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Versorgung in Spanien

rolf
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Neuling
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Beiträge: 2

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Geschlecht: Junge
Geburtsjahr: 2002
Therapieform:
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Versorgung in Spanien

25 Apr. 2012 10:14
#68226
Guten Tag zusammen, wir leben seit einigen Jahren hier im südlichen Spanien. Die medizinische Versorgung und Beratung lässt, aus meiner Sicht, sehr zu wünschen übrig. Deswegen suche ich hier Rat.Mein Sohn, 9 Jahre, klagt seit einigen Monaten über Bauchbeschwerden, Übelkeit, Schindel, sehr häufiges urinieren,Durstattacken und Konzentrationsschwäche. Ende letzten Jahres ließen wir eine Blutuntersuchung machen weil wir annahmen das er unter einer Milchzucker-unverträglichkeit leidet, eben wegen dieser Symptome. Dieser Test, (auf alle gängigen Lebensmittel) viel ganz normal aus , alle Werte liegen in ihren Grenzbereichen.
Ich habe diesen Test hier vorliegen. Kann man daraus ersehen ob es sich hier eventuell um Diabetes handelt? Welche Werte sind dafür ausschlaggebend? Sein Zuckerwert (glucosa) an diesem Tag betrug 78 mg/dl.
Ich werde unabhängig jetzt gleich einen Termin vom Kinderarzt besorgen.
Vielen Dank im voraus!
rolf

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marielaurin
Benutzer


Diamant Schreiber
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Beiträge: 933

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Re: Versorgung in Spanien

25 Apr. 2012 10:57 - 25 Apr. 2012 11:06
#68227
Hallo Rolf,

herzlich willkommen erstmal!

Ein Termin beim Kinderarzt ist sicherlich sinnvoll, auch wenn es sich nicht um Diabetes handeln sollte.
Hat dein Kind Gewicht verloren? Frag bitte nach einem oGTT, ein Glukosetoleranztest, müsste sowas wie "Prueba de tolerancia a la glucosa" heißen oder sowas (falls mich mein Spanisch nicht ganz verlässt grad...).

Ein einziger gemessener Blutzuckerwert (zum Zeitpunkt der Blutabnahme) ist in einem Frühstadium leider nicht ausschlaggebend für eine Diagnose. Eindeutig wird es erst, wenn ihr öfter, speziell nach dem Essen, gemessen hättet oder ein oraler Glukosetoleranztest gemacht wurde oder der DM weiter fortgeschritten ist (d.h. die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse immer weniger Insulin produzieren und daher der Blutzucker nicht oder nur schleppend abgebaut werden kann, was sich im Laufe der Zeit immer weiter verschlechtert und zu weiteren Symptomen führt, auch solche, die du beschreibst. Allerdings ist Diabetes sicherlich nur eine von einigen möglichen Ursachen, aber irgendwo muss man ja anfangen zu suchen ... ) und ein gemessener Blutzuckerwert eh weit über dem Normalwert läge, dann ists aber eh höchste Zeit, dass man ihn entdeckt und entsprechend therapiert.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr herausfinden könnt, was genau euer Kind hat. Vielleicht magst du dich nochmal bei uns melden, wenn ihr näheres wisst.

Alles Gute,
Tanja

edit: Ansonsten bliebe noch die Bestimmung des HbA1c-Werts, ich weiß gar nicht, ob das routinemäßig mitgemacht werden würde, würde aber bei einer Diagnosefindung oder -eingrenzung sicherlich helfen.
Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid
Letzte Änderung: 25 Apr. 2012 11:06 von marielaurin.

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