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Pumpeneinstellung und Chaoswerte
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
25 Juni 2013 13:37Mila hat seit Anbeginn eine Pumpe und ich hatte seit Entlassung aus dem Krankenhaus am Abend immer Anstiege, im Tagebuch eine Treppe, die stetig nach oben geht.
Nun habe ich es endlich geschafft, den Anstieg in Schach zu halten.
Von 21-00 Uhr bekommt sie die meiste basalrate, des ganzen Tages:
18 Uhr: 0,09, 19 Uhr: 0,15, 20 Uhr: 0,24, 21 Uhr: 0,28, 22 Uhr: 0,29, 23 Uhr: 0,26, 00 Uhr: 0,13, 1 Uhr: 0,11, 2 Uhr: 0,07 um 3 dann einen Nuller und bis zum Morgen 0 und 0,05 im Wechsel.
Nur mal so zur Ansicht..
Ich mußte auch Wochenlang Abends, bis in die Nacht ständig korrigieren. Das hat jetzt aufgehört, allerdings kommt sie jetzt am Morgen bei 200 und raus, das war sonst nicht so, viell. lag es an den ganzen Korrekturen!?
Da müssen dann jetzt wohl die Nuller raus, werd mir heute Abend mal Gedanken dazu mach..
Was ich hier so gelesen habe, passt alles immer nur für eine Weile, gerade bei den Kleinen, immer mal wieder muß der Faktor angehoben werden & das Basale auch.
Glaube, dass Mila auch so allmählich aus der Remission raus kommt.
Mit Der Luft habe ich nur an den Tagen nach einer neuen Ampulle Stress und jage die dann 2x am Tag raus.
Mila wiegt übrigens ca. 14 KG und hat eine Gesammtbasalrate von derzeit: 2,66
LG, Amelie
Mila, geb. 4`2011 •
1`2013 • Accu-Check • Novorapid • derzeit Stahlkatether Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
25 Juni 2013 15:01.
.
.Amelie schrieb: ...und ich hatte seit Entlassung aus dem Krankenhaus am Abend immer Anstiege, im Tagebuch eine Treppe, die stetig nach oben geht.
Da es physiologisch erst mal nicht so recht stimmig scheint, dass im Alter von Mila ein abendlicher Anstieg des basalen Insulinbedarfes besteht, bieten als Treppeneffekterklärung erst mal zwei Spontanerklärungen an:
a) Ihr benutzt einen abkoppelbaren Katheter und koppelt den auch gegen Abend ab und an?
b) Die Bolusdefinition am Abend stimmt nicht richtig. Z.B. fehlt die ausreichende Insulinabdeckung für Fett und Eiweiß.
Ach ja. Noch eine dritte Version:
c) a+b treffen zusammen...
.
.Nun habe ich es endlich geschafft, den Anstieg in Schach zu halten.
... um 3 dann einen Nuller und bis zum Morgen 0 und 0,05 im Wechsel.
Mit der Spirit musst Du keine Sprungprogrammierung (0,05-0-0,05) machen.
Die Spirit kann Basalraten bis runter zu 0,005IE stündlich abgeben. :woohoo:
Dazu ist allerdings ein kleiner Trick erforderlich, denn es muss die temporäre Basalrate (TBR) mit %-ualer Veränderung genutzt werden.
Wenn Du also auf eine Abgabe von 0,025IE/h von 3 bis 6 kommen willst, kannst Du die temporäre Absenkung für diesen Zeitraum auf auf 50% stellen und 0,05 durchlaufen lassen.
Ist natürlich nicht praktikabel, jede Nacht um 3:00 den Wecker zu stellen ...
Also müsste z.B. ab Bedtime die normale Rate verdoppelt werden bis 3:00 Uhr, ab 3:00 dann weiterhin mit 0,05, aber ohne 0-Raten dazwischen.
Allerdings verfälscht das dann die Statistik der Tagesgesamtmengen.
Die ist ja auch nicht ganz unwichtig (siehe Rezeptor up und down Regulation). Aber das lässt sich auch deichseln.
Gruß
Joa
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 10:55alles wieder anders, als ich dachte, als mir gesagt wurde?
Na, wunderbar!
Meine Ärztin sagte, es sei in Milas Alter oft so, dass die Kinder Abends (vor Mitternacht) mehr Basales brauchen..
a) ja, wir benutzen einen abkoppelbaren Katether, den ich manchmal am Abend abkoppel um Luft aus der Ampulle zu bekommen. Aber nur kurz und nur für diesen Vorgang. Was denkst du, ist daran ungünstig?
habe ich letztens auch wieder angehoben, (stimmte aber auch ne ganze Zeit), so dass sie ca. 1-1/2 h nach dem Essen einen guten Wert hat: 150/160.
