Werde unser Facebook Fan

                                     

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA:

Mein Sohn akzeptiert seine Diabetes nicht 14 Sep 2020 17:14 #114638

  • maxim
  • Mitglied
  • Schreiber
    Schreiber
  • Beiträge: 48

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)

sind aus Baden-Württemberg

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mein Sohn akzeptiert seine Diabetes nicht 22 Sep 2020 19:28 #114680

  • flaxdmi
  • Mitglied
  • Junior Schreiber
    Junior Schreiber
  • Beiträge: 11

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2007
  • Therapieform: CT (Konventionelle Therapie 2-4 Spritzen am Tag)
Hallo
Oh das kenne ich. M. Sohn ist 13, seit Februar Diabetes 1.
Nur genervt von seiner Kontroll-Mutter. Spritzen... ja, später. Nerv jetzt nicht..... u.s.w.
Psychologe verweigert er.
L. G.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mein Sohn akzeptiert seine Diabetes nicht 07 Okt 2020 16:48 #114747

  • dannykesting
  • Mitglied
  • Schreiber
    Schreiber
  • Beiträge: 38

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo, mein Sohn und ich haben beide typ 1..... er ist fast 14 und hat seinen Diabetes seit 12 Jahren. Ich selbst seit 32 Jahren, da war ich 16....
Ich kann da jetzt gut von beiden Seiten argumentieren. Zum einen als Mutter, als die man sich gern Sorgen macht und herausfinden muss, wie geht man mit einem Pubertier um, dem naturgemäß, alles was nach anderssein und kranksein aussieht, verabscheut. Generell ist Pubertät mit Diabetes eine ganz doofe Mischung. Auf der einen Seite verlangen alle, dass man selbstständig wird, aber eigentlich ist man mit der Gesamtsituation überfordert. Bei mir selbst war es damals genauso, meine Mutter hat mich mit ihrer Angst, was mir alles passieren könnte, wahnsinnig gemacht. Da war Rebellion nicht zu vermeiden. Es hat bei mir lang gedauert, bis ich mich mit meinem Diabetes aussöhnen konnte. Heute klappt es super, klar, lieben tun wir uns immer noch nicht, aber ich habe verstanden, dass der Diabetes zu mir gehört. Im Umgang mit meinem Sohn versuche ich sinnloses Predigen zu vermeiden und Standards mit ihm auszuhandeln, was er bringen muss, damit es läuft. Ich frage auch öfter, was er machen würde, wenn ein Wert irgendwie komisch ist. Und wen es nicht anders geht, fallen halt mal Vergünstigungen weg, wie länger am PC sitzen. Das klappt bislang ganz gut, aber wir haben noch lange nicht die Spitze der Pubertät erreicht..... Bedenkt bei all dem, dass sie nicht anders können, eigentlich brauchen die Pubertiere nochmal unsere ganze Aufmerksamkeit und Unterstützung...

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mein Sohn akzeptiert seine Diabetes nicht 25 Okt 2020 04:40 #114855

  • Jo
  • Mitglied
  • Junior Schreiber
    Junior Schreiber
  • Beiträge: 5

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform:
Mein Sohn 13 , hat DM seit 3 Jahren. Omnipod und Libre vorhanden. Er bolt nicht, er scannt nicht. Sensorwechsel Eine Katastrophe. Mittlerweile sind wir wohl deshalb in eine schwere Ehekrise geraten.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mein Sohn akzeptiert seine Diabetes nicht 25 Okt 2020 13:46 #114859

  • mibi74
  • Mitglied
  • Moderator
    Moderator
  • Beiträge: 1143

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Jo, Kinder belasten jede Beziehung und je älter die Kinder werden, umso größer werden die Konflikte. Kommt dann noch eine außergewöhnliche Belastung, wie eine Erkrankung hinzu, wird es nicht selten schwierig.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, entweder es schweißt zusammen oder führt zur Spaltung. Sobald einer das Gefühl hat im Regen zu stehen und der Andere wird nicht mehr gesehen, raucht es. Eine Ehe ist harte Arbeit und Kindererziehung ist für jedes Elternpaar ein Herd des Streites.

Ich bin mit meinen Mann jetzt über 25 Jahre zusammen, seit 15 Jahren als Eltern. Wir haben schon viele Metamorphosen durchgemacht. Aller 7 Jahre rutscht man in einen neuen Lebensabschnitt. Vielleicht ist das nicht das Ende, sondern nur der Beginn von etwas Neuem?
Dein Kind ist jetzt in der Phase, wo er mehr Verantwortung übernehmen muss und du mehr abgeben. Das geht nicht ohne Reibereien. Nicht ohne Rückschläge und hier spielen meiner Meinung nach die Väter eine wichtige Rolle. Die haben ja auch ein Gespür dafür, wann man die Jugend über den Nestrand schupsen sollte.

Das Schlimmste, wirklich allerschlimmste was man machen kann, ist dem Kind zu vermitteln (verbal oder nonverbal), dass der Diabetes, das sich nicht drum Kümmern, die Beziehung zerstört oder die Beziehung in eine bedrohliche Schieflage gebracht hat. Aus Sicht des Kindes wäre das furchtbar! Auch wie es in Zukunft mit seiner Akzeptanz umgehen wird, wenn es meint, dass sein Diabetes schuld daran ist, dass die Eltern sich nicht mehr vertragen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: EgonManholdWenkemarielaurinWebAdminmibi74
Ladezeit der Seite: 0.171 Sekunden

Login