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Carbetic: Kann KI beim Kohlenhydrate-Schätzen helfen? - Kostenloser Testmonat für Diabetes-Kids-Leser

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Carbetic: Kann KI beim Kohlenhydrate-Schätzen helfen? - Kostenloser Testmonat für Diabetes-Kids-Leser

Heute 10:57
#131041
Viele Eltern und Jugendliche kennen die Situation: Man sitzt vor...

CarbeticAppKohlenhydrate zu schätzen gehört für Familien mit einem Kind mit Typ-1-Diabetes zum Alltag. Zu Hause klappt das oft mit Waage, Erfahrung, Tabellen oder Nährwertangaben recht gut. Schwieriger wird es unterwegs: im Restaurant, bei Freunden, auf Klassenfahrten, am Buffet, beim Kindergeburtstag oder bei selbstgekochten Gerichten ohne genaue Mengenangaben.

Genau hier setzt die App Carbetic an. Die App möchte dabei helfen, den Kohlenhydratgehalt von Mahlzeiten einfacher und schneller einzuschätzen beziehungsweise zu berechnen. Dabei nutzt Carbetic verschiedene Wege: einen 3D-Scan des Tellers, die Analyse von Rezepten, Rezept-Links, Spracheingabe oder Texteingabe.

Neben Kohlenhydraten können je nach Analyse auch weitere Nährwerte wie Eiweiß, Fett, Ballaststoffe, Kalorien oder FPE angezeigt werden.

Wie funktioniert Carbetic in der Praxis?

Besonders spannend ist der sogenannte 3D-Scan. Dabei werden drei Fotos vom Teller gemacht: eines von oben, eines ungefähr aus einem 45-Grad-Winkel und eines von der Seite. Aus diesen Bildern versucht die App zu erkennen, welche Lebensmittel auf dem Teller liegen und wie groß die Portion ungefähr ist. Daraus wird dann eine Kohlenhydrat-Schätzung erstellt.

Daneben gibt es die Rezeptanalyse. Hier kann man entweder ein Rezept fotografieren – zum Beispiel aus einem Kochbuch, von einem Ausdruck oder sogar ein handgeschriebenes Rezept – oder einen Link zu einem Online-Rezept einfügen. Die App analysiert dann die Zutaten und berechnet daraus die Nährwerte.

Auch die Spracheingabe kann im Alltag praktisch sein. Wenn man zum Beispiel sagt: „250 Gramm Mehl, 300 Milliliter Milch, 2 Eier und 50 Gramm Zucker“, kann Carbetic daraus die Kohlenhydrate berechnen. In solchen Fällen ersetzt die App im Grunde die händische Rechenarbeit, die man sonst mit Nährwerttabellen oder Apps selbst machen müsste.

Warum das für Familien mit Typ-1-Diabetes interessant sein kann

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Michael Bertsch
webmaster@Diabetes-Kids.de
www.diabetes-kids.com

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