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Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
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Re: Re:Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
16 Juli 2013 22:00Oder eine Bratwurst. Wie?
Danke und lg Astrid
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Re: Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
16 Juli 2013 22:11.
.
Nu ja, ist auch bei Diabetikern normal(wertig), ob oder wie üblich mag eine andere Frage seinNoam schrieb: .
ich hab vom Herr Professor der Kinderklinik auch schon gehört:" nachts eine 4 (mmol) ist bei Gesunden ganz normal..."
Dazu ist vielleicht zu bedenken, dass das unter Spritze/Pen war?... da ich aber monatelang nachts aufgestanden bin ... hätte ich lieber einen Wert über 5 mmol.
Jetzt ist CSII und die Sache wird neu definiert. Vergiss die Pen-Erfarhungen und mache jetzt einfach neue.
.
..
im Moment schraube ich ...
Wenn Euer Basalratentest letztens soweit gut aussah, täte ich erst mal nicht so viel schrauben, sondern erst mal tatsächlich die Sache mit den FPE näher abchecken.
Habt ihr eigentlich am Abend einen Anstieg in der Basalrate?
Zur Frage der verzögerten Insulinierung für FPE.
Wie Diana schon schrieb gibt es dafür erstaunlich unterschiedliche Modelle.
Ich kenne das Modell so, dass bei reiner FPE-Insulinierung je 100kcal aus Fett und Eiweiß der halbe BE-Faktor für 1BE (12g KH)über 8 STunden verzögert abgegeben wird.
Das ist auch das älteste, strukturierte FPE-Modell, das ich kenne, es stammt aus den 80er Jahren und wird bis heute in Althausen (sowie im Buch von Dr. Teupe) vermittelt. Es findet sich auch im Internet unter chrostek.de > Neues aus Althausen > Essensinsulinierung I&II. Ist aber ein ziemliches Bisschen heavvy zu lesen. :dry:
Zu guter Letzt noch mein Eindruck, dass es mit der Restproduktion aus Noams Betazellen vielleicht nicht mehr allzuweit her ist?
Gruß
Joa
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Re: Re:Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
16 Juli 2013 22:24Mmmmh, wenn Euer Bolusfaktor zuvor die beteiligten FPE des normalen Essens platt gemacht hat, die Werte nach Bolusauslauf waren ja wohl meist recht top, dann hättest Du nun den normalen FPE Anteil vom Abendbrot doppelt insuliniert (vermutlich eher 3-fach).Noam schrieb: ich hab jetzt mal 1,5 FPE auf 4,5 Stunden mit dem BE-Faktor programmiert.
.
.Leider hat er vor einer halben Stunde mit einer Hypo in die nacht gestartet...
Was nicht nur unter der Bedingung des Rumrennens am Tag, sondern auch insulintechnisch wohl zu erwarten war?
Das neuere FPE-Modell von Frau Prof. Pankowska (Warschau)wird im klinischen Bereich wenig angewandt, ich hörte/las als Begründung, dass es doch zu "hypogen" sei.
Alle sonstigen bisherigen Fundstellen in der Literatur weisen für 100kcal aus Fett/Eiweiß fast einheitlich einen Insulinbedarf des 1/2 BE-Faktors aus. Der Bedarfszeitraum von 8-9 Stunden ist auch ziemlicher Konsens.
Gruß
Joa
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Re: Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
16 Juli 2013 23:32 - 16 Juli 2013 23:34es ist mir schon klar, dass unter der Pumpe alles anders ist, ich muss mich da ganz vorsichtig rantasten.
Die eher hohen Werte können auch sein, weil man die Basalrate eher sehr niedrig angesetzt hat.Wir sind etwa bei 25% Insulin (Basalrate) des Gesamtbedarfs.
Noam hatte am ersten Pumpentag 4 Stunden lang Hypos, darum war man da vorsichtig.
"Leider hat er vor einer halben Stunde mit einer Hypo in die nacht gestartet...
.
Was nicht nur unter der Bedingung des Rumrennens am Tag, sondern auch insulintechnisch wohl zu erwarten war?"
Zur Zeit des Hypos hab ich den verzögerten Bolus noch gar nicht abgegeben gehabt....!
das nächste mal werde ich wohl weniger Insulin für FPE berechnen.
Trotzdem bin ich neugierig, wie die Nacht heute aussieht.
ich hoffe , dass die Remission bei meinem Sohn noch nicht zu Ende ist ....!
liebe Grüsse
Rahel
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Re: Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 08:56kein Ausreisser nach oben!!!!
LG
Rahel
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Re: Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 10:10.
.
Noam schrieb: .
