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THEMA: Ausraster!!!

Ausraster!!! 17 Apr 2013 19:40 #81253

  • Petra F.
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    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 290

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Ich könnte mich Ohrfeigen!!! bin heute wegen einer Kleinigkeit ausgerastet.... die Belastung der letzten Monate war einfach jetzt etwas zuviel.... bin hoch gegangen wegen einer Kleinigkeit.... und habe meine Tochter total angeraunzt.... was war das Resultat!!! Überhoher Blutzucker!!! Und sie hat kpfschmerzen gearde ohne Ende. Ich fühle mich sooo shlecht wirklich.... als wenn sie was für Ihre Krankheit dafür könnte...warum habe ich sie nur deswegen angemault das ich wegen ihr gerade völlig am Ende bin.....Wie mache ich das nur wieder gut?? Ich hoffe ich habe da nicht einiges kaputt gemacht was sie schon für selbstverständlich angesehen hat...... Nun bin ich echt am Ende gerade...habe immer versucht stark zu sein....nun so ein Ausraster und das vor meiner Tochter!!

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Letzte Änderung: von Petra F..

Ausraster!!! 17 Apr 2013 20:04 #81254

  • wichtel
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    Gold Schreiber
  • Beiträge: 176

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  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo Petra,
ich glaube, so geht es uns allen mal. Ist ja auch kein Wunder und auch wir dürfen schlechte Tage haben!!!!
Ich würde an Deiner Stelle nochmal in Ruhe mit Deiner Tochter reden, es ihr soweit möglich erklären und mich bei ihr entschuldigen.

Lena hat mich neulich abends beim Spritzen vor dem Abendessen weggeschickt: Sie hat in letzer Zeit "das Glück" ständig ein Äderchen zu erwischen und ist dann immer nahe am Weinen. Ich musste aber 1x mehr Weinen als sie....

Alles Gute für euch und Kopf hoch (das passiert und ist nur menschlich, wir sind keine Maschinen und das wäre auch schlimm...)

Liebe Grüße,

Claudia
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Ausraster!!! 17 Apr 2013 21:41 #81261

  • Wenke
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  • Beiträge: 3713

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  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Petra,

ich habe drei Kinder und da passiert es immer mal wieder, dass ich an die Decke gehe, auch schonmal mehr als angemessen gewesen wäre. Manchmal hatte man einfach einen schweren Tag und dann ist es eine Kleinigkeit, die das Fass zum überlaufen bringt.

Hatte das, weswegen du ausgerastet bist, denn mit DM zu tun? Wegen DM bin ich noch nie ausgerastet, wohl aber wegen mangelndem Interesse an Rechtschreibung oder der dritten verschütteten Apfelschorle (der Küchenboden klebt auch nach dreimal Putzen noch) in einer Woche.

Ich würde auch nochmal mit deiner Tochter reden und ihr erklären, warum du so reagiert hast.

LG Heike

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Ausraster!!! 17 Apr 2013 21:42 #81262

  • marielaurin
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    Moderator
  • Beiträge: 921

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 1999
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Liebe Petra,

auch Kleinigkeiten können sich so häufen, dass man dann irgendwann bei der nächsten Kleinigkeit ganz fürchterlich laut wird. Und oft sind Kleinigkeiten gar nicht so klein, wie man denkt.

Auch für deine Tochter finde ich solche Situationen sehr wichtig. Sie zeigen auch ihr, dass du nicht unendlich belastbar bist.

Ich weiß nicht, was der Auslöser für diese Kleinigkeit war oder wie euer Verhältnis in letzter Zeit zueinander war, vielleicht ist so eine Situation für euch beide ein Anlass, das Gesamtbild zu überdenken. Heißt: Wenn ihr euch/du dich grundsätzlich überlastet und ausgelaugt fühlt, wo könnt ihr versuchen, euch zu entlasten und (gemeinsam) Kraft zu sammeln?

Vielleicht hat dich ja auch in letzter Zeit alles angenervt, vielleicht waren es gar keine auf deine Tochter bezogenen Probleme, Verhaltensweisen o.ä., die dich heute haben explodieren lassen. Dann finde ich es auch richtig und wichtig, dass man sich als Eltern entschuldigt. Man erwartet ja auch seitens der Kinder eine Entschuldigung für "Fehlverhalten", das ist meiner Meinung eine Sache des gegenseitigen Respekt. Du könntest ihr kurz erklären, was dich so kirre gemacht hat und ihr sagen, dass es dir leid tut, dass du so reagiert hast. Wiedergutmachung braucht es nicht, Armnehmen reicht ;)

Falls aber z.B. ihre Verhaltensweisen Auslöser waren, würde ich mich nicht entschuldigen, dann ist deine Reaktion nur Konsequenz.

Ich maule mein Kind auch ständig an, werde laut und sammele IPods, IPads oder Handys ein, wenn ich hundertmal sagen muss, dass das Basal reinmuss. Sie "beschwert" sich dann gerne, dass ich nerve, zickt rum und knallt Türen. Nunja, wenn sie spritzt, muss ich nicht nerven ... aber wir haben uns irre lieb und können den anderen eigentlich oft in seinen Reaktionen verstehen.

