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Schock am Morgen

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Schock am Morgen

23 Apr. 2007 13:35
#16241
ich möchte nie wieder so geweckt werden....

ich bin ja als nachtmesser bekannt..
heute nacht habe ich meine kleine um 04:50uhr gemessen ihr wert 179mg.
ich dachte mir, okay kann ich bis 6:00uhr schlafen.

als ich um 6:00uhr aufwache liegt meine kleine mit verdrehten augen, extremsten muskelzuckungen sowie starken krämpfen in ihrem bett.(das erste mal)

ich habe nicht lange gefackelt, versucht ob sie noch etwas trinken kann, dem war leider nicht so.
also habe ich sie in die stabile lage gebracht und sofort die notfallspritze(glucagon) gespritzt. was unter diesen bedingungen gar nicht so einfach war, aber es musste ja schnell gehen.

sie kam relativ schnell wieder zu sich ich habe ihr sofort zuckerlimo, sowie eine banane gegeben...

als ich den wert danach gemessen hatte lag er bei 50mg.

ich habe doch nur eine gute stunde geschlafen.

die basalrate ist unverändert.
sie läuft genauso wie die letzten wochen/monate auch.
den wert um 04.50uhr habe ich nicht korrigiert.
dennoch hatte sie auf einmal so einen insulinüberschuss.
bleibt nur die frage "woher".
es war im grunde alles wie immer.
ihr wert um 04.50uhr sogar noch etwas höher als sonst.

ich hätte mit soetwas nicht gerechnet. meine gedanken gingen eher dahin das sie gegen 6:00uhr etwas höher liegt, aber nicht das soetwas schreckliches passiert.
sicher habe ich es schnell wieder in den griff bekommen. aber der schock sitzt tief.

vorallem was soll man davon halten?

glg eure geschockte tanja

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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 13:53
#16242
Hallo Tanja !
In der kurzen Zeit ist sie so abgerauscht ??
Oh man, ganz schön heftig ! Wie geht es Ihr denn jetzt, hat sie was von der Aktion mitbekommen ?
Hoffe es geht Euch allen wieder gut, vorallem,dass Du heute Nacht schlafen kannst !
Viele liebe Grüße und das Ihr die Ursache schnell findet
Maike

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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 13:59
#16243
hallo maike,
sie ist ziemlich geschlaucht.
schläft gerade ein wenig.
mitbekommen hat sie selbst nichts, aber leider ihre geschwister die auch noch geschockt sind.

ich steh auch noch immer unter schock.

vorallem weil sie gerade etwas sehr seltsames hat.
sie braucht momentan kaum insulin...hm remiphase ist eigentlich schon lange durch..

verstehe die welt nicht mehr.
schlafen kann ich heute nacht bestimmt nicht.der schock sitzt noch viel zu tief.

soetwas in der art hatte ich bisher noch nie.
ich verstehe einfach nicht wie sie in so kurzer zeit so extrem abrauschen konnte.

mit so einem relativ erhöhten wert denkt man sich ja im grunde nicht das er in einer stunde so absackt.

glg tanja

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Sam
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 14:26
#16244
Hallo Tanja!

Puuh, das ist ja schrecklich! Aber du hast das doch gut hingekriegt, das ist das Wichtigste, und dass es deiner Kleinen wieder gut geht.
Wir hatten sowas ja neulich auch, aber in der Kita, da habe ich den Anfall von Jakob nicht mitbekommen. Jakob fällt auch oft so stark ab in kürzester Zeit, und er braucht auch generell weniger Insulin als für sein Alter und Gewicht normal wäre.
Vielleicht liegt es bei euch auch an dem wärmeren Wetter, wo man sich dann ja auch mehr draußen bewegt und der Insulinbedarf insgesamt geringer ist. Wart ihr denn heute noch beim Arzt? Was sagt denn der?
Ich drücke euch die Daumen, dass das nicht nochmal passiert und du bald wieder ruhig schlafen kannst.

