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Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

LoRi
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

13 Okt. 2013 15:27
#86244
Hallo Meike!

Das hört sich ja wirklich super bei euch an! Ich finde es toll dass es das gibt und zum ganz normalen Schulalltag gehört.
Zum Glück hatte ich erst einmal die Situation in die Schule zu müssen und der Rest klappt zum Glück auch so gut!
Am Montag geht's zur Schulung ins Krankenhaus und Lotti bekommt die Omnipod und freut sich riiiiesig dann nicht mehr spritzen zu müssen :) :) heute sagte sie allmählich nervt sie das manche so komisch gucken wenn sie spritzt und das ein oder andere Kind findet das wohl eklig :angry: mich machen solche Kommentare immer so wütend. Aber sie geht da echt selbstbewußt mit um,hat super Freunde und ich hoffe durch die Pumpe fühlt sie sich besser und freier.

Liebe Grüße Henrike

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Juli
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

13 Okt. 2013 17:27
#86254
Natürlich ist so ein Integrationshelfer toll und Eltern wollen ihre Kinder gut aufgehoben wissen.

Aber wir sprachen doch ausgangs von INCLUSION oder? Und Integration ist eben was anderes als Inclusion. Für mich wäre es jetzt bei dem ganzen Inclusions-Gequatsche auch endlich mal an der Zeit, dass Lehrer von dem Dampfer, hier nicht unterstützen zu müssen, runtergeholt werden. Und teilweise ist das Niveau auch sehr hoch: Da jammern Lehrer über ein Diabetes-Kind in ihrer Klasse, wo sie doch mit 18 Kindern überfordert sind. Hallo? Zu Zeiten meiner Kinder waren da 30 Kinder in einer Klasse und das war normal. Heute ist man mit 18 überfordert? Nee, da muss ein anderer Ansatz her. Unsere Kids brauchen keinen Pflegedienst, die brauchen Unterstützung beim Selbstmanagement ...!

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Wenke
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

13 Okt. 2013 20:46
#86260
Juli schrieb: Natürlich ist so ein Integrationshelfer toll und Eltern wollen ihre Kinder gut aufgehoben wissen.

Aber wir sprachen doch ausgangs von INCLUSION oder? Und Integration ist eben was anderes als Inclusion. Für mich wäre es jetzt bei dem ganzen Inclusions-Gequatsche auch endlich mal an der Zeit, dass Lehrer von dem Dampfer, hier nicht unterstützen zu müssen, runtergeholt werden. Und teilweise ist das Niveau auch sehr hoch: Da jammern Lehrer über ein Diabetes-Kind in ihrer Klasse, wo sie doch mit 18 Kindern überfordert sind. Hallo? Zu Zeiten meiner Kinder waren da 30 Kinder in einer Klasse und das war normal. Heute ist man mit 18 überfordert? Nee, da muss ein anderer Ansatz her. Unsere Kids brauchen keinen Pflegedienst, die brauchen Unterstützung beim Selbstmanagement ...!

Meiner Meinung nach, wäre die "gute alte" Schulkrankenschwester, die es angeblich in allen zivilisierten Länder (außer Deutschland) an jeder Schule gibt, eine gute Lösung.

Heute 18 in der Klasse? Das wäre hier wohl ein schöner Traum. Solche Klassenstärken, gab es, als ich ein Schulkind war (wir waren mit 22 immer die größte Klasse des Jahrgangs, die anderen waren oft nur 16), heute sind hier 30 Standard, 33 keine Ausnahme. Wir müssen froh sein, dass in Lars' Klasse nur 26 sind.
Unser Arne (Lars' kleiner Bruder) hat jetzt das ganz große Los gezogen und darf in einer 21er-Klasse sitzen. Das aber auch nur, weil sie (als ausnahmsweise mal 3-zügger Jahrgang an einer sonst 2-zügigen Grundschule) nicht mal einen richtigen Klassenraum haben, sondern im "Alten Lehrerzimmer" campieren müssen. Das war mal das Lehrerzimmer, als die Schule vor 50 Jahren noch 1-zügig war, ist also von der Größe her auf 4 Personen ausgelegt. Es gibt Fenster von 3 Seiten, sogar eins hinter der Tafel, was "prima" ist, wenn die Sonne scheint...

