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Heilung

Mit Stammzellen wieder zu eigenem Insulin

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Seit mittlerweile 25 Jahren ist es möglich, menschliche Stammzellen im Labor zu kultivieren. Schon damals kam die Hoffnung auf, dass sich irgendwann Typ-1-Diabetes heilen lässt, wenn es gelingt, aus Stammzellen neue insulinproduzierende Beta-Zellen herzustellen. Inzwischen ist die Wissenschaft diesem Ziel deutlich näher gekommen. Im vergangenen Jahr wurde Prof. Dr. Maike Sander bei der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) für ihre Verdienste um die Erforschung der Langerhans-Inseln mit dem Albert-Renold-Preis geehrt.

EASD 2023: Typ-1-Diabetes: Patienten kommen mit Inselzellen aus Stammzellen ohne Insulininjektionen aus

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Toronto – Eine einmalige intraportale Infusion von Inselzellen, die im Labor aus allogenen Stammzellen gezüchtet wurden, haben mittlerweile zwei von drei Patienten mit Typ-1-Diabetes komplett von täglichen Insulininjektionen befreit – allerdings zum Preis einer Immunsuppression, die eine Abstoßung der Trans­plantate verhindert, die sich in der Leber abgesiedelt haben.

Die Zwischenergebnisse einer laufenden Phase-1/2-Studie wurden auf der Jahrestagung der European Asso­ciation for the Study of Diabetes (EASD 2023, Abstract 449) in Hamburg vorgestellt.

Wie inverse Impfungen Autoimmunkrankheiten stoppen könnten

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Eine dämpfend wirkende Vakzine hat die überreaktive Abwehr von Mäusen mit Multipler Sklerose umprogrammiert. Sie greift die Nervenummantelung nicht mehr an.​

Eine neue Impfstrategie soll das Immunsystem nicht auf Keime aufmerksam machen, sondern es im Gegenteil dazu bringen, vermeintliche Feinde zu vergessen. Solche inversen Impfungen könnten Autoimmunkrankheiten stoppen und sogar rückgängig machen, bei denen der Körper fälschlich eigene Zellen oder Zellstrukturen angreift. 

In einem früheren Versuch hatte das Team bei Mäusen die Entstehung von Typ-1-Diabetes mithilfe des pGal-Etiketts verhindert. Nun wollte es wissen, ob auch eine bereits laufende Autoimmunerkrankung beeinflusst werden kann.

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Pankreas-Organoide aus pluripotenten Stammzellen gezüchtet

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Ulm – Forschenden des Uniklinikums und der Universität Ulm ist es gelungen, erstmals sowohl exokrine als auch endokrine Organoide der Bauchspeicheldrüse zu züchten. Diese könnten perspektivisch in der Diagnostik oder der Therapie des Diabetes oder auch bei Krebs zum Einsatz kommen.

Lässt sich die Entwicklung von Typ-1-Diabetes durch eine neuartige Therapie tatsächlich verzögern?

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 Vermutlich war die Zulassung von Tzield durch die FDA ausschlaggebend für den Deal, denn dieser immuntherapeutische Ansatz zur Verzögerung der Entwicklung eines Typ-1-Diabetes könnte einen großen Schritt nach vorne bei der Behandlung dieser Autoimmunerkrankung bedeuten. Bei einer Sitzung des Ausschusses der FDA im Jahr 2021 haben sich sowohl Ärzten als auch Patienten, die an einer Studie mit diesem Medikament teilgenommen haben, nachdrücklich für dessen Zulassung ausgesprochen. In einem Panel haben 75% der 1.112 Teilnehmer eine positive oder neutrale Reaktion auf Teplizumab geäußert und wenn tatsächlich so viele Patienten dies so positiv sehen, dann könnte dies ein Blockbuster werden, Analysten gehen von einem Spitzenumsatz von 1,2 Milliarden Dollar im Jahr 2030 aus.

Verapamil kann Beta-Zellen bei beginnendem Typ-1-Diabetes erhalten

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Tampa/Florida – Der Kalziumantagonist Verapamil, ein lang bewährtes Antihypertensivum, das heute vor allem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird, hat in einer Phase-3-Studie bei Patienten mit einem neu diagnostizierten Typ-1-Diabetes die Restproduktion von Insulin über 1 Jahr weitgehend erhal­ten. Die Ergebnisse wurden auf einer Fachtagung (ATTD) in Berlin vorgestellt und im Journal of the American Medical Association (2023; DOI: 10.1001/jama.2023.2064) publiziert.

