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Muttermilch-stillen 01 Dez 2021 21:21 #117074

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Hallo, ich bin noch ganz neu hier und bin auf der Suche nach einem Austausch mit einer Mama die ihr Diabetes typ 1 Kind noch stillt- also welches noch muttermilch trinkt. Bei meinem Sohn wurde am 23.11 Diabetes typ 1 festgestellt er hat jetzt eine Pumpe und wird eingestellt jedoch Stille ich ihn noch  und möchte ihn das auch nicht nehmen da ich leider aber wenig Unterstützung im Kh dafür finde bin ich auf der Suche nach jemandem der in derselben bzw ähnlichen Situation steckt. Würde mich sehr freuen über jeglichen Austausch zu diesem Thema.
Lg Daniela

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Muttermilch-stillen 02 Dez 2021 09:50 #117077

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Hallo Daniela,
als mein Sohn erkrankte, war er 9 Monate und hatte sich zu dieser Zeit noch zu gut 70 % von Muttermilch ernährt - im Krankenhaus waren damals auch alle ratlos, wie wir das handeln. Meine sehr engagierte Diabetesärztin hat dann bis ins Ausland recherchiert und telefoniert, bis sie sogar einen ungefähren BE-Richtwert gehabt hätte, den ich übrigens nicht mehr weiß, weil mit sehr vielen "aber" begleitet. (Muttermilch variiert ja in seiner Zusammensetzung, nicht nur nach Alter des Kindes, auch nach Trinklänge usw. ...) Mit diesem Wert hätte das Prozedere so funktioniert: Baby/Kind vor dem Stillen auf die Waage, nach dem Stillen auf die Waage - rechnen/Insulin abgeben. Also eher mühsam, weil mein Kleiner ja damals auch oft beim Stillen eingeschlafen ist. Also kann ich dir jetzt nur insofern helfen, als dass ich dir meinen ganz persönlichen Weg aufzeige, den ich für mich und meinen Sohn gewählt habe:

Ich habe das Stillen beibehalten, so wie ich das auch gemacht hätte, wenn mein Sohn nicht erkrankt wäre - ich habe damals für mich entschieden, dass ich ihm das nicht nehmen möchte, und dass es gesamt gesehen wahrscheinlich für ihn besser ist, weiter zu stillen, und in Kauf zu nehmen, nicht alles richtig berechnen zu können. Gearbeitet habe ich mit Annäherung und Versuch und Irrtum - zuerst habe ich mir angeschaut, wie sein Blutzucker nach den verschiedenen Stillmahlzeiten überhaupt reagiert - also einmal in Kauf genommen, erhöhte Werte zu haben. Damit sieht man dann aber sehr gut: wie lang braucht die Milch, bis sie "ankommt", wie viel Abgabe ist je nach Mahlzeit nötig. Relativ bald wusste ich dann, wieviel kann ich jedenfalls schon zu Beginn einer Mahlzeit/oder auch vorher schon abgeben. Hat er dann länger/intensiver getrunken, gabs einfach einen Insulinnachschlag - das konnte ich dann relativ bald schon gut abschätzen - und Randbemerkung: das ganze Prozedere noch OHNE Sensor, nur mit Blutigmessungen - ich gehe davon aus, dass Ihr einen Sensor habt? - dann sollte das Ganze noch mal etwas einfacher zu handeln sein.

Auch im Krankenhaus - und das rechne ich der Belegschaft heute noch hoch an - standen alle hinter dieser Vorgehensweise, dort war man auch der Meinung, für das Kindeswohl sei es besser in dieser ohnehin schon schwierigen Situation nicht auch noch so eine gravierende Veränderung wie Abstillen von jetzt auf gleich einzuführen. Und ich kann dir sagen: diese Entscheidung war goldrichtig! Für viele weitere Jahre war das Stillen in der Nacht sogar super praktisch, weil niemand von uns aufstehen musste, um irgendeine Form von Nahrung in das Kind zu bekommen, war er niedrig, gabs einfach eine Stillmahlzeit und alle konnten weiterschlafen :) - seine letzte Mahlzeit bekam er mit 4,5 Jahren, weils einfach in der Nacht so praktisch war :) und vielleicht hilft dir auch das in der Entscheidungsfindung: seine Langzeitwerte lagen nie über 6,5 auch mit Stillen oder vielleicht deswegen!

