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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 14 Okt 2009 19:56 #33185

  • Kfamily
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Hallo,ich finde eure Erfahrungen sehr beruhigend bei unserer Tochter (12)wurde vor 4 Wochen DM festgestellt und wir fahren auf und ab seit gestern haben wir unsere erste Erkältung und die Werte sind wieder sehr hoch..... :( aber wir sind auch von 5 mal spritzen auf 3 reduziert worden.Wir haben morgen einen Termin bei unserer Homöophatin ,aber nach dem ich die Berichte gelesen habe bin ich ein wenig unsicher geworden...........

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 16 Okt 2009 09:56 #33213

  • Wilfried49
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@ Kfamily

Hallo,
schreib doch bitte mal, warum du nach dem Lesen dieses threads unsicher geworden bist. Vielleicht kann ich dir dazu dann noch etwas schreiben.
Zum Grundsätzlichen: wir versuchen alles zu tun, um diese sogenannte Erholungsphase möglichst lange aufrecht zu erhalten, das heißt die noch vorhandenen Zellen zu entlasten. Das ging/geht bei uns durch eine gesunde Ernährung (das bedeutete bei uns keine Umstellung), möglichst viel Sport, fast kompletten Verzicht auf Süßigkeiten (bei Kuchen und Sahnetorte wird entsprechend gespritzt) und die Unterstützung per Homöopathie und energetische Methoden.
Man handelt sich leicht den Vorwurf ein, man akzeptiere die Krankheit nicht, wenn man über das "Wegspritzen" hinaus sich noch intensiv bemüht, auf den Verlauf des Diabetes Einfluss zu nehmen. Von diesem Vorwurf haben wir uns nie beeindrucken lassen.
Wir haben in diesem Forum immer wieder schnelle Rückmeldungen auf unsere Fragen bekommen und das hat uns immer weiter geholfen.
Ich wünsche euch viel Glück und alles Gute.
wilfried.

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 16 Okt 2009 17:06 #33217

Hallo Ihr,

Aktuell empfehle ich stark Vitamin D zu supplementieren. Im Winter minimiert sich unsere Vitamin D Aufnahme von Sonnenstrahlen über die Haut sehr stark was dazu führen kann, dass Beta Zellen geschwächt werden und anfälliger für die Immunreaktion, bzw Eindringlinge die diese Immunreaktion hervorrufen, werden. Es gibt nachweislich starke Verbindungen zwischen Typ 1 Entstehung und dunklen(sonnenschwachen) Jahreszeiten insbesondere in unseren und nördlichereren Breitengraden.

@Kfamily

Wie ernährt sich denn deine Tochter? Gerade am Anfang ist es sehr nützlich Alles aus der Nahrung auszuschließen was die Bauchspeicheldrüse überfordert/überanstrengt (Zucker, weisses Brot, Milch , Weisse Nudeln, Süssigkeiten).

Statdessen viele Ballaststoffe, Gemüse und komplexe Kohlehydrate(Vollkornbrot(ohneZucker), Vollkornnudeln).
Und versuch trotz der Umstände deine Tochter in Bewegung zu bringen. 2 Mal am Tag ne halbe Stunde Sport/Körperliche Betätigung animiert den ganzen Organismus zu mehr Zuckeraufnahme und Insulinproduktion. Vielleicht könnt ihr ja auch etwas zusammen machen. Bedenke so oft wie möglich zu messen und versuch nachzuvollziehen wie sich Bewegung und bestimmte Nahrung auf den BZ deienr tochter auswirken - Stichwort Blutzuckertagebuch.

Oft kommen im Winter viele Faktoren wie z.B schlechtere Nahrung(auch mehr Süßigkeiten - Weihnachten..), wenig Bewegung , Keine Sonnenaufnahme(Vitamin D Produktion) zusammen die Typ 1 Diabetes verschlechtern können. Der Stoffwechsel muss daher in Winter/Herbst besonders gestärkt und animiert werden.

Ich wünsche Dir und deiner Tochter viel Kraft und gute Werte.

