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THEMA: Diabetes Nanny in der Schule

Diabetes Nanny in der Schule 11 Aug 2009 09:19 #32093

  • nicolef
  • Mitglied
  • Neuling
    Neuling
  • Beiträge: 1

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Meine Tochter wurde diese Woche in die normale Grundschule eingeschult. Ich habe den Eindruck die Lehrer sind mit dem Thema Diabetes überfordert. Kann der Einsatz einer
Diabetes Nanny sinvoll sein? Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Diabetes Nanny gemacht?

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Re:Diabetes Nanny in der Schule 11 Aug 2009 10:54 #32095

  • Gottwalt
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1443

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,

ob es nun eine Diabetes-Nanny ist (falls denn eine verfügbar ist) oder sonstwie eine kompetente, sich in den Unterrichtsverlauf möglichst harmonisch eingliedernde Hilfe, ist eigentlich egal, denke ich. Wichtig erscheint mir, daß alle Kinder, die in der Schule noch mit dem Diabetesmanagement überfordert sind und nicht hinreichende Hilfe durch die Lehrer bekommen (können), genau die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Also je nach Kind, Situation, Therapieplan und Bedarf vielleicht einen Pflegedienst zu den Essenspausen oder auch eine Begleitung bei Sport und sonstigen besonderen Aktivitäten oder eben auch eine Dauerbegleitung über den gesamten Schultag hin.

Das muß sicherlich IMMER im Einzelfall entschieden werden und sollte ganz offen -aber rasch!- mit den betroffenen Lehrern und der Schulleitung geklärt werden. Kostenträger sind dann die Schulbehörde, die zuständige Sozialbehörde und die Krankenkasse. Am einfachsten geht es, wenn die Schule selbst einen Antrag auf Integration stellt, alternativ kann auch ein Arzt (das kann der Kinderarzt, der Diabetologe oder auch der Hausarzt sein) "häusliche Krankenpflege" verordnen, die man durch einen Pflegedienst leisten läßt und die von der zuständigen Krankenkasse gezahlt wird. Oder man hat das Glück und erhält wirklich eine Diabetesnanny.

Lieben Gruß

Gottwalt

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Re:Diabetes Nanny in der Schule 11 Aug 2009 20:48 #32105

  • kostas
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    Junior Schreiber
  • Beiträge: 7

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  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallöchen,

mein Sohn wird am 18.08. eingeschult und ich habe wirklich Angst davor. Mit der Klassenlehrerin habe ich gesprochen und habe sie gefragt ob Sie meinen Sohn helfen kann mit dem hinschaufen ob die Meßergebnisse richtig abgelesen werden und schaut ob er die richtige Einheit am Pen einstellt. Sie war wie ich finde ein bißchen distanziert zu dem Thema Diabetes. Sie meint, dass er selbst damit klar kommen muß, wie sie sagt (...er muß selbständig mit dem Diabetes umgehen können...) Hallo ich glaube dass diese Frau es sich sehr einfach macht. Ein Kind was gerade 6 ist kann doch nicht selbständig mit dem Diabetes umgehen und alles alleine entscheiden.

Ich sehe mir jetz nächste Woche das mal an, will hoffen dass ich Ihr in Ruhe noch so das eine oder andere Wichtige erklären kann.

Mann kann natürlich einen Pflegedienst hinzuziehen, aber ich finde es nicht gut, dass das Kind in der Schule eine Sonderrolle, bzw. als krankes Kind von den anderen Mitschülern gesehen wird.

Mein Mann und ich haben uns überlegt dass wir unseren Sohn ein Kinderhandy von (JuniorTel) kaufen, damit er sich mit uns wegen des Zuckerwertes und des weitern handelns mit uns in Verbindung setzen kann. Habt Ihr noch andere Ideen was man so machen kann??? Bin über jeden Rat dankbar.

Ich bin gespannt wie es wird...

Ich schreib dann mal nächste Woche

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Re:Diabetes Nanny in der Schule 11 Aug 2009 22:48 #32107

  • Gottwalt
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1443

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Tina,

wenn das so klappt, dann ist das ja gut.