Liebe Grüße
Sam.
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Angela Malirs
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 15:07
#16245
Hallo Tanja !! *Knuddeldichmal*

Mir ist es gerade eiskalt den rücken runter gelaufen... das war aber ein ganz schöner schock...

kann man die Hypo-kid-spritze einfach geben, ohne den Arzt zu rufen??? Ich hab damals im Krankenhaus nur mitbekommen, daß man danach einen arzt holen soll...

Ich hoffe, ich komm nie in eine solche Situation...

Ich drück dich noch mal ganz doll... hab heut morgen an dich gedacht und wollte dich mal anrufen, aber wie die kids halt sind, lassen einem keine freie zeit...

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AllgaeuPeter
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 16:49
#16246
Hallo liebe Tanja, das war wohl wirklich ein Schock. Nun wir haben ja schon geschrieben, wie gesagt, offensichtlich ist zuviel Insulin dagewesen. Aber warum der Unterschied zu den anderen Nächten? Wenn du überlegst, war irgend etwas anders am Abend vorher? Du schließt auch selber die Remmi Phase aus, die ist wohl sicher rum, also keine Eigenproduktion. Was bleibt sonst noch? Vielleicht lag eine andere, sprich viel geringere Wachtumshormonausschüttung vor, im Vergleich zu den anderen Nächten? Wenn Kortisol und Adrenalin z.B. in den frühen Morgenstunden den Wert nicht anheben, dann wäre in dem Fall vielleicht die Basalrate zuviel gewesen?
Wie ich dich kenne, beobachtest du das ganz genau, wirst in der kommenden Nacht schlecht schlafen...
Ich hoffe du kriegst das schnell wieder in den Griff, andernfalls mußt du mit eurem Diabetologen nach den Gründen suchen.
Drück euch alle Daumen und hoffe du steckst den weiteren Schock schnell und gut weg...
glg Peter

Post geändert von: AllgaeuPeter, am: 23. Apr. 2007 16:50
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Es ist keine Schande am Boden zu liegen, aber Du mußt immer wieder aufstehen!

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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 16:52
#16247
Ihr Lieben,

bin in Gedanken und auch sonst bei euch.

Wir tel.

gglg Rita :kiss:

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AllgaeuPeter
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 16:57
#16248
Hallo Angela, sicher gibt man bei einem Nichtansprechbaren Kind SOFORT die Notfallspritze, ohne wenn und aber, ohne Zögern. Was man dann tut ist Verlaufsabhängig,aber nichts vorher überlegen, was tu ich, wo ist die Arztnummer, soll ich anrufen...und und..., erst spritzen dann..., genauso im Fall eines offensichtlich tiefen Kindes, dann heißt es auch:
Erst ESSEN ( bzw. Trinken ) dann messen!! Und nicht wie gewohnt der umgekehrte Weg, einen evtl. zustande kommenden hohen Wert kann ich korrigieren.
lg Peter
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 17:17
#16249
Hallo Tanja,

das war ja wirklich ein Schock. Hoffe hast dich inzwischen von erholt. Kenn mich mit Pumpen nicht so aus, kann es das die Pumpe vielleicht zuviel Insulin abgegeben hat. Das irgendwas verstellt war durch eine Störung. Weiß nicht ob so was vorkommen kann?. Meine ist ja schon ganz schön heftig was in 1 Stunde runter gegangen ist. Hast die Einstellungen noch mal überprüft? Denke da wirst du kommende Nacht bestimmt wieder kein Auge zubekommen. Drück die Daumen das es nicht nochmal passiert.

glg Inge

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Bine
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Re: Re:Schock am Morgen

23 Apr. 2007 18:27
#16252
Liebe Tanja!
Ohweh, ich denke an Dich, ich kann Deine Ängste gut verstehen.
Wir hatten dieses zweifelhafte Vergnügen ja schon öfter:S . Ich hoffe, dass Ihr die Ängste bald überwinden könnt.

