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Start in den Kindergarten 15 Nov 2020 21:16 #114983

  • FrankfurterBub
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  • Beiträge: 21

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Zusammen,

für meinen Sohn (3) startet nun demnächst der Kindergarten. Und damit starten für mich auch neue Herausforderungen im Dia Alltag. (Dia seit 07/2019)
Anträge sind bereits alle durch, wir starten mit einer Integrationskraft und der Kindergarten ist motiviert meinem Sohn den Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Wir sind dafür extrem dankbar!

Das letzte Jahr wurde mein Sohn durch eine Tagesmutter betreut, mit der ich täglich im engen Kontakt war, wenn es um Essen/Hypo/Hyper etc. ging. Nightscout sei Dank (640G mit G3)

Im Kindergarten ist dieser enge Austausch nicht in diesem Ausmaß möglich und man muss ja auch mal lernen etwas los zu lassen und nicht ständig rein zu rufen. Für mich eine Herausforderung, weil ich bisher immer sehr penibel war, mir aber auch klar ist, das dass so nicht dauerhaft umsetzbar ist.

Welcher Wertebereich ist bei euch im Kindergarten die Regel?
Ab wann schreitet ihr ein?

Habt ihr Tipps für den Umgang mit den Erzieherinnen oder sonstiges?
Ich möchte ein kleines Nachschlagewerk/Anleitungen für den Kindergarten erstellen, hat da jemand
Ideenansätze oder Vorschläge?

Edit:
Wie gehen die anderen Kindergartenkinder damit um?
Eine große Sorge von mir ist, dass er geärgert wird.

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Letzte Änderung: von FrankfurterBub.

Start in den Kindergarten 15 Nov 2020 21:49 #114984

  • mibi74
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  • Beiträge: 1133

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo, wenn du magst, kann ich dir eine Datei schicken, die du individuell bearbeiten kannst.
Im Anhang ein paar Seiten.

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Start in den Kindergarten 16 Nov 2020 01:21 #114985

  • Cheffchen
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 2280

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  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,
Wertebereich Kita 6-9 mmol (120-160mg) alleine durch im grunde ruhe und hochleistungszeiten jede Stunde ändert.
Wie ab wann einschreiten?
Meinst das du dann anrufst oder wie?
Das haben wir nie, gab nie so richtig den grund und wenn, Wert bei 3 mmol (60) rufst an und erreichst kein und machst halbe Kita verrückt weil am ender die Putzfrau erreicht hast, dabei gab es bei 3,8 mmol (70) schon eine extra BE die jetzt erst wirkt und Kind sitzt schon am Tisch. Was meinst, wie lange sich das I-Helfer/Erzieher/Kita das toll finden? Das kann ganz auch schnell zur Kündigung führen und je nach region wird es dann schwer ersatz zu finden.

Unterlagen, nicht so richtig viel, die Standard Hypo, Sportkarten und ein Behandlungsplan, wo ein Tag mal einfach in der Theorie durch gespielt wird und was wann gemacht werden sollten und wie, zb was bei Sport, wie wird Korrektur berechnet oder welche Werte sind wann okay. Das auf ein A4 Blatt so sind auch mal fremde schnell im bilde.

Cheffchen

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Nächstes Treffen 07.11.20, Berlin Marzahn/Ahrensfelde

---
Suche aus/in/um Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
Paradigm Veo 554 / CONTOUR NEXT LINK / Freestyle Libre2 / Bubble / xDrip / Nightscout

Start in den Kindergarten 17 Nov 2020 09:27 #114995

  • FrankfurterBub
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  • Beiträge: 21

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,

120-160mg sind natürlich super.
Bin schon sehr gespannt wie sich die Dia im Kindergarten verhält durch die neuen Eindrücke, den anderen Tagesablauf etc.. ich gehe mal davon aus, dass ich das Basalprofil komplett überarbeiten muss.
So haben wir einen Probevormittag zwischen 90-120mg dort verbracht, wobei sich die Basal anfangs abgeschaltet (640G) und ich es testweise auch so gelassen hatte. 3 Stunden ohne Basal und trotzdem Idealwerte haben mich echt überrascht.

Zum Thema einschreiten, dass Betrifft eben etwaige Korrekturen oder eben KE/BE Gaben. Bisher habe ich das immer entschieden, wenn er bei der Tagesmutter in entsprechende Situationen kam. Wofür sie auch dankbar war, dass ich ihr das abgenommen habe. Da kamen dann, natürlich tagesabhängig, schonmal ein paar Telefonate zusammen. Es waren aber auch sehr viel weniger Kinder zu betreuen.

Mir wird aktuell immer mehr bewusst, wie sehr ich den ganzen Betreuungstag der Dia hinterher bin.
Wie du richtigerweise schreibst, ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis ich den Beteiligten auf die Nerven gehe und da zu gemacht wird.
Es ist wohl der Kampf mit einem selbst, hier Verantwortung an jemanden abzugeben der/die nicht auf dem Kenntnisstand von einem selbst ist (woher auch). Man will ja nur das Beste für den Nachwuchs.