Trotzdem bin ich neugierig, wie die Nacht heute aussieht.
lass höhren.
.
.
Wir sind etwa bei 25% Insulin (Basalrate) des Gesamtbedarfs.
Ohne Remi wäre das so wenig, dass sich damit wohl kaum eine stabile Therapie entwickeln ließe.
Mit Remi ist das natürlich was anderes, da die Insulinleistungsdefizite der Betazellen sich zuvorderst am Bolusbedarf bemerkbar machen.
Da ist wirklich ...
... angesagt.rantasten
Ich denke, dass Frau Doc etwas ungehalten wurde, weil häufige Zwischenkorrekturen den Blick auf klare Linien mit 'ner Rauchkerze überlagern.
Und im Mengenbetrieb des eher schnellen Überblicks werden die Muster klarer, wenn die Schwankungen groß sind.
Ah ja, da öfter mal 400er, also fehlt da (irgendwo) Insulin ...
Doof ist natürlich auch, wenn ihr ständig mit 'nem/'ner anderen Doc zu tun habt, es sind ja immerhin 4 davon am Brei kochen.
Es wäre vielleicht auch noch deren Verhältnis und Hirarchie untereinander zu sichten im Einstellungsspiel. Es muss ggf. das Assistenz-"Fußvolk" superklare Definitionen für Veränderungen der Therapieparameter vorweisen können oder wollen, bevor eine Änderung "verordnet" wird.
Krankenhäuser/Ambulanzen sind von der Sache her erst mal ausgesprochen hierachisch angelegt. :S
Zurück zum "Rantasten". Mach das mal. Da wäre es natürlich sehr entlastend, für solche Einstellungsphasen eine CGM-Untersützung benutzen zu können.
.
Ups. :whistle:Zur Zeit des Hypos hab ich den verzögerten Bolus noch gar nicht abgegeben gehabt....!Was nicht nur unter der Bedingung des Rumrennens am Tag, sondern auch insulintechnisch wohl zu erwarten war?""Leider hat er vor einer halben Stunde mit einer Hypo in die nacht gestartet...
Na ok. Dann ändern wir die These halt und gehen davon aus, dass die Bolusdefinition ziemlich stramm ist?
An anderem Tag 5.5 nach zwei Stunden fand ich schon ganz schön boluswirksam. Müsste man jetzt mal schauen, wieviel Bolus und auch mal schauen wann der im Verhältnis zum Essen abgegeben wird.
Die Sache mit den FPE solltest du insulintechnisch vlt. erst mal zurückstellen.
Wenn der BZ schon auf sehr kleine Belastung von FPE nach der Boluswirkung deutlich nach oben steigt, spricht das in der Regel für ein (zu) schwächliches Basalinsulin.
(@Diana: was vlt. auch bei Greta eine Rolle spielen mag?)
Die verzögerte FPE-Insulinierung für kleine Mengen davon, wäre dann eher ein Ersat für eine funktionierende Basaldefinition "durch die kalte Küche".
Da komme ich noch mal auf den schon vorgehend geschriebenen Hinweis zurück, dass Du Dir Sicherheiten verschaffen solltest, wo eine stabile BZ-Untergrenze liegt.
Wenn Du den Nachtschlaf sichern willst und/oder musst, dann machst Du es halt mit den Schiss-BE's. Aus dem Ergebnis lassen sich auch ein paar Schlüsse ableiten.
Wenn Du Zeit, Ruhe und Kondition hast, noch nachzumessen, dann lass das erst mal stehen und schau was passiert.
Der Respekt vor Hypos ist halt verbreitet und die Schreckgeschichten dazu sind vielfältig. Das prägt und ist nicht immer hilfreich, zeitnah zu brauchbaren Einstellungen zu kommen.
.
Wenn sie denn zu Ende ist hast Du klare Verhältnisse. Denn dann ist alles Insulin das relevant wirkt berechenbar und kann mit der (Aus-)Wirkung korreliert werden.ich hoffe, dass die Remission bei meinem Sohn noch nicht zu Ende ist ....!
Es kommt öfter mal vor, dass Diabetiker in der auslaufenden Remi sagen, dass sie, gäbe es eine Spritze gegen die Betazellen, den verbliebenen Rest sofort abschießen würden, um klar rechnen zu können.
Gruß
Joa
* moin = norddt. gut/guten. Steht als Grußformel für Guten Morgen/Mittag/Abend ...
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Re: Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 18:32da ich anfangs auch an eine zu niedrige Basalrate gedacht habe, hab ich auf Anregung der einen Ärztin einen wertfreien Tag gemacht.
Nachts war die Basalrate super; alles Werte zwischen 4 und 6mmol, um Mitternacht war da sogar eine 3,7, die ich dann mit Saft korrigiert habe.
