Juniper schrieb u.a.:
aber auch wenn man eine Zeit mit Pens gearbeitet hat........die Kinder werden älter, das Basalprofil ändert sich und bei einem pubertierenden klappt das sicher nicht mehr, wenn im 12 Stundenabstand Protaphane gespritzt wird........oder ?
+ für das Bolusinsulin kann man weitgehend die gleichen Mengen Insulineinheiten verwenden, wie bei der Pumpentherapie. Ggf. muss man auch hierbei 10 - 15 % abziehen.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die gleiche Insulinart verwendet wird!
+ für das Basalinsulin kann es etwas schwieriger werden, da die NPH-Insuline (z.B. Protaphane) ein völlig anderes Wirkprofil haben, wie die langwirkenden Analoginsuline bzw. die Basalabdeckung über die Pumpe.
Da kann die Verabreichung der 24-Stunden-Basalinsulin-Menge auf zwei Portionen NPH-Insulin schon zu Hypoglykämien führen. Da ist eine Aufteilung auf drei (oder sogar vier) Portionen u.U. günstiger. (So wie es bei einer ICT nach der Remissionsphase ja auch sein soll!)
Gruß, Egon