Unterlagen zur individuellen Bearbeitung habe ich von mibi74 und einem anderen Forenmitglied bekommen, an der Stelle ein großes Dankeschön. Das hilft sehr.

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Start in den Kindergarten 17 Nov 2020 16:29 #114996

  • niki2010
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    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 222

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2010
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,
in unserem Kindergarten sind die Erzieherinnen geschult worden. Es war klar, dass wir jederzeit telefonisch erreichbar sind, wenn seitens des Kindergartens Bedarf bestanden hätte. Außerdem habe ich in den ersten Monaten die Mittagsbroteinheiten berechnet und das Frühstück mit Berechnung mitgegeben. I. ü. hat sich der Kindergarten um alles gekümmert und sie haben das auch wirklich super gemacht. Letztlich muß man sich damit abfinden, dass das Kind nicht immer im optimalen Bereich läuft. Das klappt bei uns auch dann nicht, wenn wir uns permanent um nichts anderes kümmern würden. Schwankungen gehören bei uns zum Diabetes leider dazu.
Ich glaube, man muss den Erzieherinnen Vertrauen entgegenbringen.
Letztlich ist es für das Kind auch sehr wichtig, dass es in der Lage ist, so normal wie möglich aufzuwachsen. Unser Kindergarten hat unser Kind super darin unterstützt, im Laufe der Zeit immer selbständiger zu werden.
Alles Gute für den Start!

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Start in den Kindergarten 17 Nov 2020 18:57 #114997

  • Susann65
  • Benutzer
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    Senior Schreiber
  • Beiträge: 88

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Ich habe zehn Jahre als Erzieherin und Fachkraft im Kindergarten gearbeitet. Außerdem habe ich als Dianino Fachkraft ganz oft Erzieher oder Lehrer geschult.
Was ich als Erzieherin überhaupt nicht ertragen konnte war ein Vater der mir vorschreiben wollte wie ich dauernd das Kind einzustellen habe ich hatte immer von den Eltern eine Tabelle bekommen, auf dieser Tabelle standen die Werte von bis ab wann Korrektur ab wann Traubenzucker und das habe ich auch so gemacht und das ganze zehn Jahre bei mittlerweile sieben Kindern in der Kita die Diabetes hatten. Für mich wichtig ist, ihr müsst Vertrauen finden in die Fachkraft. Wenn ich es richtig gelesen hab habt ihr doch eine Integrations Fachkraft, dann ist dein Kind doch voll versorgt. Du kannst mir gerne per PN auch antworten ich kann gerne helfen, ich kann dir Tipps geben für die Kita.

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Start in den Kindergarten 21 Nov 2020 21:35 #115006

  • SimmchenRockt
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo.
Ich denke du solltest keine Angst haben "reinzurufen"!! Und ich finde es gar nicht mal so hilfreich, dass es so klingt als würde man gleich jemanden vergraulen.

Es ist nicht leicht loszulassen. Oder auszuhalten, dass man viel mehr Backgroundwissen hat. Oder auszuhalten, dass man das Beste für den Nachwuchs will und das bedeutet die Kontrolle auch mal abzugeben.

Auch du musst erst lernen mit der neuen Situ umzugehen und Vertrauen schöpfen. Dazu gehört ja auch BZ-Trouble wegen neuer Situation, Strukturen, Zeiten. Viele neue Gesichter. Eine 'fremde' Person, die plötzlich sehr nah kommen und an der Pumpe was machen darf. Andere (neugierige) Eltern... das ist viel. Das kann auch dich verunsichern. Das kannst du ja einfach kommunizieren.

Nehmt euch die Zeit, Vertrauen zu fassen. Dann wird das mit den Zwischenrufen von alleine weniger. Und am Anfang sind vllt alle froh den ein oder anderen Hinweis von dir zu bekommen, bevor sie anfangen ihre eigenen Schritte zu machen.

Thema: andere Kinder. Nicht sagen, dein Kind sei krank. Aus der Nummer kommt man nicht mehr gut raus. Und ansonsten versuchen zu vermeiden, dass alle Krankenschwester oder Integrationshelfer spielen wollen. Ich hab noch so Vorkehrungen getroffen, wie max. Bolus festlegen. Falls doch mal jmd an der Pumpe spielt, kann nur so viel abgegeben werden, wie als AuffangBE ins Kind passen ...so für alle Fälle...

Ich schreib dem Bezugserzieher nach 4 Monaten immernoch manchmal SMS und schreibe, was ich sehe und wie ich damit umgehen würde. Das sind zB Situationen, in denen ich zu Hause feststelle, dass ich zum Frühstück ein Rechenfehler gemacht hab. Oder wenn ich anhand der Fallgeschwindigkeit absehen kann, dass da ne Hypo mit Power anmarschiert.

