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THEMA: Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes".....

Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 03 Sep 2019 19:45 #112106

  • nieov
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Ich bewerte den hier gleich verlinkten Artikel nicht, die Ursache können wir hier nicht diskutieren oder analysieren. Was ich mit dem Posten dieses Artikels nur ereichen möchte ist die Motiviation dazu, die Lehrerschaft "positiv" über den Diabetes aufzuklären und dafür zu sorgen, dass eine Panik im Lehrsystem und einhergehender Ausschluss unserer Kinder nicht stattfinden wird.

Und man absolutes Plädoyer dazu, arbeitet bitte mit Schule zusammen und stoppt mach laute Forderung "im Rahmen der Inklusion habt ihr dies und das zu tun......"......

Artikel:
www.news4teachers.de/2019/09/schuelerin-...idA2JcJ1rut9G19Ezy-c

Ich habe einige Diskussionen zu dem Thema gefochten und öfters im Netz die Aussage gehört "ich bin Lehrerin, keine Ärztin"......

Das Gro meiner Erfahrungen ist es allerdings, dass die meisten Lehrkräfte, die ich kenne, echt offene Menschen sind.
Solche Artikel wie oben verlinkt sind allerdings wenig hilfreich für uns.
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Letzte Änderung: von nieov.

Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 03 Sep 2019 20:12 #112109

  • mibi74
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Hallo nieov!

Ich bin gestern auch im Netz drüber gestolpert und mal geschaut, wo das noch auftaucht.
Keine weiteren Medien hatten das Thema aufgegriffen. Nur die Bild im Netz. (Ob das die Echte ist weiß ich auch nicht. Wurde das eventuell auch abgedruckt?

Ich bin höchst skeptisch, ob sich das wirklich so zugetragen hat. Ich konnte keinen Eintrag finden, der aus zuverlässigen Quellen stammte.
Facebook ist DEFINITIV KEINE zuverlässige Quelle.

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 03 Sep 2019 20:27 #112110

  • mibi74
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Ich hab noch mal nachgeschaut und Focus und der WDR haben sich heute auch dazu geäußert.

Ich hoffe bloß, dass das, so schlimm wie es gelaufen ist, nicht Auswirkungen auf zukünftige Klassenfahrten hat.
Es handelt sich auf jeden Fall um ein ganz schön heißes Eisen und egal wie es dazu kam, man fühlt mit den Eltern mit. :(

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 04 Sep 2019 12:46 #112115

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Die Geschichte wirft ne ganz schöne menge fragen auf, halt berichterstattung.

Cheffchen

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 07 Sep 2019 17:28 #112155

  • delphyine
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Ich habe die Berichte auch schon gesehen. Ich fürchte, dass es dazu führen wird, dass weniger Kinder auf Klassenfahrt mitgenommen werden.
So wie es geschildert wird, kann es sich doch aber kaum abgespielt haben.
Ich denke, die zeitliche Darstellung der Mitschüler ist fehlerhaft und es ging deutlich schneller. Das Kind hat womöglich die Mitschüler gebeten, die Lehrer nicht zu holen oder die haben sich nicht getraut und morgens war es zu spät. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lehrer auf einer Klassenfahrt nicht erreichbar sind und dass die Kinder zwei Tage lang nicht die Möglichkeit hatten, die Eltern anzurufen.

Meine Tochter hat letztes Jahr kurz vor der Klassenfahrt erbrochen. Sie hatte eine beginnende Sepsis. Völlig unabhängig vom Diabetes ging es ihr rasant schlechter und sie hätte kaum Überlebenschancen gehabt, wenn der Arzt nicht sofort die richtige Diagnose gestellt hätte, nachdem wir aus Erfahrung wussten, dass etwas nicht stimmt (sie wollte nicht fernsehen!) Wäre es wenige Stunden später auf Klassenfahrt passiert, hätten die Lehrer das nicht einschätzen können. Zudem hätte sie einen unbekannten Arzt vor sich gehabt, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch behandelt hätte.... Auch wenn sie Diabetes hat, war die Erkrankung unabhängig davon entstanden. Die Schwere der Erkrankung war ihr nicht anzusehen und sie sagte selbst, dass es ihr gut ginge, sie nur etwas müde wäre. Wir waren dem Diabetes sogar dankbar, denn nur aufgrund des Diabetes wurde sofort richtig gehandelt. Einem gesunden Kind hätten die Ärzte Vomex gegeben und abgewartet.
Aber ich glaube, dass wir den Lehrern Vorwürfe gemacht hätten. Gerade weil wir uns das nicht hätten vorstellen können, dass es unserem Kind so schlecht geht, es aber gleichzeitig so gesund aussieht und dass man es wirklich nur an Kleinigkeiten ausmachen konnte, dass etwas gravierendes nicht stimmt. Ich hoffe, dass die Eltern die Antworten bekommen, die sie brauchen.

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 08 Sep 2019 17:43 #112171

  • Meike
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Ich warte auch noch auf eine fundiertere Bericherstattung im Netz. Denn so wie es dort dargestellt wird kann ich mir den Ablauf nicht vorstellen.
Aber die Auswirkungen sind schon spürbar. Ich hatte am Freitag das erste Klassentreffen mit der neuen Klassenlehrerin meines Sohnes. Die Klassenfahrt wird erst im nächsten Schuljahr stattfinden, aber die Lehrerin war sehr besorgt wie sie die Sicherheit der beiden DiabetesKinder in der Klasse (jetzt 7.Klasse) auf der Klassenfahrt gewährleisten kann. Zumal dort hauptsächlich sportliche Aktivitäten zur Teambildung geplant sind und ich ehrlich gesagt auch nicht weiß wie sich 4 Tage Sport auf meinen eher sportmuffeligen Sohn auswirken. :( Tagsüber kriegt er ja alles hin, aber Nachts hört der sobald er endlich schläft nie irgendwas. Keinen Pumpenalarm,keinen Sensoralarm nicht mal den Fehlalarm des Rauchmelders (und das ganz ohne niedrigen Blutzucker.
Hat schon jemand eine Begleitung als Nachtwache (wäre ja nur Sensoralarmwache) für nen 13 Jährigen beantragt?

