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#TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
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#TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
09 Mai 2026 19:30etwas Insulin,
ein bisschen...
Viele Familien mit einem Kind mit Typ-1-Diabetes kennen das Gefühl: Man muss ständig erklären, kämpfen, organisieren und absichern, damit das eigene Kind einfach ganz normal am Alltag teilnehmen kann.
Genau deshalb möchten wir heute auf eine Petition aufmerksam machen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt etwas mit Diabetes zu tun hat – in Wahrheit aber sehr wohl auch unsere Familien betrifft.
Die Petition von Lisa Behme trägt den Titel:
Sie richtet sich gegen mögliche Kürzungen bei Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie gegen eine Politik, die notwendige Hilfen zunehmend als „Kostenproblem“ betrachtet.
Warum betrifft das auch Kinder mit Typ-1-Diabetes?
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Re: #TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
10 Mai 2026 20:36 - 10 Mai 2026 20:42Seite 11 und 46
Streichung Integrationshilfen & Schulassistenz (§112 SGB IX) Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Regelschulen
3 Mrd. € Streichung von §112 SGB IX: Unterstützung in Schule/Hochschule soll vollständig durch die Schule selbst erbracht werden. Leistungen zur Teilhabe an Bildung (Eingliederungshilfe) werden als entbehrlich erklärt.
Bewertung des Paritätischen KJH Streichung Integrationshilfen & Schulassistenz (§112 SGB IX) Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Regelschulen 3 Mrd. € Streichung von §112 SGB IX: Unterstützung in Schule/Hochschule soll vollständig durch die Schule selbst erbracht werden. Leistungen zur Teilhabe an Bildung (Eingliederungshilfe) werden als entbehrlich erklärt. DST/DLT/DStGB, BMAS S. 11, 46 Verstößt gegen UN-BRK (seit 2009 gilt: Kinder in Regelschulen mit bedarfsgerechter Unterstützung). Ohne individuelle Unterstützung können Kinder ihr Potenzial nicht entfalten. Das erzeugt langfristig Mehrkosten. Die unzureichenden Ressourcen in Bildungseinrichtungen werden ignoriert. Die eingesparten 3 Mrd. € würden im Aufbau analoger Strukturen aufgehen. Der Einspareffekt ist daher fraglich.
Das bedeutet, dass alle Kinder mit Diabetes, ADHS, Autismus, egal was, die eine Schulbegleitung beanspruchen darunter fallen. Ausnahmslos ALLE.
Deswegen verstehe ich nicht, warum hier keiner unruhig wird.
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Re: #TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
14 Mai 2026 16:19DM1 seit 9/76, Insulinpumpe seit 1989. Ich zeige meinen Weg, meine Lösungen, auf meinem langjährigen Weg selbst erfahren!
Dank meiner ständigen Begleitung seit September 1976 Goldener Zuckerwürfel am Band😉, Kreativling 🎨 mit Kunst-und Mutmachprojekt für kranke Menschen
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Re: #TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
31 Mai 2026 22:42In der Sache selbst, finde ich es ein Unding, dass Schulbegleitung nach der Erstdiagnose eigens beantragt werden muss. Es ist meiner Ansicht nach offensichtlich, dass das Kind nicht ohne Hilfe und Absicherung direkt zurück in die Schule gehen kann. Noch während des Krankenhausaufenthaltes müsste sich eine Schulbegleitung unaufgefordert bei den Eltern vorstellen "Guten Tag, ich bin die Schulbegleitung für Ihr Kind, falls Sie das möchten. Das ist zunächst für die ersten drei Monate, dann sehen wir weiter."
Ich bin aber umgekehrt auch der Ansicht, dass viele Schulbegleitungen entbehrlich würden, wenn es an jeder Schule ausgebildetes medizinisches Personal, sprich, eine Schulkrankenschwester gäbe. Die Idee vom Zusammenlegen ist ja gerade bei Diabetes, wenn sich alles eingespielt hat, nicht ganz unrealistisch (bei anderen Einschränkungen ist das sicherlich anders).
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Re: #TeilhabeistkeinLuxus – warum diese Petition auch für Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes wichtig ist
01 Juni 2026 01:04 - 01 Juni 2026 01:15Die liebe, gute Zuständigkeit. Wer haftet?
Weisungsbefugnis?
Es ist schon jetzt ein Drahtseilakt. Der Schulalltag ist geprägt von Regulationskultur. Auf dem Papier. Im Endeffekt fühlt sich keiner berufen zuständig zu sein.
Es geht schon los .
Begleitkind krank.
Nachricht an die Schulleitung und Lehrkraft. Wir sind 3 Erwachsene in der Klasse.
Antwort: ich soll die Kolleginnen fragen.
Also frage mich durch. Dann heißt es: 1, 2, Stunde da und dann die Stunden dort.
Aber keiner will eine Entscheidung treffen. Der Ball kommt wieder zu mir zurück.
Ich darf das nicht entscheiden, weil es von meinem Träger heißt: wir können auch in andere Klassen verteilt werden.
Es dürfen nur die Stunden gearbeitet werden, die wir genehmigt bekommen haben. Bei fast 30 Stunden wäre ich arbeitsrechtlich im Gefrierbereich, würde ich einfach sagen, dann bleibe ich daheim.
Das Chaos ist vorprogrammiert, wenn den Schulen der Ball überantwortet wird.
Eine Lehrkraft hat nicht umsonst so lange studiert. Es kann doch nicht sein, dass das auf die Tour unterlaufen wird! Wollen wir das auch noch geschehen lassen?
Poolbildung bedeutet ganz konkret, ich wäre für mehr Kinder zuständig. Und was bin ich dann? Ein Schulbegleitung devinitiv nicht mehr.
Mein letzter Besuch vom Schulamt lautet: an mir sei eine Sonderpädagogin verloren gegangen.
Geht runter wie Öl. Klar.
Aber inzwischen macht es mich richtig sauer, weil so sollte es nicht sein! Inklusion ist ja, wenn jeder mitgedacht wird.
Wo hier jeder ist, sehe ich nicht so richtig.
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