Ich drück euch die Daumen!!

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Aus Pdm, *11/18, Manifestation 04/20

Start in den Kindergarten 22 Nov 2020 20:36 #115017

  • Sonnenschein79
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    Junior Schreiber
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Nabend,


zum Thema andere Kinder kann ich nur empfehlen geht damit offen um, denn die Kinder sind selbstverständlich neugierig.
Unserer hat immer stolz seinen Bordcomputer gezeigt und wenn ich im Kiga den Katheter wechseln musste durfte er einen seiner Freunde aussuchen die mit schauen. Die waren beeindruckt und er mächtig stolz.
Auch blutig messen wurde im Stuhlkreis erklärt und von ihm gezeigt.

Natürlich hat auch er unschöne Erfahrungen gemacht (ich reiß deine Pumpe ab und dann bist du tot), aber da das positive überwogen hat, hatte er Freunde die sich sofort auf seine Seite stellten und eine Erzieherin geholt haben.

Drücke euch die Daumen!

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Start in den Kindergarten 24 Nov 2020 22:24 #115033

  • FrankfurterBub
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  • Geburtsjahr: 2017
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,

vielen Dank für die Beiträge/Erfahrungen und das Daumen drücken.

Wir werden das Frühstück und eine Gemüse/Würstchen Snackbox auch von daheim mitgeben.
Das Mittagessen werde ich ebenfalls erstmal selbst berechnen, damit sich der Kindergarten an die Situation gewöhnen kann.

Die ersten 2 Wochen der Eingewöhnung werde ich mit begleiten. Quasi auch eine Eingewöhnung für mich um das Vertrauen zu fassen und die Verantwortung abgeben zu können.
Im Ordner zum Nachlesen wird alles wichtige definiert und auf alles andere muss eben individuell reagiert werden.

Bzgl. des Umgangs mit den anderen Kindern muss ich nochmal nachfragen, wie das gedacht ist.
Der offene Umgang, ohne es direkt zu thematisieren, wird wahrscheinlich am besten sein.
Einen max. Bolus haben wir auch schon festgelegt, sollte doch mal unbeobachtet an der Pumpe gefummelt werden.

Wird eine aufregende Zeit.

Wie macht ihr das mit verzögerten/dualen Bolusabgaben bzw. FPE Berechnung?
Das ist ja schon etwas komplexer und ich grübele selbst teilweise noch über die Verteilung des Bolus.

An die Nutzer von Metronic. Habt ihr die automatische Abschaltung im Kindergarten aktiviert?
Viele Telefonate mit unserer Tagesmutter waren eben, dass die Abgabe wieder eingeschaltet werden soll.
Oftmals ist die Abschaltung unnötig und es würde dann eben wichtiges Basalinsulin fehlen.
Wie geht ihr damit um?

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Start in den Kindergarten 25 Nov 2020 00:24 #115034

  • mibi74
  • Mitglied
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    Moderator
  • Beiträge: 1133

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Bei den geringen Mengen mit dualen oder verzögerten Bolus arbeiten?

In der Schule jongliere ich allerdings gerne mit den den zwei Möglichkeiten, weil sie super zum Schulalltag passen.
Das Vesper ist nach der großen Pause, also viel Bewegung.
Das Einschalten nach der Abschaltung ist wirklich ein Problem, aber der Signalton für die Abschaltung ist so unverkennbar, das bekommen die Erzieher bestimmt ganz schnell mit und werden auch danach schauen, wenn man weiß, dass das Kind noch nicht drauf reagieren kann. In dem Alter vollkommen logisch!

Die Pumpe muss nicht bei jeder Kleinigkeit bimmeln, aber die Funktion finde ich super hilfreich. Auch für das Kind. Achtung, wenn der Ton kommt, muss ich zu meiner Erzieherin laufen.

Was auch schon öfter vorkam, dass sich der Sensor verabschiedet hat oder die Pumpe beim Essen kalibrieren wollte, also kein Wert verfügbar war und auch nicht so schnell wieder kommen würde.
Damit würde ich jetzt nicht gleich aufwarten, aber unbedingt blutig messen, als Rettungsanker für das Personal vorstellen. Aber zur rechten Zeit.

Ich führe fast jede Woche ein Gespräch mit einem anderen Lehrer, der kurz vor einem "diabetischen" Kollaps steht. Bei der Einschulung hieß es, das Kind könne alles allein. Hm. :blink: Seitdem mache ich Brandbekämfung und Aufklärung, was eigentlich nicht meine Aufgabe wäre.
Ich weiß nicht, wie das im Kindergarten ist, aber in der Schule fühlt man sich sehr unwohl, wenn es für Probleme keinen schriftlichen Handlungsfaden gibt und seinem Kind beibringt, bei Unterzuckerungen in "Kevin-allein-Zuhause- Manier" aufzuspringen und schreien. :S

Es wird halt nicht langweilig damit.

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