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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 11 Mär 2021 11:45 #115619

  • Jafbale
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  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo zusammen,
 
wir haben uns jetzt für unseren kleinen Supermann (3,5 Jahre, Typ I seit Dezember 20) Fiasp für die Pumpe verordnen lassen. Ich nutze das für mich selbst (auch Typ I) und muss sagen, dass das echt ein Träumchen ist, was meinen eigenen Zucker angeht.
Wir wollen damit den Morgenanstieg (schießt regelmäßig über die 300) - insbesondere wenn er in der Kita auch noch einmal etwas frühstückt -  bekämpfen, den wir bis zum Mittagessen regelmäßig kaum wieder runter bekommen. Das Problem bei unserem Kleinen (und bei vielen Kleinkindern) ist noch zusätzlich, dass wir am Anfang nie wissen wieviel er wirklich isst (zwischen 0 und 6 KE ist alles drin). Ein richtiger SEA ist daher eigentlich nicht möglich. Zudem könnte es natürlich auch bei den Korrekturen hinfreich sein, wenn es besser anflutet.

Ich wollte jetzt einfach mal fragen, ob es Erfahrungen mit den Kleineren bei Euch gibt, insbesondere,
  • ob Ihr eine erhöhte Gefahr von Hypos bemerkt habt und was Ihr ggf. dagegen gemacht habt,
  • ob Ihr Irritationen an den Stellen, an denen der Katheter lieg,t bemerkt habt und wann die verschwunden sind (war bei mir nach der Umstellung so, nach 2-3 Monaten gab es das nicht mehr) und
  • ob Ihr vielleicht sonst noch was bemerkt habt, was interessant sein könnte?
Danke im Voraus!



 

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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 11 Mär 2021 15:56 #115620

  • niki2010
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  • Geburtsjahr: 2010
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,

wir nutzen Fiasp seit Februar 2019. Mein Sohn war bei Beginn 8 Jahre alt. 
Hautirritationen hat er nie gehabt.
Auch eine rasant schnellere Anflutung hatten wir gefühlt nicht.
Der riesige Vorteil ist, dass er ruhiger läuft. 
Unter Humalog hatten wir häufiger die Situation, dass sich hohe Werte kaum korrigieren ließen. Zuerst konnte man Insulin spritzen, ohne dass dieses gefühlt eine Wirkung zeigte.  Die Wirkung trat dann jedoch zu irgendeinem (zum Teil viel späteren) Zeitpunkt doch ein und er mußte dann gegen eine Unterzuckerung essen.
Das führt natürlich zu unschönen Wellenbewegungen.
Derartige Situationen haben wir unter Fiasp wesentlich seltener. 
Eine erhöhte Hypogefahr haben wir nicht. 
LG
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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 13 Mär 2021 11:39 #115631

  • Diamonster
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  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,

unser Kleiner ist ähnlich alt, Diabetes seit Juli 2020. Gestartet haben wir mit Novorapid, seit Januar jetzt Fiasp. Wir hatten auch das Problem von ziemlichen Spitzen nach dem Frühstück (regelmäßig um die 300, aber nach 3h wieder auf Ausgangswerte), die ich nie in den Griff bekommen habe. Deswegen habe ich mir viel von Fiasp erhofft, da die Zuckerkurven mir immer das Gefühl hinterlassen haben, dass unser Kleiner (trotz Vollkornbrot mit Käse) das Frühstück zu schnell verdaut für Novorapid.

Das Gute zuerst:
- wir hatten keine erhöhte Hypogefahr nach der Umstellung
- tatsächlich konnten wir beobachten, dass das Insulin schneller wirkt (laut Diabetologe 7-10 Minuten schneller als Novorapid), besonders bei Korrekturen

Aber:
- die Frühstücksspitzen haben wir damit auch nicht in den Griff bekommen. Die verbessern sich erst jetzt, wo wir mit Drück-Ess-Abstand die Hälfte fürs Frühstück 10 Minuten früher abgeben. (Er isst zum Glück sehr zuverlässig und gerne alles

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) Komischerweise sind wir damit bei Novorapid nicht weitergekommen - ich weiß nicht, ob es jetzt an dem Insulin liegt oder an der immer weiter abnehmenden Eigeninsulinproduktion.
- die Umstellung hat mich mehr herausgefordert als ich dachte. Irgendwie hat für den nächsten Monat gar nichts mehr funktioniert, obwohl sich die Insulinmengen nicht wesentlich verändert haben. Inzwischen hat sich alles wieder soweit eingespielt, die Kurven sind ähnlich wie zuvor bis auf die fehlenden Frühstücksberge und ich bin froh um die schnelleren BZ-Veränderungen gerade bei Korrekturen.

