anhand des Buches nochmal ansehen.
Gruß Vera

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Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 16:09 #43511

  • EgonManhold
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Hallo,

hohe BZ-Werte nach einer Unterzuckerung (UZ) sollte man NICHT sofort korrigieren, sondern -so die allgemeine Empfehlung- frühestens nach einigen Stunden.
Man weiß ja nie bei einer UZ, wie groß der Insulinüberschuss tatsächlich ist.

Ist er relativ groß, kann es auch kurz nach einer UZ mit nachfolgenden hohen BZ-Werten, zu weiteren UZ kommen. Es kann in besonderen Situationen auch zu mehreren Wechseln zwischen UZ und Überzuckerungen kommen.

Ist der Insulinüberschuss ziemlich groß und man gibt bei einem anschließenden hohen BZ-Wert eine entsprechende Korrekturmenge Insulin, ist die nächste schwere UZ sicher!


Gruß, Egon

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Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte...

Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 04 Nov 2010 22:47 #43518

  • Nicole74
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Hallo alle,

genau DIESE Fragestellung kam uns auch oft in den Sinn. Bei UNS ist es so, dass der BZ nach einer Gegenregulation sehr schwer runtergeht und wir wesentlich mehr bolen müssen, als wenn der BZ wg. zuviel BE/zuwenig Insulin erhöht ist.
Wundern dabei tut uns, dass es hier ja einige Diabetiker gibt, bei denen anscheinend der BZ nach einer Gegenregulation mehr oder weniger schnell von selbst wieder runtergeht bzw. sich normalisiert. Wenn wir jetzt aber, wie z.B. von Egon geraten (und auch von vielen hier praktisch bestätigt), bei einem sehr hohen BZ nach vorheriger Hypo noch lange abwarten würden mit der Korrekturgabe, dann hätten wir über Stunden einen extrem hohen BZ, der sich kaum mehr in den Griff bekommen lässt. Haben das alles schon ausgetestet, aber bei uns hilft nur: höhere Korrektur als normalerweise. Wobei ich mich Anja anschließen kann, dass es meistens bei einem BZ > 250 sowieso mehr braucht als nach Korrekturschema.
Unser Fazit daraus: auch hier ist es wieder von Mensch zu Mensch verschieden (wie z.B. auch beim Thema: wieviel bolen für einen Apfel? :P - hatten wir ja mal nen Thread; bei manchen brauchts gar kein Insulin, bei anderen ist der Apfel eine schnelle BE gegen Hypos...)
Das Doofe dabei ist: Selbst wenn man es JETZT so und so handhabt, kann es in ein paar Wochen wieder ganz anders sein. :dry:

Liebe Grüße,
Nicole

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LG, Nicole
mit Elisabeth (geb.2006, DM seit 2008,
Pumpe seit 2009)

Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 05 Nov 2010 06:53 #43524

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Wenn es ne generelle Regel gegeben hätte hätte ich zumindestim Nachhinein feststellen können ob es sich um einen UZ oder zuwenig Insulin handelte :( .
Hier wird ohne die leichtesten Anzeichen einer Unterzuckerung gegenreguliert und der Insulinbedarf schwankt gerade. Da ist die Regel eine Gegenregulierung nicht zu korregierennur über losen einzuhalten :unsure: .

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Liebe Grüße von Meike mit Luis (*2007,DM Typ1 seit 4/2010)

Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 05 Nov 2010 14:40 #43551

  • MarieR
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@ Egon: diese Rechnung geht bei uns nicht auf. Marie hatte nachts mal zwei Stunden lang so um die 40 (Sensor war dran, wir haben den Alarm nicht gehört, aber morgens dann natürlich gesehen, was passiert war). Mittags um 12h, also knapp acht Stunden später, war der BZ HI. Nach doppelter Korrektur gab es zwei Stunden später endlich einen Wert auf dem Display, 350 oder so. Nochmal korrigiert, aber vorsichtiger und wir haben Marie etwas essen lassen.

ABends um 18h waren die Werte wieder im Normbereich.

Wenn wir nicht stark korrigiert hätten, wären wir abends wohl im KKH gelandet, wegen Entgleisung. Unser Dia-Doc sieht es auch so.

Maja

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Aw: Gegenregulation vs. zuwenig Insulin 05 Nov 2010 15:21 #43553

  • EgonManhold
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Hallo Maja,

dein Beispiel -und ich denke auch meine- zeigt, dass es leider NICHT DIE EINE REGEL gibt.

Wenn der BZ Stunden nach der UZ immer noch sehr hoch ist, sollte natürlich korrigiert werden.

Eine Korrektur hoher BZ-Werte kurz nach der UZ sind auch sinnvoll/notwendig, wenn der Betroffene um aus der UZ herauszukommen, sehr viele (mehr als sinnvoll) BE gegessen/getrunken hat. Das kommt bei älteren Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen immer wieder vor.
Sie wissen zwar, dass 1-2 schnelle BE und 2 langsame BE zunächst ausreichen, um die UZ zu überwinden. Da es aber eine Weile dauert, bis die UZ-Symptome vorbei sind, wird oft gegessen (nicht immer nur KH), bis diese Symptome vorbei sind. Das können dann durchaus um die 10 BE sein. Der dadurch dann sehr hohe BZ sollte natürlich auch wieder korrigiert werden.

Zudem ist der BZ-Verlauf und KH-Bedarf auch noch von etlichen anderen Faktoren abhängig. Z.B. davon, wie voll bzw. leer die Glucosespeicher waren. Sind die leer, dann werden sie, sobald der BZ wieder ansteigt, aufgefüllt. Das geht wieder zu Lasten des BZ, d.h. er sinkt wieder, u.U. bis zur nächsten UZ.

Das was heute als Reaktion auf eine UZ und die BZ-Werte danach richtig ist, kann also morgen falsch sein, weil die Gesamtsituation eine andere ist.

DAS macht es ja auch so unmöglich, eine Liste mit immer richtigen Maßnahmen aufzustellen.

Gruß, Egon

PS:
Noch schwieriger wird es, wenn bei Jugendlichen/Erwachsenen Alkoholgenuss ins Spiel kommt.

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