Entschuldigt, ich bin jetzt etwas vom Thema abgekommen. Es ist wohl, weil ich mich immer wieder über die Klassenstärken aufregen muss, die unseren Kindern (und freilich auch den Lehrern) heute zugemutet werden.

Aber es stimmt sonst, was Juli sagt: eigentlich sollten keine Integrationshelfer nötig sein.

Und kleinere Klassen würden ganz nebenbei sogar das Lernen ermöglichen. ;)

LG heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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LoRi
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

13 Okt. 2013 22:42
#86268
Hallo!

Bei uns sind es 26 Kinder. 2 davon haben ADS und diverse andere Kinder verschiedenste Allergien,eine hat Asthma und dann Lotti mit Diabetes :silly:
Der eine Junge mit ADS teilt sich seine Tabletten selber irgendwie ein und grübelt teilweise laut in der Schule ob das wohl heute die richtige Dosis war. Das ist so ein feiner Kerl und völlig sich selbst überlassen.Schon traurig.
Ich finde die Klasse insgesamt toll,die helfen sich gegenseitig,der o.g. ADS Junge trägt Lotte oft ihre Bauchtasche hinterher,findet das total interessant,schleppt auch mal ein Balisto an wenn sie zu unterzuckern droht ;) Meine Tochter hat so ihr eigenes chaotisches System beim DM ist sie dafür super strukturiert, wahrscheinlich auch weil sie es muss und es mag sich jetzt doof anhören aber das tut ihr ganz gut. Die Lehrerin hat übrigens schon 2x angerufen um mir zu sagen wie toll sie es findet wie Lotte damit umgeht und sie ist ihr dankbar, dass sie IHR somit die Angst genommen hat. Naja kann man sehen wie man will aber trotzdem denke ich im Notfall würde sie gut reagieren und man merkt auch ,dass ihr wirklich was an den Kindern liegt. Ist halt manchmal ein bissel viel.
Die Kinder,die sagen ist ja eklig hat sie meistens an Geburtstagen getroffen, das waren dann fremde Kinder. Ihr Klassenkamerad hat die dann zur Schnecke gemacht. Das finde ich super!

Gruß Henrike

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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

14 Okt. 2013 09:33
#86276
Henrike schrieb: Die Kinder,die sagen ist ja eklig hat sie meistens an Geburtstagen getroffen, das waren dann fremde Kinder. Ihr Klassenkamerad hat die dann zur Schnecke gemacht. Das finde ich super!

Gruß Henrike

Ich glaube, die finden das auch nicht wirklich eklig im eigentlichen Sinne, sondern sind nur erstaunt bzw. erschrocken und denken, dass sie selber sicher nicht den Mut hätten sich selbst zu spritzen. Und anstatt einem "Wow, bist du mutig! Ich glaube, das könnte ich nicht," kommt dann leider schnell mal so was wie "iiihhh, das ist eklig!" raus.

Schön dass Lotte Klassenkameraden hat, die zu ihr halten und Leuten, die Probleme bei der richtigen Wortwahl haben, den Kopf waschen. :)

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Meike
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

14 Okt. 2013 17:45
#86301
Juli schrieb: Natürlich ist so ein Integrationshelfer toll und Eltern wollen ihre Kinder gut aufgehoben wissen.

