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Einschulung
Einschulung
27 Mai 2014 13:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Einschulung
27 Mai 2014 14:28unser Sohn Finn (6) hat seit 6 Monaten Diabetes. Auch er wird diesen Sommer eingeschult.
Wir hatten bis April das Berlinsulin, mit dem musste ich ihm immer 2 Mahlzeiten gleichzeitig spritzen. Also Hauptmahlzeit + nächste Zwischenmahlzeit. Damit hatten wir viele Probleme. Unser Sohn merkt nämlich auch nicht, wenn er unterzuckert. Bei 1,7 mmol/l springt er immer noch fröhlich durch die Gegend. Außerdem ist Finn ein sehr langsamer Esser, gerade, wenn es um die anrechenbaren Lebensmittel geht. An einem Brötchen oder an einem Müsli kann er locker ne dreiviertel Stunde knabbern. Da hat man dann bis zur Zwischenmahlzeit nicht mehr viel Zeit, alles drehte sich nur noch ums Essen und der ganze Tagesablauf richtete sich nur noch nach ihm.
Ende April haben wir auf Novorapid umgestellt und wir sind bei 3 Mahlzeiten hängen geblieben. Ohne Zwischenmahlzeiten isst Finn viel besser und nicht weniger als mit Zwischenmahlzeiten. Möchte er doch unbedingt mal was zwischendurch, dann spritze ich ihn dafür extra.
Wie es in der Schule laufen wird, weiß ich noch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass er da nicht öfter gespritzt werden muss als jetzt. Als Zwischenmahlzeit gibt es dann eben Gemüse oder Würstchen, das ist ihm sowieso tausendmal lieber als dieser ganze KH-haltige Kram
Extra KH braucht er relativ viel zum Toben und zum Sport. Auch, wenn er kopfmäßig viel leisten muss, verbraucht er mehr. Und diese extra KH kann ich ja schlecht runterspritzen. Also denke ich, in der Schule muss nur die Mittagsmahlzeit gespritzt werden.
So sind meine Gedanken zu unserem anstehenden Schulalltag.
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Re: Einschulung
29 Mai 2014 20:16unser Sohn ist zwar schon deutlich älter und hat Dm erst vor einem Jahr mit 13 bekommen. Da war das mit der Schule kein Problem. Allerdings hatte ich bei der Arbeit letzte Woche ein Mädchen, das in der 1.Klasse war, die eine Schulbegleiterin hatte, die immer dabei ist und sich darum kümmert, dass das mit dem Insulin alles klappt. Vielleicht wäre das ja eine Option für euch. Allerdings weiß ich nicht, wie das funktioniert (woher bekommt man so jemanden, wer zahlt usw.), aber fragt doch mal bei der Krankenkasse oder in eurer Ambulanz.
Liebe Grüße und viel Erfolg!
Astrid
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Re: Einschulung
29 Mai 2014 23:09nun schreibe ich doch.
Wir sind selber erst nächstes jahr drann aber bekannte die man so trifft machen das:
- über ein Schulhelfer, denn man wohl bis ca4 klasse durchgedrückt bekommt
- Pflegedienst der zu den Mahlzeiten kommt
In der Schule in der unser Kids kommt sind schon DM Kids und das läuft über pflegedienst und klappt wohl recht gut.
Also wird das für uns wahrscheinlich auch so werden denn es geht ja nur eins von beiden und glaube pflegedienst bekommt man länger von der KK als ein Schulhelfer auch wenn der den ganzen tag da ist aber den muss man ja auch noch finden selbst wenn man das OK von der KK bekommt.
Das mit dem Vorspritzen halt ich für sehr gefählich, gerade in der Schule wo alles drunter und drüber geht, da geht mal schnell eine Mahlzeit unter und dann?
Cheffchen
---
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Re: Re:Einschulung
31 Mai 2014 09:33Sie wird dieses Jähr an einer staatl. anerkannten Ersatzschule (privat) eingeschult, wo bereits ein Freund von ihr, der ebenfalls DM hat, hingeht. In der Schule gibt es Integrationsassistenten, die bei den I-Kindern helfen. Messen zur Pause und vor/nach Sport müsste von denen abgedeckt werden. Zu den Mahlzeiten kommt ein Pflegedienst. Bei uns mehr oder weniger zur Überwachung - meine Tochter bedient die Pumpe selbst.
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Diana
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Re: Einschulung
31 Mai 2014 10:58Silas bekam im ersten Schuljahr (da war er 6 Jahre) Diabetes. In den ersten Wochen bin ich oft zwischendurch zur Schule gefahren, einmal, weil ich mir selber total viele Sorgen gemacht habe und zum anderen um auch die Lehrer zu beruhigen.