Falls du noch Fragen hast, sehr gerne - lass dir in dieser Entscheidung nicht unbedingt dreinreden - entscheide, was dir dein Gefühl sagt, dann wird es passen - das gilt selbstverständlich in beide Richtungen! Liebe Grüße, Sabine

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Muttermilch-stillen 02 Dez 2021 20:29 #117084

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Es tut so gut deine Antwort zu lesen 🙏♥️ Dankeschön.
Bei mir ihm Kh ist es leider nicht so dass ich in dieser Thematik irgendwie Unterstützung bekomme.
Mein kleiner ist schon älter- 3.5 Jahre und ich will ihm das einfach nicht nehmen noch dazu wenn es jetzt gerade alles so anders und neu für ihn ist. Ich werde bzw versuche ich es schon etwas in die Richtung wie du es beschrieben hast und es tut gut zu lesen dass auch andere Mamas es so versucht haben und es toll geklappt hat natürlich mit hintasten aber das ist vollkommen ok für uns.
Wir haben einen sensor seit 4 Tagen und da ist es sicher noch leichter. Es war ein ziemlich heftiger Einstieg bei uns, er hatte einen Blutzucker von 800 wie wir mit notarzt ins Kh sind und es war wirklich sehr kritisch alles und wir sind so froh dass er so ein Kämpfer ist und er es auch super schnell wieder weg von der intensivstation geschafft hat. Jedoch ist alles noch viel für den kleinen gerade senor legen war er total überfordert und Katheter legen ist auch so eine Sache aber ich hoffe es wird besser werden bzw bin ich mir sicher es wird besser mit der Zeit. Dürfen bald- in einpaar tagen heim und dann tun wir uns auch leichter mit dem stillen da wir es im Kh nur heimlich machen weil uns ansonsten nur ein schlechtes Gewissen gemacht wird und vor allem auf den kleinen ein druck ausgeübt wird den ihn nicht aussetzen möchte.
Vielen dank nochmal für deine tolle antwort,  wir versuchen uns jetzt mal einzupendln 😊

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Muttermilch-stillen 02 Dez 2021 22:11 #117085

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Hallo, mein Sohn war 13 Monate alt bei Diagnose und wurde auch noch gestillt.
Für uns beide war das Stillen auch ganz wichtig in dieser Situation. Das KH hat das auch mitgemacht. Eigentlich finde ich, haben die da nichts zu sagen. Eine Krankenschwester wollte eine Wiegeprobe machen. Davon sind sie dann aber schnell wieder abgekommen.
Ich habe es einfach geschätzt. Irgendwie war das immer OK.
Ich habe meine Kinder übrigens auch bis 3,5 Jahre gestillt. 
Alles Gute euch!

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 20:43 #117092

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Haloo!
Still weiter und lass dich nicht beirren! 
Mumi kannst du mit 7 KH auf 100 ml rechnen. 
Eine Stillmahlzeit hat je nach Tageszeit und zu stillendem Bedürfnis zw 40 und 150 ml. 

​​​Also wenn Hunger gestillt wird eher mehr ml. Wenn eher nur ein spielendes Stillen stattfindet oder Kimd schnell einschläft oder sich nur kurz beruhigt, dann eher roundabout 40 ml.

Für einen Rochtwert kann es helfen abzupumpen. Oder eben aisproboeren, ausprobieren, ausprobieren. 

Generell ist Stillen die beste Hypoprävention, die du hast. Schnell, immer verdaulich, immer verfügbar. 

Stillen ist auch ein Sgen falls das Kind mal krank wird und nichts zu sich nehmen kann/will, aber auf eine Hypo zusteuert. Beim Endgegner MagenDarm stillen die Kleinen wenigstens noch. 

Die Zusammensetzung der MuMi ändert sich auch je nach Phase. Im Sommer, wenn es sehr heiß ist und das Kind oft Durst hat, ist die Milch wässriger und weniger süß. Das sind aber Feinheiten und Details am Rande. 

