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Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
19 Apr. 2013 21:03hier habe ich gerade mal zwei Links gefunden wo es beschrieben ist. Leider finde ich von der Veo keine deutsche Anleitung. Aber bei uns im Handbuch steht es drin...
www.accu-chek.de/download/info/downloadcenter/1151497915742.pdf S.59
www.agentek.co.il/files/VEOinstructionguideEnglish.pdf S. 62, S. 132
@Heike,
danke für die Unterstützung. Für mich geht es sich ums Prinzip. Die Kassen machen gerade solche Überschüssen und streichen immer mehr zusammen. Es reicht doch schon was unsere Kids zahlen müssen wenn sie groß sind. Ich kann mir die paar Euros für das Spry leisten, aber ich finde es von den Kassen frech, dass sie lieber ein Spritzenabzess in kauf nehemn , als die Desinfektionsmittel zu zahlen. Ich will damit auch für Familien kämpfen, die es sich nicht leisten können... So lerne ich es gerade auch im Studium Soziale Arbeit....
Wir müssen nicht immer zu allem Ja und Amen sagen. Wir müssen für unser Kids kämpfe.
LG Ralf
P.S. Sozialgericht kostet nichts...
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
20 Apr. 2013 15:57P.S. Sozialgericht kostet nichts...
Natürlich kostet es. Nämlich Geld der Steuerzahler!
Zum Sinn einer Desinfektion vor dem Legen einer Kanüle zur Pumpentherapie:
Sinn macht solche eine Desinfektion grundsätzlich nur, wenn sie auch nach den entsprechenden Regeln durchgeführt wird. Das heißt u.a., die richtige Einwirkzeit beachten (je nach benutztem Mittel unterschiedlich lang). Die Haut sollte dann völlig abgetrocknet sein, wenn die Kanüle durch die Haut gestochen wird, weil sonst jeweils eine kleine Menge an Desinfektionsmittel mit unter die Haut genommen wird. DAS führt dann auf Dauer zu frühzeitigen Veränderungen im subcutanen Gewebe.
Nach der Desinfektion und dem Legen der Kanüle, ist nach kurzer Zeit (wenige Stunden) auch an der desinfizierten Einstichstelle wieder die normale Hautflora vorhanden. Das Kanülenpflaster selbst verhindert u.U., dass Kr-heitserreger und Dreck von außen an die Einstichstelle gelangen. Das funktioniert aber auch ohne Desinfektion vor dem Legen der Kanüle.
Eine desinfizierende Wirkung für die übliche Tragedauer der Kanülen, kann man z.B. mit einer Betaisodona-Salbe erreichen. Ein Menge, die der Größe eines Stecknadelkopfs entspricht ist ausreichend. Idealerweise bringt man sie dort an, wo die Kanüle aus dem Pflasterträger heraus kommt. Vor einer Anwendung dieser Salbe ist mit dem Arzt eine mögliche allergische Reaktion abzuklären!
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
23 Apr. 2013 22:42Ist Bettisadonna-Salbe dafür zugelassen???
Klar kostet es den Steuerzahler wenn ich beim Sozialgericht klage, aber man muss sich auch mal wehren! Das gleiche ist bei CGM-Sensoren, da muss man auch über Umwege gehen!!! Aber man muss sich von den Krankenkassen nicht alles gefallen lassen, irgendwann sollen wir dann dies zahlen, dann das..... und so geht es weiter. Wofür sind Krankenkassen denn da? Nur weil früher alle zum Arzt gerannt sind und Wellness auf Rezept bekommen haben müssen unsere Kinder jetzt nicht darunter leiden, zumal die Kassen ja dicke Gewinne eingefahren haben!
Ich will hier niemanden persönlich angreifen, aber ich will einigen die Augen öffnen, dass wir uns wehren müssen und nicht alles gefallen lassen müssen!!! :evil:
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
24 Apr. 2013 16:24bei den Anwendungsgebieten für die Betaisodona-Salbe sind Kanülen für Insulinpumpen nicht erwähnt.
Meine Empfehlung ist, den behandelnden Arzt zu fragen, und zwar wegen
+ dem Sinn, die Salbe dafür zu verwenden
+ mögliche Gegenanzeigen (die ich von hier aus nicht beurteilen kann/darf)
+ mögliche Nebenwirkungen
Gruß, Egon
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
25 Apr. 2013 09:53wir haben auch gekämpft und uns wurde von der Krankenkasse nun ein verschreibungspflichtiges Desinfektionsmittel genehmigt. Es ist teurer als Cutasept-F, aber die Kasse zahlt es trotzdem. Also kämpfen lohnt sich auf jeden Fall.
LG
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
26 Apr. 2013 11:13Unsere KK übernimmt das Cutasept nicht, ist aber ansonsten sehr großzügig und da finde ich es nicht so schlimm, das ein oder andere selber zu zahlen, da wir mit einer großen Flasche ziemlich lange auskommen. Ich desinfiziere großzügig und benutze das Spray sogar zum Entfernen des Katheters.
Vor dem Befüllen des Reservoirs desinfizieren wir die Gummimembran des Insulinfläschchens nicht, da man uns im KH gesagt hatte, dass das zu Hause nicht erforderlich wäre. In der Klinik haben wir das allerdings auf Anraten gemacht und auch wenn woanders ein KW fällig ist, mache ich das.
Vor dem BZ-Messen reicht bei uns nur Händewaschen, allerdings nimmt Luis das im Kindergarten nicht so genau. Unser Dia-Doc meinte, dass das Benutzen von Alkoholtüchern die Werte verfälschen würden.
LG Silke
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
06 Aug. 2014 08:03Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
06 Aug. 2014 13:25also zum Cutasept: übernimmt unsere KK nicht. Das kaufen wir immer selbst.
Und zur Betaisodona-Salbe: laut unserem Diabetologen prinzipiell geeignet, "macht aber 'ne schreckliche Wundheilung". Ich weiß nicht wen's betrifft, aber unsere Zuckermaus hat immer ziemliche Probleme mit den Katheter-Stellen. Das dauert ewig, bis es verheilt ist. Deswegen hatte ich mal angeklopft und mich erkundigt.
Es gäbe da eine andere Salbe, die desinfiziert und fördert die Wundheilung. Haben tun wir sie erst, wenn der Doc wieder aus dem Urlaub zurück ist. Es wird aber eine "Infecto-haumichblau" sein
Grüße aus Oerlinghausen
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
06 Aug. 2014 13:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Cutasept F wird von der Kasse aufeinmal abgelehnt
06 Aug. 2014 13:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.