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Frage zur Omnipod
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Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 11:39 - 11 Nov. 2011 11:44Ich hatte vor ein paar Tagen ein Telefongespräch mit einer Ypsomedmitarbeiterin, da ich zwei fehlerhafte Pods reklamiert habe. Dabei iritierten mich ein paar Dinge, vielleicht könnt ihr mir helfen :huh:
1. fragte mich die freundliche Dame, ob wir beim schießen der Kanüle den Pod auch immer schön wie eine Computermaus anheben würden :blink: :blink: :blink: ??? Habt ihr das so gelernt?? Wir nicht!
Ich glaube, das war schonmal Thema, finde es aber nicht im Forum :blush:
2. meinte sie, dass ich das Insulin, welches ich schon in den Pod gefüllt habe, wenn dieser sich dann als fehlerhaft erweist, wieder mit der Spritze entnehmen kann (machen wir wegen den dann entstehenden tausend Luftbläschen ungerne)- auf meinen Hinweis, dass dieses Insulin dann aber voller Luftblasen ist, meinte sie, dass ich es doch in die Ampulle zurückspritzen solle und vorher den neuen Pod mit frischem Insulin befüllen solle... UND DA rebellierte die Krankenschwester und Pflegepädagogin in mir :woohoo: , denn ich habe dann mal so "überschlagen", wie oft ich dann schon mit der Nadel in verschiedene Dinge gestochen habe (Ampulle, Pod, wieder Pod, Ampulle)- und selbst, wenn ich berücksichtige, dass Insulin Konservierungsmittel enthält, finde ich das unhygienisch hoch 3!! Wie macht ihr das denn??
3. die Mitarbeiterin sagte mir auch, dass ein Pod der beim Befüllen NICHT piepst, deshalb nicht unbedingt fehlerhaft ist, sondern man trotzdem erst mal versuchen solle, ihn zu verbinden. Wenn das ginge, wäre er auch in Ordnung.... Das haben wir bis dato nicht so gemacht, ich achte auch immer darauf, dass es ruhig ist beim Wechsel, damit wir das Piepsen eben nicht überhören...
4. ich sollte zum ersten mal die Fehlermeldungsnummer des fehlerhaften Pods angeben, da Manuel aber in der Schule war, als ich anrief, ging das so schlecht ohne PDM
5. Ach so, wie lange vorher nehmt ihr das Insulin aus dem Kühlschrank?? Ich nehme es 2-3 Stunden vorher raus und erwärme es sonst noch etwas in der Hand/Hosentasche... Sie meinte, es müssten 5-6 Stunden sein...
Vielen Dank schon mal für eure (hoffenlich kommenden) Antworten
Herzliche Grüße, Heike
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 12:44Ypsomed rät tatsächlich dazu. Seitdem machen wir es meistens. Aber in der Schulung auf der Bult haben wir das nicht gelernt und ich meine, dass es auch nicht in der Bedienungsanleitung steht. Soll wohl eine Erfahrung aus den an Ypsomed gemeldeten Fehlern sein.Manu98 schrieb: 1. fragte mich die freundliche Dame, ob wir beim schießen der Kanüle den Pod auch immer schön wie eine Computermaus anheben würden :blink: :blink: :blink: ??? Habt ihr das so gelernt?? Wir nicht!