Wichtig ist am Anfang wirklich Zeit und Raum zu schaffen um zu spüren und zu fühlen. Frau kann fühlen wie viel Milch gerade produziert wurde. Aber das braucht Übung. Also verbanne alles aus deinem Lebem was dir unnötig Kraft raubt. Ein Baby mit Diabetes ist KEIN Spaziergang, sondern eine echt heavy Erfahrung. Pass da gut auf dich und euch auf. 

Vermutlich hast du eine medtronicPumpe. Die ist im unteren Bereich am feinsten einstellbar. Das dazugehörige Contour Next Link Blutzucker gerät kann man nutzen um Bolus abzugeben. Aber sehr rudimentär. Aber fürs Stillen sind es grob immer die gleichen Mengen. Dann musst du nachts nicht immer an die Pumpe. 

Ich habe mir für diesen Zweck ein Armband mit Tasche mit Sichtfenster für das Messgerät schneidern lassen. Das baumelt nachta am Arm und ich suche es nicht jedes Mal im Halbschlaf. 

Schreib dir am besten ein paar Wochen lang auf, wann du in etwa wieviel gegeben hast und wie es dann weiterlief. Das hilft beim denken und erinnern. 

Die Insulingaben werden sich anfangs voraussichtlich so irgendwo zw 0,025 und maximal 0,175 I. E. pro Stillmahlzeit bewegen. 

Ganz ehrlich? Das wird eine super harte Zeit und du wirst dich und alle Beteiligten von völlig neuen Seiten erleben. Deswegen bleibt gut zueinander. Streitet nicht, denn das raubt unnötig Kraft. Haltet euch vor Augen, dass ihr da durchkommen werdet. Und das wirst du. Du wirst das alles schaffen und du wirst eine gute Mutter für dein Baby sein. Nicht perfekt, aber die beste, die du sein kannst. Und es wird gehen. Immer zwei Schritte vor und 1,5 zurück. Und es gibt Hilfe! Frag immer alles. 

Ich empfehle dir noch die Stillen und Muttermilchgruppe (allround...) auf facebook. Da findet man immerwieder sehr nützliche Tipps. 

Allerliebste Grüße! 
​​​

​​

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 20:52 #117093

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Dankeschön für eure tollen Rückmeldungen, Erfahrungen und Tipps wir werden uns da durch kämpfen und wir werden das schaffen. Es hat mir wirklich sehr weiter geholfen eure Antworten zu lesen 🙏♥️, ihr habt mir den Rücken gestärkt und das hab ich grad richtig nötig gehabt! Danke danke danke

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 20:53 #117094

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P. S. Wiegeproben bringen nichts. 

Stille ohne Verstecken und ohne Scham. Die dürfen sich gerne damit auseinandersetzen. Und dein Verhalten prägt den Mini. Und es ist wichtig, dass er lernt, dass er sich nicht schämen braucht. 

Und stille weiter. Die MuMi hilft dem kleinen Körper wieder zu genesen. Es gibt ihm Sicherheit und Trost. Auch bei den schmerzhaften Sensorwechseln. 

Beim Diabetes ist man veraucht alle unklaren Variablen zu eliminieren um das ganze möglichst praktikabel in berechenbare blaue Quadrate und rote Dreiecke aufzuteilen. Stillen ist für medizinisches Personal oftmals eine unklare Variable, die aie gerne ausklammern möchten. Davon wird die Krankheit aber nicht leichter händelbar. Vor allem für dich und dein Kind nicht. Denn im Augenblick braucht ihr beide Schutz und ihr braicht die Nähe, um ein gutes DiaGefühl füreinander zu entwickeln. 

Hach ich könnte hier tauaend Lanzen brechen. Entschuldige meinem Enthusiasmus. Ich habe selbst einen 3-jährigen zu Hause sitzen und wir haben schon einigea durch in den letzten Jahren. 