Ich gebe da mal den gestrigen und den heutigen Nachmittag als Kontrastprogramme dagegen:
Semjon aß gestern bei Opa fast eine ganze Rolle Traubenzucker, leider war nicht mehr zu rekonstruieren, wieviel es wirklich war. Es dauerte bis heute morgen, bis er wieder stabil war.
Heute nachmittag benötigte er draußen insgesamt über 3 BE ohne zusätzliches Insulin, um überhaupt wieder in richtung normaler Werte zu kommen (und das heißt dann natürlich auch immer wenigstens halbstündliches Messen und permanente Beobachtung). Jetzt heute abend ist er immer noch ziemlich instabil, das heißt, jetzt schläft er seit dreieinhalb Stunden, in dieser Zeit war er zwischen 69mg/dl und 197mg/dl.

Solche Tage sind bei uns relativ häufig. Ihn dann ohne Begleitung in die Schule zu schicken erscheint mir ziemlich undenkbar, denn gerade wenn er rasch unterzuckert oder stark überzuckert ist er selbst eben nicht mehr in der Lage, richtig zu handeln. Und daß dann die Lehrkraft sich derart engmaschig drum kümmert ist ja auch nicht möglich, bei 24 Erstkläßlern.

Lieben Gruß

Gottwalt

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Re:Diabetes Nanny in der Schule 14 Aug 2009 11:56 #32169

  • Mikalou
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    Senior Schreiber
  • Beiträge: 57

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Tina,

Meine Große ( ohne DM1 )kam letztes Jahr in die Schule. Ich finde so eine Einschulung ganz schön viel für die Kleinen. Diese Umstellung muß jedes Kind erst einmal verdauen. Bei uns war es nach den Herbstferien deutlich besser. Erst dann war sie richtig angekommen.
Wenn nun ein Kind auch noch so ein alltägliches Hanycap hat wie DM1, dann finde ich so eine Einschulung und das Management des Diabetes echt viel auf einmal. Ich finde, wenn das Kind vor der Einschulung nicht den Diabetes allein gemanagt hat, dann sollte es auf jeden Fall in der ersten Zeit HIlfe bekommen, damit es sich voll auf die neue Schulsituation ohne Stress einstellen kann.

Was sagt denn deine Tochter dazu? Würde sie sich über Hilfe freuen?

Alles Liebe
daniela

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Re:Diabetes Nanny in der Schule 14 Aug 2009 21:31 #32184

  • sternschnuppe
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    Schreiber
  • Beiträge: 21

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2002
  • Therapieform:
Hallo!
Meine Tochter ist jetzt in die zweite Klasse gekommen und ich kann auch kaum einen Rat geben. Die Lehrer sind mit dem Thema überfordert, bzw. nehmen es nicht ernst genug. Ich bin froh, das meine Tochter so verantwortungsvoll mit ihrer Krankheit umgeht. Aber sie war auch erst 6 Jahre alt und konnte die Zahlen des Messgerätes nicht einmal lesen. wir haben vereinbahrt das sie bis zu einem Wert von 250 Frühstücken soll, weil sie später wieder abfällt. Versuche sie dann in der zweiten Pause essen zu lassen sind gescheitert weil die Lehrer sie nicht daran erinnert haben. Immer wieder hatten wir Gespräche in der Schule und jetzt fährt unsere Diätberaterin raus und schult die Lehrkräfte. Wir haben ihr eine Bauchtasche gekauft in der sie alles drin hat, weil es auch schon vorkam das sie in der Pause nicht reindurfte und sie sich nicht getraut hat zu sagen das sie Traubenzucker braucht... Oder ein Spaziergang wurde gemacht...
Ist der Wert zu hoch rufen sie mich an und ich fahr zum spritzen hin. Eine Nanny fände ich auch nicht so toll weil sie ganz "normal" zu den anderen Mädels dazugehören soll.Da kann ich aber nur für uns sprechen. Luna merkt Unterzuckerungen und handelt schnell.Sie schwankt zwar auch stark, aber die Schule ruft ja bei hohen Werten an und um 11.45 Uhr ist Schule ja auch aus. Wohne auch nur 2 Strassen weiter und bin vormittags zu Hause. Ich glaube alle Parteien müssen es auf sich zukommen lassen und immer wieder neu entscheiden....
Wünsche allen einen schönen Schulstart und viel Glück das alles gut klappt!
Melanie

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