Aber abgesehn davon was jetzt an Folgen für unsere Kinder daraus erwächst hoffe ich erstmal, dass die Klassenkameraden des Mädchens gut betreut werden. Ich möchte mir mein Kind nicht vorstellen, dass in so einer Situation falsch entschieden hat und nicht laut Alarm geschlagen hat und nun mit den Folgen leben muss.
Mir tun alle an dem Fall beteiligten aufrichtig leid:(

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Liebe Grüße von Meike mit Luis (*2007,DM Typ1 seit 4/2010)

Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 09 Sep 2019 09:54 #112188

  • nieov
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Ich habe gestern einen Podcast gehört der mich hat aufhorchen lassen, gerade weil ich auch dieses Thema hier im Kopf hatte.
Dabei ging es um das Thema Diabulimie durch Insulin Purging. Was jetzt sehr kryptisch klingt ist quasi abnehmen durch bewusste Insulinreduktion.
Und das kann extrem hässliche Nebenwirkungen haben, bis zum Tode. Das hat mich doch ganz schön erschreckt.

lisabetes.de/category/diabulimie/

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 09 Sep 2019 11:04 #112189

  • Cheffchen
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@nieov, Das ist wohl etwas sehr weit hergeholt.

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 09 Sep 2019 12:03 #112191

  • nieov
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Cheffchen schrieb: @nieov, Das ist wohl etwas sehr weit hergeholt.


Dennoch ein Thema was man allgemein als Elternteil im Hinterkopf haben sollte. Ob das hier eine Rolle spielt ist reine Spekulation, das weiß ich auch.
Aber generell ist das Thema Bulimie durchaus gar nicht so klein oder weit hergeholt. Aber wie gesagt, hier, in diesem spezifischen Fall natürlich reine Spekulation.

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Ein Artikel unterstellt: "Kind stirbt auf Klassenfahrt durch Diabetes"..... 09 Sep 2019 22:16 #112198

  • Rosequoyle
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Es ist immer tragisch, wenn ein Kind stirbt. Egal, unter welcher Aufsicht es grad steht. Dennoch scheinen momentan alle Anzeichen darauf hinzudeuten, dass da irgendwas nicht stimmig war. Frage mich auch, warum die Kinder keinen Handykontakt nach Hause hatten? Meine Beiden Einser durften immer telefonieren, Tag und Nacht ... Bleibt wirklich nur abzuwarten, was die Ermittlungen Genaueres ergeben.

Ich hab mir grad mal die Diskussion auf Facebook angeschaut, da ist an Lehrermeinungen ja wirklich alles dabei. Das bewegt mich schon. Mein Sohn ist auch 13 und sollte dieses Schuljahr mit der Klasse nach London fahren. Der Lehrer hat es wegen "Brexit" abgesagt, und nun geht es "nur" an die Ostsee. Ist mir persönlich auch nicht ganz unlieb. Momentan gibt es noch keine Rückmeldung, dass mein Sohn nicht mit darf. Und wir haben zwei Teenager mit Typ 1 Diabetes in der Klasse. Ich bin gespannt.

Wir haben bisher seit der Schulzeit auch nur gute Erfahrungen mit den Lehrern gemacht. Meine Tochter war mit 13 für fünf Tage auf Klassenfahrt - und hat den Katheter nicht gewechselt. Obwohl die Lehrer sie daran erinnert hatten. So sah die Stelle dann auch aus. Seitdem weiß sie, dass das nicht so eine gute Idee ist. Ich finde, mit 13 ist das ihre Entscheidung. Anders hätte ich es wahrscheinlich gesehen, wenn sie mit ner Keto in der Klinik gelandet wäre. Aber auch diesen Fall hatte ich mit den Lehrern im Vorfeld abgestimmt (dass sie bitte darauf achten sollen, dass das Kind den Knopf der Pumpe auch wirklich drückt ... von wegen Bolus-Demenz in der Pubertät und so ...) Hätte trotzdem passieren können. Glück gehabt.

Aus meiner Sicht ist es immer eine Gratwanderung zwischen Kontrolle und Laufenlassen, für alle Beteiligten. Und gerade auch in der Pubertät. Und es ist auch immer eine Gratwanderung, wenn andere Menschen die Verantwortung für das eigene Kind (mit oder ohne Diabetes) übernehmen. Dessen muss man sich selbst bewusst sein. Auch wenn wir alle bestrebt sind, Normalität zu leben - es ist nun mal eine schwere chronische Erkrankung, die man nicht eben mal nebenbei händelt. Und ja, ich finde, wir als Eltern muten den betreuenden Personen, die mitunter zum ersten Mal damit konfrontiert werden, auch eine Menge zu. Ich finde, auch dessen sollte man sich bewusst sein. Und hier helfen nur gegenseitiges Verständnis für Ängste und Sorgen sowie klare Absprachen und Regeln im Vorfeld, in welchem Fall wie womit umgegangen werden soll.

Ich finde es nicht selbstverständlich, wenn Pädagogen meine Kinder mit dem Diabetes mit auf Klassenfahrt nehmen. Und ich bin jedem einzelnen sehr dankbar dafür, wenn sie es trotz aller Risiken und Bedenken machen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Niemand, Kosima

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