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THEMA: Eingliederungshilfe für Teenie

Eingliederungshilfe für Teenie 25 Nov 2013 19:01 #87603

  • nicola
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,

ich betreue momentan über die Stiftung dianino ( www.stiftung-dianino.de ehrenamtliche "Diabetesnannies" gehen in Familie wenn zusätzlich oder durch Diabetes Probleme bestehen) einen 13jährigen Jungen. Über dianino sind die Einsätze begrenzt, ich bin bereits über die Begrenzung hinaus in der Familie, die Familie braucht Hilfe. Ich würde gerne weiterhin in die Familie gehen, kann das rein ehrenamtlich aber nicht mehr leisten und der dianino-Rahmen ist nun eben auch weg. Bisher fällt mir Eingliederungshilfe ein, sodass die Familie über das Persönliche Budget dann mich buchen könnte und ich weiterhin komme. Meine Frage an euch: meint ihr die Familie hat eine Chance auf Bewilligung? Wie müsste der Antrag begründet werden?

Zum Hintergrund: Die Familie hat Migrationshintergrund, die Mutter spricht schlecht deutsch, der Vater hat sich vor 2 Jahren (1 Jahr nach der Manifestation beim Sohn) das Leben genommen. Hintergrund waren wohl Depressionen, ein Zusammenhang mit der Manifestation wurde bisher nicht genannt. Die Mutter bringt die Familie mit Putzen durch, ist kaum zuhause, kann bei der Therapie kaum helfen. Der Sohn muss die Therapie somit alleine managen. Im Krankenhaus funktioniert dies, zuhause nicht. HbA1 seit Beginn sehr schlecht, Ärzte sehen Folgeerkrankungen in einigen Jahren. Der Sohn hat eigentlich keinen erwachsenen Ansprechpartner der ihn bei der Therapieumsetzung unterstützen könnte. Es gibt noch einen großen Bruder, dieser ist in keinster Weise involviert. Außerdem wohnt in der Nähe der Opa, dieser hat jedoch noch immer nicht den Unterschied zwischen "seinem" Typ2 Diabetes und dem seines Enkels verstanden und spricht wenig Deutsch. Er begleitet den Enkel jedoch zu den meisten Arztterminen. Ich glaube nicht, dass die Familie selbstständig die Anträge stellen oder verstehen kann, ich gehe also davon aus, dass ich dies gut vorbereiten und erklären muss -jedoch habe ich selbst solche Anträge noch nie gestellt und bin daher noch etwas unsicher.

Habt ihr außer Eingliederungshilfe noch weitere Ideen für Unterstützungsmöglichkeiten?

Zu mir: Habe selbst Typ1, bin außerdem Sozialarbeiterin und Erlebnispädagogin, der Sohn möchte ausdrücklich, dass ich weiterhin komme. Er spricht zwar allgemein wenig, ich habe aber das Gefühl, dass wir trotzdem zumindest zum Teil seine Schwierigkeiten und Themen angehen können.

Freue mich auf eure Antworten, danke schon mal

Nicola

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Eingliederungshilfe für Teenie 26 Nov 2013 09:18 #87625

  • TinaSchnecke
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  • Beiträge: 741

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Nicola,
ich finde es toll, dass du hilfst und weiter helfen willst.

Dianino ist eine tolle Organisation. Apropo: haben die bei Dianino keinen Plan-B für solche Fälle? Können sie keine Tipps geben wie es weiter gehen kann? Es gibt sie doch sicher immer wieder - diese Problemfälle, bei denen es nicht nach 2,3 Besuchen besser wird...

Ich kann nicht wirklich Tipps geben, befürchte auch, dass das regional sehr unterschiedlich ist. An deiner Stelle würde ich zusammen mit dem Jungen und der Mutter beim zuständigen Jugendamt vorsprechen. Vielleicht kann man auch gleich einen Termin mit Dolmetscher machen. Dort kann dann hoffentlich geklärt werden, welche Möglichkeiten es gibt und was zu tun ist.
Einfach einen unpersönlichen Antrag auf Eingliederungshilfe stellen, halte ich für wenig erfolgversprechend. Der wird dann vermutlich einfach abgelehnt.

Viel Erfolg
Tina

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Mama von Max (2005, DM seit 22.02.2011) mit Pumpe (Veo)

Eingliederungshilfe für Teenie 26 Nov 2013 16:45 #87639

  • nicola
  • User
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    Junior Schreiber
  • Beiträge: 10

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht:
  • Geburtsjahr:
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Tina,

danke für deine Antwort. Dianinio hat sich zum Auftrag gemacht kurzzeitige Hilfe unbürokratisch und kostenlos zu bieten. Ich finde die Stiftung selbst wirklich toll, sie ist hier aber einfach am Ende ihrer Satzung und Möglichkeiten. Längerfristig wird dann eben Eingliederungshilfe oder ähnliches angestrebt wenn das noch nötig ist. Hier würde ich mich eben über weitere infos freuen wie die Familie das konkret beantragen muss und welche Hilfen noch in Frage kommen könnten.
Dein Tip gemeinsam zum Jugendamt zu gehen -evtl mit Dolmetscher- finde ich gut, werde ich der Mutter vorschlagen. Ich habe eben das Gefühl, dass wenn der erste Versuch nicht läuft oder wir was falsch formulieren oder ähnliches, es weitere Hindernisse für weitere Anträge gibt (von wegen wurde schon mal abgelehnt, wird nicht neu überarbeitet)

Viele Grüße
Nicola

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