Hat man uns bisher noch nicht empfohlen. Ich finde auch, das geht überhaupt nicht und werden wir deswegen auch nicht so machen.2. meinte sie, dass ich das Insulin, welches ich schon in den Pod gefüllt habe, wenn dieser sich dann als fehlerhaft erweist, wieder mit der Spritze entnehmen kann
Das ist uns so bisher nicht untergekommen. Ganz im Gegenteil, der einzige Zwischenfall beim Befüllen war bisher ein Pod-Alarm, der sich nicht wieder abschalten ließ. :woohoo:3. die Mitarbeiterin sagte mir auch, dass ein Pod der beim Befüllen NICHT piepst, deshalb nicht unbedingt fehlerhaft ist
Das mussten wir schon immer. Ich melde die Fehler meistens erst abens per Mail. Die Fehlermeldung ist ja nicht wirklich eilbedürftig. Was mich viel mehr nervt ist, dass Ypsomed nahezu keine Auskünfte zu den Fehlermeldungen gibt.4. ich sollte zum ersten mal die Fehlermeldungsnummer des fehlerhaften Pods angeben,
Das ist sehr unterschiedlich. Meistens haben wir wochenlang überhaupt kein Probleme und wenn's kommt, dann läuft's meistens richtig doof. Gleich zwei Alarne die Woche und als Worst Case hatten wir einmal drei am Tag. Aber zum Glück sind es dann auch Ausnahmen. Wir hatten bisher folgende Fehlermeldungen:Wieviele Fehler treten bei euch in etwa auf?
- 19-000-0000-00033 ?
- 19-000-0000-00052 Problem mit Kanüle (z.B. Abknicken nach fehlerhaftem Setzen ohne Hautfalte)
- 19-000-0000-00093 ?
- 19-000-0000-00132 Problem bei Bolus-Abgabe
- 19-081-0000-00081 static electricity alarm
- 19-081-0000-00148 suspension of insulin delivery
Ich habe dazu geschreiben, was ich zu den Fehlermeldungen herausbekommen konnte.
Wir benutzen die Pen-Ampullen. Die aktuelle tun wir gar nicht mehr in den Kühlschrank. Seitdem sind die Probleme mit dem Ausgasen deutlich weniger geworden. Die 5-6 Stunden können also durchaus Sinn machen.5. Ach so, wie lange vorher nehmt ihr das Insulin aus dem Kühlschrank?? Ich nehme es 2-3 Stunden vorher raus und erwärme es sonst noch etwas in der Hand/Hosentasche... Sie meinte, es müssten 5-6 Stunden sein...
Viele Grüße
Helmuth
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 12:55danke für deine ausführliche Antwort! Da wir wie gesagt noch nie die Fehlernummern ausgelesen haben, kann ich leider nichts dazu sagen... Aber ich werde in Zukunft dann drauf achten.
Zu dem "Ausgasen" eine Frage: WORAN merkt ihr, dass das/die auftretenden Probleme an "gasendem" Insulin liegen? Vorstellen könnte ich mir nur längere Phasen mit unerklärlich hohen Werten...DAS haben wir allerdings immer wieder mal- hatten wir aber auch unter ICT... Vielleicht bin ich da echt ein bisschen zu "sorglos" mit umgegangen... Nehmt ihr NUR Penpatronen? Macht die KK da keinen Stress, die sind doch viel teurer, oder? Wir nehmen die Penpatronen immer kurz vor Ablauf der 4 Wochen im Pen, sonst die großen Ampullen.
Viele Grüße, Heike
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 12:58hier mal unsere Erfahrungen dazu:
(1) eigentlich machen wir das nicht, es gibt darüber mehrere widersprüchliche Aussagen, zum Teil auch von mir
Gelernt haben wir es auch nicht, es wurde uns aber am Telefon immer wieder erzählt.
Ich habe es dann so verstanden: Über den Pod an die Haut greifen und die Haut leicht zusammendrücken, damit die Haut unter dem Pod schön glatt und gespannt ist. Damit soll ein Abfedern und Verbiegen der Kanüle beim Einschuss verhindert werden.
(2) Das haben wir letztens auch mal gemacht, ging auch ganz gut.
Bislang haben wir das aber nur bei Pods gemacht, die beim Füllen gestorben sind.
Ich verstehe das Problem mit den Luftblasen nicht; die Luft spritzt man doch eh wieder aus der Spritze raus, bevor man den Pod befüllt.
(3) Stimmt. Wir hatten schon mindestens 2, die beim Füllen stumm blieben, dann aber wie gewohnt funktionierten.
