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Richtiger Umgang mit Zöliakie und Diabetes Typ 1

Patienten mit Diabetes Typ 1 haben eine deutlich höhere Prävalenz für Zöliakie: Sie erkranken rund zehnmal häufiger als die Allgemeinbevölkerung. Fallbeispiele aus der Praxis sowie hilfreiche Empfehlungen zum richtigen Umgang mit Zöliakie und Diabetes erhalten Ernährungsfachkräfte und Mediziner in der aktuellen Ausgabe des „Coeliac Forums“ von Dr. Schär. Das Journal können registrierte Fachpersonen unter www.coeliaccentre.org kostenfrei herunterladen.

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Brauchen Diabetes-Kinder mehr Vitamin D?

Schweizer Ärzte plädieren dafür, bei Kindern mit Typ-1-Diabetes mehr auf den Vitamin-D-Spiegel zu achten. Sonst drohe durch Mangel ein erhöhten Risiko für Knochenbrüche.

Von 129 Kindern und Jugendlichen, die an der Studie teilnahmen, hatten weit mehr als die Hälfte (60,5 Prozent) einen Vitamin-D-Mangel (Vitamin-D-Spiegel im Blut unter 50 Nanomol pro Liter).

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Bundesrat verbietet Diabetikerlebensmittel - Diabetologen begrüßen die Änderung der Diätverordnung

Der Bundesrat hat heute die Änderung der Diätverordnung verabschiedet, die bewirkt, dass Diabetikerlebensmittel ab 2012 endgültig aus den Supermarkt-Regalen verschwinden. Mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren sollen die bisherigen Kennzeichnungspflichten aufgehoben und die Ernährungsempfehlungen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst werden. Kennzeichnungen wie „Für Diabetiker geeignet“ sollen dann wegfallen, da Diabetiker nach heutigem Kenntnisstand keine speziellen Lebensmittel benötigen. Der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) begrüßt diese Änderung sehr. „Uns ist bereits seit Längerem bekannt, dass Diabetikerlebensmittel unseren Patienten keinen gesundheitlichen Vorteil bringen“, sagt Dr. Ulrich Nühlen, Mitglied des BdSN.

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Diabetiker-Lebensmittel verschwinden vom Markt

Der Nutzen spezieller Diabetiker-Lebensmittel ist gleich null, sagen Experten: Nun wurde das Aus für diese Waren auf den Weg gebracht

Der Ausschuss des Bundesrats für Agrarpolitik und Verbraucherschutz hat nun mit 16:0 Stimmen die „Sechzehnte Verordnung zur Änderung der Diätverordnung“ beschlossen.

Die in Paragraf 12 der Diätverordnung genannten Anforderungen an diätetische Lebensmittel für Diabetiker werden dem Gesetzentwurf zufolge ersatzlos gestrichen.

Mehr Info und Quellverweis: Welt Online vom 6. Sep. 2010

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Eltern-Umfrage zeigt: Jedes siebte Kind geht mit leerem Magen in die Schule

Hamburg, 18. August 2010. Jedes siebte Kind isst morgens nichts, bevor es in die Schule geht. Das zeigt eine Eltern-Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Die Gründe dafür sind vielfältig: Jeder vierte Befragte gab an, dass sein Kind morgens keinen Appetit habe. Und sogar jede dritte Mutter und jeder dritte Vater sagten, dass morgens keine Zeit fürs Frühstück sei. Diese sollte man für eine gesunde Morgenmahlzeit jedoch immer freischaufeln, rät TK-Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz: "Kinder sind nur dann richtig fit für die Schule, wenn sie morgens in Ruhe frühstücken".

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Zöliakie - Auslöser der Immunreaktion entdeckt

Nach einer neun Jahre währenden Studie erklären Forscher aus Australien und Großbritannien das Rätsel nun für gelöst. Demnach veranlassen hauptsächlich drei Fragmente in dem Klebereiweiß Gluten die Beschwerden.

Aufgrund der neuen Erkenntnis scheint eine Immuntherapie gegen die Glutenintoleranz möglich.

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„Insulin“ vom Gemüsebeet

Bittergurke senkt den Blutzuckerspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Das ergaben Forschungsarbeiten, die von Wissenschaftlern der Universität Gießen und des Internationalen Gemüseforschungszentrums AVRDC gemeinsam durchgeführt wurden. Die in der Bittergurke enthaltenen Lipide wirken blutzuckersenkend, die Saponine gewichtssenkend. In einem nächsten Schritt sollen sämtliche Bittergurkensorten, die in der Genbank des AVRDC lagern, auf ihre „Diabeteswirksamkeit“ getestet werden. Mit neuen Anbaumethoden will man das natürliche „Antidiabetespotenzial“ des Gemüses steigern.

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Warum Fruktose als Zuckerersatz von zweifelhaftem Wert ist

Baierbrunn (ots) - Fruchtzucker? Klingt süß und gesund. Trotzdem: Produkte, die mit Fruchtzucker (Fruktose) gesüßt sind, dürfen nach der neuen Diätverordnung nicht mehr mit dem Zusatz "für Diabetiker geeignet" werben. Auch wenn der Körper Fruchtzucker ohne Insulin verwertet, was ihn für Diabetiker interessant macht, ist die "natürliche Süße" nicht unproblematisch, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Zum einen liefert Fruchzucker genauso viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker. Also kein Vorteil für jemanden, der abnehmen möchte. Mit Fruchtzucker gesüßte Softdrinks gelten sogar als eine der Ursachen für die Übergewichts-Epidemie unter amerikanischen Jugendlichen. Zum anderen kann Fructose offenbar die Blutfette ungünstig beeinflussen und eine Leberverfettung fördern - für Diabetiker besonders ungünstig. "Die guten Eigenschaften des Fruchtzuckers wiegen seine möglichen Nachteile nicht auf", so das Fazit von Dr. Rolf Großklaus vom Bundesinstitut für Risikobewertung.

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Typ-1-Diabetiker haben erhöhtes Zöliakie-Risiko

Die Prävalenz einer Gluten-Unverträglichkeit liegt bei Typ-1-Diabetikern bei fünf Prozent.

MÜNCHEN. Erkennt man rechtzeitig eine Zöliakie bei Typ-1-Diabetikern, profitieren die Patienten von der glutenfreien Diät in vieler Hinsicht. Wachstumsstörungen bei Kindern werden ebenso vermieden wie Osteopenie, Osteoporose, ein sekundärer Hyperparathyreoidismus oder neurologische Störungen. Jedoch wird die Zöliakie häufig übersehen.

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) empfiehlt bei Kindern mit Typ-1-Diabetes ein regelmäßiges Antikörper-Screening auf Zöliakie

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