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Umstieg Combo - Omnipod
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 11:19genauso wird der Combo von meinem Sohn auch getragen mit em Oberschenkelgurt am Bauch und traotzdem kam es nun zu diesen Fällen im Kindergarten.
ich habe nun mit der KK gesprochen und die sehen natürlich nicht ein erst im februar die Combo mit 3600€ bezahlt zu haben und nun den PDM mit 499€ zu bezahlen und dann noch die Pods monatlich zu zahlen, denn die KK sagt dass waere auf Dauer für sie teurer mit den Pods.
ich habe vorgeschlagen den PDM selbst zu zahlen auch das wurde nicht akzeptiert da sie ja auf den 3600€ sitzen bleiben.
Die KK erklärt sich aber breit die Kosten zu übernehmen wenn der Arzt uns eine medizinisch notwenidge Verordnung ausschreibt, das wiederum macht aber unser arzt nicht. macht es Sinn einen anderen Arzt aufzusuchen? Wir sind wirklich stinkesauer, der Arzt hat uns richtig reingelegt. Er betonte noch lautstark dass die Möglichkeit für einen Wechsel immer noch besteht.
Habt ihr einen guten Tip für mich? helft mir weiter bitte
Gruss Dilek
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 11:23ich habe überhaupt kein vertrauen mehr zu unserem Diabetlogen weil er uns ernstahft reingelegt hat mit einer falschen Aussage.
Wie gesagt die anderen beiden Kinder die wir kennehaben fast die gleiche basalrate sowie die faktoreinhait wie mein Sohn, der eine Junge hat sogar einen geringeren Bedarf als mein Sohn und BEIDE Eltern sind voll und ganz zufrieden.
Mich regt es einfach nur auf, dass wir auch von Anfang an das Omnipod wollten uns aber das andere aufgedrängt wurde und wir damit einfach nicht glücklich sind.
Ich denke ich werde mal meinen Anwalt befragen ob wir hier was tun können evt sogar den Arzt verklagen weil er uns belogen hat. Ich werde aber nicht aufgeben das steht fest.
gruss Dilek
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 12:05Unsere 3.5jährige Tochter hat seit gut einem Jahr den Omnipod und wir sind damit summasummarum sehr zufrieden. Sicherlich hatten wir auch schon Ausfälle, Alarme und auch die Haut leidet unter den Pflastern, wobei das bei allen Pumpen ja in etwa gleich wäre. Der Vorteil, dass es keinen Schlauch hat und sie problemlos baden, duschen oder sonst sehr mobil damit ist, überwiegt unserer Ansicht nach massiv. So viel feiner kann man die Basal-Rate bei den anderen Pumpen auch nicht einstellen und sonst könnte man dieses Problem noch mit verdünntem Insulin eliminieren. Dass der Pod nach 2 Tagen schlechtere Werte ergibt konnten wir nie mit Sicherheit feststellen. Solche Aussagen sollten immer mit Studien hinterlegt werden, denn oftmals gibt es sehr viele mögliche Gründe, warum hohe Werte entstehen, meistens sind sie halt nicht technisch erklärbar.
Einziger Nachteil einer Schlauchpumpe ist meiner Ansicht nach, dass sie mit einem CGM kombinierbar wäre, was beim Omnipod nicht direkt möglich ist. Es braucht dann einfach ein zusätzliches Anzeige-Gerät.
Oftmals sind die Diabetologen auf "Ihre" Produkte eingeschossen und ich hatte schon das Gefühl, dass sie "gesponsert" werden.....wirklich objektiv informieren tut wohl fast keiner leider.
Nun zu meinem Rat: Teste den Pod zuerst mal, das sollte 30 Tage gratis möglich sein direkt beim Hersteller. Wir waren beim Wechsel auch nicht im Krankenhaus. Danach weisst du ob es eine Variante ist und dann kannst du allenfalls schauen was möglich ist. Ich würde dann mit dem Hersteller der alten Pumpe sprechen und über eine Rückvergütung sprechen. Es nützt ja niemandem, wenn alle unzufrieden sind. Wenn die KK die Kosten der alten Pumpe zurückerhält oder einen Teil davon, übernimmt sie vielleicht auch die neue Pumpe eher.
