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Ist die Pumpe emfehlenswert?
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Ist die Pumpe emfehlenswert?
25 Feb. 2011 21:11Vielen DAnk für Eure Beiträge!
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
26 Feb. 2011 10:58Mein Sohn war 3Monate über seinem 3. Geburtstag und die 5 Tage mit den Pens waren echt heftig. Die Angst vor dem Spritzen, das Problem, dass er wirklich langsam isst (ne Scheibe Brot kann gerne mal über ne Stunde gegessen werden. Das Ich habe nun keinen Hunger mehr etc...
Mit der Pumpe können wir immer dann abgeben wenn ne halbe BE gegessen ist, (oder auch in kleineren Schritten, wenn er dann doch erstmal keinen Hunger mehr hat. Gerade am Anfang brauchten wir sehr geringeInsulin Mengen, das war mit Pen nur mit viel Süßem möglich.
Für den Katheterwechsel können wir ein Betäubungspflaster machen und es ist mit kleinen Naschereien etc.. auch unterwegs viel einfacher und flexibler zu gestalten. Wir sind also seit bald nem _ahr echt zufrieden.
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
26 Feb. 2011 21:21 - 26 Feb. 2011 21:22ich kenne eine Familie, deren Kind bei der Erstmanifestation auch sehr klein war. Die mussten erst spritzen und das war alles sehr schwierig, weil sie auch noch das insulin selber mischen mussten. Sie haben dann die Ärztin gewechselt und eine Pumpe bekommen und von da an ging es ihnen und ihrem Kind viel besser mit dem Diabetes. Den Katheter legen sie immer mit Emla Salbe, dann tut es den Kleinen nicht weh beim Stechen und man bekommt als Eltern auch nicht das Gefühl, seinen Kindern weh zu tun und sie verstehen nicht warum.
Unsere Ärztin verschreibt bei so kleinen Kindern auch sofort die Pumpe, weil die Einstellung und der Umgang sich dann auch einfacher gestaltet. Und wenn das Kind mal hoch ist, kannst du ganz einfach im Schlaf mit Hilfe einer Fernbedienung korrigieren und musst gar nicht Gefahr laufen das Kind zu wecken. Ist das Kind zu niedrig, kannst du einfach die Insulinzufuhr unterbrechen (Traubenzucker muss natürlich trotzdem sein). Einmal gespritztes Insulin ist ja im Körper und lässt sich nicht wieder rausholen...
Gruß vera
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
27 Feb. 2011 12:18Und wird mit Pens behandelt.....Ich möchte auch gerne die Pumpe für Ihn habenmda ich nur gutes gehört und gelesen habe!Denn auch meiner ist ein langsamer essen,und mal Spritzen nicht wirklich gerne!
Leider hat unsere Krankenkasse sich dazu noch nicht geäussert.....Ich hoffe wir bekommen sie durch....
Werden Montag via Doc nochmal druck machen ....denn auch er ist absolut überzeugt von der Pumpentherapie!
Ich konnte Dir zwar Deine Frage nicht beantworten,wollte aber dennoch eben was dazu sagen.....
Drücke die Daumen das alles gut klappt,-)
Lieben Grüße Yvonne
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
27 Feb. 2011 20:05 - 27 Feb. 2011 20:17Unser Sohn hat seine Pumpe mit 17/18 Monaten bekommen. Davor haben wir gespritzt. Aus meiner Erfahrung ist die Handhabung mit der Pumpe um einiges besser gewesen. Allerdings kommen andere Kinder mit den Spritzen sehr gut klar. Ein Nachteil, wenn man es so sehen mag, ist das das Gerät in dem Alter noch sehr gut "Sichtbar" ist(das Kind also auch auffällt), die selbstständigen Toilettengänge etwas erschweren können( da gibt es Tricks), das Kind ist von einer Maschine abhängig(das hat mich am Anfang auch beschäftigt) und Technik kann versagen(das kommt selten vor, ist uns allerdings bereits 1 Mal vom feinsten passiert). Gut ist, man kann sehr individuell und sehr schnell bei Krankheiten oder spontanen sportlichen Aktivitäten eingreifen, im Kindergarten ist die Hemmschwelle wegen der einfachen Bedienung seitens des Personales auch geringer. Wie es dann in der Schule sein wird, darüber vermag ich momentan noch keine Auskunft geben. (Die ersten Gesprächen mit den zukünftigen Lehren finden im nächsten Monat statt.)
