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THEMA: hoher HB1AC

hoher HB1AC 20 Mär 2009 12:33 #29277

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guten Morgen

heute hatte ich nen richtigen Schock, habe in der Dia Ambulanz angerufen wegen dem Quartals Wert

9,1

Wäre fast hinten über gefallen. Ich wußte schon das Sohnemanns Werte nicht optimal sind seit letztem Sommer, der letzte Wert war 7,7

aber sooooo schlecht???

Er mogelt beim Eintragen in das Tagebuch, hat er mir bereits gesteckt

Er ist 17, also nicht mehr so überprüf- und lenkbar.

Wir haben ihm so oft schon die Folgeschäden gepredigt auch die Ärztin aber der Wert wird immer schlechter

8,7 Eingangswert
6,9
7,1
7,3
7,7
9,1

was kommt wohl als nächstes????

Wie wird er vernünftig?

lg
Silvia

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Re:hoher HB1AC 20 Mär 2009 12:57 #29278

  • MarieR
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  • Beiträge: 1516

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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Silvia,
Dein Sohn ist, wie Du selbst sagst, nicht mehr überprüfbar, d.h. solange er nicht selbst einsieht, dass es langfristig gesünder für ihn ist auf seinen Diabetes aufzupassen, wird er sein Verhalten nicht ändern. Aus Deinem Profil geht nicht hervor, ober ne Pumpe hat. Falls nein, wäre das vielleicht etwas, was Ihr mit Eurer Dia-Ambulanz besprechen könntet, denn bei der Entwicklung des HbA1c macht die Krankenkasse möglicherweise mit.
toi toi toi , Maja

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Re:hoher HB1AC 20 Mär 2009 13:07 #29280

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hallo

nein er will keine Pumpe, warum auch immer nicht, er will sich keinen Katheder setzen, auf gar keinen Fall

er führt sein Tagebuch zu unordentlich, es fehlen Unmengen Werte ständig

die Ärztin meint so schludrig ohne der Krankenkasse Beständigkeit und Disziplin vorweisen zu können wird er keine Pumpe genehmigt kriegen

na und sagt er, er will eh keine :S

lg

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Re:hoher HB1AC 29 Mär 2009 21:40 #29531

  • Sabra
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  • Therapieform: CT (Konventionelle Therapie 2-4 Spritzen am Tag)
Hallo Silvia,

schwierig, schierig. Er ist in einem Alter, in dem man sich nicht mehr gern etwas sagen läßt. Du kannst wirklich nur hoffen, dass er vernünftig wird.

Vielleicht würde ihm ja Kontakt zu gleichaltrigen Jugendlichen mit Diabetes helfen. Sie könnten ihn evtuell motivieren. Wie sieht es überhaupt mit seinen Freunden aus, wissen sie ausreichend Bescheid. Er braucht in jedem Fall Hilfe.

Mit Druck ist da nicht viel zu machen. Schon mal über einen Klinikaufenthalt nachgedacht?

Er muss die Diabetes akzeptieren. Sie ist lästig und erfordert viel Disziplin.

Ich kann ihn aber auch gut verstehen, das er sie verflucht. Ich verfluche sie auch, aber ich habe mich damit abgefunden, das mein Sohn (8) sie hat.:(

Ich drücke Dir fest die Daumen, dass es gut wird und ihr eine Lösung findet.

Kopf hoch.


LG

Sabine:)

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Re:hoher HB1AC 31 Mär 2009 15:13 #29559

  • Beiträge: 0

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Hallo Sivia,

die Schludrigkeit mit dem Tagebuch kenne ich auch gut, allerdings nur von meinem KLeinen. Mit meiner 15 Jährigen habe ich ausgemacht, dass ich mir so alle 1-2 Wochen ihr Messgerät schnappe und es einmal "durchzappe". Alle zwei Wochen setzen wir uns zusammen und beratschlagen dann. Wenn auch nicht immer zu ihrer Freude. So fühlt sie sich aber nicht permanent von mir kontrolliert und ich kann einmal zu den Ohrwascheln langen, wenn´s nicht ganz stimmt.
Ansonsten kann ich Dir nur zu ganz viel Geduld raten, Teenies in der Pubertät sind heftig. Irgendwo muss es einen Schalter geben, der bei Eltern und Ärtzen die Ohren automatisch anlegt oder auf Durchzug schaltet. Und das nicht nur im Bezug auf Diabetes.

Vielleicht noch ein Tipp: Wir gehen mit unserer Ernährungsberaterin öfter mal weg, oder auch alleine. Da kann man "unter Aufsicht" dann auch mal quatschen, essen, vielleicht sogar mal einen Sekt probieren, ein Eis zusätzlich essen. In entspannter Atmosphäre fällt es meiner leichter, wenn ich sie mal nach messen, spritzen o.ä. frage.

Wünsche Dir viel Glück
Tanja

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Re:hoher HB1AC 06 Apr 2009 10:30 #29651

  • bea2311
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  • Beiträge: 64

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Hallo!

Ich war bin (war) selber ein Diabetes-Kind (seit dem 10. Lebensjahr DM Typ I).

Ich bin jetzt 34 Jahre alt und kenn das Problem als Teenager leider sehr gut. Auch meine Langzeitzuckerwerte waren lange Zeit erschreckend hoch.

Rat habe ich leider keinen, ich weiss nur soviel, dass zureden, Druck und Ängste machen (dann bekommst halt Augenschäden, musst zur Dialyse) NICHTS bringen.

Ich hab auch lange versucht, normal zu leben (wie ohne Diabetes) - ich hoffe, ich hab jetzt die Kurve gekriegt.

Er kommt sich hoffentlich bald von alleine drauf!

Bea

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