Also nachts scheint es nicht an der Basalrate zu liegen, jedoch die Spitze am Nachmittag habe ich mit einer Basalratenerhöhung hingekriegt, in Absprache mit der Ärztin hab ich erhöht.
Seitdem passt es .
Der Mitternächtliche Anstieg scheint aber wohl an der Mozzarella zu liegen, die er fast jeden Abend isst.
da ich den verzögerten Bolus erst 2 Stunden nach dem normalen Bolus gegeben habe, scheint es gepasst zu haben.
hier die Daten:
20 Uhr 3,7 mmol ( ca. 1 BE Saft)
22 Uhr 8,8mmol (wegen dem Saft)
23 Uhr 7,1mmol
3 Uhr 5,3mmol
5 Uhr 6,2mmol
8 Uhr 9,8mmol (wieder mal ein Rätsel,warum so hoch, hatten wir die letzten Tage nie)
die chaotischen Werte, auf die sich der Vorwurf der Ärztin bezog, waren eine Woche mit CGM.
Ich habe nur bei 15mmol korrigiert, sonst nicht.Main Mann auch.
da trotzdem jeder Tag anders war, und kein Muster erkennbar war, suchte sie einen Schuldigen.
Die Woche war wirklich katastrophal, aber ich war da 5 Tage weg, mein Mann hat Ausflüge in die Berge gemacht, alles war nicht so das, was man Alltag nennt.
Da mein Mann nicht jeden Tag da ist und nicht jedes Detail mitbekommt (er hat 1 mal zuviel Saft gegeben, 1 Mal zuwenig gebolt), war das vielleicht nicht die beste Woche.
LG
Rahel
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Re: Re:Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 20:19unsere BR nachts ist absolut stimmig. Sowohl als BR-Test als auch mehrfach mit fettfreien Mahlzeiten getestet. Da läuft sie absolut super durch die Nacht.
Du weißt ja, dass Greta auch sehr empfindlich auf sowohl Insulin als auch KH reagiert. Meinst du nicht, es kann sein, dass sie eben auch auf Fett und Eiweiß so extrem reagiert?
Auf jeden fall läuft es auch mit Abdeckung nur einer FPE wesentlich besser.
Kurz, da vom Apfel mit Tapatalk
Diana
mit Greta (*06/2008, D seit 09/2011, CSII seit 10/2012 - AccuChek Spirit Combo mit Humalog)
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Re: Re:Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 20:43noch eine andere Frage:
da du so oft Teupe zitierst....
meinst du, ich solle mir das Buch von Teupe besorgen?
ist es das Geld wert?
liebe Grüsse
Rahel
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Re: Re:Chaotische Werte-kein Tag wie der andere!
17 Juli 2013 21:04na, das sieht doch guuuut aus!
Wie hieß das bei Cat Stevens? Oh I'm on my way, I know I am, somewhere not so far from here...
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Nun, eine Woche ist eh eher ein Blitzlicht, um nicht von Stroboskop zu sprechen.Noam schrieb: .
... waren eine Woche mit CGM.
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Mmmh, na ja. Da versuchte sie wohl den Bullen mit Gewalt zu melken? :silly:da trotzdem jeder Tag anders war, und kein Muster erkennbar war, suchte sie einen Schuldigen.
Auf alle Fälle erst mal toi, toi und weiter so!
Hi Diana,
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Yep. Das ist sicherlich auch so. 10g Fett auf 70kg Körpermasse verteilt gibt halt eine deutlich dünnere Konzentration ab, als wenn die gleiche Menge auf 15 oder 20kg verteilt wird.DianaT schrieb: Du weißt ja, dass Greta auch sehr empfindlich auf sowohl Insulin als auch KH reagiert. Meinst du nicht, es kann sein, dass sie eben auch auf Fett und Eiweiß so extrem reagiert?
Da hatte Tina ja auch schon mal die Logik nach einem Plausch mit ihrem Doc aufgezeigt. Genauso ist es ja mit der KH-Verteilung und der Insulinmenge je kg (was letztlich auch je Zellrezeptor heißt).
Aber ich will jetzt nicht wieder abschweifen und über Insulinverdünnungen philosophieren. :whistle: :pinch:
Obwohl man ggf. darüber nachdenken könnte, dass sich mit feinerer Dosierbarkeit auch aus dem Insulin/FPE-Verhältnis noch was rausschlagen lassen könnte. Aber wenn es so gut wie perfekt läuft, dann ist da kein sinnstiftender Bedarf zu sehen zusätzlichen Aufwand zu betreiben.
Gruß
Joa
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