(4) Puuh... wir hatten schon verschiedene Fehler, meistens mit 52 am Schluss; aber auch schon andere (glaub 62,91,13)
(5) Wir haben immer eine (1) Ampulle außerhalb des Kühlschranks in der Meßtasche (außerdem ist dort noch ein Softclix, Lanzetten und Pen für Notfälle sowie Ersatzbatterien und eine große Büroklammer drin). Eine Ampulle reicht bei uns für ca. 1 Woche, solange sollte das Insulin draußen halten.
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:05 - 11 Nov. 2011 13:10Längere Phasen sind das nicht... manchmal gehen die Werte kurz vor Pod-Ende in die Höhe - dann war der Pod wahrscheinlich eine Luftpumpe.Manu98 schrieb: WORAN merkt ihr, dass das/die auftretenden Probleme an "gasendem" Insulin liegen? Vorstellen könnte ich mir nur längere Phasen mit unerklärlich hohen Werten...
Man sieht es dann auch, wenn man den alten Pod von unten anschaut - da ist eine große Blase drin.
Seitdem wir die Pods so kleben, daß das Fenster leicht nach oben zeigt haben wir keine Probleme mehr (dann ist die Luft im Reservoir nämlich am Stößel und nicht am Schlauch)
Wir nehmen auch nur Patronen, keine Probleme bislang.Nehmt ihr NUR Penpatronen? Macht die KK da keinen Stress, die sind doch viel teurer, oder?
Könnte nur demnächst eng werden, da es Apidra in Patronen momentan kaum oder gar nicht gibt.
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:28Wenn das zum Füllen benutzte Insulin zu kalt war, kommt es zu Ausgasungen und dann hast du im Pod eben doch wieder Luftblasen.winampdevil schrieb: Ich verstehe das Problem mit den Luftblasen nicht; die Luft spritzt man doch eh wieder aus der Spritze raus, bevor man den Pod befüllt.
Bisher nicht, wobei Marcus allerdings auch privat versichert ist. Wir benutzen ganz gerne die Pen-Patronen, weil wir das mit Blick auf den Notfall-Pen paraktischer findenManu98 schrieb: Nehmt ihr NUR Penpatronen? Macht die KK da keinen Stress,
Viele Grüße
Helmuth
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:30 - 11 Nov. 2011 13:34winampdevil schrieb: Hallo,
(2) Das haben wir letztens auch mal gemacht, ging auch ganz gut.
Bislang haben wir das aber nur bei Pods gemacht, die beim Füllen gestorben sind.
Ich verstehe das Problem mit den Luftblasen nicht; die Luft spritzt man doch eh wieder aus der Spritze raus, bevor man den Pod befüllt.
(3) Stimmt. Wir hatten schon mindestens 2, die beim Füllen stumm blieben, dann aber wie gewohnt funktionierten.
ad 2: Trotz extrem langsamen Rausziehen des Insulins bildeten sich lauter kleinste Luftbläschen, welche sich kaum entfernen ließen- und das war mir zu gefährlich im Sinne von der genannten "Luftpumpe"
ad 3:Gut, dann machen wir das auch mal
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:32Sicher wissen wir das gar nicht. Allerdings hat man uns bei der Ypsomed-Hotline darauf hingewiesen, dass das auch eine häufige Ursache für Pod-Alarme sein kann. Die Dinger merken das bei größeren Luftmengen irgendwie, wie auch immer.Manu98 schrieb: Zu dem "Ausgasen" eine Frage: WORAN merkt ihr, dass das/die auftretenden Probleme an "gasendem" Insulin liegen?
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:36Heike
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Re: Aw: Frage zur Omnipod
11 Nov. 2011 13:50Seid ihr sicher? Wenn Ypsomed bezüglich der Fehlercodes auskunftsfreudiger wäre, wüsste man möglicherweise mehr. Aber klar, Blase ohne Alarm ergibt höhere Werte. Aber die habe ich ja auch bei verschätzt, falschem Wetter, Streß, Wachstumsschub, was sonst auch immer. Die letzter Sicherheit haben wir ja leider nie. Das macht diese Krankheit ja so spannend.Manu98 schrieb: So nen Alarm hatten wir allerdings noch nie!?
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