2. Variante: Man teilt dem Arzt mit, das Kind verweigert die Pumpe, reisst am Schlauch rum und man wolle wieder zurück zu Pen...nach 3 Monaten startet man neu mit Omnipod.....nicht die feine englische Art vielleicht, aber wäre zu prüfen.
Gruss Lukas
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 12:21Das stimmt so einfach nicht. Die Veo hat BR-Schritte von 0.025, die Combo von 0.01 IE. D.h. auch mit einer Verdünnung auf U50 erreichst Du "nur" die Feinheit der Veo. In der Remissionsphase mag dieser Bedarf der genauen Dosierbarkeit nicht auffallen, danach aber umso mehr. Bezüglich des Wasserkontaktes punktet natürlich der Omnipod.So viel feiner kann man die Basal-Rate bei den anderen Pumpen auch nicht einstellen und sonst könnte man dieses Problem noch mit verdünntem Insulin eliminieren
Deshalb mein Hinweis auf die Teflonkanülen und die BR-Schritte...wirklich objektiv informieren tut wohl fast keiner leider
Lena
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 12:29JarisMama schrieb: Hallo Lukus_ch,Das stimmt so einfach nicht. Die Veo hat BR-Schritte von 0.025, die Combo von 0.01 IE. D.h. auch mit einer Verdünnung auf U50 erreichst Du "nur" die Feinheit der Veo. In der Remissionsphase mag dieser Bedarf der genauen Dosierbarkeit nicht auffallen, danach aber umso mehr. Bezüglich des Wasserkontaktes punktet natürlich der Omnipod.So viel feiner kann man die Basal-Rate bei den anderen Pumpen auch nicht einstellen und sonst könnte man dieses Problem noch mit verdünntem Insulin eliminierenDeshalb mein Hinweis auf die Teflonkanülen und die BR-Schritte...wirklich objektiv informieren tut wohl fast keiner leider
Lena
Ich wäre glücklich, wenn ich eine rechnerische Basis hätte, um herauszufinden, ob meine Tochter jetzt gerade 0.06 oder 0.07 Basal bräuchte..... das ist in etwa wie bei den BZ-Werten. Am besten würde man die Stelle hinter dem Komma weg lassen, so genau ist der Wert sowieso nie.
Fazit: Was bringt mir eine feinere Einstellung, wenn ich doch nicht herausfinde, was wirklich notwendig ist?
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass 0.05 genügt.
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 13:30du hast natürlich recht, dass beim Programmieren der Basalrate die Genauigkeit von 0,05 im Normalfall ausreichen sollte.
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann machen sich die groben Dosierschritte aber z.B. bei der prozentuellen Basalratenerhöhung/Senkung massiv bemerkbar.
Wenn man die Basalrate z.B. bei Sport um 20% senken möchte, und die Pumpe nicht so fein dosieren kann, dann runden manche einfach ab. Das kann dann zu 0-Runden im Basalprofil und dementsprechend unkalkulierbaren Werten führen :blink:
Ich denke aber, die Frage, welche Pumpe für ein 3jähriges Kind besser geeignet ist, hat nichts mit dem Versprechen des Arztes zu tun, dass ein Wechsel ja später noch möglich sei.
Da würde ich mich auch hereingelegt fühlen!
LG
Andrea
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 13:51wenn ihr Euch fachlich bei Eurem Diabetologen gut versorgt fühlt, dann würde ich mir gut überlegen, so auf die Barrikaden zu gehen. Denn gute Kinderdiabetologen sind rar gesäht.
Jede Pumpe hat ihre Vor- und auch Nachteile. Auch eine PodPumpe kann im Eifer des Gefechts abreißen und weh tun. Dies wäre für mich als Krankenkasse kein Grund nochmal 4.000 Euro zu zahlen. Dies wäre auch sicher nicht im Sinne der Beitragszahler.
Denke es hätte Euch auch klar sein müssen das dies nicht geht und ich an Eurer Stelle würde jetzt mit der Combo 4 Jahre weitermachen und danach auf das aktuelle Wunschmodell wechseln.
Fast alle Pumpenhersteller bieten die Möglichkeit ihr Modell Probezutragen und sich danach zu entscheiden.
