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THEMA: Wie verhalte ich mich (richtig)?

Wie verhalte ich mich (richtig)? 27 Mai 2016 21:14 #101128

  • Kalusho
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Hallo,
ich glaube, ich würde dem Lehrer eine Mail schreiben, in der Du ihm anbietest, vor der Fahrt nochmal mit Dir zu sprechen, wenn er Fragen hat. Vielleicht in etwas so: "...wie Sie ja bereits wissen besteht bei meiner Tochter eine insulinpflichtige Diabeteserkrankung. Sollten Sie bezüglich der Aktivitäten während der Kursfahrt Fragen haben, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen..." oder so ähnlich. Das würde ich Deiner Tochter auch so sagen, denn ich finde es auch dem Lehrer gegenüber nicht fair, ihn damit "allein zu lassen". Wenn er Fragen hat, kann er sich an Dich oder Deine Tochter wenden und wenn er es nicht tut, hast Du es wenigstens angeboten.
Was mich allerdings etwas wundert ist, dass der Lehrer wohl bislang gar nichts vom Diabetes Deiner Tochter wusste. Habt ihr das in der Schule nicht gesagt?
Unser Sohn fährt im Juni auch auf Kursfahrt und mich hat die Lehrerin von sich aus um ein persönliches Gespräch gebeten - was Janus natürlich auch völlig unnötig findet.... Ich habe ihm aber klar gemacht, dass ich das völlig okay finde. Wenn die Lehrerin gerne wissen möchte, wie sie sich zu verhalten hat oder was möglicherweise "passieren" kann, dann werde ich ihr das auch sagen. Man darf halt nicht vergessen, dass der Diabetes für andere eben nicht so normal ist, wie für uns und unsere Kids. Am Anfang waren wir auch unsicher.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass wir es unseren Kindern nicht zutrauen, sich alleine um ihren Diabetes zu kümmern.
Ich wünsche Dir, dass Du einen Weg findest, mit dem alle leben können und dass die Fahrt ein tolles Erlebnis für Deine Tochter wird - und ganz ehrlich hätte ich bei dem Sportprogramm auch ein etwas mulmiges Gefühl ;)

Liebe Grüße
Astrid

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Wie verhalte ich mich (richtig)? 28 Mai 2016 09:44 #101133

  • marielaurin
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Kalusho schrieb: Was mich allerdings etwas wundert ist, dass der Lehrer wohl bislang gar nichts vom Diabetes Deiner Tochter wusste. Habt ihr das in der Schule nicht gesagt?


Das ist bei Sina genau dasselbe, da wissen die Oberstufenlehrer nur was vom Diabetes wenn sie es zufällig mitbekommen haben, weil sie im Unterricht misst und sie nachfragen oder weil sie sie schon vor der Oberstufe kannten.
Ich glaube ab einem bestimmten Alter ist es vorbei mit der Mitteilungsbereitschaft. Man hat das Ding selbst im Griff, wenn einer fragt, bekommt er Antwort, aber in der Oberstufe wird nichts mehr an die große Glocke gehängt. Ich find das auch normal und gut so.
Aber bei Kursfahrt mit sportlichen und anstrengenden Tätigkeiten (wäre das nun ne Berlinfahrt mit Stadtbesichtung wäre das was ganz anderes) finde ich schon, dass man den begleitenden Lehrer schon informieren sollte, hab ich weiter oben ja schon geschrieben.

Hinter dem Rücken würde ich das nicht tun, sie ist während der Kursfahrt ja offenbar noch nicht 18, somit gäbe es da keine Diskussion, denn ich bin (noch) verantwortlich für mein u18-Kind und der Lehrer während der Kursfahrt ebenso.

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Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid

Wie verhalte ich mich (richtig)? 04 Jun 2016 15:37 #101195

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Naja, doch: Sie ist am 3. Tag der Kursfahrt dann 18. Und sie hat den Lehrer informiert!