Sebastian Martin

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Letzte Änderung: von WebAdmin. Grund: Medikamentiervorschlag gelöscht. Gehört nicht in dieses Forum

Aw: Die sogenannte Erholungsphase 05 Dez 2009 17:21 #34153

  • Wilfried49
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Hallo in die Runde der nach ergänzenden Möglichkeiten Suchenden!
Also, wir haben inzwischen eine Ärtzin gefunden, die uns geraten hat, alle möglichen Faktoren aus dem Lebensumfeld unseres Sohnes mal unter die Lupe zu nehmen, um alle daraus entstandenen zusätzlichen Belastungen (zusätzlich zur Diabetes) soweit wie möglich zu reduzieren.
Sinn ist, neben der Stärkung der Immunabwehr (was wir ja schon durch die entsprechende gesunde Ernährung, Sport etc. tun) die Selbstgenerationsfähigkeit des Körpers zu fördern.
Wir lassen jetzt z.B. unser Trinkwasser (wir trinken unser gefiltertes Leitungswasser) und die (evtl.) Wohngifte prüfen. Mal sehn, nächste Woche gibt es erste Ergebnisse.
Werde dann weiter berichten.
Hat jemand in der Runde mit einem solchen Ansatz schon mal Erfahrungen gemacht?
lg
Wilfried

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 29 Mär 2010 18:12 #36839

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Also, ich hatte versprochen, von unseren Erfahrungen mit den ergänzenden Methoden zur Unterstützung der DM1-Behandlung zu berichten.
Mit den homöopathischen und sonstigen Behandlungen haben wir inzwischen erreicht,
dass unser Sohn sich inzwischen psychisch stabilisiert hat,
dass er in den 15 Monaten seit er DM1 hat, keine Infektionen oder andere gesundheitliche Probleme bekommen hat,
dass er seinen Diabetes akzeptiert hat und verantwortungsvoll mit dem Messen und Spritzen umgeht.
Das soll nicht den Eindruck erwecken, dass er oder wir die Perfektion in Person sind; wie immer und überall gibt es auch bei uns gelegentlich Probleme und Schwierigkeiten. Aber insgesamt haben wir den Eindruck, dass uns die ergänzenden Methoden gut helfen.
Das Wichtigste erscheint uns aber immer wieder eine gesunde Ernährung zu sein; ein Leben ohne Fanta/Cola/u.ä und ohne Fastfood u.ä. ist weder ein ärmeres Leben, noch eine Zumutung für die Kinder. Sie sind (in ihrem Alter von 12 und 13) durchaus in der Lage das einzusehen und auch zu akzeptieren. (Nicht als Dogma, gelegentliche Ausreißer inbegriffen).
So, jetzt bin ich gespannt auf eure Erfahrungen mit den ergänzenden Methoden...
l.g. wilfried

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 29 Mär 2010 21:36 #36862

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Ich muss ehrlich sein: ich tu mich schwer mit Allem, was so esotherisch angehaucht ist und empfinde das schnell als dogmatisch.

Nichts gegen Homöopathie... für einen Schnupfen oder Frühlingsmüdigkeit mag das alles super sein, ich glaube aber rein gar nicht daran, dass man Diabetes Typ 1 dadurch positiv beeinflussen kann.

Meine Tochter hat eine super ausgeprägte Remmi-Phase, würde ich ihr irgendwelche Kügelchen geben, hätte ich vielleicht auch gedacht, wir hätten damit irgend etwas bewirkt.

Und eine Äußerung wie ein Leben ist auch ohne Fast-food und Cola lebenswert... nun gut, es gibt wohl nur schwarz und weiß ... nur Vollkorn oder nur Fast-food.

Wir haben uns schon immer "gesund" ernährt (was ist das eigentlich wirklich - auch da scheiden sich die Geister) - in unserem Speiseplan haben sowohl Vollkornnudeln (die wir tatsächlich gern essen) als auch Hamburger platz. Ich habe persönlich noch keine Familie kennengelernt, die sich ausschließlich von Fast-food ernährt (sehr wohl aber einige, die einen regelrechten Kult um ihr Essen betrieben haben).

Ich/wir bevorzugen einen ungezwungenen Umgang mit dem Essen (so ungezwungen das denn noch möglich ist, wenn man auf die BZ-Werte achten muss) - mit Dogmen konnte ich mich noch nie anfreunden und halte mich von dogmatischen Menschen auch eher fern.

Als Emma krank wurde hat uns eine Mutter aus dem Freundeskreis meiner Tochter 1000 Ratschläge gegeben (Naturfreak-Fraktion 100+++ ... alles außer Biomarkt grenzt an Körperverletzung, ihr wisst welche Sorte Mensch ich meine) ... das Ganze gipfelte in ein Buch, dass sie uns schenkte: Diabetes heilen.
Wir mussten die Frau irgendwann recht entschieden in ihre Schranken weisen.