LG und gute Umstellung
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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 20 Mär 2021 17:52 #115674

  • Nik80
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  • Therapieform: CT (Konventionelle Therapie 2-4 Spritzen am Tag)
Hallo,

mein Sohn ist jetzt 6 Jahre und wir nutzen Fiasp seit etwa einem Jahr. Das erste Jahr hatten wir Novo Rapid im Pen und Anfangs auch in der Pumpe.
Bis vor kurzem hatten wir das gleiche Problem mit den Morgenspitzen, sowohl daheim, dann im Kindergarten und jetzt in der Schule. Werte um die 300 waren nichts ungewöhnliches.
Seit etwa 2 Monaten haben wir den Morgenpeak relativ gut im Griff. Ich würde sagen in 8 von 10 Fällen bleiben wir unter 200, oder sogar 180.
Im Prinzip haben wir folgendes getan:
- Die Basalrate für die Früh und für den Vormittag über 2-3 Basalratentests nochmal besser eingestellt.
- Hierbei haben wir die Basalrate in der Früh etwas gesenkt und den Bolusfaktor dafür wieder erhöht. Unser Kriterium für den "guten" Bolusfaktor war der Blutzuckerwert nach exakt 2h.
- Am Wichtigsten war: Wir pumpen ca. 10-15Minuten vor dem Frühstück 2-3KE. Mein Sohn isst zum Frühstück i.d.R. zwischen 3-6KE.
  Die 2-3KE isst er so gut wie sicher. Den Rest pumpen wir ,wenn er mit dem Frühstück beginnt. Wenn ich mir unsicher bin, pumpe ich sogar die letzte KE erst wenn ich sehe dass er sie auch isst.

Diese 10-15 machen bei uns unglaublich viel aus. Wir halten ansonsten fast gar keinen Spritz-Ess-Abstand ein und das klappt mit Fiasp i.d.R. ganz gut. Es gibt ein paar Essen, da wissen wir (nach häufigen probieren), dass wir auch Mittags einen Spritz-Ess-Abstand einhalten müssen. Für Bratkartoffel z.B. 20 Minuten.

Ansonsten haben wir nichts Negatives festgestellt.
Ich habe eher schon manchmal die Vermutung, dass das Fiasp zwar schnell wirkt aber die Wirkung nicht lange genug anhält. Aber das ist momentan nur ein Bauchgefühl.

Viele Grüße
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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 21 Mär 2021 19:49 #115681

  • Jafbale
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  • Daten zum Kind:
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  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Vielen lieben Dank Euch allen!

Nach jetzt knapp 10 Tagen merke ich schon, dass es auch bei ihm schneller wirkt. Den SEA würde ich nur zu gerne einhalten aber dazu isst er einfach noch zu unregelmäßig. Wenigstens die krassen Spitzen am morgen (regelmäßig über 300) haben wir etwas abgeflacht.

Die Sache mit der kürzeren Wirkdauer habe ich auch schon gesehen. Man hat das Gefühl, dass es eigentlich ganz gut wirkt, bis dem Insulin "die Puste ausgeht". Mit ein bisschen Erfahrung muss ich mal schauen, ob verzögerte oder Muliwave-Boli der Weg sind.

Ansonsten stimmt einfach gerade gar nichts - aber das ist wohl einfach Remission und oder Wachstum.

 

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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 25 Okt 2021 15:06 #116891

  • Mambat
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    Neuling
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  • Geburtsjahr: 2020
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo, unsere Tochter ist 5 und benutzt auch Fiasp mit einem Onipodsystem. Spitzen haben wir mit Fiasp kaum. Uns ist aber auch aufgefallen das die Wirkung nach 2 Stunden stark nachlässt. Wir versuchen es jetzt mal mit einer Teilverzögerten Abgabe. 3/4 gleich abgeben und 1/4 des Bolus über 2 Stunden. Mal sehen ob wir dadurch die Effektivität über Dauer steigern können.

Hat sonst noch wer diese Beobachtung gemacht?

VG
.

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Erfahrungen mit Fiasp bei den Kleineren 30 Okt 2021 10:12 #116933

  • Jafbale
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Mambat,

ja, die Erfahrung haben wir auch gemacht. Das Fiasp wirkt schneller, aber es geht ihm eben auch schneller die Puste aus. Insbesondere bei kleinen Gaben bei kleinen Kindern.
Wenn man nach dem Essen direkt mehr gibt, kann es allerdings dadurch auch zur Hypo kommen. Ich muss gestehen, dass ich die Anpassung über nen Multiwave / teilverzögert nur manchmal mache. Die meisten Lebensmittel (zumidnest die, die es in der Kita gibt [weiße Nudeln, Kartoffeln]) werden ja auch schnell aufgenommen, eben so, dass es geht. Außerdem haben wir das Fiasp in erster Linie genommen um die Vormittagswerte nach Frühstück in der Kita (s.o.) in den Griff zu bekommen.
Zu Eurem Versuch mit gleich 3/4 und später 1/4: Ich verzögere bei meinem Sohn nicht so lange (meistens 30 bis max 45 Min, wenn nötig); bei mir selbst mache ich das teilweise bei FPE länger (dann teilweise 4-6 Std.). Wenn die 1/4 über zwei Stunden gehen, dann weiß man ja im Zweifel nicht, ob es nicht die Basalrate "verzerrt" bzw. ob das Essen dann noch wirkt. I.E. helfen nur Erfahrungswerte und Try and Error... wie leider immer.
Ihr könnt ja mal hören lassen, wie es läuft. Würde mich interessieren.

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