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Re:Die sogenannte Erholungsphase 08 Feb 2009 01:27 #27963

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Da schließ ich mich an was jetzt gesagt wurde. Die Remiphase kann man nicht beeinflussen. Wenn man früh genug den Diabetes feststellt, kann die 2 Jahre dauern. Aber verlängern kann man die nicht, das Insulin spritzen ist immer. Und denke mit einer Diät machst du dein Kind unglücklicher, wenn sie nur 1 BE Nudel oder Kartoffeln bekommt und dazu löffelweise Gemüse. Ist so schon schwer genug. Also lass alles essen und ist gut eingestellt, als rumzuprobieren.
Lieben Gruß Inge

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 08 Feb 2009 11:34 #27967

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Hallo, in der Runde,
vielen Dank für eure Besorgnis. Aber sie ist wirklich nicht nötig. Wir haben uns schon seit sehr langer Zeit gut und ökologisch ernährt; unsere Kinder sind nicht hinter Cola, Fanta, Chips oder Hamurgern her... (Ich weiß nicht so recht, was ihr unter Diät versteht...:silly: für uns ist das kein Schreckensszenario...)) Wir sind auch alt und erfahren genug, um uns keine Illusionen zu machen... Also, macht euch keine Sorgen!! Unser Sohn wird satt, es geht ihm gut und wir haben zur Zeit auch kaum Probleme mit den Werten.
"Eine lang anhaltende Remissionsphase beeinflusst den kurzfristigen und auch den langfristigen Verlauf der Diabeteserkrankung hinsichtlich Spätkomplikationen, schweren Unterzuckerungen, etc." - So jedenfalls Prof. Kordonouri vom KKH a.d. Bult, Hannover. Und darum interessieren uns alle Möglichkeiten, wie wir dazu beitragen können, diese Phase zu verlängern. Wäre schön, wenn es hier dazu Ratschläge und Hinweise gäbe. Würde uns jedenfalls sehr freuen.:kiss:

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 08 Feb 2009 16:48 #27973

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Hallo Wilfried,

Du triffst da offensichtlich einerseits auf das empirische Wissen (insbesondere bei Egon), andererseits auf die sog. "philosophische Medizin" z. B. bei Prof. Kordonouri. Es gibt meines Wissens keine umfassenden Studien über Spätfolgen und späteren Verlauf des Diabetes in Korrelation mit der Remissionsphase. Das wäre auch extrem schwer, denn es spielen einfach viel zu viele Faktoren mit, als daß man den Verlauf der Remissionsphase tatsächlich mit harten Zahlen in einen Zusammenhang mit den Spätfolgen bringen könnte.
Aber es ist gut möglich, daß in einem Krankenhaus derartige Tendenzen beobachtet werden, und es sprechen auch einige Gesichtspunkte dafür. So ist die Remissionsphase ja verursacht durch eine vorübergehende Erholung der noch verbliebenen Inselzellen. Erreicht man nun z. B. insgesamt eine Stabilisierung des Allgemeinzustandes und verhindert man weiteren Streß der Inselzellen, so ist das sicherlich insgesamt für den Stoffwechsel förderlich. Vermeidet man. auch kurzfristig hohe Blutzucker durch reichlich kurzkettige Kohlenhydrate und durch zu niedrig dosierte Insulingaben (da der Stoffwechsel es nach einigen Stunden ja schafft, die Werte wieder runterzubekommen, relevant für den Streß der verbliebenen Inselzellen wäre dann wohl der Wert eine Stunde nach dem Essen), so kann ebenfalls die Funktion der verbliebenen Inselzellen länger aufrechterhalten bleiben. Das gilt ebenso für insgesamt einen ausgeglichenen Lebenswandel, hinreichend Sport (gute Kondition, stabiles Immunsystem, ausgeglichenes Gemüt, gutes Essen ...)
Aber: Dies sind alles Dinge, die sowieso zu einem gesunden Lebenswandel gehören und auch nach dem Ende der Remissionsphase die Gesundheit verbessern und Spätfolgen vermeiden helfen! Insofern wäre da dann die Frage berechtigt, wo die Ursachen sind, und ob die durch eine derartige Lebensführung u. U. verlängerte Remissionsphase nicht lediglich ein Indiz, nicht aber die Ursache wäre. Aber wie gesagt, da handelt es sich vollständig um philosophische Medizin.
Unstrittig bei der Diabetesbehandlung ist die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Maßnahmen. Aber auch da ist Achtsamkeit und Erfahrung gefragt, denn durch entsprechende Maßnahmen (Homöopathie, Akupunktur, TCM, Phytotherapien etc.pp.) wird der Blutzucker signifikant beeinflußt, und man muß entsprechend immer im Vorfeld schon reagieren! Es gibt diesbezüglich erfahrene Ärzte und Therapeuten, leider meist nur privat agierend. Als Diabeteszentrum mit entsprechender Ausrichtung und langjähriger Erfahrung gerade bei Kindern ist mir nur das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke bekannt, ärztlich sind wir hier in Hamburg komplementärmedizinisch hervorragend betreut, aber leider nur privatärztlich ...