Die Akzeptanz der Situation, hat uns noch am meisten geholfen.

LG

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 29 Mär 2010 22:00 #36866

  • Charly54
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Hallo,

mein Schwiegervater ist ein überzeugter Reiki-Anhänger und war 2 Monate jeden Tag bei uns zu Hause um meinen Zwerg zu "behandeln".
Ich gehöre zu den Menschen die weder an Homöopathie glauben (hat bei mir noch nie - nicht mal ansatzweise, geholfen), noch glaube ich an solch anderen Hokus Pokus und habe mir das Lachen schon sehr verkneifen müssen.
Nach 2 Monaten haben wir ihm verklickert das wir das nicht mehr wollen. Er war sich sicher Charly heilen zu können und ist es immernoch, wenn wir ihn nur lassen würden.

Charlys Remi läuft super, er hat meist tolle Werte und das auch ohne Reiki. Die versprochenen niedrigeren BZ-Werte sind nicht eingetroffen.

Die ersten 2 Monate nach der Remi habe ich jeden Abend Stundenlang vorm Rechner gesessen und das ganze Internet abgegrast, um auch nur ein kleines Zipfelchen Hoffnung auf Heilung zu finden. Jetzt sind 3 Monate rum und ich habe es aufgegeben. Gäbe es auch nur einen einzigen Erfolg, er würde irgendwo stehen. Ich habe mich jetzt damit abgefunden und versuche das beste daraus zu machen und da gehört für uns eine normale Ernährung dazu, wo auch mal Cola und McDonalds platz haben. Man ist ja schon bestraft genug, es gibt Dinge die kann man einfach nicht ändern. :(
Immerhin ist auf einem RoyalTS auch Salat, Gurke und Tomate mit drauf. Hühnchen ist auch nicht ungesund und das Brötchen hat Körner oben drauf. Das bisschen Mayonaise. :side:

liebe Grüße, Katrin

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 30 Mär 2010 09:09 #36874

  • Wilfried49
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Hallo,
wenn mehr als ein Drittel der deutschen Kinder und Jugendlichen zu dick ist, wenn mehr als 50% von ihnen chronische (!) psychosomatische Störungen haben, wenn jeweils ca. 1 Mio. Kinder Asthma und Heuschnupfen haben und wenn die Steigerungsrate für Diabetes 1 bei Kindern von 94.000 (2005) auf geschätzte 160.000 (2020) steigt, dann scheint ja mit Ernährung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen doch nicht alles so rosig auszusehen...
Und dann sind wir wieder bei der Diskussion der Ursachen, aber dazu ist in diesem Thread ja weiter oben schon viel Sinnvolles gesagt worden.
Unser Motto heißt "probieren geht über studieren", daher probieren wir aus, was uns sinnvoll erscheint. Man muss ja nicht jedem Scharlatan hinterherlaufen.
Und wer allein auf die Allopathie setzt und sich mit nichts anderem anfreunden will/kann, der soll das doch ruhig tun.
Mir geht's ja gar nicht um Dogmen oder Glaubensfragen. Ich schildere nur unsere Erfahrungen. Es macht auch keinen Sinn, die allopathische gegen die homöopathische Medizin oder die Naturheilkunde auszuspielen. Dieses Schützengrabendenken ist von vorgestern.
l.g. Wilfried

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Woran erkennt man das Ende der Erholungsphase? 04 Apr 2010 14:33 #37078

  • Zett
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Unsere Tochter hat die Diagnose Diabetes 1 vor reichlich einem Jahr bekommen. Gegenüber dem Anfang spritzen wir pro Tag zwar mehr Insulin als am Anfang, vermeiden aber auch besser höhere Werte und geben häufiger als zu Beginn BEs bei Unterzuckerung.
Was gibt es eigentlich für konkrete Richtwerte oder so was, was relativ eindeutig zeigt, wenn die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin mehr produziert?

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Aw: Die sogenannte Erholungsphase 05 Apr 2010 12:41 #37097

  • reiner123
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Hallo Wilfried,
da habt ihr aber doch schon viel erreicht, wenn euer Sohn den Diabetes akzeptiert. Das ist doch die halbe Miete! Halte uns doch bitte weiterhin auf dem Laufenden.


Hallo Zett,
man sagt, wenn man >0,8IE/kg Körpergewicht braucht, ist die Remissionsphase vorbei.
www.medhost.de/diabetes/kind-und-jugendalter.html

Gruß Tina

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