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Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 08:57 #84634

  • zuckerhut
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Hallo

Ich habe jetzt seit ca.1 Jahr DM und habe es immer noch nicht angenommen.Es ist so fremd.Alle die ich kenne sagen immer du musst es jetzt annehmen.Aber es ist so schwer.Ich hatte auch schon den Gedanken deshalb nicht mehr ... zu wolle!
Jetzt wo ich die Pumpe habe sollte alles besser werden aber jetzt hengt so`n Ding an mir das ALLE ihrgendwie sehen können :unsure:.Es interesiert bestimmt keinen aber ich habe das Gefühl von ALLEN angestart zu werden.Ich will das nicht mehr ich fühle mich so alein damit.Und da ich nicht mit auf Klassenfahrt darf reden alle über mich und das macht`s auch nicht besser.
Und seit ich krank bin habe ich fast alle meine Freunde verloren :dry:.


Ich will das ganze nicht mehr :( :( :( :( :( :( :( :(

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Letzte Änderung: von zuckerhut.

Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 12:47 #84644

  • Juli
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Süße, das Ding an dir, muss doch gar keiner sehen. Meine Tochter hat das Teil in der Hosentasche und weg isses! Mit der Pumpe bist du im Essen auch viel freier als zuvor. Was dir niemand abnehmen kann, sind die BZ-Messungen, die Katheterwechsel, die Hypos und auch die Hypers ... klar, insgesamt nicht ganz so toll. Aber letztlich ist es so: Wenn du gut eingestellt bist, kannst du doch alles tun, was gesunde Kids auch tun können. Du wirst immer nur etwas mehr auf dich und deinen Körper achten müssen. Aber deshalb ist das Leben doch trotzdem lebenswert!

Ich höre meine Tochter im Geiste gerade sagen, dass ich ja keine Ahnung habe. Wahrscheinlich nicht wirklich! Aber ich kenne eine Mama, deren Tochter an Krebs sterben wird ... die hätte sehr gerne nur ein Kind mit Diabetes!
Auf Knopfdruck annehmen funktioniert wohl nicht. Kennst du keine anderen Diabetiker in deinem Alter? Austausch fände ich ganz wichtig. Alternativ evtl. auch einen Psychologen/in, der dir Wege zeigt, dich damit zu arrangieren. Es wäre für dich halt so viel leichter, wenn du die Krankheit akzeptierst. :)

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Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 13:42 #84647

  • brumm
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Hallo,

ich bin der gleichen Meinung wie Juli. Meine Tochter (sie ist allerdings erst 6) trägt ihre Pumpe auch in der Hosentasche. Am Anfang war das ganze für sie sehr schwierig da sie der meinung war unter den engen Klamotten kann man das " Ding" sehen. Im KH hat sie dann ein sehr nettes 13jähriges Mädel kennengelernt.Die hat ihr gezeigt wie cool und lässig die großen ihre Pumpe tragen. Seitdem hat sich dieses Problem gelöst.
Red dir auf keinen Fall ein das du krank bist. Du bist es nicht. Du bist eine eigenständige persönlichkeit mit Diabetes.
Unserer Tochter wurde im KH immer wieder gesagt sie soll sich von niemanden...aber auch gar niemandem sagen lassen das sie krank ist. Krank sein sei etwas ganz anderes. Wenn sie jemand von ihren Freunden und deren Eltern fragt sagt sie auch ganz locker " ich bin ein Kind mit Diabetes " und Ende.
Ich bin auch der Meinung das du dich mal schlau machen solltest über Gleichgesinnte in deinem Alter die auch DM haben. Geteiltes leid ist halbes Leid. Wenn man mikt gleichaltrigen quatschen kann hilft das schon eine ganze Menge.
Das du nicht mit auf Klassenfahrt kannst find ich natürlich mies. Möchte die Schule das nicht? Dann lass dich von deinem Doc halt in der Zeit krankschreiben. Somit mußt du nicht in einer anderen Klasse in der Zeit Unterricht machen.
Und das Leben ist lebenswert. Egal mit DM oder ohne. Es gibt viel viel schlimmeres. Im KH war die Kinderonkologie mit dran. Das war einfach grausam was man da zu sehen bekommen hat. Ich selber hab mir da immer gedacht " Gott sei Dank " hat dein Kind nur Diabetes.
Ich wünsche dir das du wieder frohen Mutes in die Zukunft blicken kannst. Lass dich nicht unterkriegen..denn auf jeden Regen folgt auch wieder Sonnenschein.
LG
Sabine