Silas hat allerdings schnell die Pumpe bekommen, was das Ganze stark vereinfachte. Vorher konnte er nie mit den anderen zusammen frühstücken, weil das mit den Zeiten nicht hinkam. Inzischen managed er in der Schule wirklich alles alleine (bis auf die natürlich auch auftretenden Tage, an denen der Katheter reisst, der Schlauch tropft,er sein Messgerät vergessen hat etc. ... kommt aber selten vor). Er geht alleine zum Schulschwimmen (im 2. Schuljahr war ich allerdings auch die ersten paar Male mit) und kriegt das alles wirklich gut hin ... das hätte ich in den ersten Wochen nach der Erstdiagnose auch nicht vorstellen können.
Wichtig ist, dass sowohl in der Schule, als auch in den Taschen Deines Kindes immer genug Bonbons sind, da in den Pausen ja auch richtig getobt wird. Welche Werte merkt Deine Tochter denn nicht? Silas merkt auch erst Werte im 60er/70er Bereich, dann allerdings recht zuverlässig ... wobei es auch schonmal zu niedrigeren Werten kam ... was aber zum Glück selten ist.
Ich wünsche Euch alles Gute Steffi.
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Re: Einschulung
31 Mai 2014 13:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Einschulung
31 Mai 2014 18:15Meine Tochter ist seit letztem Sommer in der Schule. Im Kindergarten lief es gar nicht gut, sie musste auf vieles verzichten, konnte sich nur selten selbst messen etc. Ihre Unterzuckerungen bemerkt sie auch nicht. Im Kindergarten hatte sie einen Pflegedienst, der zu den Mahlzeiten kam. Wir hätten den problemlos auch für die Schule bekommen, aber uns wurde davon abgeraten, weil es die Kinder doch auch stigmatisieren würde, etc. Nach langen Überlegungen haben wir uns gegen den Pflegedienst entschieden und es läuft eigentlich recht gut.
Wir müssen sehr darauf achten, dass immer alles Material dabei ist, weil Leya gern mal was liegen lässt und die Lehrerin muss sie ans Messen vor der Pause erinnern. Sie sitzt auch manchmal im Lehrerflur und muss/darf dort zu Ende frühstücken, weil sie es nicht in der vorgesehenen Zeit schafft zu frühstücken und die Lehrer das beaufsichtigen sollen (diese Regelung kam mir zuerst etwas diskriminierend vor, aber zum Einen liebt meine Tochter es im Lehrerflur zu sitzen und isst deshalb absichtlich langsam und zum Anderen hatten wir schon die Situation, dass andere Kinder Leya nur dann mitspielen lassen wollten, wenn sie Traubenzucker abgibt und dieses Erpresserspielchen will ich mir nicht mit dem vorab gebolten 2KE-Frühstück vorstellen).
Wegen der Unterzuckerproblematik haben ein Taxi genehmigt bekommen, das sie morgens zur Schule fährt (Schulweg ist 8 km lang, Bushaltestelle ist 1,5km weg), und nachmittags holen wir sie vom Bus ab. Und sie muss in der Schule häufiger messen. Wir haben Anweisung gegeben, dass sie misst sobald sie ankommt, am Anfang jeder Pause, vor dem Sport und bevor sie in den Bus einsteigt (außer an Tagen an denen sie in der letzten Stunde Sport hat, weil das zeitlich nicht hinhaut) Besonderer Service: Da sie an der Endhaltestelle aussteigt, warten die Busfahrer jeweils bis sie abgeholt ist und lassen sie solange auch nicht aussteigen.
Liebe Grüße
Nadine
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Re: Einschulung
01 Juni 2014 12:10bei uns läuft es im Kiga super, das ganze Team kümmert sich rührend um die Kleine. Sie messen sogar mehr als sie müssen. Sie bekommt morgens vor dem Kiga Actrapid und frühstückt dann nach dem Morgenkreis normal mit den anderen. Das klappt super.
Ich hoffe nur das sie eine gute Lehrerin bekommt, die sich ein wenig kümmert (Messen und im Auge behalten, grade während dem Sport und in der Pause)
Die Schulleitung meint das wäre kein Problem, naja, mal abwarten...
Ein Pflegedienst oder ähnliches haben wir nicht.
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Re: Einschulung
02 Juni 2014 10:34Wär das nicht schon mal ne Hilfe? Mario konnte am Ende der Vorschule seine zuhause abgewogenen BE zusammenrechnen und mit dem Bolusrechner selbstständig Insulin abgeben. Im Voraus spritzen finde ich auch eher bedenklich...
VG
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