Aber wir sprachen doch ausgangs von INCLUSION oder? Und Integration ist eben was anderes als Inclusion. Für mich wäre es jetzt bei dem ganzen Inclusions-Gequatsche auch endlich mal an der Zeit, dass Lehrer von dem Dampfer, hier nicht unterstützen zu müssen, runtergeholt werden. Und teilweise ist das Niveau auch sehr hoch: Da jammern Lehrer über ein Diabetes-Kind in ihrer Klasse, wo sie doch mit 18 Kindern überfordert sind. Hallo? Zu Zeiten meiner Kinder waren da 30 Kinder in einer Klasse und das war normal. Heute ist man mit 18 überfordert? Nee, da muss ein anderer Ansatz her. Unsere Kids brauchen keinen Pflegedienst, die brauchen Unterstützung beim Selbstmanagement ...!
Früher war alles besser...
Nee mal ganz ehrlich. Die Lehrer die heute in der Schule sitzen haben in ihrem Studium nichts von Inclusion gehört, hier mussten sie bei Interesse den Kurs an der Uni selbstbezahlen mal eben fast 3.000 Euro, ansonsten einen Wochenendkurs. Würdest du dich mit solcher Unterstützung einer komplett neuen Anforderung gewachsen fühlen? Wenn ich mir unseren "Störenfried" aus meiner GS ins Gedächnis rufe und mit den Klassen die ich in meinem Studium gesehen habe vergleiche sind das einfach andere Dimensionen, eine Vorbereitung darauf gab es an der Uni nicht. (Dabei hat die einen ziemlich guten Praxisorientierten Ruf.) Wenn ich mir überlege wie überfordert ich mich ganz am Anfang gefühlt habe und ich hatte nur ein weiteres Kind zu betreuen und hatte deutliche Vorerfahrung mit Diabetes, dann wundert es mich nicht wenn Lehrer Angst haben.
Aber es ist bestimmt auch ein Unterschied ob man nen 6 Jährigen oder nen 15Jährigen zuhause hat ;)

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Juli
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

14 Okt. 2013 18:19
#86302
Naja, Lehrer hören auch nicht viel von Pädagogik in ihrem Studium ... und sollen trotzdem pädagogisch handeln!

Man darf Angst haben; man darf sich überfordert fühlen; man darf aber nicht einfach kategorisch ablehnen, ein Kind zu unterstützen. Mich stört einfach manchmal die Haltung - ist ja aber nicht bei allen so.

Habe jetzt gerade eine Lehrerin kennen gelernt, die ihre Schüler wie ihre Kinder behandelt. Ja, die klebt Pflaster auf bei Verletzungen. Ja, die desinfiziert Wunden. Und ja, die nimmt die Kinder sogar in den Arm. Sollen sie sie deshalb doch verknacken! (ihr o-Ton) :laugh: Und diese Einstellung würde ich mir einfach mehr wünschen ... für alle Kinder, nicht nur für unsere!

Und meine 15-jährige war auch mal 9. ;)

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Meike
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

14 Okt. 2013 22:08
#86314
Pädagogik gab es bei uns tatsächlich als Fach, in wie weit der Inhalt allerdings hilfreich war lasse ich mal dahin gestellt :whistle: .
Ich meine nur, dass die Anforderungen schon stark gestiegen sind, die Unterstützung für Lehrer aber eher weniger.
Nicht dass ich Lehrer jetzt generell in Schutz nehmen möchte, ich habe damit nichts mehr zu tun und fand nen ziemlichen Teil meiner Kommilitonen echt daneben :blush: .
Und meine 15-jährige war auch mal 9. ;)
Jetzt nimm mir mal nicht die Hoffnung, dass sich zwischen 6 und 9 noch ganz gewaltig was tut in der Entwicklung :woohoo: , denn bis 9 werden wir unsere Helferin wohl kaum behalten können.

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Juli
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

22 Okt. 2013 19:21
#86532
Um Gottes willen: Nein! Deine Hoffnungen sind ganz sicher begründet und zwischen 6 und 9 wird sich sicher sehr, sehr viel tun! :laugh:
Leslie´s Erstmanifestation war mit 9 ... ich hatte also nie einen 6-jährigen DiabeTiger! ;)

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Susann65
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Re: Diabetes und Integrationshelfer-Wie macht Ihr das?

23 Okt. 2013 22:23
#86579
Ich bin I Helferin und betreue Diab.- Kinder. Ich hätte, wenn das alleine mein Job wäre, sehr wenig zu tun. :gaehn: Der Aufwand sich um ein Diabetes Kind zu kümmern ist in meinen Augen sehr gering. Es erfordert einfach eine gute Einweisung, ein hohes Verantwortungsgefühl und das wars. Ich würde es immer wieder machen und wünsche mir noch viele engagierte Pädagogen.Mein erstes Diabestes Kind geht jetzt zur Schule und es läuft gut. Ich hoffe, dass wird mit unserem jetzigen D. Kind auch so laufen. Mir sträuben sich die Haare, wenn ich manche Geschichte hier lese.

S.

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