Bei weiteren Fragen maile mir doch!

Lieben Gruß und viel Kraft

Gottwalt

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Letzte Änderung: von Gottwalt.

Re:Die sogenannte Erholungsphase 15 Mär 2009 21:15 #29123

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Hätten sich nicht immer Menschen gefunden, die sich nicht mit dem scheinbar unumgänglichen abgefunden haben, würden wir heute noch mit dem Faustkeil herumlaufen und in Höhlen wohnen.
Jede Krankheit war unheilbar, bis mutige Menschen mit Verstand und Glück eine Lösung gefunden haben. Deshalb muss es ein zentrales Ziel gerade solch eines Forums seins, darüber zu diskutieren, wo noch nach Lösungen gesucht werden könnte. Und das Abbügeln "Du musst Dich damit abfinden" ist einfach nicht hinnehmbar. Man darf sich nicht kaputtmachen vor Sorgen. Das ist richtig. Aber die Hoffnung aufgeben, das Suchen aufgeben? Das ist ein ganz schlechter Rat.

Was ist mit Bafilomycin? Wikipedia, Stichwort Diabetes, als einer der möglichen Auslöser:

"Bafilomycin A1 verursacht im Tierversuch bereits in Nanogramm-Mengen Glukoseintoleranz und schädigt die Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse. Ein solcher Stoff ist nach medienüblicher Lesart ein „Ultragift“. Bafilomycin B1 störte bei trächtigen Mäusen ebenfalls in minimaler Menge die Entwicklung der Langerhansschen Inseln und führte beim Nachwuchs zu einer Zunahme von Diabetes 1"

Soweit ich Homöopathie verstehe, wird dort damit geheilt, dass man ein Mittel finden muss, dass die Krankheit oder deren Symptome auslöst. Und dieses Mittel hilft dann häufig als hochverdünnter Stoff gegen die Krankheit.

Wer weiß etwas über Bafilomycin als homöopathisches Mittel????

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 15 Mär 2009 21:23 #29126

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Wird bisher von keinem der relevanten Hersteller hergestellt oder erforscht. Allerdings ist der Ansatz wirklich spannend ...

Als Hebammen-Ehemann kenne ich Versuche mit potenzierter Muttermilch bei entsprechenden Verdauungsschwierigkeiten. Insofern: Es spricht ja nur die Mühsal dagegen, in dem Bereich zu forschen (ist halt erstmal viel empirische Arbeit, die jemand bezahlen muß, und da wüßte ich im Moment wirklich keinen Geldgeber, wohl aber ein interessiertes Klinikum für einen derartigen Auftrag ...).

Herzlichen Dank für so einen engagierten ersten Beitrag!

Gottwalt

edit und p.s.: Bei soviel Engagement: Weshalb noch konventionelle Therapie?

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 03:25 #29133

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Was spricht eigentlich gegen einen Selbstversuch? Wer kennt sich mit Potenzieren aus? Und wo bekommt man die Ursubstanz her?

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 08:06 #29134

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Hallo guten Morgen

Bafilmycin gibt es nicht als Homoöpathisches Mittel.
Weder im Repertotorium noch in der Materna Medica findest
du es. Also wird auch keine Apotheke die Ursubstanz haben.
Es gibt 5 oder 6 Mittel die den Diabetes oder seine Begleit-
symtome verbessern sollen , niemals aber das Insulin ersetzen.

