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Forschungsansätze zur Heilung von Diabetes

Methyldopa: Blutdruckmittel gegen Typ-1-Diabetes

Die synthetische Aminosäure Methyldopa kann möglicherweise Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes (T1D) verhindern oder abschwächen. Wie US-amerikanische Forscher in einem großen Screening zugelassener Wirkstoffe feststellten, passt der momentan als Blutdrucksenker eingesetzte Wirkstoff genau in die Bindungstasche des HLA-DQ8-Moleküls, das bei der Entstehung von T1D eine Rolle spielt. Bei Patienten mit gerade erst aufgetretenem T1D drosselte die Gabe von Methyldopa die gegen die Insulin-produzierenden Betazellen des Pankreas gerichtete Autoimmunreaktion, schreiben die Forscher um...

Mehr Infos und Quellverweis: pharmazeutrische-zeitung.de vom 16.02.2018

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Dresdner Uniklinikum eröffnet Studienzentrum Pädiatrie

Dresden – Für Kinder mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes richtet das Universitätsklinikum Dresden eine spezielle Anlaufstelle ein. Das Studienzentrum Pädiatrie werde am kommenden Montag von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) in der Kinderklinik eröffnet, wie die Einrichtung heute mitteilte.

Dort wird das Immunsystem von Säuglingen und Kindern trainiert, bei denen...

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Könnten veränderte Stammzellen zur Heilung von Diabetes Typ 1 führen?

Laut einer neues Studie solle das steigern eines bestimmten Proteins in den Blut-Stammzellen den Körper so umprogrammieren dass das Immunsystem aufhört die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse zu attackieren.

Dies könnte ein Weg sein in Zukunft den Diabetes zu stoppen..

Die Schüler der Harvard Medical School's Boston Children's Hospital in Massachusetts haben es bereits geschafft Mäuse mit Diabetes zu heilen...

 

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Die Stiftung Helmsley Trust fördert europäisches Projekt zur Prävention von Typ-1-Diabetes mit mehr als 44 Millionen Euro

Die US-amerikanische Stiftung Leona M. and Harry B. Helmsley Charitable Trust fördert die Globale Plattform zur Prävention des autoimmunen Diabetes (GPPAD), einen Zusammenschluss mehrerer akademischer Forschungseinrichtungen und Kliniken in Europa, mit insgesamt über 44 Millionen Euro. Ziel des GPPAD-Netzwerks ist es, innovative Therapieansätze zu testen, die der Entstehung von Typ-1-Diabetes vorbeugen sollen.

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Diabetes: Transplantation tierischer Inselzellen ohne Eingriff ins Immunsystem rückt näher

Forscherteam gelingt im Tiermodell erstmals die erfolgreiche und sichere Transplantation von Inselzellen eines Schweins mittels einer künstlichen Bauchspeicheldrüse

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die zur irreversiblen Zerstörung von insulinproduzierenden Betazellen, auch Inselzellen genannt, führt. In den letzten Jahrzehnten wurden erhebliche Fortschritte bei Betazellersatztherapien erzielt. Der Mangel an geeigneten Spenderorganen und die Notwendigkeit einer dauerhaften Unterdrückung des Immunsystems, um eine Abstoßung zu verhindern, schränken jedoch eine weiter verbreitete Anwendung dieser Strategien kritisch ein. In einer aktuellen Publikation im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) präsentiert eine internationale Forschergruppe aus Diabetes-Spezialisten und Chirurgen um die Dresdner Wissenschaftler Privat-Dozentin Dr. Barbara Ludwig, Dr. Stefan Ludwig und Prof. Stefan R. Bornstein vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus eine experimentelle Studie mit einer künstlichen Bauchspeicheldrüse. Dieser Bio-Reaktor, entwickelt mit der israelischen Firma „Beta-O2 Technologies Ltd.“, erlaubt die Transplantation von artfremden, also xenogenen Inselzellen, ohne das Immunsystem zu beeinflussen. Die Forscher konnten in Kooperation mit dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen bei nicht-menschlichen Primaten eine stabile Transplantatfunktion und eine ausreichende Glukose-regulierte Insulinsekretion ohne die Notwendigkeit einer immunsuppressiven Medikation nachweisen. Diese Strategie eröffnet neue Möglichkeiten für eine breitere und sichere Anwendung verschiedener zellbasierter Therapien.

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