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Welchen Bolus
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 11:46Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 13:11ramgothic schrieb: oh da sind sich die jungs ziemlich ähnlich,nur arved wird um 6 geweckt bis er da ist meist muß ich ihn aus dem bett ziehen,ist es viertel nach 6 und gegen 6.45 uhr muß er aber auch schon los.hab es auch jetzt schon mit dem messen im bett probiert,nur weiß er da noch nicht was er frühstücken möchte :blink: ,hab es da so gemacht war er zu hoch korregiert und dann beim essen insulin, nur war er dann in der schule zu niedrig.
Wann geht bei euch die Schule los?
Grundschule startet hier erst um 8.15 Uhr.
Lars steht auf, wenn UNSER Wecker klingelt: 5.50 Uhr. Nicht dass wir ihn darum bitten würden. Aber wenn er nicht mit Papa frühstücken kann, ist der Tag für ihn gelaufen (die die beiden Kleinen auch!).
Also frühstückt er schon kurz nach 6 Uhr. Für SEA/DEA natürlich keine Zeit. und um 7.45 Uhr schlendert es dann gemütlich los, holt seinen Freund ab und es geht zur Schule.
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 13:31Insofern ist der Bolus sehr genau vorhersagbar
Wenn es bei Trennung von Korrektur und Mahlzeitenbolus Hypos gibt, ist vielleicht der Korrekturfaktor falsch?
Eigentlich wirkt die Korrektur noch stärker, wenn sie mit dem Mahlzeitenbolus zusammen im nötigen Abstand abgegeben wird...
lg
Tina
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 15:17wir geben für Nutellatoast (egal ob Vollkorn- oder nicht) immer nur den Standardbolus ab. Verzögert würde gerade am Morgen gar nicht funktionieren, da ja hier mehr Insulin benötigt wird. Den Bolus geben wir bereits "im Bett" ab, auch wenn der BZ hier im Idealbereich ist. Ist er eher niedrig gibt´s das Insulin dann kurze Zeit später. Gerade am Morgen haben wir zeitweise mit extremen Zuckerspitzen zu kämpfen. Für den Kiga haben wir den 1. Frühstücksfaktor nun um 0,1 erhöht. Er frühstückt ebenfalls 2 KE Cornflakes gegen 8 Uhr, die ja garantiert ihre Wirkung zeigen. Das 2. Frühstück um 10.15 Uhr bolen wir mit 0,4. Um 12.30 Uhr sind die Werte trotz meist ähnlichem Frühstück im Kiga total unterschiedlich. Alles ist möglich.
Entfällt jedoch das 2. Frühstück oder wird das Frühstück, wie am Wochenende, erst 2 Stunden nach dem Aufstehen eingenommen, müssen wir einen geringeren Faktor wählen, da Luis in eine Hypo rauschen würde. Da muss ich immer daran denken, den Faktor zu ändern.
Bei hohen Werten haben auch wir häufig das Problem, dass bei Abgabe des Korrekturbolus und späterer Einnahme einer Mahlzeit mit Bolus, es zu einer Hypo kommt. Habe auch im Verdacht, dass hier der Korrekturfaktor nicht stimmig ist.
LG Silke
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 16:09Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Welchen Bolus
12 Dez. 2012 20:40wir geben den Bolus für ein Brot mit Nutella (manchmal auch Vollkorntoast) den Bolus immer sofort ab. Wobei wir immer auf etwa 1,6 KE kommen (1 Toast mit 1 KE und etwa 10 g Nutelle mit 0,6 KE), wobei das Nutella da auch nicht dünn, sondern eher ein bisschen dicker gestrichen ist.
Wir messen den BZ oft direkt nach dem Aufstehen, so dass wir - falls nötig - direkt schon ein wenig korrigieren können und den Frühstückbolus dann 1/2 Stunde später - ohne zu messen - abgeben. Wenn er schon zum Frühstück ein wenig zu hoch ist (schon bei 130 / 140 mg/dl) und dann direkt isst, geht er mit derselben Insulinmenge meist auch nach oben. Wenn vorher schon ein wenig Korrekturinsulin wirkt, passt es meist.
Einen verzögerten Bolus geben wir nur bei fettigen Schokocrossaints am Wochenende ab - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Liebe Grüße Steffi.
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Re: Welchen Bolus
13 Dez. 2012 08:48Wir haben das Problem der schwankenden Vormittagswerte erst durch eine Trennung von Mahlzeitenbolus und Bolus zur Abdeckung der Hormone nach dem Aufstehen in den Griff bekommen= Morgengupf. :silly:
Valentin hatte am Vormittag in der Schule oft einen BZ um 200.