@ Gottwald
Ich hoffe deine Frage " Warum noch konventionelle Therapie ?
war ironisch gemeint.

@ Zett
Nätürlich sollte ein solches Forum einem die Möglichkeit geben
wo nach Lösungen gesucht werden könnte.
Aber glaube mir das ist hier in den Jahren schon mehrfach passiert. Und da du und ich und all die anderen hier keine
Studien betreiben können , werden wir uns im Moment wohl
oder Übel mit der Krankheit und Ihrer jetzigen Therapieform
abfinden müßen wenn wir nicht wollen das unsere Kinder sterben!

Natascha

P.S Ich hoffe den Selbstversuch startest du bei dir selber.

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 09:03 #29137

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Hallo Natascha,

die Frage nach konventioneller Therapie (CT) war nicht ironisch gemeint.
Denn zumindest nach Einschätzung der auf dem Gebiet führenden Diabetologen ist CT die schlechtestmögliche Annäherung an physiologische Insulinversorgung des Körpers. Besser geht dies mit ICT, mit dem Nachteil der vielen Injektionen, und am besten von allen derzeit verfügbaren Therapieformen mit Pumpe.

Lieben Gruß

Gottwalt

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 10:05 #29144

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@ Gottwald

Sorry da habe ich dich natürlich falsch verstanden:dry:
Ich hatte gedacht du meinst mit konventioneller Therapie
die Insulintherapie im Allgemeinen. Ich wunderte mich schon.

Liebe Grüße
Natascha

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 18:27 #29169

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Die Möglichkeit des künstlichen Insulins ist eine tolle Sache, keine Frage. Einzige Alternative könnte doch nur eine nahezu kohlenhydratfreie Ernährung sein. Das würde ich auf dem ersten Blick für sehr einseitig und riskant halten.

Nochmal zu Bofilomycin. Wenn es das wirklich nicht geben sollte (hatte aber glaub ich schon bei einer Firma gesehen), liese es sich doch sicher selber herstellen, wenn es in faulenden Kartoffeln etc. vorkommt. Das Potenzieren sollte ja doch auch keine soo große Wissenschaft sein. Selbstversuch bei mir ist ja kein Thema, wo doch Homöopathie laut Schulmedizin wirkungslos ist, zumindest höhere Potenzen.

Noch andere Richtung: Was ist mit Schädlichkeit von konzentrierten Zuckerprodukten? Kann mir jemand erklären, wieso das den Inselzellen so gut tut, wenn sie nicht mehr allein so viel Insulin produzieren müssen (Erholungsphase)? Das heißt doch im logischen Umkehrschluss, dass manche oder alle Kohlenhydrate die Inselzellen - egal ob gesund oder krank - stark bis zu stark belasten.
Könnte es nicht so ähnlich sein, wie bei vergorenem Zucker (Alkohol): Er belastet die Leber, manche können trotzdem viel davon aushalten (genetische Veranlagung?), manche bekommen eben eher Leberschäden. Scheint das nicht für die Inselzellen so ähnlich zu sein mit dem Zucker? Was auch immer man für Konsequenzen daraus ziehen mag. Und dort müsste man dann tatsächlich empirische Forschungsdaten erheben.

Was ist mit Mangelernährung? Unsere Generation isst viel aber immer einseitiger. Da werden 30 oder 50 Stoffe aufgeführt, die man auch als Nahrungsergänzung schon beim Discounter kaufen kann, doch es gibt sicher das tausendfache an Stoffen in der Natur, die unsere Vorfahren in einem viel breiteren Spektrum aufgenommen haben.
Wo gibt es solche interessanten Ansätze wie das sogenannte Vitamin B17 (in Kernen enthalten), davon mal abgesehen, wie umstritten es ist.

Was ist mit Informationen zur Nahrung von Urmenschen, europäische und afrikanische, von heutigen Urvölkern, von Primaten? Hatten die ähnliche Kohlenhydrate? Hatten sie jahreszeitlich Überschuss und Kohlenhydrat-Hungerstrecken?

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