Ich habe auch jedes Mal alles genau nachgeprüft und 1 bis 2mal eine Erklärung gefunden. Einmal war es nach eine Tag mit lauter hohen Werten (500 über Stunden) dann am Abend wohl doch zuviel Insulin, evtl auch ein Messfehler (Zucker an den Fingern???).

Ein anderes Mal, das 1. Mal, war es nach einer OP mit Vollnarkose. Die Werte waren danach tagelang hoch, wir mussten viel korrigieren und durch stressige Umstände (wir hatten ein großes Fest) habe ich nicht realisiert, dass die Werte wieder tiefer waren und ich das Basal wieder hätte runternehmen können (das war noch mit Pen).

Was allerdings jedesmal war, das war, dass Laura an den Tagen (1 bis 2) vorher mehr Bewegung hatte, als in der Zeit davor (Ferien nach stressiger Schulzeit oder so). Und dadurch immer wieder Werte um die 60 bis 80. Eigentlich ja toll, aber ich halte jetzt immer schon die Luft an, wenn es wieder so ist und reduziere die Basalrate. Da nehme ich lieber 200 in Kauf, als wieder eine Hypo, auch wenn jetzt wieder einige meckern werden.

Wenn es klappt kopiere ich Dir mal eine Text hier rein, den ich damals gefunden habe. Ich hatte ihn schon mal hier reingestellt und dafür viel Widerspruich bekommen, aber Du kannst vielleicht was damit anfangen.

Hypoglykämien ab 70 mg/dL stören Gegenregulation bei körperlicher Aktivität

Hypoglykämische Episoden sind bei intensiv eingestellten Typ 1 Diabetikern (T1D) häufige Ereignisse während oder nach körperlicher Aktivität. Der zugrunde liegende Mechanismus ist aber nicht klar. Sowohl bei Diabetikern als auch bei Nichtdiabetikern stumpft Hypoglykämie die Gegenregulation bei folgender körperlicher Aktivität ab. Es ist aber unklar, ob milde Hypoglykämien dosisabhängig ähnliche Effekte stimulieren können. Die Hypothese dieser Studie war folglich, zu überprüfen, ob vorausgehende Hypoglykämien verschiedener Intensität eine Störung der Gegenregulation in proportionaler Stärke verursachen können. 24 T1D (11m / 11f, HbA1c 8.0+/-0.3%), wurden während eines 90-minütigen euglykämischen Radfahrtrainings untersucht. Am Tag zuvor war eine 2-stündige Periode von Euglykämie oder Hypoglykämie mit 70, 59 oder 50 mg/dL durchgeführt worden. Die Gegenregulation der Patienten wurde während des Trainings gemessen (Plasmaspiegel an neuroendokrinen Hormonen, Glukosekinetik, kardiovaskuläre Messungen). Nach Euglykämie am Vortrag zeigten alle Patienten normale gegenregulatorische Antworten während des Trainings. Nach Hypoglykämien am Vortag zeigten die Patienten jedoch ein progressives Abstumpfen – je nach Intensität der Hypoglykämie – der Reaktionen von Glukagon, Katecholaminen, Kortisol, Glukoneogenese und Lipolyse. Dies ging Hand in Hand mit einer zunehmenden Menge an nötiger exogener Glukose, um die Euglykämie während des Trainings zu bewahren. Diese Studie zeigt somit, dass bereits milde Hypoglykämien ab 70 mg/dL dosisabhängig bei T1D zu einer Störung der akuten Gegenregulation bei körperlicher Aktivität führen können.

Autor : Galassetti P, Tate DB, Neill RA et alTitel : Effect of Differing Antecedent Hypoglycemia on Counterregulatory Responses to Exercise in Type 1 DiabetesQuelle : Am J Physiol Endocrinol Metab. 2006 Jan 10; [Epub ahead of print]


Ich wünsche Euch, dass das nie mehr passiert
LG Bine

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