Wenn wir aber den BE Faktor für das Frühstück erhöht haben, dann hatte er bei größeren BE Mengen Unterzucker. Auch das Anheben der Basalrate am Morgen hat nicht funktioniert, weil er am Wochenende oft bis mittag schläft, und dann zu tief sank. Jetzt gibt Valentin unabhängig von der Uhrzeit(bis mittag) und auch beim Entfall des Frühstücks einen Bolus von 2 Einheiten (bei BE Faktoren Morgens 1,5/ sonst 1) unmittelbar nach dem Aufstehen ab.
Unsere Berechnung heißt also am Morgen: BEx 1,5 + 2 Einheiten.
Bei Kindern mit regelmäßigerem Tagesablauf und immer gleichem Frühstück kann man diesen Morgengupf sicher auch in den Frühstücksbolus oder die Basalrate einrechnen, für uns ist es aber so flexibler.
Zur ursprünglichen Frage: Morgens geben wir immer Standardbolus ab.
LG
Andrea
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Re: Welchen Bolus
13 Dez. 2012 09:41Andrea Sch schrieb: Wir haben das Problem der schwankenden Vormittagswerte erst durch eine Trennung von Mahlzeitenbolus und Bolus zur Abdeckung der Hormone nach dem Aufstehen in den Griff bekommen= Morgengupf. :silly:
Ich denke das Thema Aufstehinsulin wird erst mit steigendem Insulinbedarf ab der Pubertät relevant.
Das kann man aber testen, wenn man am Wochenende nicht gleich nach dem Aufstehen isst. Wenn der BZ dann ansteigt, braucht das Aufstehen Insulin. Entweder in der Basalrate, wenn man immer zur gleichen Zeit aufsteht oder als Morgengupf, wenn nicht.
Maxe sinkt normalerweise oder bleibt konstant.
lg
Tina
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Re: Welchen Bolus
13 Dez. 2012 23:51 - 13 Dez. 2012 23:55Mmmmmh .... vergleiche noch mal die Grafik auf Seite 393 im Buch.TinaSchnecke schrieb: Ich denke das Thema Aufstehinsulin wird erst mit steigendem Insulinbedarf ab der Pubertät relevant.
Der Insulinmehrbedarf im aufrechten Modus, gegenüber liegend, sollte wohl unabhängig vom Alter sein?
Allerdings verschieben sich die Schwerpunktzeiten anderer Hormonausschüttungen und die daraus ggf. resultierenden, höheren Resistenzlevel.
Bei Max kommen Hormonresistenzen wohl noch eine ganze Weile lang aus der Einschlafphase. Sagen wir mal Einschlafzeitpunkt +3h. Bei einer Resistenzdauer von 6-9 Stunden, nach hinten deutlich abflauend, macht dann ein Bisschen zu wenig Insulin auch nicht allzuviel aus, weil die Insulinempfindlichkeit wieder auf Höchstleistung kommt.
Mit der Pubertät verschiebt sich der kindliche Einschlafdusk-Insulinbedarfsgipfel, der durch das Wachstumshormon (WH) bedingt ist, zunehmend zum Dawn-Zeitraum, also in Richtung der Morgendämmerung. Cortisol, Sexualhormone und andere kontrainsulinäre Kollegen fokussieren ihre Ausschüttung dann auf etwa ab Stunde 5 nach dem Einschlafen. Allerdings bleibt das WH auch in der Pubertät und auch danach dort mit seiner Ausschüttung, wo es bei den Kindern ist, nämlich in der Einschlafphase.
Wenn dann auch noch ein aldosteronbedingter Resistenzfaktor auf einen Dawnresistentenz (wegen zu knapper Insulinierung der Hormonausschüttung zuvor) draufsattelt, fällt das natürlich richtig auf.
Bei Max wäre die Frage, ob die Nachtbasalrate in der zweiten Nachthälfte ggf. noch Resistenzen aus der Einschlafphase plätten soll, wenn er auf der gleichen Rate nach dem Aufstehen stabile bis sinkende Glucose zeigt?
Anders gefragt, fehlt noch was am EI (Einschlafinsulin?).
Gruß
Joa
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Re: Welchen Bolus
15 Dez. 2012 13:09Joa schrieb:Mmmmmh .... vergleiche noch mal die Grafik auf Seite 393 im Buch.TinaSchnecke schrieb: Ich denke das Thema Aufstehinsulin wird erst mit steigendem Insulinbedarf ab der Pubertät relevant.
Der Insulinmehrbedarf im aufrechten Modus, gegenüber liegend, sollte wohl unabhängig vom Alter sein?
Meine Behauptung bezog sich auch eher auf den größeren Insulinbedarf (der in gewisser Weise auch altersabhängig ist), als auf das Alter selbst.
Lt. Formel für das Aufstehinsulin (auf Seite 357
Aber du hast Recht, ich darf nicht einfach von Max auf andere schließen.
Wenn Arved 20 oder 25 IE Tagesgesamtdosis hat, spielt das AI vielleicht schon eine Rolle.
lg
Tina
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