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Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
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Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
27 Mai 2013 20:10ich habe noch keine Pumpe, aber bekomme hoffentlich bald eine!!!
Was hab ihr für Erfahrungen mit einer Pumpe ????
Ich höre immer nur positives, aber es gibt doch sicher auch negative Sachen an einer Pumpe oder???
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
27 Mai 2013 21:00der größte Nachteil ist sicher die erhöhte Gefahr einer Ketoazidose. Ist der Katheter abgerissen (merkt man ja meist, aber vielleicht nicht immer, besonders in der Nacht nicht), abgeknickt oder verstopft, ist der Körper innerhalb weniger Stunden ganz ohne Insulin. Deshalb müssen Pumpis auf jeden Fall noch zuverlässiger regelmäßig messen.
Nur 1-2 mal täglich, oder auch mal den ein oder anderen Tag gar nicht messen, wie es manche praktizieren, ist eh schon nicht empfehlenswert, aber mit Pumpe richtig gefährlich.
Andere Nachteile sind Ansichtssache.
Manche bekommen Pumpe und Sport nicht so gut unter eine Hut, für andere bedeutet die Pumpe überhaupt erst wieder ungehindert Sport treiben zu können.
Außerdem sieht man die Pumpe wahrscheinlich zumindest im Sommer. Den ein oder anderen stört das.
LG Heike
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
28 Mai 2013 11:06 - 28 Mai 2013 11:08So eine Pumpe muss auch erst von der Krankenkasse genehmigt werden und kostet so um die 4000 Euro ( "ím Set")
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
28 Mai 2013 16:21Ich habe schonmal von einer Patch Pumpe (oder so ähnlich) gehört, die hat keinen Schlauch von der Pumpe zur Nadel!!!
Bei der Art von Pumpe klebt man sich den Insulinvorrat mit Nadel usw. wie ein Pflaster auf und dazu gibt es eine kleine Fernbedienung.
Habt ihr schonmal davon gehört?????
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
28 Mai 2013 16:24siehe im Pumpen-Forum unter "OmniPod"-Pumpe. Dort findet du viele Beiträge dazu.
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
28 Mai 2013 21:20wir durften die Pumpe erst probetragen, 2 Tage.
Was mir sofort aufgefallen ist, dass das Anhängsel schon etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Eine Gefahr ist, dass das Ding ins Klo fällt,..... aber da gibt es ja verschiedene Hilfsmittel, wo man das Problem sicher lösen kann.
Katheter können abknicken, danach Ketonacidose wegen zu hoher Werte.
Wenn man im Sommer enge T-Shirts trägt, dann sieht man das Teil eventuell.
liebe Grüsse
Rahel
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
28 Mai 2013 21:30Ansonsten wie schon beschrieben die Gefahr der Ketoazidose ... die hast du mit und ohne Schlauch, weil du im Gegensatz zur ICT kein Langzeit-Insulin im Körper hast. Eine Ketoazidose ist nicht lustig und mitunter auch richtig gefährlich, wenn man sie nicht beachtet. Deshalb sind Kontrollmessungen bei hohen Werten und die Ketone-Bestimmung ein MUSS.
Der Kasten am Körper ist in der Regel dann aber tatsächlich kein Thema. Das stellt man sich wohl oft nur komplizierter vor als es ist. Bei uns war die große Frage zu Beginn: Wie schläft man mit so einem Teil ... man schmeißt es neben sich ins Bett und fertig. Noch nie was passiert!
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
01 Juni 2013 20:30Ist nihts passiert, außer das mein Mann einen Anfall gekriegt hat wegen Hygiene. Man merkt es ja auch recht schnell, wenn sie herunterfällt und sobald das Kind halbwegs pünktlihc auf Toilette geht, läuft man wenig gefahr, dass es bei der Aktion neben Hose und Pulli auch die Pumpentasche so ungünstig hochgebt, dass sich dabei der Reißverschluss öffnet und die Pumper herausfällt. (und dann braucht man bei diesem unwahrscheinlichen Szenario auch noch das Glück, dass die herunterfallende Pumpe genau in der Schüssel landet)
Nachteil finde ich bei kleinen Kindern: Man kann keine Zwischenmahlzeit mit abdecken. Das geht bei langwirkendem Insulin. Das kann man in der Pumpe zwar auch anwenden, dann sind aber die meisten anderen Vorteile dahin. Gerade für die Schule wurde uns das in der Klinik als (einziger) großer Vorteil der ICT propagiert. WEiterer Nachteil: Man hat immer ein Pflaster am Körper. Im Falle einer Pflasterallergie/unverträglichkeit muss man sich Tricks überlegen, um die Allergie zu umgehen (ganz besonders übrigens bei der Omnipod, bei der das Pflaster größer ist). Die Kosten sind generell höher als bei ICT.
Ketoazidose, häufigeres Messen, Tragekomfort wurden ja schon mehrfach genannt.
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
03 Juni 2013 12:09Beim Pen ist gespritzt gleich drin.
Bei der Pumpe kann die Einstichstelle entzündet sein (auch schon nach 1 Tag)
Luft im System sein, die man nicht sieht.
Der Katheter sonstwo sein, nur nicht mehr richtig drin.
Der Schlauch hängt gerne raus zum hängenbleiben...
Katheter rutschen immer dann raus wenn es nicht passt und man keine Reserve mithat, weil es nur eben um die Ecke geht. Eis auf dem Tisch....
Einfach die ganze Technische Pannenreihe. Hatten Probleme mit den Batterien im Winter, im warmen ein Balken, draußen leer?
Habe ich den Bolus auch wirklich abgegeben? Passiert bei meiner Tochter auch schon mal.
Die Katheterstellen bleiben je nach Hauttyp (auch bei 2 T. Wechsel)als kleine Narben sichtbar.
Klingt jetzt furchtbar aber meine Tochter würde trotz allem nicht mehr zurücktauschen wollen. Nichts woran man sich nicht gewöhnen könnte....
Lg
Elke
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Re: Was sind die Nachteile an einer Pumpe??
23 Okt. 2013 21:16- Das Stechen schmerzt mehr als mit Pen, oft anhaltender Schmerz -> Katheder muss gleich nochmal gesetzt werden
- Noch stärkere Schmerzen beim Teflon
- Die Stahl-Nadel des Katheders bleibt zu spüren im Körper (beim Pen ist nach dem Spritzen alles wieder natürlich normal)
- 6mm Katheder ist das Minimum. Damit hat ein schlankes Kind wenig Körperstellen, wo mehr als 6mm Fettgewebe sind und die Nadel nicht bis in den Muskel dringt
- Die Pflaster reizen
– man schleppt Schlauch und Kasten (nicht allzu leichte Pumpe) mit sich rum
- von den technischen Problemen und Gefahren war oben schon von anderen geschrieben
Bin mir nicht mehr sicher, ob das die Vorteile aufwiegt.
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