Aloa

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 20:55 #117095

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Frag immer gerne alles. Diabetes beim Kleinkind ist echt tricky. Wir helfen dir :)

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 21:12 #117096

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Ich geb mir mühe es so normal für den kleinen zu gestalten wie es nur geht nur ist es halt manchmal echt etwas vordernd weil eben im Kh alle dagegen sind. Ich habe anfänglich versucht irgendwie mit ihnen (Kh personal) darüber zu sprechen und ihnen zu erklären dass es für ihn super wichtig ist und es eben nicht um die Frage Stellung geht ob er dass noch braucht was sie eben nicht zu beurteilen haben. Mittlerweile lass ich es und wir machen es so wie wir uns denken ich mach es jetzt einfach so dass ich mir mit ihn ausmachen dass er wenn er wieder essen darf wir einfach Stillen und so ca 1 be trinken(ich zähle momentan die schlücke wieviel er nimmt um es irgendwie schätzen zu können, werd es zuhause mal ohne dem. Versuchen um wieder entspannter zu werden 😅} und dann isst er halt um das weniger. Wo ich mir schwer tu ist dass er eigentlich vor der Diagnose nach Bedarf eben getrunken hat nur soll er jetzt ja 2.5 Stunden mindestens Pause haben zwischenden Mahlzeiten, da sollte er dann ja auch nicht trinken oder? Vielleicht habt ihr da einen Tipp? Momentan erklär ich ihm halt dass wir noch etwas warten müssen aber ja das ist oft ein mega Drama gerade weil er seine kleine Schwester dann trinken sieht und da sie gerade erst 6monate alt ist kann ich dann nicht wirklich aus bzw will ich sie natürlich ganz normal stillen ohne dass sie einen Nachteil hat , versuch mich halt grad ins Bad (sind noch immer im Krankenhaus) zurück zu ziehen dass er es nicht vor sich hat und der Papa spielt mit ihm.

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Muttermilch-stillen 04 Dez 2021 21:44 #117097

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Ja verstehe ich. Leider muss der kleine Mensch lernen, dass für ihn andere Spielregeln gelten müssen, damit er gesund bleiben kann.
Mit 3,5 ist er ja sicherlich schon verständig genug. Erkläre ihm, dass er etwas warten muss, damit er keinen ÜZ bekommt und ihm wieder schlecht wird und er sich schlapp fühlt. 
Bzw keinen UZ kriegt und es kribbelt im Bauch und alles komisch aussieht. (Je nachdem natürlich wie sich die Zustände bei ihm anfühlen) 

Es braucht die 2 bis 2,5 h am Anfang um halbwegs rauszufinden ob die Einstellungen in der Pumpe hinkommen. Wenn du die 2 Stunden nicht einhalten kannst, macht es Sinn bei der Stillmahlzeit oder was auch immer er schon früher zu sich nehmen will ca 10-20% vom BolusInsulin abzuziehen. 

Wenn so kurz hintereinander gegessen wird und man Insulin dafür gibt, überlagern sich die Wirkprofile. Das Insulin vom 2ten Futtern verstärkt das Insulin vom 1ten Futtern. Und so entsteht eine Hypogefahr bei der keiner sagwn kann, was die Hypo ausgelöst hat. Zu Hause schaffen wir es auch seltenat länger als 2 Stunden zwischen Mahlzeiten und Snäcks etc einzuhalten. Aber wenn man noch schauen muss ob die Einstellungen hinkommen, dann braucht es halbwegs klare Testbedingungen.. Zu Hause könnt ihr das dann wieder individuell gestalten. 

Kleines Fallbeispiel:
​​​​​
Unser Frühstücksinsulin ist recht viel und würde den Knirpsi nach 2 Std in den UZ treiben. Aber, weil Knirps in der Kita gleich wieder was zum Frühstück kriegt, wir die Hypo abgefangen. 
Denn, wenn wir es anders machen würden, würde der Knirps quasi immer im ÜZ sein, weil nie 2 Stunden zwischen den Mahlzeiten und Snäcks liegen. Alao nie Zeit ist um wieder in den Normbereich zu kommen. Verstehst du, wie ich das meine? Aber das muss man individuell ausprobieren. Kleine Kinder essen eben nicht nach Plan und zun sich auch nicht im günstigsten Augenblick weh, somdern natürlich immer dann wenns gerade brennt 😂

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