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Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 16:21 #84655

  • zuckerhut
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Hallo

Ja ich weis aber in unserer Nähe gibt es keinen Psychologen der DM kranke an nimmt.Ich würde alles probieren das mir helfen würde aber ok.Mein Motto ist ``Augen zu und durch´´

LG Ann-Sophie :blush:

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Re:Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 20:03 #84658

  • Astrid
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Hallo Ann- Sophie, ich bin selbst psychologische Psychotherapeutin, allerdings nur für Erwachsene. Hätte ich eine Zulassung für Kinder, würde ich dich (wenn du neu bei mir in der Praxis anrufen würdest) sofort aufnehmen. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass irgend ein Kinder- und Jugendtherapeut dich wegen des DM nicht nehmen würde. Ganz ganz sicher ist das kein Hinderungsgrund. Und so wie du klingst, kannst du vielleicht wirklich Hilfe gebrauchen. Nur Mut! Psychologen beißen nicht, ganz im Gegenteil. Viele liebe Grüße, Astrid

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Re:Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 21:58 #84665

  • zuckerhut
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hallo

ja ich weiß ich würde ja auch selbst zu einer Phsyschologin gehen aber überall wo wir uns gemaldet haben haben wir absagen gekrigt.Bekante aus dem KH haben uns erzählt das DM lange beträung brauchen und haben uns san informiert und gesagt bekommen dass das wahr ist :(

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Re:Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 22:27 #84666

  • Tinchen
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Hey Ann-Sophie :)
ich denke du machst dir einfach zu viele Gedanken wegen dem DM.

Überleg dir wo du die Pumpe am besten befestigen kannst dass sie nicht so auffällig ist. Wenn du sie in die Hosentasche oder an den Hosenbund befestigst sieht normalerweise niemand deine Pumpe, höchstens mal den Schlauch.
Wie lange hast du deine Pumpe schon? Ich denke oft braucht es einige Zeit bis die Einstellung optimal passt, also nicht sofort aufgeben wenn es nicht direkt am Anfang klappt! ;)

Warum hast du alle deine Freunde verloren?
Wenn sie mit dir nicht mehr befreundet sein wollen nur weil du Diabetes hast dann sind es keine wahren Freunde.

Wie die anderen schon geschrieben haben, würde ich nicht sagen dass du krank bist. Man sieht es einem nicht an das man Diabetes hat.
Man kann alles machen wie jeder andere auch, nur das du hin und wieder deinen bz messen muss und spritzen/deinen bolus abgeben musst. Und ich finde die Zeit kann man sich dafür nehmen.

Ich hoffe, dass du es schaffst den DM zu akzeptieren, dann wird es dir mit Sicherheit besser gehen.

Lg Christina

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Nach einem Jahr noch so fremd 24 Aug 2013 23:29 #84669

  • lene1
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Hallo Ann-Sophie,

ich kann Dich sehr gut verstehen! Mein Sohn (erst knapp 2) ist im Januar an DM erkrankt und ich will mich eigentlich nicht mit der Krankheit arrangieren. Aber was ich auch tue, ich muss da durch! Ich muss stark für meinen Sohn sein und kämpfe jeden Tag. Der Kleine wächst damit auf und er liebt seine Pumpe. Er findet es eher komisch, wenn ich sie mal abmache und besteht darauf, dass sie auch gleich nach dem Baden wieder angelegt wird. Er holt sie mir dann und gibt mir zu verstehen (ohne Worte, er spricht nicht), dass ich sie wieder dranmachen soll. Ich hab mir jetzt Gedanken um hübsche Pumpentaschen gemacht.
Da haben sich ganz viele Leute Gedanken dazu gemacht und da ist bestimmt auch etwas für Dich dabei.