Die Abdeckung für Fett und Eiweiß hat mir noch niemand erklärt. Ganz im Gegenteil, mir wurde gesagt, dass was Käse, Wurst etc. betrifft keine Berechnung gemacht wird. Das fand ich ehrlich gesagt auch ganz schön.
Jetzt muss ich scheinbar umdenken! Hab dazu hier auch schon n bißchen was gelesen..
Was du mir im Anschluß noch erklärt hast, mit der %-ualen Basalrate, das hört sich ganz schön kompliziert an und sooo tief bin ich noch nicht drin, in der Materie.
Huiuiui.. Das wird nich einfacher, sondern immer komplizierter, hm. Aber dann natürlich wieder leichter, wenn man es denn verstanden hat und entsprechend umsetzen kann.. Kommt aber echt immer wieder was neues dazu.
Hab letzte Nacht ohnehin die 0er rausgenommen und sie ist am Morgen mit 166 rausgekommen, statt der 200, wie die letzten Tage. Schon mal gut, vielleicht noch n bißchen mehr..
Ich bin dir jedenfalls dankbar, für deine Einschätzungen, finde es allerdings komisch, dass solche Infos nicht von meinem Arzt kamen, denn der abendliche Anstieg war bei jedem Artzbesuch Thema.
Mit dem Fett und Eiweißberechnen, kannste mir dann n kurzen/einfachen Tipp geben, oder muß man das auch "studieren"?
Danke & LG, Amelie
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 12:22 - 26 Juni 2013 12:24auch bei uns wurde damals das Thema (Mehrbedarf in den abendlichen Stunden) so behandelt. Er bekam DM kurz nach seinem 2ten Geburtstag. In dem Alter schütten die Kleinkinder gerade in den Abendstunden hohe Wachstumshormone aus. Und auch wir verfahren bis heute noch nach diesem Schema. Ob es stimmen mag oder nicht, bei uns funktioniert es auch.
Mit der Basalratenanpassung hast Du es meiner Meinung nach genau richtig gemacht, zumal du ja auch festgestellt hast, dass es etwas bewirkt hat. Deine Kleine war in den Morgenstunden nicht mehr so hoch. Sollte sie aber weiterhin ständig höher liegen, so kommt man um eine oder 2 NAchtschichten warscheinlich nicht drum herum. Nur so kannst Du sehen, wo der BZ wirklich ansteigt und die Basalrate anpassen.
Am Faktor könnte es natürlich auch liegen, hat bei uns aber nie viel genützt. Haben wir den Faktor erhöht, so ist Lennard runtergerauscht und war aber nach dem Einschlafen wieder hoch.
Da spielen die Mengen der gegessenen FPE's vieleicht auch eine wesentliche Rolle, damit würde ich aber gerade am Anfang oder in der Remission lieber warten. Bei Lennard hat es am Anfang keine Rolle gespielt, es sei denn er hat an einem Grillabend massig Würsten und Fleisch verputzt. Heute reagiert er viel empfindlicher auf FPE's, mag wohl daran liegen, weil er kein Eigeninsulin oder fast kein Eigeninsulin mehr produziert. (Es heißt ja, dass bei einigen noch etliche Jahre Eigeninsulin produziert wird).
In der Remission haben wir viel mit der temporären Basalrate gespielt und es hat auch was gebracht. Wenn du merkst, dass der BZ trotz Korrekturen nicht wieder runtergeht, erhöhe die temporäre Basalrate auf 110-120% so ca. 2 Stunden, damit du einfach mal sehen kannst, ob es etwas gebracht hat. Nach 2 Std. wieder messen.
Auch bei uns wurde das Thema FPE nur kurz angehaucht. Formel u.s.w. haben wir nie bekommen. Da hieß es nur wir sollten dann mit dem Dual-Bolus verfahren. Klappte bei Lennard aber auch nie, so wirklich....An das Thema FPE haben wir uns aber auch gerade am Anfang nie rangetraut.
Naja, man muss immer ausprobieren, da jedes Kind ja doch eine andere Empfindlichkeit hat. Ich glaube, Du machst es schon richtig gut!
Heute funktioniert es bei Lennard mit der temporären nur, wenn ich dieser viel höher stelle...bzw. viel niedriger...
An JOA:
Das mit dem abkoppelbaren Katheter habe ich jetzt auch nicht verstanden. Würde mich auch über eine nähere Erläuterung freuen.
GLG Irina
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 12:28Cordula und Joa haben zum Thema FPE hilfreiche Erklärungen und Tabellen erstellt. Finde ich wirklich toll und probiere es seit 1 Woche selber aus und vieles klappt wirklich gut, aber leider auch nicht alles, da muss man doch schon viel tüffteln, vor allem mit den Stunden.