Eine Welt ohne Typ-1-Diabetes? – Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung

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Logo diabinfo RGB transparentWas löst Typ-1-Diabetes aus? Ist die Autoimmunerkrankung heilbar? Und gibt es eine Möglichkeit der Früherkennung? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die neue Podcast-Folge von „Siblers DenkRäume“. In dem Podcast von und mit Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt die Diabetologin Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler Einblicke in die aktuelle Typ-1-Diabetesforschung.

Insulinproduzierende Gewebe aus dem 3D-Drucker

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung berichtet, dass im Universitätsklinikum Heidelberg insulinproduzierende Gewebe gedruckt werden. Das ist ein enorm großer Schritt für die Medizin, der vielen an Diabetes erkrankten Menschen Hoffnung gibt.

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Typ-1-Diabetes: Stammzellimplantate produzieren Insulin

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Vancouver/San Diego – Implantate, in denen Stammzellen zu Beta-Zellen heranreifen, sollen in Zukunft bei Patienten mit Typ-1-Diabetes die Produktion des fehlenden Hormons Insulin übernehmen.

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aerzteblatt.de vom 7.1.2022

Impfung gegen Diabetes: Hoffnung für Patienten mit Typ 1

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Seit einigen Jahren bereits sind Autoantikörper, die ein Protein der Bauchspeicheldrüse namens GAD65 attackieren, als einer der Schlüsselindikatoren für das Entstehen von Diabetes Typ 1 bekannt. Die Präsens dieser Antikörper gilt als frühes Anzeichen der Erkrankung, weshalb Forscher schon vor einiger Zeit die Hypothese aufgestellt haben, dass eine Unterbrechung dieses Autoimmun-Mechanismus eine Möglichkeit sei, die für Diabetes Typ 1 charakteristische Zerstörung von insulinproduzierenden Zellen zu verhindern. Ein internationales Team hat nun eine Impfung entwickelt, die genau dies erreichen könnte.

Typ-1-Diabetes: Antikörper gegen Glucagonrezeptor könnte Bildung neuer Betazellen stimulieren

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Salt Lake City – Die Behandlung mit einem Antikörper, der den Rezeptor für das Hormon Glucagon blockiert, kann bei Mäusen einen Typ-1-Diabetes weitgehend beseitigen. Die Forscher führen dies in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2021; DOI: 10.1073/pnas.2022142118) auf eine Umwandlung von hormonproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln des Pankreas zurück.

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Typ-1-Diabetes mit Darmbakterien verhindern

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In der Sint1a-Studie wollen Forscher ab April prüfen, ob die frühzeitige Einnahme des Probiotikums Bifidobacterium infantis einen Typ-1-Diabetes bei Kindern mit einem erhöhten genetischen Risiko verhindern kann.

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Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern

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Typ-1-Diabetes ist die weltweit häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Oftmals wird sie erst erkannt, wenn bereits schwerwiegende bis lebensbedrohliche Symptome vorliegen. Die neue „Sint1a“-Studie untersucht, ob die Einnahme des Probiotikums Bifidobacterium Infantis die Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern mit erhöhtem genetischen Risiko verhindern kann. Sint1a ist ein internationales Forschungsprojekt unter der Leitung des Helmholtz Zentrum München und Teil der GPPAD-Initiative.

Adocia meldet Patent auf eine Hydrogel Hülle für die Zelltherapie bei der Behandlung von Typ-1-Diabetes an

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Die Firma Adocia in Frankreich hat ein innovatives Hydrogel entwickelt, um Pankreaszellimplantate aufzunehmen und gegen die Imunabwehrzu schützen

Diese Hydrogel Hülle, die Pankreaszellen enthält, könnte die Blutzuckerkontrolle wiederherstellen, ohne dass eine Insulininjektion und Immunsuppressiva erforderlich sind.

Eine akademische Zusammenarbeit mit Pr. Pattous Inserm Team, dem weltweiten Marktführer für Inseltransplantationen, wurde gegründet, um dieses Produkt in Tiermodellen und letztendlich beim Menschen zu entwickeln.

Medikament könnte Insulinproduktion nach frisch manifestiertem Diabetes erhalten

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Ein Medikament namens Golimumab, das derzeit für andere Autoimmunerkrankungen auf dem Markt ist, kann Kindern und jungen Erwachsenen, bei denen neu Typ-1-Diabetes diagnostiziert wurde, nach neuen Untersuchungen helfen, weiterhin Insulin zu produzieren.

Das Medikament kann die Beta-Zellen von Kindern und jungen Erwachsenen, bei denen neu Typ-1-Diabetes diagnostiziert wurde, mindestens ein Jahr nach der Diagnose erhalten, wie die Studie zeigt.

Die Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt vorwärts bei den Bemühungen, Wege zu finden, um die Insulinproduktionsfähigkeiten von Kindern und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes zu erhalten.