Grüße
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 13:57Gemäss Auskunft von Ypsomed Schweiz (in Absprache mit dem Hersteller Insulet) wird der jeweils auf 0.05 gerundete Wert bei der nächsten Abgabe wieder einberechnet. Beispiel: Basal normal 0.10/h --> Reduktion um 20% --> ergibt 0.08/h --> Nun wird zuerst 0.05 abgegeben, Rest 0.03 bleibt gespeichert, beim nächsten Mal wäre es ja dann 0.08+Rest 0.03=0.11 --> Abgabe 0.10, Rest 0.01, usw. Bei einer Wirkzeit von 1-3h von z.B. Novorapid sollte das nicht bemerkbar sein. Sonst kann man auch mit absoluten Werten temporär arbeiten.Andrea Sch schrieb: Hallo Lukas,
du hast natürlich recht, dass beim Programmieren der Basalrate die Genauigkeit von 0,05 im Normalfall ausreichen sollte.
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann machen sich die groben Dosierschritte aber z.B. bei der prozentuellen Basalratenerhöhung/Senkung massiv bemerkbar.
Wenn man die Basalrate z.B. bei Sport um 20% senken möchte, und die Pumpe nicht so fein dosieren kann, dann runden manche einfach ab. Das kann dann zu 0-Runden im Basalprofil und dementsprechend unkalkulierbaren Werten führen :blink:
Ob das ganze auch wirklich so funktioniert müssen wir der Aussage vertrauen, nachprüfen wird wohl schwierig.
Gruss Lukas
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
10 Juli 2014 21:41Dann macht das der Pod so wie die Combo. Ich hatte zwar auf Nachfrage bei Ypsomed/myLife in D auch schon nach 2-tägiger Recherche dort gehört, dass nur auf die 0,05er Schritte abgerundet wird, ohne Erwähnung eines Fließkommaübertrages auf die nächste Stunde, halte aber die Aussage von Ypsomed CH für plausibel.Lukas_ch schrieb: Gemäss Auskunft von Ypsomed Schweiz (in Absprache mit dem Hersteller Insulet) wird der jeweils auf 0.05 gerundete Wert bei der nächsten Abgabe wieder einberechnet.
Bei der Combo könnte man noch als Vorteil sehen, dass eine Abgabe von z.B. 0,05IE/h auf 20 Einzelschritte a 0,0025IE aufgeteilt wird, während der Pod nur 1x pfft mach, aber wie relevant das sich auswirken könnte, mag dahin stehen.
Ein klarer Vorteil beim Pod ist, dass sich der Katheter nicht abkoppeln lässt, was damit verbundene Abgabeschwankungen erst gar nicht aufkommen lassen kann. Ebenso, dass durch die Einheit von Kanüle und Pumpe Schwankungen durch Veränderungen der Höhe zwischen Pumpe und Infusionsstelle kein Thema sind.
Für mich und mit meinem Dosisbedarf wäre das Argument gegen den Pod letztlich die Sache mit der Festlegung auf Teflon.
Wer allerdings auch mit einer Pipeline-Pumpe Teflonkatheter wählen würde, muss sich darüber auch keine grauen Haare wachsen lassen.
Ein ganz wichtiger Fakt ist und bleibt insbesondere, dass T1D, (oder Kind und Eltern) mit der Pumpe, die am Start ist zufrieden sind, weil das die Therapieakzeptanz unterstützen tut.
Gruß
Joa
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Re: Umstieg Combo - Omnipod
11 Juli 2014 10:20Unser Sohn (7 1/2) hat ja nun seit bald drei Jahren den OmniPod. Ich kann sagen, dass wir sehr zufrieden sind. Am Anfang war aber das Problem, dass vor allem in der Nacht eine Basalrate von stündlich 0.05 IE (minimale Abgabe pro Stunde) zu viel war, das hat sich jetzt aber mit der Zeit gelegt (aktuell 0.1/h in der Nacht). Das mit den schlechteren Werten am dritten Tag kann ich bestätigen. Zwar nicht immer, aber es kommt regelmässig vor.
Was sicher auch beachtet werden muss, ist eine allfällige Reaktion der Haut auf's Pod-Pflaster, vor allem bei eher jüngeren Kindern, da die Haut noch anfälliger ist. Nach mehrmonatigem Gebrauch der Pods fing bei uns das Jucken/Rötungen an. Nun haben wir es fast komplett in den Griff bekommen, mit täglichem Eincremen etc.
Gruss aus der Schweiz, Farid
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