Liebe Forum-Mitglieder,wir sind erneut sehr verärgert über unsere Erfahrungen mit der Pronova Krankenkasse.Bereits vor zwei Jahren mussten wir einen langen und belastenden Weg gehen, damit unser damals 15-jähriges Kind, dass ein Jahr zuvor an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, eine Insulinpumpe erhält. Zunächst wurde die Versorgung aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Erst nach Einschaltung des medizinischen Dienstes, Unterstützung unserer Diabetesambulanz sowie mehreren Einsprüchen und der Androhung einer Sozialklage wurde die Insulinpumpe schließlich genehmigt.Unser Kind nutzt seitdem das Omnipod 5-System, das den Alltag und das Diabetesmanagement erheblich erleichtert und medizinisch sehr sinnvoll ist.Nun steht ab dem 01.06.2026 der nächste Versorgungszeitraum an. Ein Sachbearbeiter hatte uns zuvor bereits per E-Mail zugesichert, dass wir das gesamte Verfahren nicht erneut durchlaufen müssen.Heute wurden wir jedoch überraschend von einen Mitarbeiter der Pronova BKK angerufen, weil wir ein zusätzliches Rezept für einen Mehrbedarf eingereicht haben. Uns wurde mitgeteilt, dass dies zunächst mit dem Teamleiter besprochen werden müsse, da die Omnipod-Pumpe sehr teuer sei und zusätzlicher Bedarf geprüft werden müsse. Außerdem wurde die Insulinpumpe grundsätzlich in Frage gestellt. Es wurde angedeutet, dass bei weiterem Mehrbedarf möglicherweise über einen Wechsel des Systems nachgedacht werden müsse.Dieser Anruf hat uns sehr verärgert und auch verunsichert, da erneut wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund gestellt wurden. Nach den damaligen Erfahrungen hat uns das erneut sehr getroffen. Ich habe deutlich gemacht, dass ein Wechsel für unser Kind nicht in Frage kommt, da das Omnipod-System ist für unser Kind die beste Lösung ist, nahezu unauffällig mit der Erkrankung zu leben .Eine Schlauchpumpe hat unsere Tochter bereits mit 15 Jahren klar abgelehnt und kommt auch heute weiterhin nicht in Betracht. Umso unverständlicher ist es für uns, dass die aktuelle Versorgung plötzlich wieder in Frage gestellt wird, obwohl sie sich medizinisch und im Alltag sehr bewährt hat.Das hat bei uns große Sorge ausgelöst.Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit der Krankenkasse bezüglich der Insulinpumpenversorgung oder eines Mehrbedarfs – speziell im Zusammenhang mit dem Omnipod-System – gemacht?Wir wären sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise, wie man in solchen Situationen am besten vorgeht.
Viele Grüße
Cindy
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