Ich hab durch die Krankheit ein Mädel kennen gelernt. Sie hat jetzt gerade ihr Abi gemacht und hat auf dem letzten Schulfest den Katheder am Oberarm getragen. Ich hab sie dann darauf angesprochen, weil ich ja wusste, was das ist. Sie meinte, das sie es cool findet. Für sie ist es nicht weiter schlimm, sie kann ja alles machen, was sie will.
So war sie auch Blumenmädchen für ein Jahr und hat ihre Stadt für ein Jahr vertreten. Sie hat die Krankheit auch erst im Teenie-alter bekommen und meinte nur, dass es halt viel schlimmer wäre, wenn man so klein daran erkrankt, da man das ja alles noch nicht verstehe.

Frage doch mal Deinen Diabetes Arzt nach einem Psychologen. In den meisten Diabeteszentren haben sie welche, die darauf spezialisiert sind.
Ich fand die Gespräche in der Klinik sehr hilfreich.

Akzeptieren wirst Du die Krankheit vielleicht nicht, aber Dich damit arrangieren! Sieh es als eine Art Sport an! Wer ist stärker? Du oder die Krankheit?
Sicherlich Du, denn Du lernst die Krankheit beherrschen und ich bin mir ganz sicher, dass auch Du damit klarkommen wirst!

Ich wünsche Dir alles Gute!
Lene

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Nach einem Jahr noch so fremd 25 Aug 2013 00:28 #84671

  • LoRi
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  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Liebe Ann-Sophie!

Mir tut das sehr leid wenn ich deine Zeilen lese. Ich glaube da kommt gerade viel zusammen bei dir. Ich kann mir vorstellen,dass man dann schnell ALLES am DM festmacht,weil der ja nun auch immer präsent ist.Aber du musst dir sagen,dass du viiiel mehr bist! Genau auf das musst du versuchen dich zu konzentrieren. Auf die Dinge ,die du gut kannst,die dir Spass machen usw. Da gibt es 100% was.Wahrscheinlich vergleichst du dich viel mit deinen Freunden,die diese Einschränkung mit dem Diabetes nicht haben...?Das kann man aber nicht vergleichen.Das zählt nicht.es sind bei JEDEM Menschen ganz unterschiedliche Dinge ,die ihn ausmachen und zu etwas besonderen machen. ich kann mir vorstellen,dass du dich vielleicht auch aus Unsicherheit zurückgezogen hast.Manchmal passiert es dann ,dass man ohne es zu merken sich festfährt.Wie in einer Einbahnstraße.Das erscheint dann so schwer da rauszukommen.Aber du schaffst das! Die Idee bei deinem Diabetesarzt nach einem Psychologen zu fragen ist gut.Sei da ganz ehrlich und sage ihm wie es in dir aussieht.Mit etwas Unterstützung kommst du aus dem Loch wieder raus.Ich wünsche dir alles Gute! Wie alt bist du eigentlich?

Herzliche Grüße Henrike

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Nach einem Jahr noch so fremd 25 Aug 2013 13:02 #84686

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mir geht es genauso,ich nehme diabetes nicht an und dadurch das ich fast gestorben wäre daran habe ich eine art trauma.meinen freunden macht das nichts aus.sie finden ich bin selbst bewusster dadurch geworden und unterstützen mich auch.aber ich habe meiner mama verboten mit jemanden auf feiern und co zzu reden weil mich das ankotzt es ist immer das nummer 1 thema bei tisch! :angry:
iich habe den glauben verloren weil ich der meinung bin gott hätte das verhindern können. und wenn mich jemand was fragt werde ich schon laut...
ich war 2 mal beim psychologen und gehe niewieder hin!!

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