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Wie stark schwankt bei Euch der Insulinbedarf?

Gottwalt
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Diamant Schreiber
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Geschlecht: Junge
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Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
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Re: Wie stark schwankt bei Euch der Insulinbedarf?

28 Nov. 2012 23:01
#76017
Danke Joa für Deine Anteilnahme!

Auf Insulinantikörper wurde bisher nicht getestet, er braucht ja nach wie vor im Verhältnis zu seiner Größe (146cm), seinem Gewicht (34kg) und seinem Alter (9 Jahre) wenig Insulin, bis vor kurzem sogar sehr wenig, dabei hat er Diabetes seit viereinhalb Jahren, und laut Blutuntersuchung praktisch keine Restaktivität der Inselzellen. Ob die Leber noch Glucagon bildet weiß ich nicht. Daß ihm aufgrund seiner Panikattacken häufig die Hormone in die Quere kommen weiß ich wohl, allerdings ist das eigentlich täglich, und da auch mehrmals. Ist allerdings dabei immer schwer abzuschätzen ob Anstrengung oder Hormone überwiegen, also ob er hoch- oder runtergeht. In der Regel hat das aber nur recht kurze, wenn auch heftige Auswirkungen. Er reagiert offensichtlich aber nicht nur sensibel auf Insulin, sondern auch auf Kohlehydrate oder Essen allgemein, geht von 10g Kohlehydraten oft mehr als 100mg/dl hoch, manchmal aber auch nur wenig, dabei ißt er relativ viel jeden Tag (bewegt sich auch sehr viel, braucht das zum Streßabbau, geht aber z. B. von einer Stunde Judo oder Fußball oft nur unwesentlich runter, falls es ihm Spaß gemacht hat und er keine Panikattacke hatte).

Lieben Gruß

Gottwalt

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Joa
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Diamant Schreiber
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Re: Wie stark schwankt bei Euch der Insulinbedarf?

29 Nov. 2012 20:52
#76078
Lieber Gottwalt,

tja, da habt ihr wohl einen krisensicheren Dauerjob abbekommen. :sick:
Das scheint nach einem cerebralen Schaltungsbug zu müffeln?

Sieht so aus, als wenn fehlerregt oder erregungsleitungsgestört diverse Hormonsysteme recht kontraproduktiv aktiviert oder deaktiviert/erschöpft werden können?

Heftigere Hormonresistenzen gehen nach der Hormonausgabe bis zu 9 Stunden.
Zumindest auf heftigere Niedrigphasen folgende BZ-Spitzenzeiten könntet ihr vielleicht mal auf die 9-Stunden Frist hin untersuchen? Geht eine kontrainsulinäre Insulinausschüttung länger durch, würde die Resistenz wohl auch länger Bestand haben müssen. Aber zumindst wäre mein Gedanke, nach Niedrigwerten mit BZ-Explosionen den Zeitraum zwischen etwa 6. bis 9. Stunden als Prüfpunkt zu beachten.

Das andere Problem ist wohl anzunehmen in unterschiedlichen Füllungs- oder Leerungszuständen der Glykogenspeicher der Leber. Im Resistenzzustand geben die ja mit Vorliebe Glucose ab. Irgendwo müssen die hohen Werte ja auch herkommen.
Und wenn die Insulinwirkung wieder einsetzt, dann holen sich die Speicher das Defizit, irgendwann, auch wieder rein. Schon geht das Spiel wieder weiter.

Und das das Ganze weder in dieses, noch in jenes Regelwerk passt, ist natürlich auch sonnenklar. :pinch:

Vielleicht besteht ja eine kleine Hoffnung, dass sich da was im Verlauf der Pubertät beruhigen könnte?

Ansonsten kann ich nur aufmunternd auf die Schulter klopfen und Respekt bekunden. ;)

In diesem Sinne
Gruß
Joa

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