LG Irina
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Re: Re:Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 12:38Bei jedem ab- bzw wieder ankoppeln muss erst der Druck im Katheter wieder aufgebaut werden damit auch zuverlässig die richtige Menge Insulin ankommt.
Grad bei geringen basalraten oder hoher Insulinempfindlichkeit kann das zu großen Schwankungen führen.
Daher empfiehlt es sich beim wiederankoppeln was kleines zu essen um einen Bolus abgeben zu können - so kommt der richtige Druck schneller Zustände.
Kurz, da vom Apfel mit Tapatalk
Diana
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 13:27LG
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Re: Re:Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 14:32Ich denke, der Bolus zum ankoppeln sollte schon auf jeden fall mehr als 0,5 IE sein.
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Diana
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
26 Juni 2013 18:11.
.
.Amelie schrieb: .
Meine Ärztin sagte, es sei in Milas Alter oft so, dass die Kinder Abends (vor Mitternacht) mehr Basales brauchen.
Da kommen wohl mehrere Sachen zusammen (von denen ich zuvor einen gar vergessen hatte. :huh:
a) Bei Pumpenkindern ist der Abend die Zeit wo oft zum Baden, Duschen abgekoppelt wird.
b) Die FPE-Insulinbedürftigkeit ist in der Diabetologie auch heute kein wirklich berücksichtigtes Thema. Und ein Insulinbedarf für den FPE-Anteil schlägt spätestens dann durch, wenn die Hauptboluswirkung durch ist.
c) Auch die KH brauchen bei kleinen Kinder länger, bis sie resorbiert sind.
Man stelle sich ein Brot, ein Würstchen und ein Joghurt im Magen eines Großen vor, und dann bei einer knapp Zweijährigen. Kein Wunder, wenn der kleine Magen deutlich voller ist. Magensaft ist entsprechend weniger und schon die Magengenpassage dauert länger.
Nach der Magenpassage müssen die Nährstoffe dann erstmal weiter aufgespalten werden (Verdauungssäfte der BSD, Leber und Bakterien).
Auch da ist beim Kind weniger Volumen vorhanden.
Letztlich müssen die Nährstoffe dann auch noch über die Darmschleimhäute in den Stoffwechselkreislauf befördert werden. Auch da haben kleine Kinder viel weniger Schleimhautoberfläche zur Verfügung.
So gibt es zum Beispiel die Empfehlung, bei Kleinkindern nicht Analoginsulin zu nehmen, dessen Resorption schon längst durch ist, wenn die Nahrungsresorption noch weiterwerkelt, sondern Normalinsulin, weil das besser dazu passt (z.B. von Teupe).
Und klar. Da auch die Bolusmengen bei Kindern naturgemäß relativ klein ausfallen sind die Analogen Boli auch schnell weggedampft.
Ein gleichkleiner Bolus Normalinsulin zieht dann schon etwas länger durch, und passt somit auch besser zur Nahrungsresorption.
.
.a) ja, wir benutzen einen abkoppelbaren Katether, den ich manchmal am Abend abkoppel um Luft aus der Ampulle zu bekommen. Aber nur kurz und nur für diesen Vorgang. Was denkst du, ist daran ungünstig?
Wie vorgehend schon diskutiert, dass Du damit einen stundenlangen Basalmangel einhandelst.
Eile mit Weile oder, in der Ruhe liegt die Kraft!Die Abdeckung für Fett und Eiweiß hat mir noch niemand erklärt.
Beobachte erst mal eine Weile, was abends gegessen wird und rechne mal nach, wieviel Fett und Eiweiß jeweils beim Essen ist.
Das dann in das Protokoll eintragen.
Einfach nur das drauf schauen führt dann schon von ganz alleine zu kleinen Kronleuchtern. :silly:
So bekommst Du auch ein Gespür, wieviel FPE Mila verkrafte, und ab wann die Luft dünner wird, hintendran oder mittendrin.
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.Was du mir im Anschluß noch erklärt hast, mit der %-ualen Basalrate, das hört sich ganz schön kompliziert an und sooo tief bin ich noch nicht drin, in der Materie.
Auch hier wieder der vorgehende Spruch, von wegen Eile, Ruhe, Kraft.
Ich finde auch, dass Du für die kurze Zeit schon ganz schön weit fortgeschritten dabei bist. *thumb_up*
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Nö, es wird spannender und verspricht auch Erfolgserlebnisse, die Eltern nichtdiabetischer Kids nie haben können. :woohoo:Huiuiui.. Das wird nich einfacher, sondern immer komplizierter, hm.
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.Aber dann natürlich wieder leichter, wenn man es denn verstanden hat und entsprechend umsetzen kann..
Yep, genau die richtige Sicht.