Wenn unser Sohn zu Freunden geht, was in seinem Alter nun langsam immer öfter vorkommt, kann auch die Freundin per Telefon die Pumpe bedienen. Genauso kann er bei der Oma übernachten, die sich mit den Spritzen gar nicht anfreunden konnte und auch heute keinen Katheterwechsel über das Herz bringt.
Ach das Wichtigste hätte ich ja fast vergessen: Essen ist viel einfacher und in der Öffentlichkeit unauffälliger. Man kann spontan mal beim Bäcker eine Brezel essen, auch wenn er gerade vor einer halben Stunde etwas gegessen hat. Wenn man sich nicht sicher ist ob, wie viel er isst, dann kann man es sozusagen während dem Essen mal schnell eingeben. Oder später, wenn Pizza und Pommes auf Festen zu den Delikatessen erkoren werden, ist der verzögerte Bolus ein Geschenk für den ungebremsten Hunger der Kleinen.
Kommt es zu Ausschweifungen und bei uns sehr seltenen Essensverweigerungen, kann man die Basalrate nach unten setzen, um noch etwas Zeit zum reagieren herauszuschinden.
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
27 Feb. 2011 20:30Wünsche Euch Kraft und viel Geduld!!!
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
27 Feb. 2011 20:37Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
28 Feb. 2011 10:30Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
28 Feb. 2011 18:32 - 28 Feb. 2011 18:36Ich denke da muß jeder seinen Weg herausfinden, weil die Kinder doch SEHR unterschiedlich sind. (Das hilft dir jetzt momentan nur nicht weiter.)
Als Kevin noch so alt war habe ich es ebenfalls mit der Emlasalbe gemacht. Wir nannten sie die Zauberpaste. Du kannst sie auftragen und Frischhaltefolie über die Stelle legen und mit einem Pflaster fixieren. Es gibt übrigens Fixierpflaster, die sind aus der Apotheke(gibts auf Rezept) und zuschneidbar.
Erfahrungsgemäß lenkt das Sandmännchen auch ab. Damit möchte ich dich aber nicht dazu anhalten dein Kind Fernseher sehen zu lassen. Wenn es dir wichtig ist, würde ich deswegen damit nicht anfangen. Mein Sohn hat erst (ich hoffe ich erinnere mich jetzt richtig mit 4 Jahren 10 Minuten Sandmännchen ansehen dürfen. Was ihm auch geholfen hat war, das er mir zwei Zahlen nennen durfte (Einstellige natürlich) Sooft "pumperte" ich mit der Hand auf die Stelle (das desensibilisiert wohl auch etwas und dann kommt die Nadel hinein. Ich habe ihn auch gefragt ob ich es sagen soll, wann ich die Nadel einsteche oder wenn ich sie entferne. Soll ich die Nadel schnell herausziehen oder lieber langsam. Das lasse ich ihn entscheiden.
Versuche dein, auch wenn du meinst er sei zu klein dazu, mit in einzubeziehen. Damit er nicht das Gefühl bekommt, er sei allem ausgeliefert.
Ich habe den Katheter auch schon mal im Schlaf gewechselt, weil der Katheter verstopft war. Er hat das nicht gemerkt.
Und was ich gemerkt habe, nach der Badewanne und schön danach eincremen, ist die Haut schön weich und er klagt sehr selten, dass es ihm wehgetan hätte.
Du wirst nicht drum herum kommen auszubrobieren und die beste Lösung für dich und dein Kind zu finden.
Liebe Grüße
Michaela
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Re: Aw: Ist die Pumpe emfehlenswert?
28 Feb. 2011 19:09ich weiss nicht, ob Vera uns meint - aber unsere "Geschichte" klingt genauso.
Ich würde die Pumpe nie nie nie wieder her geben!!! Und Marie auch nicht. Ab und zu zickt sie beim Katheterwechseln ein bischen rum, aber eigentlich nur unter Publikum, also wenn die Oma daneben steht oder so. Es gibt ja auch ein paar Tricks wie zB EMla.
Maja
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