Also diese Studie erscheint mir überhaupt nicht repräsentativ. Die Teilnehmerzahl ist viel zu gering. Es ist sicher sehr erstrebenswert, die schulischen Bedingungen für Kinder mit chronischen Erkrankungen zu verbessern, aber die Begründung halte ich hier für nicht haltbar. Mein Sohn ist auch mit seinem Diabetes einer der Besten seiner Klasse und ich würde mal behaupten, dass der Diabetes relativ wenig Einfluss auf seine schulischen Leistungen hat. Ich denke schon, dass Erstklässler mit chronischen Erkrankungen häufiger Schwierigkeiten in der Schule haben, aber das bezieht sich doch meistens auf organisatorische Dinge, Betreuungszeiten, Mahlzeiten usw. und weniger auf die schulischen Leistungen im Allgemeinen. Der Artikel suggeriert, dass Kinder mit chronischen Erkrankungen weniger leistungsfähig sind als andere Kinder und das zementiert meiner Meinung nach leider nur Vorurteile anstatt hilfreich zu sein.
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