Lieber Gottwalt,
tja, da habt ihr wohl einen krisensicheren Dauerjob abbekommen. :sick:
Das scheint nach einem cerebralen Schaltungsbug zu müffeln?
Sieht so aus, als wenn fehlerregt oder erregungsleitungsgestört diverse Hormonsysteme recht kontraproduktiv aktiviert oder deaktiviert/erschöpft werden können?
Heftigere Hormonresistenzen gehen nach der Hormonausgabe bis zu 9 Stunden.
Zumindest auf heftigere Niedrigphasen folgende BZ-Spitzenzeiten könntet ihr vielleicht mal auf die 9-Stunden Frist hin untersuchen? Geht eine kontrainsulinäre Insulinausschüttung länger durch, würde die Resistenz wohl auch länger Bestand haben müssen. Aber zumindst wäre mein Gedanke, nach Niedrigwerten mit BZ-Explosionen den Zeitraum zwischen etwa 6. bis 9. Stunden als Prüfpunkt zu beachten.
Das andere Problem ist wohl anzunehmen in unterschiedlichen Füllungs- oder Leerungszuständen der Glykogenspeicher der Leber. Im Resistenzzustand geben die ja mit Vorliebe Glucose ab. Irgendwo müssen die hohen Werte ja auch herkommen.
Und wenn die Insulinwirkung wieder einsetzt, dann holen sich die Speicher das Defizit, irgendwann, auch wieder rein. Schon geht das Spiel wieder weiter.
Und das das Ganze weder in dieses, noch in jenes Regelwerk passt, ist natürlich auch sonnenklar. :pinch:
Vielleicht besteht ja eine kleine Hoffnung, dass sich da was im Verlauf der Pubertät beruhigen könnte?
Ansonsten kann ich nur aufmunternd auf die Schulter klopfen und Respekt bekunden.
In diesem Sinne
Gruß
Joa