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THEMA: Dosierung arg schwierig

Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 08:59 #26166

  • Gottwalt
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Hallo liebe Diabetes-Eltern,

wir sind ja noch nicht sooo lange dabei (seit Maerz) und kommen immer schlechter mit folgendem Problem zurecht: Unser Semjon (fuenfeinhalb) hat seit Maerz DM Typ 1 und einen Insulin-Faktor von ca. 0,2/BE (je nach Tageszeit Nahrungsmittel und Tagesform bis zu 0,25). Er ist eingestellt mit Novorapid bzw. Aktrapid und Protaphane.

Jetzt das Problem: Es laesst sich praktisch nicht so fein dosieren, wie es aufgrund der relativ niedrigen Insulinmenge je BE notwendig waere! Wenn er also z. B. 3 BE zum Fruehstueck isst (wie heute gerade), dann ist 0,5 Einheiten zu wenig, eine Einheit aber deutlich zu viel! Und ich sehe nicht wirklich ein, mein Kind zu noetigen, mehr zu essen, als es braucht, nur um das Insulin vernuenftig dosieren zu koennen.

Wie macht Ihr das? Was gibts da fuer "Tricks"?

Der (leider jetzt in den Ruhestand gehende) Diabetologe meinte, dass zum Ende der Remission sich sowohl die Rate sowieso erhoehen wuerde als auch dann eine Pumpe sinnvoll waere, womit sich das Problem wohl erledigt. Aber was sollen wir bis dahin machen? Gerne wuerde ich das Insulin ja irgendwie verduennen, um besser dosieren zu koennen. Davon raet der Diabetologe jedoch ab, da er sagte, es wuerde dann inhomogen und somit sehr schlecht vorhersagbar, wieviel man tatsaechlich verabreicht hat.

Ach ja, nochwas: Wir spritzen nicht mit Pen, da wir beobachteten, dass dort die erste halbe Einheit und die erste Einheit immer unterdosieren. Mit der Spritze laesst sich dann schon schaetzungsweise 0,75 Einheiten aufziehen, aber eben nur schaetzungsweise, und man weiss dann eigentlich im Vorhinein schon wieder, jetzt lag man drunter oder jetzt lag man drueber ... insgesamt sehr unbefriedigend, finde ich.
Der Diabetes-Doc meint, ich solle dann halt mit Traubenzucker oder Apfelsaft ausgleichen oder lieber etwas hoeheren Zucker tolerieren. Aber wenn er hoeheren Zucker hat, ist er quengelig und unleidlich und holt sich staendig Infekte (wir versuchten das eine Zeitlang wegen des Kindergartens, mit sehr schlechtem Erfolg), und wollte ich ihm niedrigen Zucker mit vielen kleinen Zwischengaben kompensieren, so muesste ich ja staendig dabeisein. Das geht im Kindergarten sowieso nicht.

So, das war jetzt laenger als gedacht, aber vielleicht hat ja jemand eine gute Idee?

Liebe Gruesse

Gottwalt

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 10:00 #26169

  • cilipu
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Hallo Gottwalt,

Perfekte Lösung wäre ganz sicher die Pumpe, ich verstehe nicht, warum die noch nicht eingesetzt werden kann. Wie haben dieses Problem auch, aber außer Spritze mit entsprechnder Einzeichnung ist leider auch das einzige, was es etwas einfacher macht.

Wobei wir trotzdem immer den Pen benutzt haben, Maxine hatte von Anfang an aber auch einen Faktor von 0,5, sie hatte offensichtlich keine sehr ausgeprägte (eher gar keine) Remissionsphase (ist laut Kompendium für pädiatrische Diabetologie wohl auch nicht ungewöhnlich bei so kleinen Kindern).
Dennoch habe ich eine Anmerkung zu Deiner PEN Aussage. Mit den 0,5 kann ich nachvollziehen, denn der Novopen Junior, dosiert erst ab der 1. Einheit richtig in 0,5er Schritten, das steht so in der Bedienungsanleitung. Wir haben es trotzdem gemacht und es hat auch gestimmt. Allerdings, ab der ersten Einheit dosiert er eigentlich auf jeden Fall korrekt, das muß er auch!!! Wenn also bei Euch die Dosierung nicht stimmt, bei der Abgabe einer Einheit, ist entweder der PEN kaputt, oder es stimmt etwas anderes nicht, ich weiß ist jetzt vielleicht etwas blöd, aber haltet ihr auch lange genug nach, oder kommt häufig viel Insulin aus der Spritzstelle wieder hoch?
Wir haben festgestellt, daß gerade bei den kleinen Mengen die Probleme groß waren, wenn Maxine es geschafft hat den PEN vorher "rauszutreten" oder wenn das Insulin aus der Spritzstelle wieder hochgekommen ist. Bei uns reicht auch das normale bis 10 Zählen nicht, wenn ich da schon rausziehe tropft es noch ordentlich nach.

Viele Grüße
Claudia

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Letzte Änderung: von cilipu.

Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 10:14 #26170

  • Gottwalt
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Hallo Claudia,

beim Pen scheint es ein wenig zu kulminieren, dass die Dosierung einerseits tatsaechlich zu "grob" ist und er andererseits natuerlich immer mal wieder zu kurz drinnenblieb. Jedenfalls war es sehr viel ungenauer als mit den Spritzen. Natuerlich haben wir Spritzen mit 1/2-Einteilung, und wir versuchen auch, einigermassen dazwischen zu dosieren (bzw. die kleine Luftblase mitzuberuecksichtigen). Aber die Mengen sind einfach sooo klein, dass es wirklich schwierig ist. Und die Wirkung ist halt immer sehr drastisch ... entweder hat er dann nen 160er oder nen 60er, und das ist eigentlich viel zu schwankend, finde ich. Auch vom Kindergarten kommt dann immer die Resonanz ("heute war er aber wieder arg hoch" oder "heute war er wieder vor lauter Unterzucker furchtbar wild" oder so), die messen zwar dann und versuchen es zu kompensieren, aber eigentlich waere es halt schoen, wenn man exakter dosieren koennte.

Die Argumentation gegen die Pumpe war bisher, dass er eigentlich noch keine Basalrate braucht und deshalb die Kasse die Pumpe wohl nicht genehmigt.

Liebe Gruesse

Gottwalt

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 10:24 #26171

  • klausdn
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zwei fragen.
wußtet ihr daß die be angaben von lebensmitteln auch nicht zu 100% genau sind, selbst wenn man eine super waage benutzt, lebensmittel sind naturprodukte und schwanken in ihren bestandteilen. (selbst durch austrocknung verändert sich brot zb)?
es gibt nur eins das 100% ist reiner tz.
wußtet ihr daß man zum "auffüllen" von so kleinen lücken, nicht immer tz, saft,
nutzen muß ?
sondern auch ein kleines stück obst, und damit gleich vitamine mit gibt.
mfg. klaus

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 10:36 #26173

  • erco
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Hallo,

auch wir hatten sehr lange das Problem, dass unser Sohn (mittlerweile 5) sehr wenig Insulin brauchte. Wir hatten auch erst vor einem Jahr auf den Pen umgestellt, da dies vorher auch nicht möglich war. Wir benutzten deshalb auch die Spritze, da man damit doch sehr genau dosieren kann. Außerdem hatten wir sehr lange das Insulin auch verdünnt. Damit hatte es super geklappt.
Sprecht doch euren Arzt einmal darauf an.

Cornelia

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 17:47 #26179

  • Gottwalt
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Hallo Klaus,

das ist schon klar, dass Lebensmittel-BE variieren, und sowohl Insulinbedarf je BE als auch Resorption aus den Lebensmitteln und auch Verdauungsschnelligkeit etc. variieren ja, und in der Remission variiert dazu ja auch noch die Eigeninsulin-Produktion. Gluecklicherweise koennen wir das bisher ziemlich gut einschaetzen, und notieren immer den geschaetzten Bedarf und das gegebene Insulin, um dann die eigene Einschaetzung anschliessend zu vergleichen. Meist (nicht immer) trifft inzwischen die eigene Einschaetzung sehr gut (ein hba1c von 5,7 spricht angeblich auch dafuer). Natuerlich kann man die von mir beschriebenen Schwankungen mit Obst, Trockenfruechten oder auch einem Stueck Brot oder Aehnlichem kompensieren, aber es waere schoener, wenn man das Spiel dafuer nicht unterbrechen muesste, vorallem, wenn man die Fehldosierung schon im vorhinein weiss.

Liebe Gruesse

Gottwalt

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 19:00 #26181

  • Gottwalt
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Hallo Cornelia,

danke fuer Deine Antwort!
Unser Diabetologe meinte, dass er im Krankenhaus auch das Insulin verduennen wuerde. Er meinte aber, dass man das nicht selbst machen koenne, da die Verduennung nicht homogen genug wuerde. Und wenn man es in der Apotheke machen liesse, dann waere die Haltbarkeit zu kurz, und man muesste immer den groessten Teil wegwerfen, und das faende er unverantwortlich.
Werde ihn jetzt aber nochmal darauf ansprechen und darum bitten.

Liebe Gruesse und vielen Dank

Gottwalt

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 19:07 #26182

  • annamom
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hallo gottwalt,
anna (6) hat seit fast 3 jahren diabetes und wir hatten auch diese dosierungsprobleme. wir hatten damals wirklich alles dann immer auf ein halbes oder ganzes aufgerundet (paar gram mehr zu essen). mittlerweile hat sie die pumpe seit juli und die berechnungen sind jetzt exakt. aber.... auch nach fast drei jahren diabetes benoetigt anna immer noch 0.2 einheiten pro be! und aus der remmi ist sie ja wahrscheinlich schon lange raus. (hba1c 6.1). vlg barbara

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anna-mom

Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 19:30 #26183

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Hallo Barbara,

da werden wir uns wohl um Pumpe und/oder verduenntes Insulin bemuehen ...

Danke fuer Deine Antwort!

Liebe Gruesse

Gottwalt

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Re:Dosierung arg schwierig 10 Nov 2008 21:12 #26185

  • ViolaS
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Hallo wir haben auch oft Faktor 0,75, oder 1,25 wir haben das Braun Rapid in U40 habt ihr U100 oder U40 ??? Bei den U 40 er gibt es Spritzen mit halben Einheiten (ges. 20 IE) wo es auch möglich ist 1/4 IE Aufzuziehen. 1 Einheit Insulin in der Spritze entspricht dann 2,5 mm "Wegstrecke". Damit kommen wir inzwischen ganz gut klar.
Viel Erfolg Elke

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