.Hab letzte Nacht ohnehin die 0er rausgenommen und sie ist am Morgen mit 166 rausgekommen, statt der 200, wie die letzten Tage. Schon mal gut, vielleicht noch n bißchen mehr...
Arbeitshypothese könnte sein, dass die Basalrate in der Nacht so gut wie glatt durchläuft. Dann müssen natürlich die Fehler am Abend schrittweise bereinigt worden sein.
Das Modell dass Du jetzt zusammengeleimt hast, ist ja schon gut, wenn es denn funktioniert. Aber es hat Bruchstellen. Z.B. die erhöhte Basalmenge bis 3.00. Läuft der Abend mal besser, ohne Kupplungsverlust und mit wenig FPE, dann drohen sofort Hypos.
Daher ist es immer die geschicktere Möglichkeit, die einzelnen Faktoren für sich zu sehen und zu analysieren. Und für sich zu insulinieren. Denn dann hast Du eine gute Basis, auch unter verschiedenen Voraussetzungen einen recht glatten Nachtverlauf sicher zu stellen.
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....finde es allerdings komisch, dass solche Infos nicht von meinem Arzt kamen, denn der abendliche Anstieg war bei jedem Artzbesuch Thema.
Na ja, man muss sehen, dass die diabetologische Praxis eine Massendurchlaufgeschäft ist. Da fehlt es schon mal massiv an Zeit. Hinzu kommt, dass nicht wenige Eltern auch mit Details überfordert sind, bzw. sich überfordert fühlen. Dann kommen halt so 0/8/15 Dinger zustande und schleifen sich auch ein.
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.Mit dem Fett und Eiweißberechnen, kannste mir dann n kurzen/einfachen Tipp geben, oder muß man das auch "studieren"?
Siehe oben.
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.Len2009 schrieb: .
Haben wir den Faktor erhöht, so ist Lennard runtergerauscht und war aber nach dem Einschlafen wieder hoch.
Passt zu obigem Erklärungsansatz mit der langsameren Verdauung?
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.An JOA:
Das mit dem abkoppelbaren Katheter habe ich jetzt auch nicht verstanden. Würde mich auch über eine nähere Erläuterung freuen.
Schade dass der Insulinclub grade in die Kabine musste, wenn er wieder online ist, stelle ich hier noch mal einen Link zu einer sehr eingehenden Diskussion, die Eike dankenswerterweise veranlasst hat, zu diesem Theam ein.
Kurzhinweis jetzt, suche mal im Forum nach "Druckaufbau" .
Grundsätzlich sind auch Insulinpumpensysteme nur ein Krückstock mit technischen und physikalischen Grenzen und Fehlern.
Im Handbuch zur Spirit findet sich auf Seite 187, im Handbuch zur Veo auf Seite 229 eine Kurvendarstellung (Trompetenkurve) der Abgabeungenauigkeit nach Wechsel des Kathetersystems. Jeweils bei Abgabe von 1IE/h.
Wenn Du das mal anschaust, dann siehst Du erst nach knapp 1 Stunde den running state erreicht. Und ich vermute, dass wurde noch nicht mal gegen einen dem Körperinnendruck äquivalenten Gegendruck gemessen.
Wenn das bei einer Dosis von 1 Insulineinheit/h für fast 60 Minunten deutliche Ungenauigkeiten (es ist von Verlusten auszugehen) sind, wäre das bei 0,1IE/h dann 6 Stunden lang ein basaler Lämmerschwanz.
Beim Abkoppeln passiert genau das Gleiche...
Gruß
Joa
ups, sorry, ist mal wieder etwas lang geworden...
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Re: Pumpeneinstellung und Chaoswerte
04 Juli 2013 23:38wir hatten immer Probleme mit Luftblasen, auch wenn die Insulinampullen schon Tage vor dem Aufziehen in das Reservoir bei Zimmertemperatur aufbewahrt wurden. Nachdem ich ein neues Reservoir eingelegt hatte und mir sicher war, alle Bläschen entfernt zu haben, waren ein paar Stunden später trotzdem immer viele kleine Bläschen zu sehen. Das Problem mit den Luftblasen haben wir jetzt so gelöst: die Ampulle wird einige Tage bei Zimmertemperatur gelagert, dann wird das Reservoir befüllt und bevor das Reservoir in die Pumpe kommt trage ich es eine Nacht in einer Pumpentasche vor. Am nächsten Morgen entferne ich die vielen kleinen Bläschen, wenn ich das Reservoir in die Pumpe einlegen. Seither hatten wir kaum noch Bläschen im Reservoir, wenn die Pumpe dann von meiner Tochter getragen wird und damit dann auch etwas stabilere BZ-Werte.
Grüße
Steffi
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