Die neue Studie im New England Journal of Medicine berichtet über die 52-wöchige Behandlungsdauer. Die Forscher beobachten nun, was passiert, wenn sie das Medikament nicht weiter einnehmen.

Mehr Infos leider nur in Englisch: 

Diabetes Typ I: Nasen-Spray zur Prävention - Ein interessanter Beitrag auf Youtube

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Drei-Minuten-Teaser zum Themenpaket Diabetes: Eine Übersicht über die neuesten Forschungen über künftige Möglichkeiten, Typ I sowie Typ II der Erkrankung bereits vor dem Ausbruch der Krankheit zu bekämpfen. Denn die Vorboten von Diabetes sind im Körper schon wesentlich früher erkennbar.

Typ 1-Diabetes: Injektion in den Lymphknoten könnte Insulinproduktion erhalten

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Linköping – Die mehrmalige Injektion des Autoantigens GAD65 in einen Lymphknoten der Leiste hat in Kombination mit einer Vitamin D-Behandlung bei mehreren Patienten mit neu diagnostiziertem Typ 1-Diabetes die Restproduktion von Insulin in den Beta-Zellen über mindestens 15 Monate erhalten.

Insulinproduzierende Beta-Zellen aus Hautzellen beheben Diabetes bei Mäusen

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Saiyong Zhu San Francisco – US-Forschern ist es gelungen, Fibroblasten aus der menschlichen Haut über Zwischenstufen in Insulinproduzierende Beta-Zellen zu verwandeln, die nach einer Transplantation Mäuse vor einem Typ 1-Diabetes schützten. Die inNature Communications(2016; 7: 10080) vorgestellten Ergebnisse könnten, sollte die Übertragung in die klinische Medizin gelingen, Typ 1-Diabetiker durch Zelltrans­plantate von Insulin-Injektionen befreien.

Neue Diabetes-Studie Oral Insulin: Präventive Therapie

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Durch den Nachweis von Inselautoantikörpern kann Typ 1 Diabetes oft schon Jahre vor Ausbruch der Autoimmunerkrankung diagnostiziert werden. In vielen Fällen verläuft die Erkrankung so langsam, dass ausreichend Zeit bleibt für eine präventive Immuntherapie, wie sie die neue Oral Insulin Studie des Instituts für Diabetesforschung in München bietet. In der vorangehenden DPT-Studie (Diabetes Prevention Trial of Type 1) konnte der Diabetesausbruch über zwölf Jahre hinweg verzögert werden.

Klinische Studie: Experimentelles Medikament stoppt Typ 1 Diabetes im sehr frühen Stadium.

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Ein experimentelles Medikament (Teplizumab), entwickelt um den Vormarsch von Typ-1-Diabetes in einem sehr frühen Stadium zu blockieren, hat sich in der Phase 2 einer klinischen Studie bei etwa der Hälte Teilnehmer als wirksam erwiesen.

Die 52 Teilnehmer, von denen die meisten jünger alt 14 Jahre alt waren, wurden in einem sehr frühen Stadium des Typ 1 Diabetes, dem sogenannten "New-onset Diabetes Typ 1", und maximal acht Wochen vor Beginn der Studie diagnostiziert. Alle 52 wurden mit dem experimentellen Medikament für zwei Wochen bei der Diagnose und noch einmal ein Jahr später behandelt. Ihre Fähigkeit, ihr körpereigenes Insulin zu produzieren wurde kontrolliert und mit einer nicht behandelten Kontrollgruppe verglichen.

Mehr Info und Quellverweis leider nur in Englisch: ScienceDaily vom 7. Aug. 2013

Diabetes Typ 1 stoppen bevor er ausbricht

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Melbourne – Der Ausbruch eines Diabetes-Typ-1 und anderer Autoimmunerkrankungen könnte entscheidend von einem Mangel des Lymphozytenproteins CD52 abhängen. Dies berichtet ein Forscherteam um Len Harrison am Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research der University of Melbourne.

Mehr Info und Quellverweis: Ärzteblatt vom 21.5.2013

Eine Heilung für Diabetes Typ 1 bei Hunden gelungen

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Forschern an der Universitat Autonoma de Barcelona (UAB) ist es gelungen, Typ 1 Diabetes bei Hunden mit einer einzigen Behandlung, durch minimal invasiv implantierte sogenannte "adeno assoziierte virale Vektoren" in den Muskel, zu heilen.

Dies sind gentechnisch veränderte Viruspartikel, die in der Gentechnik dafür verwendet werden, genetisches Material in Zielzellen zu schleusen.

Mehr Information dazu leider nur in Englisch:
Treatment of Diabetes and Long-term Survival Following Insulin and Glucokinase Gene Therapy vom 28. Jan. 2013

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