Ich habe mich jetzt mit einigen anderen Eltern ausgetauscht und - je nach Alter deren Kinder :silly: - variieren die Antworten da sehr (wie hier auch!). Ich hab auch nochmal lange mit meiner Tochter gesprochen, die es total schrecklich findet, dass ich mir so viele Gedanken mache! Eigentlich finde ich es nicht gut, mit ihr da so offen drüber zu sprechen, denn ich weiß schon, dass das MEINE Ängste sind und ich die gern behalten darf. Hat aber geholfen. Und auch ein Gespräch mit einem betroffenen Vater hat mir sehr geholfen. Der meinte ganz trocken: "Deine Tochter darf jetzt heiraten, ohne dich zu fragen! Pack´ deine Bedenken weg, der Lehrer weiß Bescheid! Was willst du dem jetzt sagen? Ihm Angst machen ...?"
Und so ähnlich ist es ja auch. Ich hatte ja eine e-Mail angefangen und alles was ich da rein schreibe erweckt irgendwie den Eindruck, dass es gefährlich ist oder zumindest werden könnte. Nachdem der Lehrer sich jetzt auch selbst als so informativ herausstellt und wir heute - eine Woche vor Abfahrt - weder eine Abfahrts- noch eine Ankunftszeit haben, geschweige denn ein Programm, bestätigt sich diese Meinung leider. Was soll ich DEM sagen? Ich hab´ die Diabetes-Beraterin im Boot. Die darf auch jederzeit angeappt werden. Ich bin per Handy erreichbar ... wird schon schief gehen. Im Moment bin ich wieder entspannter ...

Ich find´ aber die Idee mit der Profisportlerin ganz gut. Ich kenne da nämlich auch eine. Vielleicht frag´ ich die noch nach ihrer Meinung ... :lol:

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Wie verhalte ich mich (richtig)? 04 Jun 2016 17:16 #101196

  • marielaurin
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Meine Tochter hatte in Spanien beim Kajakfahren auf dem Meer (mit Wellengang natürlich) eine Hypo. Blöderweise kam eine Welle, als sie ihren TZ auspackte. Tja ... TZ schwimmt nicht, haben wir gelernt. Da war es gut, dass der selbst noch sehr junge und diabetesunerfahrene Ferienbetreuer vom Diabetes wusste und einfach nur wusste:"Nimm zur Sicherheit ne Flasche Cola mit und wenn sie sagt, ich brauch sie, dann gib sie ihr!"
Das hatten wir ins Anmeldeformular geschrieben. Wegen dieses Wellengangs hats nicht so gut geklappt, der Betreuer kam nicht von der Stelle und im Endeffekt gab es eine Kajakreihe, über die die Flasche Cola dann weitergegeben wurde. Erzählt hat sie uns das erst, als sie 3 Wochen später wieder zu Hause war. Ist alles gutgegangen, hätte auch anders sein können. Was ich damit sagen will: Ich finde es wichtig bei einer solchen Erkrankung, dass möglichst viele drumherum informiert sind.

Stand-up-paddling mit Gürteltasche indem das BZ-Gerät und der TZ ist, ist auch nicht so einfach. Einmal nass, hat man ein Problem, 2 Stunden weg vom Camp in einer Höhle .... Auch hier ist nichts weiter passiert, aber wäre sie reingefallen, wäre sowohl der Albert funktionsuntüchtig gewesen und der TZ vermutlich auch.
Mich hat es wahnsinnig beruhigt dass ich wusste, da ist jemand dabei, der weiß, wenn sie ruft, braucht sie dieses und jenes. Er hatte immer einen wasserdichten Sack dabei mit einem Zusatz-Albert und einer Flasche Cola.

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Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid

Wie verhalte ich mich (richtig)? 21 Jun 2016 14:45 #101353

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Wollte einfach mal rückmelden: Hürde genommen, alles super gelaufen.
Das Kind hatte sehr viel Spaß im Sportcamp. Am 1. Tag bei der Montainbiketour mit dem Fahrrad gestürzt: 6 Blutergüsse an Beinen und Händen mit Schürfwunden. :blink: Beim Windsurfen den großen Zeh am Brett angehauen, so dass der Nagel sich komplett verabschiedet hat. Aber man ist ja hart im Nehmen!
Canyoning war super: Sie war das einzige Mädel, das bis zum Ende mit ist, um von der 8 m hohen Klippe mit runterzuspringen. :woohoo: Sie hatte vorher einen normalen Blutzucker, hat aber 2 schnelle und eine langsame BE genommen und war dann zwischendurch trotzdem auf 80 und hat nochmal nachgeschoben. Das hat sie selbst überrascht, dass das so anstrengend war. Mich hat überrascht, dass sie anscheindend doch ihr Messgerät dabei hatte. :laugh:
Jedenfalls kam sie total begeistert zurück, mit einigen Blessuren ... aber zuckertechnisch war´s in Ordnung. Werte zwischen 50 und 450, aber keine gefährlichen Situationen.
Sie hat sich auch täglich per whatsapp gemeldet, so dass auch ich wirklich einen entspannten Urlaub hatte.
Wieder eine Hürde genommen ... und jetzt ist sie ja erwachsen. :silly:
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Wie verhalte ich mich (richtig)? 26 Jun 2016 13:52 #101449

  • IngaMarie
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Glückwunsch! Und danke für den Mutmacher.
Folgende Benutzer bedankten sich: Juli

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