Nun husch husch, rein ins Kinderzimmer, Kind knutschen und das schlechte Gewissen lässt du hier ;)
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Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid

Ausraster!!! 17 Apr 2013 21:49 #81264

  • Petra F.
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    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 290

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Die Wogen haben sich wieder etwas geglättet. Ich habe aber gemerkt das wir wirklich vom nächtelangen Aufstehen zum messen, dem ewigen Essen berechnen..und ewigen diskussionen was denn nun gespritzt werde soll oder nicht eine Auszeit brauchen.

Ich habe mir am Wochenende mal das Diabetes Dorf in Althausen angesehn, wir wohnen da knapp eine Stunde Autofahrt davon entfernt.

Ich spiele mit dem Gedanken da eine Kur zu beantragen--- da sind dann auch intensive Schulungen und Kochkurse.... dann hören vielleicht die ständigen Überlegungen beim Essen berechnen auf... Im KH hatten wir ja auch Schulungen , aber ich finde das war nicht ausführlich genug..

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Ausraster!!! 22 Apr 2013 13:04 #81443

  • Schmetterling
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    Senior Schreiber
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  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Petra,
nimm Dir den Ausrutscher nicht allzusehr zu Herzen.

Ich glaube, Du versuchst alles super gut hinzubekommen. Ihr seid ja auch erst seit Januar dabei. Meine Tochter hat den Diabetes jetzt 9 Monate und ich habe auch immer wieder Tage, an denen ich verzweifel, weil die Werte einfach nicht so wollen, wie wir.
Unsere Töchter sind ja ungefähr gleich alt.

Ich würde meiner Tochter die Situation noch einmal in einem ruhigen Moment erklären. Ich glaube, sie kann Dich verstehen. Entschuldige Dich, das ist ihr dann auch ein Beispiel, dass keiner perfekt ist und man Fehler zugeben kann.

Zur Zeit ist meine Tochter auf dem Tripp: Ich kann das alles allein, d.h. sie isst und spritzt ohne dass ich es mitbekomme.
Manchmal ißt sie dann auch etwas und vergißt das Messen vorher und/oder das Spritzen. Und ich wundere mich dann über hohe Werte.
Ich denke, das gehört dazu, weil sie jetzt in die Pubertät kommt und sich langsam abnabeln möchte.
Ich versuche nicht zu perfekt zu sein und sie wieder einzufangen ohne Vorwürfe.

Wenn ich die vergangene Zeit betrachte, wäre ich bei 300er Weretn vor einem halben Jahr in Panik geraten. Jetzt komt es eben mal vor (mit Grund oder auch mal ohne). Dann spritzen wir Korrektur und überlegen woran es gelegen haben könnte. Manchmal wissen wir es auch nicht.
Ich wünsche Dir hanz viel gelassenheit und drücke die Daumen, dass es mit einer Kur klappt. Allerdings nützt die nur, wenn Du auch nach der Kur Gelassenheit übst.
Liebe Grüße
Ramona

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Ausraster!!! 22 Apr 2013 18:19 #81473

  • tessa
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    Platinum Schreiber
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  • Geburtsjahr: 1999
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Petra,

bei mir zu Hause fliegen auch manchmal die Sicherungen raus. Seit der Diagnose vor 2 Jahren bin ich wirklich dünnhäutiger geworden. Die Ängste (Folgeerkrankungen, Koma...) und die Wut (Sch...schicksal, warum mein armes Kind?) arbeiten ja im Unbewussten weiter, auch wenn man nach außen immer schön tapfer ist. Hinzu kommen noch die üblichen Stress-Faktoren wie Pubertät, Job, Haushalt etc., die ja befreundete Eltern ohne Diabetes auch schon oft an den Rand bringen.

Um mal wieder richtig Abstand zu gewinnen, werde ich im Oktober eine Mütter-Kur machen (in Bad Wurzach). Das heißt, die Familie bleibt zu Hause. Mein Mann ist ja zum Glück Freiberufler, für die Dienstreisen müssen wir uns dann etwas organisieren. Sonst geht es sicher mal 3 Wochen ohne mich. Für die Diabeteskompetenz meines Mannes ist das auch nicht verkehrt, denn die ist ausbaufähig.

Da es bis Oktober noch lang ist, versuche ich mit "Achtsamkeitsübungen" runter zu kommen (bewusst essen, langsam gehen, bewusst atmen, mit besonderer Aufmerksamkeit z. B. Wäsche aufhängen). Zudem habe ich seit 1 Woche zum ersten Mal in meinem Leben eine Studentin, die alle 2 Wochen für ein paar Stunden alles im Haus erledigt, was ich nicht geschafft habe, z. B. alle Fenster, die Küchenschränke, den Kühlschrank...die List ist immer sehr lang. Dafür gehe ich lieber in den Garten und arbeite dort, denn das tut mir auch gut. Meinen Job im sozialen Bereich (Pflege) muss ich ja auch noch gut managen.

Dir ganz viel Kraft und Zuversicht.

Gruß

Teresa

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